Kindergarten "St. Mechthild" Hochsal
Kindergarten St. Mechthild, Hochsal
Römisch-Katholische Kirchengemeinde Laufenburg-Albbruck
Lindenstrasse 16
79725 Laufenburg-Hochsal
Tel. 07763/919037
Träger:
- Röm.- Kath. Kirchengemeinde Laufenburg-Albbruck
Team/Mitarbeiter:
Leitung: Brigitte Nägele, Qualifikation: BFQ - U3; Sozialfachwirtin
Pädagogische Fachkräfte: Isabell Köhler, Manuela Schmidle, Nadja Bialas-Strittmatter
Kita-Geschäftsführung: Jennifer Schlageter, 07744/920126, jennifer.schlageter@vst-stuehlingen.de
Gruppenart:
Regelgruppe
Betreuungsform:
Wir bieten 28 Kindergartenplätze in einer Regelgruppe für Kinder ab Vollendung des dritten Lebensjahres bis zum Schuleintritt an.
Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag von 07.30 Uhr bis 13.00 Uhr
- Bringzeit von 7:30 bis 9:00 Uhr
- Abholzeit von 12:30 bis 13:00 Uhr
Dienstag von 14.00 Uhr bis 17.15 Uhr
- Bringzeit von 14:00 bis 14:30 Uhr
- Abholzeit von 16.30 bis 17:15 Uhr
Anfahrt Kindergarten:
Google Mapshttps://maps.app.goo.gl/moysW8Dq5rCCAjA56
- Pädagogisches Profil:
Das Recht der Kinder auf Erziehung und Bildung sind die Grundlage für unsere Arbeit. Dabei ist es uns wichtig, die Persönlichkeit der einzelnen Kinder, deren Begabungen und geistigen, körperlichen wie auch sozialen Fähigkeiten zur Entfaltung zu bringen.
In einer wertschätzenden und achtsamen Atmosphäre begegnen wir den Kindern und nehmen die Kinderperspektive ein. Im Dialog mit den Kindern lassen wir sie am Alltagsgeschehen, den Angeboten, Projekten und Aktionen teilhaben. Diese planen wir auf der Grundlage unserer Beobachtungen und den Erkenntnissen und Ergebnissen aus unseren Dialogen mit den Kindern. Dabei stellen wir uns auch immer wieder die Fragen: „Was will das Kind?“, „Was braucht das Kind?“ und „Was kann das Kind?“, und haben diese stets im Fokus.
Unser Ziel ist es, die Kinder in ihrer Eigenverantwortlichkeit, Gemeinschaftsfähigkeit und Selbstwirksamkeit zu fördern und zu unterstützen. Zu den Zielen unserer Arbeit gehören auch:
- Förderung des Sozialverhaltens
- Förderung der kognitiven Fähigkeiten
- Vermittlung von hauswirtschaftlichen Tätigkeiten
- Förderung der lebenspraktischen Eigenständigkeit
- Umwelterziehung und Natur erleben
- Religiöse Erziehung
- Förderung der musikalischen Fähigkeiten
- Förderung der Sprachfähigkeit
- Förderung des emotionalen Verhaltens
- Förderung der Wahrnehmung
- Förderung der Grob- und Feinmotorik/Bewegungsförderung
Ebenso berücksichtigen wir aber auch den kirchlichen Jahreskreis und feiern mit den Kindern Feste wie Weihnachten, Ostern, St. Martin, Nikolaus….. Wir sind ein Kindergarten unter der Trägerschaft der katholischen Kirchengemeinde Laufenburg-Albbruck. Als katholische Einrichtung ist es uns ein großes Anliegen den Kindern christliche Lebenswerte und Glaubenserfahrungen zu vermitteln und weiterzugeben.
Wir sehen Kinder als eigene Persönlichkeiten, die spezifische eigene Muster der Verarbeitung ihrer Lebensumwelt ausbilden und ihre sozialen Beziehungen mitgestalten. Selbstständig, selbsttätig, selbstwirksam, fähig, ihre Lernprozesse selbst zu gestalten und kompetent Entscheidungen zu treffen – das ist unsere Sichtweise vom Kind. Die Kinder können ihr Lernen selbst in die Hand nehmen und sich ihren Alltag im Kindergarten selbst organisieren. Dabei gehen wir davon aus, dass Kinder neugierig und wissbegierig sind, ihre Umwelt erkunden, ihre Meinung äußern und die Situationen ihres Lebens mitgestalten wollen und natürlich auch sollen. Die Kinder werden bei uns als kompetente, fähige, zielgerichtete Persönlichkeiten angesehen, die sich aktiv mit Themen, Fragestellungen und Problemen auseinandersetzen und Lösungen anstreben. Dabei stehen die Individualität jedes einzelnen Kindes, seine Art des Denkens und sich die Welt anzueignen im Mittelpunkt. Grundsätzlich haben die Kinder bei uns im Kindergarten die Freiheit, den Spielort, das Spielzeug, den Spielpartner oder die Spielgruppe selbst zu wählen.
Um den Kindern ein vielfältiges Lernen zu ermöglichen ist uns eine anregungsreiche Lern- und Erfahrungsumgebung sehr wichtig. Dabei beziehen wir nach Möglichkeit alle Räume im Innen- und Außenbereich mit ein. Die Räume sind veränderbar und werden von den Kindern je nach Situation mitgestaltet.
So gibt es verschiedenste Angebote, aufgeteilt in die Räume, die allen Kindern zugänglich sind. Die Grundannahmen unserer Pädagogik sind das selbstbestimmte Lernen durch Einsicht und Eigenverantwortlichkeit des Kindes, das sich seine Aktivitäten nach Interesse sucht und Entscheidungen selbst treffen kann und will.
Das Freispiel nimmt in unserem Kindergartenalltag einen hohen Stellenwert ein. Wir sehen das Freispiel als eine wichtige Phase des Lernens an, auch wenn das Lernen beim Spielen eher „unsichtbar“ geschieht und dadurch durch Außenstehende nicht immer unmittelbar erkennbar ist. Es ist uns wichtig den Kindern den Raum für „spielerisches Lernen“ zu bieten. Das Spiel fördert die kindliche Entwicklung so ganzheitlich, wie kaum etwas anderes.
Ebenso ist die Bewegung ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. Daher sollen sich die Kinder im gesamten Kindergarten und auch im Außenbereich frei bewegen können und dürfen. Gemeinsam mit den Kindern erarbeiten wir Regeln um dies ermöglichen zu können.
In unserer Arbeit beziehen wir uns auf den Orientierungsplan für baden-württembergische Kindergärten. Dabei liegt uns die Förderung der Kinder zu eigenverantwortlichen, selbstständigen und gemeinschaftsfähigen Menschen ebenso am Herzen wie die Förderung und Entwicklung der Kinder in den einzelnen Entwicklungsfeldern.
Eingewöhnung:
Es ist uns wichtig, den Kindern die unseren Kindergarten besuchen möchten, einen guten Kindergarten-Start zu ermöglichen. Um den Einstieg für die Kinder zu erleichtern ist eine behutsame Eingewöhnungszeit erforderlich. Diese gestalten wir in Absprache und Zusammenarbeit mit den Eltern.
In den ersten Tagen und während der gesamten Eingewöhnungszeit des Kindes kümmert sich hauptsächlich eine Erzieherin- die Bezugserzieherin – um das Kind und seine Eltern. Sie baut eine Vertrauensbasis zum Kind auf und versucht ihm so den Ablösungsprozess von den Eltern zu erleichtern. Sie ist die erste Ansprechpartnerin und Vertrauensperson des Kindes. In der Eingewöhnungszeit ist sie vorwiegend für das „Eingewöhnungskind“ da. Die Bezugserzieherin versucht dem jeweiligen Kind den Einstieg in den Kindergarten so leicht wie möglich zu machen und hilft ihm auch erste Kontakte zu den anderen Kindern zu knüpfen.
Um dem Kind den Einstieg zu erleichtern und eine angenehme und gewinnbringende Kindergartenzeit zu ermöglichen, ist es wichtig, dass die Eltern am Anfang mit dabei sind und ihr Kind behutsam an den Aufenthalt im Kindergarten gewöhnen.
In den ersten Tagen sollte das begleitende Elternteil genügend Zeit einplanen um bei Bedarf in Ruhe und ohne Zeitdruck beim Kind bleiben zu können.
Die Verweildauer der Eltern und die Aufenthaltsdauer der Kinder richten sich nach dem jeweiligen Entwicklungsstand und dem Wohlbefinden bzw. dem Bindungsverhalten des einzelnen Kindes und werden daher individuell besprochen und geregelt.
Die Eingewöhnungsphase ist beendet, wenn es gelungen ist, eine Bindung zwischen dem Kind und der Bezugserzieherin aufzubauen und sich das Kind von der Bezugserzieherin trösten und auch Mut zusprechen lässt und sie als Bezugsperson annimmt.
Sprachförderung:
Kinder erleben Sprache als Schlüssel zur Welt. Sie lernen sprechen um kommunizieren zu können. Durch Sprache können sie sich mitteilen, Dinge benennen und verstehen. Im sprachlichen Austausch erfahren Kinder Neues über ihre Umwelt, sie lernen ihre eigenen Gefühle in Worte zu fassen und erhalten Einblick in die Gedanken und Gefühle anderer.
Spracherwerb findet durch Beobachtung und aktives eigenes Ausprobieren statt. Die Unterstützung der Sprachentwicklung sehen wir dann am effektivsten, wenn sie in den Alltag eingebunden und an den Interessen der Kinder orientiert ist. Dabei ist uns eine ganzheitliche Förderung in allen Bereichen wie z.B. Turnen, Singen, Basteln, Spielen, Erkunden, Forschen und Experimentieren wichtig.
Sprechen lernen funktioniert nur in Interaktion mit anderen. Ein Kind lernt Sprache aus dem sozialen Bedürfnis nach Austausch, aber auch, weil es seine Bedürfnisse mitteilen will. Beides funktioniert nur, wenn es einen Interaktionspartner gibt, der auf die Kommunikationsversuche des Kindes reagiert.
Im Kindergarten bieten sich vielfältige Möglichkeiten die Sprachentwicklung ganzheitlich zu unterstützen und im gemeinsamen Tun, im Spiel, im Zuhören und Zeithaben, der Sprache Bedeutung zu schenken. Von enormer Wichtigkeit sind uns dabei auch die sprachliche Begleitung im Alltag, das sprachliche Vorbild der Fachkräfte und eine sprachfreudige Atmosphäre im Kindergarten.
Sprechen lernen ist dann am erfolgreichsten, wenn die Sprache für das Kind selbst Relevanz hat, um Bedürfnisse mitzuteilen, Beziehungen einzugehen oder Dinge zu lernen die es gerade interessieren. Sprachförderung sollte daher am besten die momentanen Bedürfnisse der Kinder aufgreifen. Dies kann z.B. geschehen bei:
- Einzelgesprächen über Erlebnisse oder Interessen des Kindes
- Kinderkonferenzen
- Gesprächsrunden
- Dialogen
- Konfliktlösungen
Das Kind übt seine Sprache aus seiner ureigenen Motivation heraus. Wichtig ist uns dabei, dass wir diese Motivation mit Qualität und Quantität beantworten, indem wir auf seine Äußerungen eingehen, antworten und mit ihm in Dialog treten. Das Gefühl Aufmerksamkeit zu bekommen und verstanden zu werden, bestärkt das Kind darin, seine sprachlichen Fähigkeiten immer zu erweitern: Es fragt nach, es wiederholt, es fordert Gespräche und Informationen ein.
Sprachförderung wird bei uns in den Kindergartenalltag integriert, findet aber nicht nur zufällig statt. Es ist uns wichtig, zu überlegen, welche Kinder welche sprachlichen Anregungen brauchen und diese dann gezielt in Aktivitäten und Angebote einzubauen.
Dabei ist es uns auch wichtig, für die Bedürfnisse von Kindern mit geringerem Sprachverständnis Sorge zu tragen. Die dialogorientierte Bilderbuchbetrachtung oder das Vorlesen mit begleitendem Rollenspiel und Material bieten insbesondere diesen Kindern gute Erfahrungsmöglichkeiten.
Für eine gelingende Umsetzung, ist ein guter Einblick in die individuellen Fertigkeiten und Bedürfnisse jedes einzelnen Kindes wichtig. Grundlage dafür ist eine gute vorausgehende Beobachtung.
Tagesablauf/Angebote/Aktivitäten:
Unsere Bring-Zeit am Morgen haben wir von 07.30 Uhr bis 09.00 Uhr festgelegt. In dieser Zeit bilden sich die einzelnen Spielgruppen und die Kinder planen ihre Aktivitäten für den Vormittag. Aufgrund dessen wäre es gut, wenn alle Kinder in diesem Zeitfenster in den Kindergarten kommen würden. Selbstverständlich ist auch ein späteres Bringen möglich, sollte aber im Interesse der Kinder eher die Ausnahme sein.
Gegen 09.00 Uhr machen wir den „Kalender“. Das heißt, wir besprechen den aktuellen Tag, welche Kinder anwesend sind oder wer fehlt und Punkte die den Tag und den weiteren Ablauf betreffen.
Während der ausgiebigen Freispielzeiten am Vormittag finden freie und stets wechselnde Angebote und Aktivitäten statt. Diese orientieren sich an den Interessen und Bedürfnissen der Kinder. Die Kinder haben, nach vorheriger Absprache, jederzeit die Möglichkeit sich auch auf dem Außengelände aufzuhalten.
Wir planen nach Möglichkeit auch jeden Tag Zeit für den Aufenthalt im Außengelände ein.
In der Regel treffen wir uns gegen 12.15 Uhr zum Abschlusskreis mit Tagesreflektion, Spielen, Liedern, Geschichten und dergleichen. Dieser findet entweder im Gruppenzimmer oder im Steinkreis auf dem Spielplatz statt.
Die Abholzeit beginnt um 12.30 Uhr.
Montags finden für die Vorschulkinder im 14tägigen Wechsel spezielle Angebote oder das Zahlenland statt.
Dienstags ist unser Turntag. Dieser findet entweder im Pfarrsaal, im Flurbereich oder auch draußen statt.
An einigen vorher vereinbarten Mittwochvormittagen werden die Vorschüler von der Kooperationslehrerin der Grundschule besucht.
Donnerstags findet unser Naturtag statt. An diesem Tag halten wir uns vorwiegend draußen auf. Je nach Jahreszeit und Wetter besuchen wir dann auch unser nahegelegenes Waldstück und verbringen den Vormittag dort.
Der Ablauf am Nachmittag ist dem morgendlichen Ablauf angepasst. Bring-Zeit ist in der Regel zwischen 14.00 Uhr bis 15.00 Uhr. Auch am Nachmittag gibt es während der ausdauernden Freispielphase unterschiedliche Angebote. Das gemeinsame Essen findet gegen 15.30 Uhr statt. Die Abholzeit beginnt um 16.45 Uhr.
Räumlichkeiten:
Unser Kindergarten ist komplett ebenerdig und hat mehrere Ausgänge die auf unser Außengelände, den Spielplatz, führen. Die Räume und auch der Eingangsbereich sind alle großzügig geschnitten, lichtdurchflutet und laden zum Spielen und Verweilen ein.
Die Gestaltung, das Material und die Nutzung der einzelnen Spielbereiche variiert je nach Interessen und Bedürfnissen der Kinder.
Zum Turnen dürfen wir zusätzlich den Pfarrsaal im oberen Stockwerk benutzen.
Außengelände:
Unser Kindergarten liegt in ländlicher Gegend, umgeben von viel Natur. Deshalb bewegen wir uns sehr viel draußen. Besonders einladend dafür ist, neben unserem Waldstück mit Bauwagen, unser zum Kindergarten gehörender Spielplatz. Dieser lädt mit einem Spiel- und Kletterhaus, zwei Schaukeln, einem Sandkasten und einem Hügel mit Röhrenrutsche zum Spielen und Entdecken ein.
Unser Leitbild
Die Elternbeiträge
Bankverbindung: Volksbank Rhein-Wehra BIC: GENODE61BSK IBAN: DE24 6849 0000 0001 1122 01



