Kapelle in Schachen jetzt ein Schmuckstück
Beim Kapellenfest am 1. Mai 2015 konnten die Gläubigen die abgeschlossene Außenrenovation der Josefskapelle in Schachen und die Neugestaltung des Platzes mit einem barrierefreien Zugang bewundern. Jetzt ist auch die Innenrenovation abgeschlossen und die Kapelle präsentiert sich in der Ortsmitte von Schachen in vollem Glanz. Der erste Gottesdienst in dem mit erheblichem Aufwand erneuerten Kapellenraum wird am Dienstag, 2. Februar 2016, am Fest der Darstellung des Herrn gefeiert. Schon ab Montag, 18. Januar kann in der Kapelle wieder der Rosenkranz gebetet werden.

Josefskapelle Schachen in neuem Glanz
Die Josefkapelle Schachen und der Außenbereich wurden mit Hilfe der Holzöpfel Schränzer umgebaut. Beim Kapellenfest am 1. Mai können die Gläubigen den Kirchenraum in neuem Glanz entdecken. Noch fehlen die grünen Rasenflächen um die Schachener Kapelle. Doch heute schon ist vorstellbar, welch schöner Ort sich nach der Außenrenovierung der Kapelle und der Umgestaltung des Platzes ergeben hat. Traditionsgemäß wird am 1. Mai das Kapellenfest begangen. Dabei wird dem heiligen Josef, dem Arbeiter, gedacht. Um 9 Uhr beginnt der Gottesdienst, der von der Musikspielgemeinschaft Hochsal-Schachen mitgestaltet wird. Im Anschluss daran findet das Gedenken am Ehrenmal statt. Erbaut wurde die Josefkapelle in Schachen im Jahr 1880. Bis heute gehört Schachen zur Pfarrei Hochsal und ist – wie die übrigen Ortsteile – Teil der Seelsorgeeinheit Laufenburg-Albbruck. Vor einigen Jahrzehnten ging das Kirchlein, in dem bis heute regelmäßig Gottesdienste stattfinden und deren Glocken an die Tageszeit erinnern und zum Gebet rufen, in den Besitz der Gemeinde Albbruck über.
Bereits vor Jahren deutete sich mit der Beseitigung der alten in desolatem Zustand befindlichen Linden eine Veränderung rund um die Kapelle an. Mit der Außenrenovierung der Kapelle verbunden waren Sanierungsarbeiten, die zum Erhalt des Gebäudes beigetragen haben. Waren es anfangs 100 000 Euro und zusätzliche Eigenleistungen, von denen der Gemeinderat zunächst ausgegangen war, so hat sich der Betrag durch weitere zusätzliche Maßnahmen um gut ein Drittel erhöht. Lediglich das 1962 errichtete Kriegerdenkmal und die vorhandenen Granitsteinmauern blieben bei den Arbeiten an ihrem bisherigen Standort. Die befestigten Flächen und der rollstuhlgerechte Zugang zur Kapelle wurden mit Natursteinpflaster neu belegt. Auch die Grünfläche wurde auf Vorschlag eines Landschaftsarchitekten neu gestaltet.

