Kirchenchor St. Martin Luttingen

 

Der Kirchenchor St. Martin Luttingen wurde 1893 gegründet -  
Zum 100jährigen Bestehen wurde ihm die  Palestrina-Medaille verliehen.
Eine Festschrift zum Jubiläum schildert die bewegte und erfolgreiche Geschichte in den 100 Jahren. 

Nachfolgende Dokumentation beinhaltet die erstmalige Zusammenfassung aller Aktivitäten des 1893 gegründeten Kirchenchores. Für den redaktionellen Teil, in welchem alle in den Protokollen geschilderten Ereignisse beschrieben sind, hat sich Dietrich Renkawitz, Luttingen, besonders engagiert.
Das schicksalhafte Geschehen der Verrußung im Kirchenraum am 31.01.1993, wie in der Chronik erwähnt, hat eine glückliche Wendung genommen: Die Vision des damaligen Pfarrers Edgar Volk, den Kirchenraum entsprechend der liturgischen Richtlinien des II.Vaticanums, also im Geist des Dialogs und der Gemeinschaftlichkeit zu gestalten, wurde voll erfüllt. Ab dem Patroziniumsfest 1994 war es nun möglich, den Chor um die ebenerdig platzierte Orgel in den Gottesdienst vorzüglich zu integrieren. Die Gläubigen waren nach der räumlichen Umgestaltung und Renovation dankbar für das nun ermöglichte gemeinsame Beten, Singen und Musizieren. 

(Die kirchlichen Umbaumaßnahmen sind in der Broschüre „St. Martin, Stationen einer Kirchengeschichte“ von 1994  detailliert beschrieben.)   

Chor St. Martin: Seit vielen Jahrzehnten pure Lust am Singen 
  17.03.25
Die beiden wiedergewählten Vorstandsfrauen Claudia Huber und Lissy Huber des Kirchenchors St. Martin Luttingen vermitteln ein Zusammengehörigkeitsgefühl, das auch in Zeiten trägt, in denen es nicht leichter wird, jüngere Sänger zu gewinnen. Immerhin konnten einige neue Mitglieder hinzugewonnen werden. Dafür dankte in der Mitgliederversammlung Klaus Ebner im Namen der Chormitglieder. Im Mittelpunkt aber stand die Ehrung von zwei Urgesteinen des Chores, die ihm über Jahrzehnte Stabilität verliehen haben. Marlies Wagner ist seit 50 Jahren dem Chor eine verlässliche Stütze, ebenso wie Ursula Gerteis seit 40 Jahren. Beide erhielten eine Urkunde von Erzbischof Stephan Burger und Geschenke der Chorgemeinschaft bei lang anhaltendem Beifall.

Das Vorstandsduo prägt mit dem profilierten Dirigenten Sebastian Neumann den Chor. Mit Beifall wurde die Aussage aufgenommen, dass es auch nach zwölf Jahren immer noch große Freude macht, dem Chor vorzustehen, was mehr als respektabel sei, wie Wahlleiter Johannes Zeller betonte. Erfreulich auch, dass der gesamte Vorstand sich wieder zur Wahl stellte und einstimmig gewählt wurde: Vorsitzende Claudia Huber, stellvertretende Vorsitzende Lissy Huber, Kassiererin Ingrid Meyer, 2. Kassiererin Rita Eschbach, Schriftführerin Lissy Huber, Protokollführerin Ramona Bartsch, Notenwartin Ingrid Stoll, Beisitzer Carmen Emmenecker und Bernhard Gerteis.
Was der Chor St. Martin musikalisch mit dem immer noch neuen Dirigenten Sebastian Neumann zu leisten vermag, zeigte sich beim umfassenden Jahresbericht von Lissy Huber, der ausdrückte, dass ein so großes Programm nur möglich ist, wenn Singen auch Spaß macht. An der Spitze der Aktivitäten stand der Besuch aus Le Croisic, was eine große Herausforderung bedeutete, aber auch viel Freude machte, und ein Konzert mit dem Musikverein Luttingen. An Ostern wurde die bekannte Missa Brevis in B-Dur geboten. Dann gab es mal wieder eine Wanderung am 1. Mai. An der 700-Jahrfeier der Kirche Heilig Geist Laufenburg wurde gemeinsam mit der Chorgemeinschaft Hochsal-Laufenburg gesungen. Text und Bild: Peter Meister 
Chor St. Martin eine gute Gemeinschaft
10.03.2024
Die beiden Vorstandsfrauen Lissy und Claudia Huber (rechts) ehrten Maria-Theresia Rist (60 Jahre), Bernhard Gerteis (50 Jahre) und Brigitte Fitzner (25 Jahre). Foto: Peter Meister
Die beiden Vorstandsfrauen Claudia und Lissy Huber strahlen mit ihrer Fröhlichkeit und Herzlichkeit in den Kirchenchor St. Martin Luttingen hinein und vermitteln so ein Zusammengehörigkeitsgefühl, das auch in Zeiten wo der Chor ein Nachwuchsproblem hat, trägt. Dafür dankte in der Mitgliederversammlung Klaus Ebner im Namen der Chormitglieder. Im Mittelpunkt aber stand die Ehrung von zwei Urgesteinen des Chores, die ihm über Jahrzehnte Stabilität verliehen haben. Maria Theresia Rist dient dem Chor seit 60 Jahren und hat mit ihrem im letzten Jahr verstorbenen Mann Lothar großen Anteil an der Weiterentwicklung der Kirchenmusik in Luttingen. Bernhard Gerteis ist seit 50 Jahren eine treue Stütze, davon war er 12 Jahre in einer nicht leichten Phase 1. Vorsitzender. Beide erhielten eine Urkunde von Erzbischof Stephan Burger und Geschenke der Chorgemeinschaft. Seit 25 Jahre ist Brigitte Fitzner eine verlässliche und hilfsbereite Altstimme. Auch sie bekam eine Urkunde und ein Geschenk überreicht.
 
Als beste Probenbesucher wurden Edith Lamade, Ursula Ebner, Bernhard Gerteis und Rita Schweizer ausgezeichnet. Die Kassenprüferinnen Ursula Gerteis und Brigitte Fitzner bescheinigten der Kassiererin Ingrid Meyer eine korrekte Kassenführung.
Ein großes Lob erhielten die Sängerinnen und Sänger vom Chorleiter Sebastian Neumann, der seit eineinhalb Jahren den Chor leitet. Er habe sich von Anfang an willkommen gefühlt und freue sich auf jede Probe. Auch kirchenmusikalisch habe es in der Zeit Fortschritte gegeben. Der Chor überrasche wenn es darauf ankommt mit einer gewissen Selbstsicherheit immer wieder, dass er den Herausforderungen gerecht wird.
Auch Pfarrer Basil Elekwachi dankte dem Chor dafür, dass er mit großer Begeisterung  die Botschaft des Glaubens weiter trage.
Kirchenmusikalische Höhepunkte waren teils mit dem Abschied von Pfarrer Fietz von der Seelsorgeeinheit verbunden. Das gemeinsame Singen aller Kirchenchöre zum 40jährigen Priesterjubiläum in der Kirche Albbruck wurde zu einem gemeinschaftsbildenden Erlebnis. Ebenso wie der Festgottesdienst in Heilig Geist Laufenburg nur zwei Monate später zur Verabschiedung von Pfarrer Fietz, den die Chorgemeinschaft Hochsal-Laufenburg gemeinsam mit dem Chor St. Martin gestaltete. 
Ein besonderes Ereignis wurde der Festgottesdienst anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Verschwisterung mit Le Croisic, bei dem zusammen mit Schlagwerk und Kontrabass die moderne Mainzer Messe von Thomas Gabriel gesungen wurde. Das Patrozinium im November  wurde mit der Missa Brevis von Jacob de Haan und einigen Jazz-Einlagen verschönert, was zu großem Beifall der Kirchenbesucher führte. Von Peter Meister
Trauer um Organist und Chorleiter Lothar Rist
22.08.2023 
 
Quelle:  Peter Meister
Lothar Rist an der Orgel in St. Martin Luttingen. Jetzt ist er gestorben. Bild: Peter Meister
Der Luttinger starb jetzt im Alter von 82 Jahren. Er war Kirchenmusiker und auch als Pfarrgemeinderat Jahrzehnte Impulsgeber für die katholische Kirchengemeinde St. Martin Luttingen.
Lothar Rist, einer der sich um die katholische Pfarrgemeinde St. Martin wie kaum ein anderer verdient gemacht hat, lebt nicht mehr. Er verstarb am Dienstag nach langer schwerer Krankheit im Alter von 82 Jahren.
63 Jahre war Lothar Rist Organist in der Kirche St. Martin Luttingen. 65 Jahre war prägende Figur des Kirchenchores als Sänger und viele Jahre als Chorleiter. Doch damit untrennbar verbunden sind die weiteren Werke, die der 82jährige in seiner Gemeinde und in die christliche Gemeinschaft bis zuletzt eingebracht hat.  Sei es im Gemeindeteam als Impulsgeber für neue Gottesdienstformen. Mit seinem vielfältigen Wirken hat Lothar Rist Maßstäbe gesetzt, die beispielhaft sind.
Im Geist des Dialogs und der Gemeinschaftlichkeit
30 Jahre war Rist Chorleiter des Kirchenchors St. Martin. Die Pfarrscheuer ist unter seiner aktiven Mitwirkung zu einer der schönsten kirchlichen Treffpunkte weit und breit umgebaut worden. Mit aller Konsequenz hat er sich auch 1993 für die räumliche Umgestaltung im Sinne des II. Vatikanischen Konzils der Kirche St. Martin eingesetzt, also im Geist des Dialogs und der Gemeinschaftlichkeit, zu gestalten, womit Luttingen ein vielbeachtetes Alleinstellungsmerkmal besitzt. Und bei der Innenrenovation 2019 hat Lothar Rist maßgeblich dafür gesorgt, dass die Technik „seiner“ Mönch-Orgel komplett erneuert und zudem ein Trompeten-Register eingebaut wurde. Die Pfeifenorgel und deren zugeeigneten Kompositionen sind mittlerweile auf sein Betreiben im UNESCO-Weltkulturerbe verankert.
Mit 19 wurde Lothar Rist mit dem Organistenamt betraut
Dass Rist 36 Jahre (1969-2005) auch Pfarrgemeinderat der damals selbständigen Pfarrgemeinde St. Martin Luttingen war, spricht nicht nur von übergroßem Engagement, sondern ermöglichte auch Einflussnahme auf die Entwicklung der Gemeinde, die er immer hartnäckig nutzte, wenn er von einer Sache überzeugt war.
Lothar Rist war 19 Jahre alt, als er mit dem Organistenamt betraut wurde. Nur wenige Monate später musste er auch die Leitung des Kirchenchors übernehmen.  Der junge Kirchenmusiker folgte auf seinen späteren Schwiegervater Ferdinand Gerteis, der aus gesundheitlichen Gründen aufgeben musste. Und es begann eine beispiellose Chorleiter-Ära, die dem Chor zu einer beeindruckenden Aufwärtsentwicklung verhalf.
Ökumene lag ihm am Herzen - Ein kritischer Geist
Lothar Rist, der sich über den „Theologischen Kurs Freiburg“ von 2007-2010 in theologische und liturgische Grundlagen eingelesen hat, war im Glauben tief verwurzelt und vom II. Vatikanischen Konzil geprägt. Am Herzen lag ihm auch die Ökumene. Schon 1980 hat „sein“ Chor mit dem evangelischen Kirchenchor einen gemeinsamen Sonntagsgottesdienst in der evangelischen Versöhnungskirche musikalisch gestaltet. So treu er ihr war, so sehr haderte er auch mit seiner Kirche wegen deren Unfähigkeit Reformen einzuleiten, die der Lebenswirklichkeit der Menschen gerecht werden.
Die gottesdienstlichen Feiern durch das Orgelspiel zu unterstützen, war Lothar Rist bis kurz vor seinem Tod Lebensaufgabe.
Im beruflichen Leben war der Verstorbene Direktor des Textilunternehmens Brennet AG, in Wehr-Brennet. Er hinterlässt seine Frau Maria-Theresia und die Tochter Anne-Kathrin mit Mann und den drei Enkelkindern. Peter Meister
 
 

Lothar Rist 65 Jahre im Kirchenchor Luttingen
Die Vorsitzenden Lissy und Claudia Huber mit den Geehrten Lothar Rist, Rita Eschbach und Ingrid Meyer. Foto: Peter Meister
Es war ein erhebender Moment in der Generalversammlung des Kirchenchors St. Martin Luttingen, als Lothar Rist für 65 Jahre Mitgliedschaft geehrt wurde. Denn Rist ist nicht nur über Jahrzehnte ein treuer Sänger, sondern prägende Figur des Chors.40 Jahre zu den Stützen des Chores gehören auch Rita Eschbach und Ingrid Meyer. Die Vorstandschaft wurde im Wesentlichen mit Claudia und Lissy Huber an der Spitze bestätigt. Hervorgehoben wurde, welcher Glücksfall die Verpflichtung von Kirchenmusiker  Sebastian Neumann war, unter dessen Leitung der Chor wieder zu alter Stärke zurückfindet, wie sich beim Patrozinium und an Weihnachten gezeigt hatte.Lothar Rist war 17 Jahre alt, als er beim Chor St Martin sich in die Sängerschar einreihte. Schon zwei Jahre später wurde er vom damaligen langjährigen Dirigenten und seinem späteren Schwiegervater Ferdinand Gerteis mit dem Organisten- und Dirigentenamt betraut.
30 Jahre war Rist dann ein versierter Chorleiter. Die Pfarrscheuer ist unter seiner aktiven Mitwirkung zu einer der schönsten kirchlichen Treffpunkte weit und breit umgebaut worden. Mit aller Konsequenz hat er sich auch 1993 für die räumliche Umgestaltung im Sinne des II. Vatikanischen Konzils der Kirche St. Martin zu einem ökumenischen Raum eingesetzt, womit Luttingen ein vielbeachtetes Alleinstellungsmerkmal besitzt. Und bei der Innenrenovation 2019 hat Lothar Rist maßgeblich dafür gesorgt, dass die Technik „seiner“ Mönch-Orgel, die er immer noch spielt,  komplett erneuert und zudem ein Trompeten-Register eingebaut wurde. Die Pfeifenorgel und deren zugeeignete Kompositionen sind mittlerweile im UNESCO-Weltkulturerbe verankert.
Gefragter Impulsgeber der Chorgemeinschaft
Dass Rist 36 Jahre (1969-2005) auch Pfarrgemeinderat der damals selbständigen Pfarrgemeinde St. Martin Luttingen war, spricht nicht nur von übergroßem Engagement, sondern ermöglichte auch Einflussnahme auf die Entwicklung der Gemeinde, die er immer hartnäckig nutzte, wenn er von einer Sache überzeugt war, was nicht zuletzt auch dem Kirchenchor zugute kommt.
Heute ist Lothar Rist immer noch eifriger Bass-Sänger und darüber hinaus mit seinem Wissen und Erfahrung gerne gefragter Impulsgeber und Nestor der Gemeinschaft.
Nach einem ausführlichen Tätigkeitsbericht von Lissy Huber, der sich auch mit der mühsamen und dann doch erfolgreichen Dirigentensuche befasste, wurde der Vorstand mit Claudia Huber, Lissy Huber, Rita Eschbach (2. Kassiererin), Ramona Bartsch (Protokollführerin), Ingrid Stoll (Notenwartin), Bernhard Gerteis und Carmen Emmenecker (Beisitzer) wiedergewählt. Einzige Änderung: Ingrid Meyer übernimmt das Amt des Kassierers von Ramona Bartsch.
Pfarrer Klaus Fietz dankte mit bewegten Worten dem Chor St. Martin, dessen Leistung er immer bewundert habe und in dessen Reihen er sich immer angenommen und wohlgefühlt habe. Er bat um Verständnis für seinen Abschied im Sommer. Aber mit den anstehenden Veränderungen im Sinne der Kirchenentwicklung 2030 habe er sich nicht mehr arrangieren wollen. Peter Meister
 

Kirchenchor begeistert beim Patrozinium St. Martin
 
Die vom Kirchenchor St. Martin mit dem neuen Dirigenten Sebastian Neumann aufgeführte Orchestermesse machte den gut besuchten Patroziniumsgottesdienst zu einem festlichen Ereignis. Die moderne Missa brevis in B von Christopher Tambling mit einem Bläserquartett und Barbara Ruch an der Orgel wurde begeisternd nach nur wenigen Proben vorgetragen und ließ spüren, dass die Chemie zwischen dem neuen Dirigenten und den Chormitgliedern stimmt. Pfarrer Klaus Fietz ließ in seiner Predigt das Wirken des Heiligen Martin lebendig werden, nicht nostalgisch, sondern mit konkreten Bezügen zur Gegenwart. Nie sei es wichtiger gewesen mit Bedürftigen zu teilen und auch gemäß dem Jahresmotto der Seelsorgeeinheit „Leben zu teilen“.
Lissy Huber, die zweite Vorsitzende des Chores, begrüßte den Dirigenten Neumann offiziell. Dass er nach längerer Vakanz verpflichtet werden konnte, bezeichnete sie unter Beifall als Glücksgriff. Gleichzeitig machte sie Werbung für den Chor. Um seinen Fortbestand zu sichern sei es wichtig, dass neue Sängerinnen und Sänger dazu kommen.
Den  Apéro in der Pfarrscheuer nutzten mehrere Gottesdienstbesucher zu einem regen Austausch. Text: Peter Meister/Bild: Lissi Huber 
 
Sebastian Neumann neuer Dirigent - Große Freude im Chor
 
Vorsitzende Claudia Huber begrüßt den neuen Dirigenten Sebastian Neumann mit einem Apfelbäumchen. Bild: Peter Meister
- 27.09.2022 -  Der Kirchenchor St. Martin Luttingen hat wieder einen Dirigenten. Die Vorsitzende Claudia Huber konnte in der Chorprobe den Kirchenmusiker Sebastian Neumann als neuen Chorleiter vorstellen. Damit ist eine längere Inaktivität beendet, die mit der Corona-Pandemie begann und sich durch den offiziellen Abschied in den Ruhestand von Pius Moser im März 2022 fortsetzte.
Die Dirigentensuche hatte sich schwierig gestaltet, weil die Kirchenmusiker seltener geworden sind. Deshalb kann es als Glücksfall gesehen werden, dass Sebastian Neumann auf die zweite Ausschreibung Interesse bekundete. Der aus Freiburg stammende Neumann zieht mit seiner Familie aus dem Raum Stuttgart nach Unteralpfen und unterrichtet an der Waldorfschule auf dem Dachsberg.
Sebastian Neumann kann eine profunde Ausbildung als Chorleiter und Organist vorweisen und verfügt über erstklassige Referenzen von seinen Tätigkeiten in Freiburg und der Diözese Rottenburg. Dazu gehört auch die Mitwirkung als Chorsänger bei zahlreichen Chorprojekten, auch  bei den Freiburger Domsingknaben. Auch die Gestaltung zahlreicher Gottesdienste und Konzerte mit einem Programm aus Jazz und Pop sowie die Leitung einer Jugendband und von Kinderchören kann Neumann vorweisen.
Claudia Huber stand bei der Begrüßung die Freude ins Gesicht geschrieben und auch die erfreulich zahlreich erschienenen Sängerinnen und Sänger waren gleich ganz in ihrem Element, mitgerissen von der lebhaften Ausstrahlung und Anleitung von Neumann, mit der dieser die Einstudierung einer Messe für das Patrozinium an St. Martin anging.
Die Vorsitzende und der neue Dirigent werben um neue Chormitglieder, damit der Kirchenchor St. Martin zu seiner alten Leistungsstärke zurückfinden kann, die in der längeren Pause durch altersbedingtes Ausscheiden etwas gelitten hat. Mit dem jungen Chorleiter sind die besten Voraussetzungen gegeben. Die Chorprobe findet immer donnerstags, 19:45 Uhr, in der Pfarrscheuer in Luttingen statt. Peter Meister
Pius Moser legt den Taktstock weg - Neue musikalische Leitung gesucht
 
Die Geehrten beim Kirchenchor St. Martin Luttingen (von links): Ingrid Stoll, Brigitte Willi, Ramona Bartsch, Gisela Pyczak, Margot Wassmer, Elfriede Döbele und Clarissa Lauber .Foto: Elisabeth Huber
 
Nach längerer Coronapause konnte der Kirchenchor St. Martin Luttingen seine Generalversammlung unter der Leitung der Vorsitzenden Claudia Huber abhalten. Der Jahresrückblick für das Jahr 2021 und 2022 wurde von der Zweiten Vorsitzenden Elisabeth Huber zusammengefasst und fiel verhältnismäßig kurz aus, da auch das Chorleben coronabedingt eingeschränkt war. Umso größer war die Freude allerseits, sich wieder rege auszutauschen. Ramona Bartsch legte den Kassenbericht der letzten beiden Chorjahre vor, der wieder mit größter Sorgfalt erarbeitet wurde. Ein besonderer Höhepunkt waren die Jubilare, die für ihre Chortreue ausgezeichnet wurden. Für 25 Jahre Chormitgliedschaft wurden Ramona Bartsch und Margot Wassmer geehrt. Für 30 Jahre Chormitgliedschaft wurden Elfriede Döbele, Elisabeth Gerteis und Gisela Pyzcak geehrt. Außerordentlich erfreulich waren die Jubilare Clarissa Lauber, Ingrid Stoll und Brigitte Willi mit 50 Jahre Chormitgliedschaft.
 
 Anschließend hörte die Chorgemeinschaft einige Anekdoten, wie es vor 50 Jahren dazu kam, in den Chor einzutreten. Die Vorsitzende Claudia Huber betonte die Besonderheit solcher Jubilare und ermunterte die Anwesenden, es den Jubilaren gleich zu tun. Vor fünf Jahren übernahm Pius Moser die musikalische Leitung des Chors St. Martin und wurde damals von dem Chor mit einem Rosenbaum für seinen Garten begrüßt. Im März 2022 trat Pius Moser als Dirigent zurück und verabschiedete sich in seinen wohlverdienten Ruhestand. Er bedankte sich für die schönen gemeinsamen Proben und Auftritte, die er mit dem Chor verbringen durfte. Schweren Herzens verabschiedeten die Chormitglieder ihren Dirigenten und überreichten ihm zum Abschied abermals einem Rosenbaum. Da für den Chor St. Martin nun die Suche eines neuen musikalischen Leiters anstehe, zeigte sich der gesamte Vorstand bereit, die diesjährig anstehende Wahl um ein Jahr zu verschieben und solange weiter die Ämter zu übernehmen. Trotz aller Herausforderungen, die auf den Chor St. Martin nun zukommen werden, einen neuen musikalischen Leiter zu finden, blicken die Vorsitzenden Claudia und Elisabeth Huber positiv in die Zukunft und bekräftigen den Wunsch des Chores, sich auch weiterhin zu treffen und regelmäßig auszutauschen.
 
Weiter mit dem bewährten Führungsteam

Nachricht in EDITH bearbeiten- 30.01.2020 -  Rita Schweizer für 50 Jahre wertvolle Mitgliedschaft geehrt
Für 50 Jahre im Chor St. Martin ehrten Lizzy Huber (links) und Claudia Huber (rechts) das Chormitglied Rita Schweizer mit einer Urkunde des Diözesan-Cäcilien-Verbandes. Foto: Irmgard Kaiser/SK
Das bewährte Führungsteam Claudia Huber und Lissy Huber leitet auch nach den Neuwahlen weiterhin die Geschicke des Kirchenchors St. Martin Luttingen. Die Chormitglieder wählten einzig mit Carmen Emmenecker eine neue Beisitzerin. Die Vorsitzende Claudia Huber blickte an der Generalversammlung auf ein ruhiges, harmonisches Jahr zurück mit Auftritten vor allem an den traditionellen Feiertagen sowie Gräberbesuch und Patrozinium. Die Kameradschaft pflegten die Sänger mit Maiwanderung und zweitägigem Ausflug mit Bergwanderung. Einen Höhepunkt bildete die Reise in die Partnerstadt Le Croisic, an der allerdings nur ein Teil der Chormitglieder teilnahm. Zwischen dem dortigen Cercle Celtique und dem Luttinger Chor besteht eine mehr als 40-jährige Freundschaft. 
 Pfarrer Klaus Fietz bedankte sich für das große Engagement des Kirchenchores in der Pfarrei St. Martin: "Für mich ist es immer eine besondere Freude, wenn ich den Kirchenchor an unseren Hochfesten erleben kann. Jeder Gottesdienst ist etwas Besonderes." Chorleiter Pius Moser bedankte sich für die Hingabe an den Gesang, die Begeisterungsfähigkeit, aber auch die Fröhlichkeit, Humor und Geselligkeit der Sänger: "Dies alles zeichnet einen hervorragenden Verein aus." Angenehm überrascht war der Chorleiter auch davon, dass der Probenbesuch um fünf Prozent angestiegen sei gegenüber dem Vorjahr. Diese Zahl spreche eigentlich für sich. Bei den Wahlen stellten sich alle bisherigen Vorstandsmitglieder wieder zur Verfügung. Vorsitzende ist weiterhin Claudia Huber, zweite Vorsitzende Elisabeth Huber, erste Kassiererin Ramona Bartsch, zweite Kassiererin Rita Eschbach. Ramona Bartsch übernimmt außerdem das Amt der Schriftführerin und Elisabeth Huber das der Protokollführerin. Notenwartin bleibt Ingrid Stoll. Bei den Beisitzerposten wurde Bernhard Gerteis wiedergewählt, als neue Beisitzerin kam Carmen Emmenecker dazu. 
Kirchenchor Luttingen blickt gerne auf 125-Jähriges zurück und ehrt mit Rosi Zipfel, Brigitte Fitzner und Peter Meister drei treue Mitglieder

28. Januar 2019

Lissy Huber, Dirigent Pius Moser, die Vorsitzende Claudia Huber und Pfarrer Fietz (hinten von links) freuen sich mit den Jubilaren (von links): Rosi Zipfel (40 Jahre), Peter Meister (zehn Jahre) und Brigitte Fitzner (20 Jahre). Bild: Irmgard Kaiser
2018 stand beim Kirchenchor St. Martin Luttingen im Zeichen des 125-jährigen Jubiläums. Die Vorsitzende Claudia Huber freute sich, dass sich auch im Jubiläumsjahr die stabile Chorgemeinschaft wiederum bewährt hat. „Ich war unheimlich stolz auf euch dieses Jahr und unheimlich stolz, dass ich mit Lissy zusammen eure Vorstandsmaidli sein darf.“ Die neue Schriftführerin Lissy Huber hielt einen ausführlichen Jahresrückblick. Viel Spaß machte den Chormitgliedern das „Mamma Mia Fasnachts Halli Galli“, bei dem ein besonderer Akt einstudiert wurde. „Da wurde das unverkennbare Potenzial für außerordentliche Berufe im Chor festgestellt. Unser Chor kann eben mehr als nur Singen“, kommentierte Lissy Huber. Für den Ostermontagsgottesdienst studierte der Chor das Händel-Halleluja ein. Am Pfingstmontag kam die „Missa in honorem Sancti Josephi“ von Flor Peeters zur Aufführung sowie als besonderes Schmankerl das „Regina Coeli“.

AnFronleichnam sangen acht Chormitglieder gemeinsam mit dem Kirchenchor Hochsal-Laufenburg. Auch mit dem Albbrucker Chor wurde gemeinsam gesungen. Das zweite Halbjahr stand im Zeichen der Vorbereitung für das Patrozinium und die 125-Jahrfeier, die der Höhepunkt des Jubiläumjahres waren. Hinzu kamen noch der Gräberbesuch, das Musikkonzert mit dem Musikverein Luttingen und das Singen im Weihnachtsgottesdienst. Der zweitägige Jahresausflug führte die Chormitglieder nach Tübingen am Neckar und zum Kloster Bebenhausen sowie nach Eigeltingen zur Lochmühle. Dem Wetter zum Opfer fielen hingegen die 1. Mai-Wanderung und die für Anfang September geplante Bergwanderung in der Schweiz. Der Chor verzeichnete 51 Anlässe im Jahr 2018: 41 Proben, neun kirchliche Anlässe sowie eine Hauptversammlung. Claudia Huber ehrte drei langjährige Mitglieder. Rosi Zipfel bekam für ihre 40-jährige Mitgliedschaft neben dem Präsent des Chores die Urkunde vom Caecilienverband. Brigitte Fitzner wurde für 20-jährige Mitgliedschaft geehrt und Peter Meister für zehn Jahre. Die besten Probenbesucher waren Ursula Gerteis, Ernst Gerteis und Rosa Tröndle.

Ein besonderer Dank der Vorsitzenden ging „an das Dreamteam“, den Dirigenten Pius Moser und seine Frau und Stellvertreterin Lucia. Pfarrer Klaus Fietz bedankte sich beim Chor für das große Engagement. Dirigent Pius Moser freute sich über ein sehr abwechslungsreiches und schönes Jahr mit großer Herausforderung für ihn selbst mit der Schubert Messe: „Es brauchte Durchhaltevermögen und ist wunderbar über die Bühne gegangen.“ Der Probenbesuch sei allerdings gegenüber dem Vorjahr um 5,5 Prozent zurückgegangen. Dieses Jahr sind neben Proben und Gottesdienstgestaltungen auch eine Reise nach Le Croisic und eine Bergwanderung geplant.

Der Kirchenchor St. Martin Luttingen wurde 1893 gegründet, zum 100-jährigen Bestehen wurde ihm die Palestrina-Medaille verliehen. Der Chor hat 39 Sänger. Chorleiter ist Pius Moser, erste Vorsitzende ist Claudia Huber, zweite Vorsitzende Lissy Huber. Die beiden leiten den Chor gemeinsam. Text und Bild: Irmgard Kaiser/SÜDKURIER

 
Kirchenchor St. Martin Luttingen schenkt sich und der Gemeinde zum 125-jährigen Jubiläum eine Festmesse
Quelle:  Peter Meister
Der Chor St. MartinLuttingen unter Leitung von Pius Moser im Festgottesdienst. Bilder: Peter Meister

Mit einem Festgottesdienst hat die Pfarrgemeinde St. Martin Luttingen ihr Patrozinium und das 125jähriges Bestehen ihres Kirchenchores gefeiert. Der Chor St. Martin unter Leitung von Pius Moser beschenkte sich und die Besucher im vollbesetzten Gotteshaus mit der Festmesse in G von Franz Schubert. Mit dem gut einstudierten Jubiläumschor brillierten die Gesangsolisten Andrea Giger (Sopran), Martin Umrath (Tenor) und Mathias Ratzel (Bass) mit einem Orchester ad hoc mit Christina Moser und Nadja Riedel (Violine), Lukas Züblin (Viola), Laura Vogelbacher (Kontrabass) und Jonas Ebner an der Orgel. 

 

 
Quelle:  Peter Meister
Pfarrer Klaus Fietz überreichte ein Bild des Luttinger Malers Hugo Kaiser.

Pfarrer Klaus Fietz betonte mit Blick auf das Leben und Wirken des heiligen Bischofs Martin von Tour, dass die Pfarrgemeinde stolz sein darf, einen der bekanntesten und beliebtesten Heiligen als Kirchenpatron zu haben, der schon vor über 1700 Jahren gelebt und bis heute bleibende Spuren hinterlassen hat. Gleichermaßen wolle man aber auch „Gott danken für unseren Kirchenchor und die Musik, die uns alle bereichert und in eine andere Sphäre versetzt“. Die Gemeinde dürfe sich freuen, dass der vor 125 Jahren gegründete Kirchenchor über eine so lange Zeit die Gottesdienste bis auf den heutigen Tag „auf so hervorragende Weise musikalisch bereichert und verschönt“. Pfarrer Fietz wünschte auch im Namen der ganzen Seelsorgeeinheit dem Chor alles Gute für die Zukunft, verbunden mit der Hoffnung, dass „die musica sacra immer genügend  Sängerinnen und Sänger begeistere. Auch die Fürbitten enthielten den Wunsch, dass sich neue Mitglieder finden mögen. 
 
 
Die Vorstandsfrauen Claudia Huber (links) und Lissy Huber (rechts) pflanzten mit dem Segen von Pfarrer Fietz einen Baum.
Elisabeth Huber, zweite Vorsitzende und jüngste Sängerin, ging in einem lebendigen Beitrag auf die Geschichte des Jubiläumschores ein. Eine aus dem Jahre 1896 stammende Schrift lasse darauf schließen, dass der Chor tatsächlich noch einige Jahre älter sein dürfte. Eine habe sich aber nie geändert: der Chor als eine Familie im christlichen Glauben, die gemeinsam singt, feiert und für einander da ist. Als Symbol dieser tiefen Verwurzelung im Glauben  und in der Gemeinde wurde nach dem Gottesdienst ein von den Vorstandsfrauen Claudia und Elisabeth Huber gespendeter Nussbaum gepflanzt.
Pfarrer Fietz hatte dem Chor St. Martin ein Bild aus dem Nachlass des im letzten Jahr verstorbenen Luttinger Malers Hugo Kaiser überreicht, das die Luttinger St. Martins-Kirche zeigt. 

Wie jedes Jahr am Patrozinium traf sich die Gemeinde nach dem Gottesdienst in der Pfarrscheuer zum Pfarreifest mit einem guten Mittagessen, einer reichhaltigen Kuchentafel, einem Laternenwettbewerb und dem Basteltisch für die Kinder. Wieder einmal perfekt ausgerichtet vom Gemeindeteam St. Martin. Peter Meister
Ansprache im Jubilaeumsgottesdienst.pdf

Dirigentenehepaar Moser ein "absoluter Glücksfall"
Lothar Rist für 60 Jahre, Klaus Ebner für 50 Jahre, Edith Lamade, Hedi Ebner und Rösle Tröndle für 40 Jahre im Chor geehrt

30. Januar 2018:   Für die einstimmig wiedergewählte Vorsitzende des Kirchenchors St. Martin Luttingen, Claudia Huber, ist das Dirigentenehepaar Pius und Luzia Moser das Dreamteam. Chorleiter Moser lobte nach einem Jahr seines Wirkens den Chor als stark verbundene Gemeinschaft, die mit großer Hingabe bereit sei, ihr gutes gesangliches Niveau noch weiter zu verbessern. Er sei begeistert von der fruchtbaren Zusammenarbeit. Das 125-jährige Bestehen des Chors soll am Patrozinium in bescheidenem Rahmen gefeiert werden. Im Mittelpunkt wird der Festgottesdienst mit der Aufführung der Messe in G von Franz Schubert für Chor, Orchester und Solisten stehen.

Geehrt beim Luttinger Kirchenchor: Vorsitzende Claudia Huber, Dirigentin Luzia Moser, Vizevorsitzende Lissy Huber (hinten von links) sowie Chorleiter Pius Moser (ganz links) und Pfarrer Klaus Fietz (ganz rechts) zeichneten Klaus Ebner, Edith Lamade, Rösle Tröndle, Hedi Ebner und Lothar Rist (vorne von links) aus. Foto: Peter Meister
In der Hauptversammlung bezeichnete die Vorsitzende Huber das gemeinsame Wirken von Pius und Luzia Moser als absoluten Glücksfall. Luzia Moser dirigiert im Gottesdienst immer dann den Chor, wenn ihr Mann Pius in der Kirchengemeinde der Schweizer Schwesterstadt gebraucht wird. Auch Pfarrer Klaus Fietz und Pfarrgemeinderätin Martina Ebner würdigten die Leistung des Chors als wertvoller Baustein der Gemeinde. Beide zeigten sich dankbar für die starke Präsenz in den Gottesdiensten und freuten sich über die stets spürbare Harmonie im Vorstand und in der ganzen Gemeinschaft. Fietz richtete den Blick auf den Gottesdienst der gesamten Seelsorgeeinheit Laufenburg-Albbruck am Sonntag, 17. Juni, in Albbruck unter dem Jahresleitwort "Suche den Frieden und jage ihm nach", verbunden mit der Aussicht, dass wieder alle vier Kirchenchöre einen machtvollen Chor bilden werden.

Die starke Treue zur Musica Sacra und zum Chor St. Martin kam in den Ehrungen zum Ausdruck. Seit 60 Jahren ist auf Lothar Rist Verlass, als Basssänger, Organist und von 1960 bis 1990 als Chorleiter. Klaus Ebner singt seit 50 Jahren im Bass, 40 Jahre sind Edith Lamade, Rösle Tröndle (beide Alt) und Hedi Eber (Sopran) und zehn Jahre Stefanie Mell (Alt) dabei. In den Vorstand wiedergewählt wurden Lissy Huber (Zweite Vorsitzende), Ramona Bartsch (Kassiererin), Rita Eschbach (zweite Kassiererin), Ingrid Stoll (Notenwartin) und die Beisitzer Bernhard Gerteis und Ingomar Preußler. Das bisher von Rita Schweizer ausgeübte Amt der Schriftführerin und Protokollantin teilen sich Lissy Huber und Ramona Bartsch. Als beste Probenbesucher wurden Rita Eschbach (nur einmal gefehlt), Elfriede Döbele und Ursula Gerteis (zweimal gefehlt) sowie Ernst Gerteis und Gisela Pyczak geehrt.

In ihrem detaillierten Bericht hatte Rita Schweizer an den Höhepunkt des Jahres 2017 erinnert, den Besuch über Ostern aus der Partnerstadt Le Croisic, dessen Organisation den ganzen Chor forderte. Die Fröhlichkeit des Festgottesdienstes und die Begeisterung beim abendlichen Freundschaftstreffen hätten den Wert dieser Jumelage-Begegnung bestätigt.
Der Chor St. Martin zählt derzeit 39 aktive Sängerinnen und Sänger. Fünf Mitgliedschaften ruhen.  -prm-

Pius Moser übernimmt den Kirchenchor St. Martin

Quelle:  Schleinzer-Bilal
Pius Moser
Der Kirchenchor St. Martin hat wieder einen Dirigenten. Nur zwei Monate nach der Trennung von Michael Ebner übernimmt der in der Region bekannte Kirchenmusiker Pius Moser aus Grunholz den 39 Sängerinnen und Sänger zählenden Chor. Die Entscheidung fiel in der Generalversammlung am vergangenen Freitag, in der die Mitglieder in der glücklichen Lage waren, zwischen zwei qualifizierten Bewerbungen wählen zu können. Die große Mehrheit des fast vollzählig anwesenden Chores sprach sich für Moser aus, der schon vor Weihnachten als Nothelfer eingesprungen war.

 

Quelle:  Peter Meister
Quelle:  Peter Meister
Die Vorsitzenden Claudia (hinten links) und Lissy Huber (hinten rechts) ehrten Elfriede Döbele, Gisela Pyczak und Elisabeth Gerteis (vorne von links) für 25 Jahre und Ramona Bartsch (hinten Mitte) für 20 Jahre. Foto: Peter Meister
Die Jahreshauptversammlung war geprägt vom Dirigentenwechsel. Vorsitzende Claudia Huber eröffnete den Abend mit dem Zitat "Es ist Zeit dafür Danke zu sagen für das was war, damit das was werden wird, unter einem guten Stern beginnt". Damit machte die Vorsitzende noch einmal deutlich, dass der Abschied von Michael Ebner aufgrund unterschiedlicher Zielsetzungen, die sich nach einer langen erfolgreicher Zusammenarbeit ergeben hatten, für die Sängerinnen und Sänger nicht einfach war.
Für das Zusammengehörigkeitsgefühl und ein intaktes Innenleben spricht, dass daraufhin nur zwei Mitglieder den Chor verließen, was aber trotzdem ein Verlust und sehr zu bedauern sei, so Claudia Huber. Schmerzlich sei für sie und die zweite Vorsitzende Lissy Huber auch gewesen, erkennen zu müssen, "dass wir es nicht allen recht machen können". Jetzt gelte es, nach vorne zu schauen und Vergangenes hinter sich zu lassen. Dass die Chancen nach einem ungewohnt turbulenten Jahr dafür gut sind, zeigte sich im weiteren Verlauf der Versammlung.
Rita Schweizer erinnerte in ihrem detailgetreuen Jahresbericht an manches Highlight in kirchenmusikalischer wie kameradschaftlicher Hinsicht. So das Singen an Karfreitag und die Aufführung der "Messe brève" von Léo Delibes, begleitet von Blechbläsern, am Ostersonntag. Als Gewinn wird auch das Zusammenwirken der vier Chöre der Seelsorgeeinheit gesehen, wie an Fronleichnam und beim gemeinsamen Gottesdienst zum Jahr der Barmherzigkeit in Albbruck sowie beim 60. Geburtstag von Pfarrer Hans-Joachim Greulich. Die "Messe brève No. 7 in C von Charles Gounod" am Patrozinium beschloss die Zusammenarbeit mit Dirigent Ebner. Die Geselligkeit förderten das Chor-Sommerfest, eine Bergwanderung im Schwarzwald und ein zweitägiger Ausflug nach Speyer und Heidelberg mit dem Singen im Kaiserdom in Speyer als bleibendes Erlebnis. Der Kassenbericht von Ramona Bartsch verdeutlichte, dass der im Jahr zuvor beschlossene Aktivbeitrag für die Vereinskasse unverzichtbar ist. Zwei Neuanmeldungen gehörten zu den besonders erfreulichen Mitteilungen.
Für 25 Jahre Chormitgliedschaft wurden Gisela Pyczak, Elisabeth Gerteis und Elfriede Döbele, für 20 Jahre Ramona Bartsch geehrt. Nur einmal nicht in der Probe waren Gisela Pyczak, Edith Lamade und Bernhard Gerteis.
An Ostern kommt die seit vielen Jahren befreundete Gruppe Cercle Celtic aus der Partnerstadt Le Croisic zu Besuch, wozu ein öffentliches bretonisches Tanzfest in der Luttinger Möslehalle gehört. Peter Meister
 

 Das vor zwei Jahren begonnene "Mutter-Tochter-Projekt" wird fortgesetzt

Neuer Jahresbeitrag von 30 Euro als Ausgleich für Wegfall der Einnahmequellen Budenfest und Luttinger Frühling -  Elisabeth Renkawitz seit 60 Jahren Mitglied

Der Vorstand (von rechts): Dirigent Michael Ebner, Schriftführerin Rita Schweizer, Beisitzer Bernhard Gerteis, Kassiererin Ramona Barsch, stellvertretende Vorsitzende Lissy Huber, Vorsitzende Claudia Huber, Notenwartin Ingrid Stoll, die Beisitzer Rita Eschbach und Ingomar Preußler und die ausgeschiedene Protokollantin Stefanie Mell. | Bild: Peter Meister

 

19.01.2016: Das vor zwei Jahren begonnene "Mutter-Tochter-Projekt" an der Spitze des Kirchenchors St. Martin Luttingen wird fortgesetzt. In der Jahreschorversammlung erhielten Claudia Huber als Vorsitzende und Lissy Huber als Stellvertreterin das einmütige Vertrauen der 40 anwesenden Sängerinnen und Sänger. Sie seien schon in kurzer Zeit zu Garanten eines musikalisch zielstrebigen und im Umgang herzlichen Miteinanders geworden. Um auch nach dem Wegfall der Einnahmequellen Budenfest und Luttinger Frühling das Chorleben auf einer soliden finanziellen Basis gestalten zu können, wurde bei einer Gegenstimme für die Aktiven ein Jahresbeitrag von 30 Euro beschlossen. 
Musikalisch hat Dirigent Michael Ebner wieder einiges Anspruchsvolles vor, nachdem der Chor unter anderem beim Jubiläumskonzert des Kirchenchors in Albbruck gezeigt habe, was in ihm steckt. Die am Patrozinium mit vier Streichern aufgeführte Messe brève von Léo Delibes wird an Ostern mit vier Bläsern wiederholt. Zudem wird das Werk "Regina caeli" von Gregor Eichinger einstudiert.
Vorsitzende Huber lobte nach einem lebendigen Jahr mit 59 Anlässen das gute Zusammenwirken im Vorstandsteam und die geschwisterliche Atmosphäre in der Sängerschar. Die Aufgabe der ausgeschiedenen Protokollführerin Stefanie Mell übernimmt Schriftführerin Rita Schweizer zusätzlich. Für den nicht mehr kandidierenden Beisitzer Tim Gassman rückt der langjährige frühere Vorsitzende Bernhard Gerteis nach. 
Elisabeth Renkawitz 60 Jahre im Chor.
Mit einer seltenen Ehrung wurde Elisabeth Renkawitz überrascht. Für 60 Jahre im Chor wurde ihr eine Urkunde des Erzbischofs und des Cäcilienverbandes überreicht. Für 20 Jahre im Chor St. Martin wurden Margot Wassmer und für zehn Jahre Ernst Gerteis, Siegfried Baumann sowie Carmen und Günther Emmenecker ausgezeichnet. 
Der lebendig vorgetragene Jahresbericht von Stefanie Mell zeigte die vielen Aktivitäten auf, neben der Musica Sacra in der Osternacht, dem Ostermontag, an Fronleichnam, bei der Firmung, dem Gräberbesuch , dem Patrozinium und Weihnachten auch das Singen aus dem Gotteslob mit der Gemeinde. Für Heiterkeit sorgten die Erinnerungen an die Bergwandertage in Oberstdorf und den Jahresausflug nach Baden-Baden. 
Angekündigt wurde ein Besuch der Gruppe Cercle Celtique aus Le Croisic. –prm-

 

 

Kirchenchor St. Martin Luttingen lädt Gastsänger ein

 1. Februar 2015: Der Kirchenchor St. Martin Luttingen probt jetzt nicht mehr am Freitag sondern am Donnerstag. Der neue Probentag eröffnet Sängerinnen und Sängern, die bisher am Freitag keine Zeit hatten, die Chance, im Chor mitzuwirken. Sei es auf Dauer, oder „nur“ als Gastsänger. Dazu startet auf Ostern wieder einmal ein Projekt.  Wir laden alle Freunde der Kirchenmusik und die, die sie entdecken wollen, ganz herzlich ein, sich mit uns zusammen musikalisch auf Ostern vorzubereiten. Finden Sie heraus, falls Sie es nicht eh schon wissen, wie vielfältig und abwechslungsreich Kirchenmusik sein kann. Was Sie genau erwartet? … Lassen Sie sich überraschen! Selbstverständlich aber stehen neue Lieder aus dem neuen Gebet- und Gesangsbuch "„Gotteslob“ mit an erster Stelle (sowohl fetzige als auch klassische).Für Unentschlossene sei am Rande noch erwähnt: Musikalische Vorkenntnisse sind KEINE Voraussetzung! Bei Interesse: Kommen Sie einfach, wir probieren das aus. Und Sie werden sehen, am Ende überraschen Sie sich selbst. Der gesamte Chor St. Martin freut sich schon sehr auf Ihre neue Stimme im Chor und auf ein Kennenlernen bei geselligem Beisammensein nach der Probe!
PROBEN: immer donnerstags um 19.45 Uhr in der Pfarrscheuer in Luttingen (direkt neben der Kirche) – START: 19. Februar 2015. Singen im Gottesdienst: Osternacht, 21.00  Uhr und Ostermontag, 10.30 Uhr.
Bei Rückfragen bitte gerne melden: Michael Ebner (Chorleiter) – 07751 898 01 93; Claudia Huber (Vorstand) –  07763/ 3199 


 

Mit einem ambitionierten Programm ins Jahr 2015

16. Januar 2015: Chor St. Martin Luttingen zog Bilanz und ehrte verdiente Mitglieder / Maria Theresia Rist wurde nach 50 Jahren verabschiedet.

Mit einem ambitionierten Programm geht der Kirchenchor St. Martin Luttingen ins neue Jahr. Dirigent Michael Ebner nannte in der Generalversammlung zwei neue Messen und das Mitwirken am Kirchenchorkonzert zum 100. Jubiläum des Kirchenchors St. Josef Albbruck als Highlights. Viel Lob gab es für Claudia und Lissy Huber, die seit einem Jahr in einem "Mutter-und-Tochter-Projekt" den Chor zuverlässig leiten. Ihre Fröhlichkeit und Lebendigkeit sei einfach ansteckend und für das hervorragende Miteinander stilbildend, wurde betont.
Einen hohen Stellenwert nahmen in der Versammlung ohne Vorstandswahlen die Ehrungen ein. Karin Kaiser stellt sich seit 50 Jahren in den Dienst der Musica Sacra, Marlies Wagner und Beisitzer Ingomar Preußler, der auch schon Zweiter Vorsitzender war, seit 40 Jahren. Ursula Gerteis, die seit Jahren zu den besten Probenbesuchern gehört, ist der Kirchenmusik schon seit 30 Jahren treu. Sie alle bekamen Urkunden und Geschenke.

Für ihre Treue zur Kirchenmusik      ehrte der Chor St. Martin Luttingen: Ursula Gerteis (30 Jahre, ganz      links), Karin Kaiser (50), Ingomar Preußler (40, vorn); hinten von links:      Vorsitzende Claudia Huber, Dirigent Michael Ebner, Zweite Vorsitzende      Lissy Huber und Pfarrer Klaus Fietz. Foto: Peter Meister


In dem von Stefanie Mell kompakt verfassten Jahresbericht stachen die mit dem Kirchenchor Waldshut an Ostern gemeinsam bestrittene Orchestermesse von Johann Joseph Fux und der Besuch in der Partnerstadt Le Croisic über den 1. Mai hervor. Die Messe als musikalisches Glanzlicht und die Reise an den Atlantik zur Feier des 40-jährigen Bestehens der Freundschaft mit der Brauchtumsgruppe Cercle Celtique als geselliger und emotionaler Höhepunkt. "Die Tiefe der Freundschaft, die die beiden Vereine verbindet, war nicht nur bei dem gutbesuchten Jubiläumsabend deutlich spürbar", befand Stefanie Mell. Kassiererin Ramona Bartsch konnte eine ausgeglichene Jahresrechnung vorlegen, wofür insbesondere die guten Einnahmen beim Josefsmarkt und dem Luttinger Frühling sorgten. 

Dirigent Ebner legt Wert auf "unentdeckte Schätze" Heuer will Dirigent Ebner mit dem Chor nicht nur die "Gathering Mass" von Paul Inwood und die Christkindelmesse von Ignaz Reimann aufführen, sondern er legt auch wieder großen Wert auf die "vielen unentdeckten Schätze" im neuen Gotteslob, wobei auch die Gottesdienstbesucher mit einbezogen werden sollen.
Mit einem Geschenk bedacht wurden die besten Probenbesucher Ursula Gerteis, die nie gefehlt hat, sowie Gisela Pyczak , Elisabeth Gerteis und Rita Eschbach. Mit einem Rosenstock für den Garten wurde Maria Theresia Rist aus dem 43 Mitglieder starken Chor verabschiedet. Im Alter von zwölf Jahren war sie dem von ihrem Vater Ferdinand Gerteis dirigierten Chor beigetreten und ihm seither über 50 Jahre eine große Stütze.
Pfarrer Klaus Fietz lobte das große Engagement und die Begeisterung für den Chorgesang, was nicht nur in der Kirche hörbar, sondern bei allen Anlässen spürbar sei. Für Claudia Huber und ihr Vorstandsteam muss man sich im Chor St. Martin auch in Zukunft daheim und unter Freunden fühlen können.
Der Probentag wird ab sofort von Freitag auf Donnerstag vorverlegt.  Peter Meister