Der Kirchenchor St. Martin Luttingen wurde 1893 gegründet -
Zum 100jährigen Bestehen wurde ihm die Palestrina-Medaille verliehen.
Nachfolgende Dokumentation beinhaltet die erstmalige Zusammenfassung aller Aktivitäten des 1893 gegründeten Kirchenchores. Für den redaktionellen Teil, in welchem alle in den Protokollen geschilderten Ereignisse beschrieben sind, hat sich Dietrich Renkawitz, Luttingen, besonders engagiert.
Das schicksalhafte Geschehen der Verrußung im Kirchenraum am 31.01.1993, wie in der Chronik erwähnt, hat eine glückliche Wendung genommen: Die Vision des damaligen Pfarrers Edgar Volk, den Kirchenraum entsprechend der liturgischen Richtlinien des II.Vaticanums, also im Geist des Dialogs und der Gemeinschaftlichkeit zu gestalten, wurde voll erfüllt. Ab dem Patroziniumsfest 1994 war es nun möglich, den Chor um die ebenerdig platzierte Orgel in den Gottesdienst vorzüglich zu integrieren. Die Gläubigen waren nach der räumlichen Umgestaltung und Renovation dankbar für das nun ermöglichte gemeinsame Beten, Singen und Musizieren.
(Die kirchlichen Umbaumaßnahmen sind in der Broschüre „St. Martin, Stationen einer Kirchengeschichte“ von 1994 detailliert beschrieben.)
Chor St. Martin: Seit vielen Jahrzehnten pure Lust am Singen
Die beiden wiedergewählten Vorstandsfrauen Claudia Huber und Lissy Huber des Kirchenchors St. Martin Luttingen vermitteln ein Zusammengehörigkeitsgefühl, das auch in Zeiten trägt, in denen es nicht leichter wird, jüngere Sänger zu gewinnen. Immerhin konnten einige neue Mitglieder hinzugewonnen werden. Dafür dankte in der Mitgliederversammlung Klaus Ebner im Namen der Chormitglieder. Im Mittelpunkt aber stand die Ehrung von zwei Urgesteinen des Chores, die ihm über Jahrzehnte Stabilität verliehen haben. Marlies Wagner ist seit 50 Jahren dem Chor eine verlässliche Stütze, ebenso wie Ursula Gerteis seit 40 Jahren. Beide erhielten eine Urkunde von Erzbischof Stephan Burger und Geschenke der Chorgemeinschaft bei lang anhaltendem Beifall.
Das Vorstandsduo prägt mit dem profilierten Dirigenten Sebastian Neumann den Chor. Mit Beifall wurde die Aussage aufgenommen, dass es auch nach zwölf Jahren immer noch große Freude macht, dem Chor vorzustehen, was mehr als respektabel sei, wie Wahlleiter Johannes Zeller betonte. Erfreulich auch, dass der gesamte Vorstand sich wieder zur Wahl stellte und einstimmig gewählt wurde: Vorsitzende Claudia Huber, stellvertretende Vorsitzende Lissy Huber, Kassiererin Ingrid Meyer, 2. Kassiererin Rita Eschbach, Schriftführerin Lissy Huber, Protokollführerin Ramona Bartsch, Notenwartin Ingrid Stoll, Beisitzer Carmen Emmenecker und Bernhard Gerteis.
Was der Chor St. Martin musikalisch mit dem immer noch neuen Dirigenten Sebastian Neumann zu leisten vermag, zeigte sich beim umfassenden Jahresbericht von Lissy Huber, der ausdrückte, dass ein so großes Programm nur möglich ist, wenn Singen auch Spaß macht. An der Spitze der Aktivitäten stand der Besuch aus Le Croisic, was eine große Herausforderung bedeutete, aber auch viel Freude machte, und ein Konzert mit dem Musikverein Luttingen. An Ostern wurde die bekannte Missa Brevis in B-Dur geboten. Dann gab es mal wieder eine Wanderung am 1. Mai. An der 700-Jahrfeier der Kirche Heilig Geist Laufenburg wurde gemeinsam mit der Chorgemeinschaft Hochsal-Laufenburg gesungen. Text und Bild: Peter Meister
Chor St. Martin eine gute Gemeinschaft
Trauer um Organist und Chorleiter Lothar Rist
Im Geist des Dialogs und der Gemeinschaftlichkeit
Mit 19 wurde Lothar Rist mit dem Organistenamt betraut
Ökumene lag ihm am Herzen - Ein kritischer Geist
Lothar Rist 65 Jahre im Kirchenchor Luttingen

Es war ein erhebender Moment in der Generalversammlung des Kirchenchors St. Martin Luttingen, als Lothar Rist für 65 Jahre Mitgliedschaft geehrt wurde. Denn Rist ist nicht nur über Jahrzehnte ein treuer Sänger, sondern prägende Figur des Chors.40 Jahre zu den Stützen des Chores gehören auch Rita Eschbach und Ingrid Meyer. Die Vorstandschaft wurde im Wesentlichen mit Claudia und Lissy Huber an der Spitze bestätigt. Hervorgehoben wurde, welcher Glücksfall die Verpflichtung von Kirchenmusiker Sebastian Neumann war, unter dessen Leitung der Chor wieder zu alter Stärke zurückfindet, wie sich beim Patrozinium und an Weihnachten gezeigt hatte.Lothar Rist war 17 Jahre alt, als er beim Chor St Martin sich in die Sängerschar einreihte. Schon zwei Jahre später wurde er vom damaligen langjährigen Dirigenten und seinem späteren Schwiegervater Ferdinand Gerteis mit dem Organisten- und Dirigentenamt betraut.
30 Jahre war Rist dann ein versierter Chorleiter. Die Pfarrscheuer ist unter seiner aktiven Mitwirkung zu einer der schönsten kirchlichen Treffpunkte weit und breit umgebaut worden. Mit aller Konsequenz hat er sich auch 1993 für die räumliche Umgestaltung im Sinne des II. Vatikanischen Konzils der Kirche St. Martin zu einem ökumenischen Raum eingesetzt, womit Luttingen ein vielbeachtetes Alleinstellungsmerkmal besitzt. Und bei der Innenrenovation 2019 hat Lothar Rist maßgeblich dafür gesorgt, dass die Technik „seiner“ Mönch-Orgel, die er immer noch spielt, komplett erneuert und zudem ein Trompeten-Register eingebaut wurde. Die Pfeifenorgel und deren zugeeignete Kompositionen sind mittlerweile im UNESCO-Weltkulturerbe verankert.
Kirchenchor begeistert beim Patrozinium St. Martin
Sebastian Neumann neuer Dirigent - Große Freude im Chor
Pius Moser legt den Taktstock weg - Neue musikalische Leitung gesucht
Weiter mit dem bewährten Führungsteam
Pfarrer Klaus Fietz bedankte sich für das große Engagement des Kirchenchores in der Pfarrei St. Martin: "Für mich ist es immer eine besondere Freude, wenn ich den Kirchenchor an unseren Hochfesten erleben kann. Jeder Gottesdienst ist etwas Besonderes." Chorleiter Pius Moser bedankte sich für die Hingabe an den Gesang, die Begeisterungsfähigkeit, aber auch die Fröhlichkeit, Humor und Geselligkeit der Sänger: "Dies alles zeichnet einen hervorragenden Verein aus." Angenehm überrascht war der Chorleiter auch davon, dass der Probenbesuch um fünf Prozent angestiegen sei gegenüber dem Vorjahr. Diese Zahl spreche eigentlich für sich. Bei den Wahlen stellten sich alle bisherigen Vorstandsmitglieder wieder zur Verfügung. Vorsitzende ist weiterhin Claudia Huber, zweite Vorsitzende Elisabeth Huber, erste Kassiererin Ramona Bartsch, zweite Kassiererin Rita Eschbach. Ramona Bartsch übernimmt außerdem das Amt der Schriftführerin und Elisabeth Huber das der Protokollführerin. Notenwartin bleibt Ingrid Stoll. Bei den Beisitzerposten wurde Bernhard Gerteis wiedergewählt, als neue Beisitzerin kam Carmen Emmenecker dazu.
Kirchenchor Luttingen blickt gerne auf 125-Jähriges zurück und ehrt mit Rosi Zipfel, Brigitte Fitzner und Peter Meister drei treue Mitglieder
28. Januar 2019
2018 stand beim Kirchenchor St. Martin Luttingen im Zeichen des 125-jährigen Jubiläums. Die Vorsitzende Claudia Huber freute sich, dass sich auch im Jubiläumsjahr die stabile Chorgemeinschaft wiederum bewährt hat. „Ich war unheimlich stolz auf euch dieses Jahr und unheimlich stolz, dass ich mit Lissy zusammen eure Vorstandsmaidli sein darf.“ Die neue Schriftführerin Lissy Huber hielt einen ausführlichen Jahresrückblick. Viel Spaß machte den Chormitgliedern das „Mamma Mia Fasnachts Halli Galli“, bei dem ein besonderer Akt einstudiert wurde. „Da wurde das unverkennbare Potenzial für außerordentliche Berufe im Chor festgestellt. Unser Chor kann eben mehr als nur Singen“, kommentierte Lissy Huber. Für den Ostermontagsgottesdienst studierte der Chor das Händel-Halleluja ein. Am Pfingstmontag kam die „Missa in honorem Sancti Josephi“ von Flor Peeters zur Aufführung sowie als besonderes Schmankerl das „Regina Coeli“.
AnFronleichnam sangen acht Chormitglieder gemeinsam mit dem Kirchenchor Hochsal-Laufenburg. Auch mit dem Albbrucker Chor wurde gemeinsam gesungen. Das zweite Halbjahr stand im Zeichen der Vorbereitung für das Patrozinium und die 125-Jahrfeier, die der Höhepunkt des Jubiläumjahres waren. Hinzu kamen noch der Gräberbesuch, das Musikkonzert mit dem Musikverein Luttingen und das Singen im Weihnachtsgottesdienst. Der zweitägige Jahresausflug führte die Chormitglieder nach Tübingen am Neckar und zum Kloster Bebenhausen sowie nach Eigeltingen zur Lochmühle. Dem Wetter zum Opfer fielen hingegen die 1. Mai-Wanderung und die für Anfang September geplante Bergwanderung in der Schweiz. Der Chor verzeichnete 51 Anlässe im Jahr 2018: 41 Proben, neun kirchliche Anlässe sowie eine Hauptversammlung. Claudia Huber ehrte drei langjährige Mitglieder. Rosi Zipfel bekam für ihre 40-jährige Mitgliedschaft neben dem Präsent des Chores die Urkunde vom Caecilienverband. Brigitte Fitzner wurde für 20-jährige Mitgliedschaft geehrt und Peter Meister für zehn Jahre. Die besten Probenbesucher waren Ursula Gerteis, Ernst Gerteis und Rosa Tröndle.
Ein besonderer Dank der Vorsitzenden ging „an das Dreamteam“, den Dirigenten Pius Moser und seine Frau und Stellvertreterin Lucia. Pfarrer Klaus Fietz bedankte sich beim Chor für das große Engagement. Dirigent Pius Moser freute sich über ein sehr abwechslungsreiches und schönes Jahr mit großer Herausforderung für ihn selbst mit der Schubert Messe: „Es brauchte Durchhaltevermögen und ist wunderbar über die Bühne gegangen.“ Der Probenbesuch sei allerdings gegenüber dem Vorjahr um 5,5 Prozent zurückgegangen. Dieses Jahr sind neben Proben und Gottesdienstgestaltungen auch eine Reise nach Le Croisic und eine Bergwanderung geplant.
Der Kirchenchor St. Martin Luttingen wurde 1893 gegründet, zum 100-jährigen Bestehen wurde ihm die Palestrina-Medaille verliehen. Der Chor hat 39 Sänger. Chorleiter ist Pius Moser, erste Vorsitzende ist Claudia Huber, zweite Vorsitzende Lissy Huber. Die beiden leiten den Chor gemeinsam. Text und Bild: Irmgard Kaiser/SÜDKURIER
Kirchenchor St. Martin Luttingen schenkt sich und der Gemeinde zum 125-jährigen Jubiläum eine Festmesse
Mit einem Festgottesdienst hat die Pfarrgemeinde St. Martin Luttingen ihr Patrozinium und das 125jähriges Bestehen ihres Kirchenchores gefeiert. Der Chor St. Martin unter Leitung von Pius Moser beschenkte sich und die Besucher im vollbesetzten Gotteshaus mit der Festmesse in G von Franz Schubert. Mit dem gut einstudierten Jubiläumschor brillierten die Gesangsolisten Andrea Giger (Sopran), Martin Umrath (Tenor) und Mathias Ratzel (Bass) mit einem Orchester ad hoc mit Christina Moser und Nadja Riedel (Violine), Lukas Züblin (Viola), Laura Vogelbacher (Kontrabass) und Jonas Ebner an der Orgel.
Pfarrer Fietz hatte dem Chor St. Martin ein Bild aus dem Nachlass des im letzten Jahr verstorbenen Luttinger Malers Hugo Kaiser überreicht, das die Luttinger St. Martins-Kirche zeigt.
Wie jedes Jahr am Patrozinium traf sich die Gemeinde nach dem Gottesdienst in der Pfarrscheuer zum Pfarreifest mit einem guten Mittagessen, einer reichhaltigen Kuchentafel, einem Laternenwettbewerb und dem Basteltisch für die Kinder. Wieder einmal perfekt ausgerichtet vom Gemeindeteam St. Martin. Peter Meister![]()
Dirigentenehepaar Moser ein "absoluter Glücksfall"
Lothar Rist für 60 Jahre, Klaus Ebner für 50 Jahre, Edith Lamade, Hedi Ebner und Rösle Tröndle für 40 Jahre im Chor geehrt
30. Januar 2018: Für die einstimmig wiedergewählte Vorsitzende des Kirchenchors St. Martin Luttingen, Claudia Huber, ist das Dirigentenehepaar Pius und Luzia Moser das Dreamteam. Chorleiter Moser lobte nach einem Jahr seines Wirkens den Chor als stark verbundene Gemeinschaft, die mit großer Hingabe bereit sei, ihr gutes gesangliches Niveau noch weiter zu verbessern. Er sei begeistert von der fruchtbaren Zusammenarbeit. Das 125-jährige Bestehen des Chors soll am Patrozinium in bescheidenem Rahmen gefeiert werden. Im Mittelpunkt wird der Festgottesdienst mit der Aufführung der Messe in G von Franz Schubert für Chor, Orchester und Solisten stehen.
Die starke Treue zur Musica Sacra und zum Chor St. Martin kam in den Ehrungen zum Ausdruck. Seit 60 Jahren ist auf Lothar Rist Verlass, als Basssänger, Organist und von 1960 bis 1990 als Chorleiter. Klaus Ebner singt seit 50 Jahren im Bass, 40 Jahre sind Edith Lamade, Rösle Tröndle (beide Alt) und Hedi Eber (Sopran) und zehn Jahre Stefanie Mell (Alt) dabei. In den Vorstand wiedergewählt wurden Lissy Huber (Zweite Vorsitzende), Ramona Bartsch (Kassiererin), Rita Eschbach (zweite Kassiererin), Ingrid Stoll (Notenwartin) und die Beisitzer Bernhard Gerteis und Ingomar Preußler. Das bisher von Rita Schweizer ausgeübte Amt der Schriftführerin und Protokollantin teilen sich Lissy Huber und Ramona Bartsch. Als beste Probenbesucher wurden Rita Eschbach (nur einmal gefehlt), Elfriede Döbele und Ursula Gerteis (zweimal gefehlt) sowie Ernst Gerteis und Gisela Pyczak geehrt.
In ihrem detaillierten Bericht hatte Rita Schweizer an den Höhepunkt des Jahres 2017 erinnert, den Besuch über Ostern aus der Partnerstadt Le Croisic, dessen Organisation den ganzen Chor forderte. Die Fröhlichkeit des Festgottesdienstes und die Begeisterung beim abendlichen Freundschaftstreffen hätten den Wert dieser Jumelage-Begegnung bestätigt.
Der Chor St. Martin zählt derzeit 39 aktive Sängerinnen und Sänger. Fünf Mitgliedschaften ruhen. -prm-
Pius Moser übernimmt den Kirchenchor St. Martin
Für das Zusammengehörigkeitsgefühl und ein intaktes Innenleben spricht, dass daraufhin nur zwei Mitglieder den Chor verließen, was aber trotzdem ein Verlust und sehr zu bedauern sei, so Claudia Huber. Schmerzlich sei für sie und die zweite Vorsitzende Lissy Huber auch gewesen, erkennen zu müssen, "dass wir es nicht allen recht machen können". Jetzt gelte es, nach vorne zu schauen und Vergangenes hinter sich zu lassen. Dass die Chancen nach einem ungewohnt turbulenten Jahr dafür gut sind, zeigte sich im weiteren Verlauf der Versammlung.
Rita Schweizer erinnerte in ihrem detailgetreuen Jahresbericht an manches Highlight in kirchenmusikalischer wie kameradschaftlicher Hinsicht. So das Singen an Karfreitag und die Aufführung der "Messe brève" von Léo Delibes, begleitet von Blechbläsern, am Ostersonntag. Als Gewinn wird auch das Zusammenwirken der vier Chöre der Seelsorgeeinheit gesehen, wie an Fronleichnam und beim gemeinsamen Gottesdienst zum Jahr der Barmherzigkeit in Albbruck sowie beim 60. Geburtstag von Pfarrer Hans-Joachim Greulich. Die "Messe brève No. 7 in C von Charles Gounod" am Patrozinium beschloss die Zusammenarbeit mit Dirigent Ebner. Die Geselligkeit förderten das Chor-Sommerfest, eine Bergwanderung im Schwarzwald und ein zweitägiger Ausflug nach Speyer und Heidelberg mit dem Singen im Kaiserdom in Speyer als bleibendes Erlebnis. Der Kassenbericht von Ramona Bartsch verdeutlichte, dass der im Jahr zuvor beschlossene Aktivbeitrag für die Vereinskasse unverzichtbar ist. Zwei Neuanmeldungen gehörten zu den besonders erfreulichen Mitteilungen.
Für 25 Jahre Chormitgliedschaft wurden Gisela Pyczak, Elisabeth Gerteis und Elfriede Döbele, für 20 Jahre Ramona Bartsch geehrt. Nur einmal nicht in der Probe waren Gisela Pyczak, Edith Lamade und Bernhard Gerteis.
An Ostern kommt die seit vielen Jahren befreundete Gruppe Cercle Celtic aus der Partnerstadt Le Croisic zu Besuch, wozu ein öffentliches bretonisches Tanzfest in der Luttinger Möslehalle gehört. Peter Meister
Das vor zwei Jahren begonnene "Mutter-Tochter-Projekt" wird fortgesetzt
Neuer Jahresbeitrag von 30 Euro als Ausgleich für Wegfall der Einnahmequellen Budenfest und Luttinger Frühling - Elisabeth Renkawitz seit 60 Jahren Mitglied
Der Vorstand (von rechts): Dirigent Michael Ebner, Schriftführerin Rita Schweizer, Beisitzer Bernhard Gerteis, Kassiererin Ramona Barsch, stellvertretende Vorsitzende Lissy Huber, Vorsitzende Claudia Huber, Notenwartin Ingrid Stoll, die Beisitzer Rita Eschbach und Ingomar Preußler und die ausgeschiedene Protokollantin Stefanie Mell. | Bild: Peter Meister
Musikalisch hat Dirigent Michael Ebner wieder einiges Anspruchsvolles vor, nachdem der Chor unter anderem beim Jubiläumskonzert des Kirchenchors in Albbruck gezeigt habe, was in ihm steckt. Die am Patrozinium mit vier Streichern aufgeführte Messe brève von Léo Delibes wird an Ostern mit vier Bläsern wiederholt. Zudem wird das Werk "Regina caeli" von Gregor Eichinger einstudiert.
Vorsitzende Huber lobte nach einem lebendigen Jahr mit 59 Anlässen das gute Zusammenwirken im Vorstandsteam und die geschwisterliche Atmosphäre in der Sängerschar. Die Aufgabe der ausgeschiedenen Protokollführerin Stefanie Mell übernimmt Schriftführerin Rita Schweizer zusätzlich. Für den nicht mehr kandidierenden Beisitzer Tim Gassman rückt der langjährige frühere Vorsitzende Bernhard Gerteis nach.

Der lebendig vorgetragene Jahresbericht von Stefanie Mell zeigte die vielen Aktivitäten auf, neben der Musica Sacra in der Osternacht, dem Ostermontag, an Fronleichnam, bei der Firmung, dem Gräberbesuch , dem Patrozinium und Weihnachten auch das Singen aus dem Gotteslob mit der Gemeinde. Für Heiterkeit sorgten die Erinnerungen an die Bergwandertage in Oberstdorf und den Jahresausflug nach Baden-Baden.
Angekündigt wurde ein Besuch der Gruppe Cercle Celtique aus Le Croisic. –prm-
Kirchenchor St. Martin Luttingen lädt Gastsänger ein
1. Februar 2015: Der Kirchenchor St. Martin Luttingen probt jetzt nicht mehr am Freitag sondern am Donnerstag. Der neue Probentag eröffnet Sängerinnen und Sängern, die bisher am Freitag keine Zeit hatten, die Chance, im Chor mitzuwirken. Sei es auf Dauer, oder „nur“ als Gastsänger. Dazu startet auf Ostern wieder einmal ein Projekt. Wir laden alle Freunde der Kirchenmusik und die, die sie entdecken wollen, ganz herzlich ein, sich mit uns zusammen musikalisch auf Ostern vorzubereiten. Finden Sie heraus, falls Sie es nicht eh schon wissen, wie vielfältig und abwechslungsreich Kirchenmusik sein kann. Was Sie genau erwartet? … Lassen Sie sich überraschen! Selbstverständlich aber stehen neue Lieder aus dem neuen Gebet- und Gesangsbuch "„Gotteslob“ mit an erster Stelle (sowohl fetzige als auch klassische).Für Unentschlossene sei am Rande noch erwähnt: Musikalische Vorkenntnisse sind KEINE Voraussetzung! Bei Interesse: Kommen Sie einfach, wir probieren das aus. Und Sie werden sehen, am Ende überraschen Sie sich selbst. Der gesamte Chor St. Martin freut sich schon sehr auf Ihre neue Stimme im Chor und auf ein Kennenlernen bei geselligem Beisammensein nach der Probe!
PROBEN: immer donnerstags um 19.45 Uhr in der Pfarrscheuer in Luttingen (direkt neben der Kirche) – START: 19. Februar 2015. Singen im Gottesdienst: Osternacht, 21.00 Uhr und Ostermontag, 10.30 Uhr.
Bei Rückfragen bitte gerne melden: Michael Ebner (Chorleiter) – 07751 898 01 93; Claudia Huber (Vorstand) – 07763/ 3199
Mit einem ambitionierten Programm ins Jahr 2015
16. Januar 2015: Chor St. Martin Luttingen zog Bilanz und ehrte verdiente Mitglieder / Maria Theresia Rist wurde nach 50 Jahren verabschiedet.
Mit einem ambitionierten Programm geht der Kirchenchor St. Martin Luttingen ins neue Jahr. Dirigent Michael Ebner nannte in der Generalversammlung zwei neue Messen und das Mitwirken am Kirchenchorkonzert zum 100. Jubiläum des Kirchenchors St. Josef Albbruck als Highlights. Viel Lob gab es für Claudia und Lissy Huber, die seit einem Jahr in einem "Mutter-und-Tochter-Projekt" den Chor zuverlässig leiten. Ihre Fröhlichkeit und Lebendigkeit sei einfach ansteckend und für das hervorragende Miteinander stilbildend, wurde betont. Für ihre Treue zur Kirchenmusik ehrte der Chor St. Martin Luttingen: Ursula Gerteis (30 Jahre, ganz links), Karin Kaiser (50), Ingomar Preußler (40, vorn); hinten von links: Vorsitzende Claudia Huber, Dirigent Michael Ebner, Zweite Vorsitzende Lissy Huber und Pfarrer Klaus Fietz. Foto: Peter Meister
Einen hohen Stellenwert nahmen in der Versammlung ohne Vorstandswahlen die Ehrungen ein. Karin Kaiser stellt sich seit 50 Jahren in den Dienst der Musica Sacra, Marlies Wagner und Beisitzer Ingomar Preußler, der auch schon Zweiter Vorsitzender war, seit 40 Jahren. Ursula Gerteis, die seit Jahren zu den besten Probenbesuchern gehört, ist der Kirchenmusik schon seit 30 Jahren treu. Sie alle bekamen Urkunden und Geschenke.
In dem von Stefanie Mell kompakt verfassten Jahresbericht stachen die mit dem Kirchenchor Waldshut an Ostern gemeinsam bestrittene Orchestermesse von Johann Joseph Fux und der Besuch in der Partnerstadt Le Croisic über den 1. Mai hervor. Die Messe als musikalisches Glanzlicht und die Reise an den Atlantik zur Feier des 40-jährigen Bestehens der Freundschaft mit der Brauchtumsgruppe Cercle Celtique als geselliger und emotionaler Höhepunkt. "Die Tiefe der Freundschaft, die die beiden Vereine verbindet, war nicht nur bei dem gutbesuchten Jubiläumsabend deutlich spürbar", befand Stefanie Mell. Kassiererin Ramona Bartsch konnte eine ausgeglichene Jahresrechnung vorlegen, wofür insbesondere die guten Einnahmen beim Josefsmarkt und dem Luttinger Frühling sorgten.
Dirigent Ebner legt Wert auf "unentdeckte Schätze" Heuer will Dirigent Ebner mit dem Chor nicht nur die "Gathering Mass" von Paul Inwood und die Christkindelmesse von Ignaz Reimann aufführen, sondern er legt auch wieder großen Wert auf die "vielen unentdeckten Schätze" im neuen Gotteslob, wobei auch die Gottesdienstbesucher mit einbezogen werden sollen.
Mit einem Geschenk bedacht wurden die besten Probenbesucher Ursula Gerteis, die nie gefehlt hat, sowie Gisela Pyczak , Elisabeth Gerteis und Rita Eschbach. Mit einem Rosenstock für den Garten wurde Maria Theresia Rist aus dem 43 Mitglieder starken Chor verabschiedet. Im Alter von zwölf Jahren war sie dem von ihrem Vater Ferdinand Gerteis dirigierten Chor beigetreten und ihm seither über 50 Jahre eine große Stütze.
Pfarrer Klaus Fietz lobte das große Engagement und die Begeisterung für den Chorgesang, was nicht nur in der Kirche hörbar, sondern bei allen Anlässen spürbar sei. Für Claudia Huber und ihr Vorstandsteam muss man sich im Chor St. Martin auch in Zukunft daheim und unter Freunden fühlen können.
Der Probentag wird ab sofort von Freitag auf Donnerstag vorverlegt. Peter Meister













