Josefsfest 2019 in Hauenstein bei Strahle-Wetter gefeiert
Mit einem Festgottesdienst wurde am Samstag (23. März 2019) das Patrozinium der dem heiligen Josef geweihten Kapelle in Hauenstein gefeiert. Damit erwachte das kleine Gottesdienst nach dem Winterschlaf bei herrlichem Frühlingswetter wieder zum gottesdienstlichen Leben. Pfarrer Klaus Josef Fietz zelebrierte den Gottesdienst, der vom Musikverein Luttingen, unter Leitung von Karl Kunzelmann, bereichert wurde. Der Musikverein gab zur Freude auch des anwesenden Bürgermeisters Ulrich Krieger dann vor der Kapelle noch ein Ständchen. Zur Feier des Tages wurde zum Abschluss mit den Trachtenträgern das Hauensteiner Lied intoniert.
Nach schriftlichen Überlieferungen geht die Errichtung der Kapelle 1216 auf ein Rittergelöbnis an den heiligen Josef zurück. Die baufällige Kapelle wurde dann im Jahre 1641 umgestaltet. Sie steht am steilen Gneishang zwischen der einstmals kleinsten Stadt Deutschlands Hauenstein und der Burgruine Hauenstein. -prm-
Nach schriftlichen Überlieferungen geht die Errichtung der Kapelle 1216 auf ein Rittergelöbnis an den heiligen Josef zurück. Die baufällige Kapelle wurde dann im Jahre 1641 umgestaltet. Sie steht am steilen Gneishang zwischen der einstmals kleinsten Stadt Deutschlands Hauenstein und der Burgruine Hauenstein. -prm-
Ein Lied für den Hauensteiner Josef
März 2018 aus dem SÜDKURIER

Nach der Premiere in der Kapelle stellten sich zum Gruppenbild (von links): Sebastian Felix (Orgel), Selma Troll (Andacht), Ralf Stengritt (Trachtenverein Hauenstein) und Claus Tröndle (kommissarischer Redmann und Einungsmeister). | Bild: Fotokuenstler CH
Bei der diesjährigen Josefsandacht überraschte der Organist Sebastian Felix (43) die über 40 anwesenden Andächtigen mit einer musikalischen Uraufführung in Gedenken an den verstorbenen Hans Gassmann.
Der Alt-Einungsmeister Gassmann und "Urgestein des Josefsfestes“, so der Organist inspirierte Felix noch in der Nacht zum Sonntag zu einem speziellen Lied mit dem Titel: "Ein Lied für den Hauensteiner Josef." Die Premiere war zur Überraschung aller ein krönender Abschlussderr alljährlichen Andacht zu Ehren des Heiligen Josef, die seit vier Jahren von Selma Troll geleitet wird.
Um die musikalische Untermalung möglich zu machen, wurde mit Unterstützung der Trachtengruppe Hauenstein eine neue mobile Orgel zur Kapelle emporgetragen, denn von der Bundesstraße 34 führen in der ehemals kleinsten Stadt Deutschlands genau 90 Stufen zu einem besagten Felsvorsprung und Standort der Kapelle. Die Ersterwähnung gab es durch ein Rittergelübte im Jahre 1216.



