Dezember 2014: Mit einem besinnlichen Adventsabend dankte die Pfarrgemeinde Heilig Geist allen Ehrenamtlichen der Pfarrei, die das ganze Jahr immer wieder im Einsatz sind und ohne die ein lebendiges Gemeindeleben nicht möglich wäre. Nach einem von Pfarrer Klaus Fietz und Gemeindereferentin Ulrike Roming gehaltenen Dankgottesdienst waren die gut 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu einem gemeinsamen Abendessen im Pfarrheim eingeladen.
Pfarrer Fietz: Sie sorgen dafür, dass das Leben in der Pfarrgemeinde funktioniert
Pfarrer Fietz dankte im Gottesdienst den Ehrenamtlichen, die mit ihrem Einsatz bei vielen Aktionen das ganze Jahr dafür sorgen, dass das Leben in der Pfarrgemeinde funktioniert. „Sie sind immer da, für ihre Kirchengemeinde – für die anderen. Sie übernehmen Verantwortung, sie bringen sich ein mit Lust und Liebe, mit ihren Talenten. Sie erleben die Unterstützung oder zumindest Toleranz in der Familie und hoffentlich rund um die Kirche Heilig Geist eine bereichernde Gemeinschaft“, so Klaus Fietz, der auch um das Mitwirkenden im kommenden Jahr bat. In den Fürbitten wurde darum gebetet, dass sich noch mehr Menschen finden, die bereit sind, sich zu engagieren, Verantwortung zu übernehmen und mitzuarbeiten am Reich der Barmherzigkeit und Gerechtigkeit.
Peter Meister: Viel Segensreiches wird im Verborgenen getan
In fröhlicher Runde im Pfarrheim dankte Pfarrgemeinderatsvorsitzender Peter Meister für das gute und freundschaftliche Zusammenwirken, das auf der menschlichen Ebene eine große Bereicherung bringe. In seiner kurzen Rückschau erinnerte er an die vielen Aktivitäten, die nur dank der Mitarbeit und Unterstützung der Gruppierungen, aber auch vieler Einzelpersonen möglich waren. Meister betonte aber auch, dass viel Segensreiches mehr im Verborgenen getan werde, vor allem die Dienste im caritativen und mitmenschlichen Bereich. Durch den Besuch der Schwestern aus dem Lebenshaus mit Pfarrer Günter Hirt und das Begegnungsfest mit der Delegation aus der neuen Partnergemeinde Huánuco in Peru um Padre Terry sei das Jahr 2014 besonders arbeitsreich, aber auch erfüllend gewesen. Diese beiden Begegnungen stünden Pate für die gelebte Solidarität mit jenen, denen es nicht so gute gehe.
Pfarrgemeinderat: Froh, dass Pfarrer Klaus Fietz bei uns ist
Viel Freude habe zuletzt auch der „Adventszauber“ mit dem völlig neuen Flair gemacht, für den die Frauengemeinschaft mit ihren Kränzen und Gestecken aber wie seit vielen Jahren die Grundlage geliefert hat. „Alles was unsere Pfarrgemeinde ausmacht, funktioniert nur, weil es Menschen gibt, die sich einsetzen, die ihre Zeit opfern, die ihre Talente einbringen, um mit anderen zusammen Gemeinschaft am Leben zu erhalten und Gemeinschaft zu erleben“, betonte Meister, der sich zuversichtlich zeigte, dass dies auch 2015 mit den neuen Strukturen so sein werde. Mit den Worten „wir sind froh, dass Du bei uns bist“, dankte Peter Meister unter großem Beifall Pfarrer Klaus Fietz für seine Arbeit in der Seelsorgeeinheit und insbesondere für seinen von großem Verständnis für die Menschen und ihre Sorgen und Nöte geprägten Dienst. –prm-
In den Neuerungen liegt auch eine Chance
Info-Abend in der Pfarrgemeinde Heilig Geist zu neuen Strukturen
01.12.2014: Der Info-Abend der katholischen Pfarrgemeinde Heilig Geist über die zum 1. Januar 2015 ins Haus stehenden strukturellen Neuerungen war von der optimistischen Aussage geprägt, dass in jeder Veränderung auch eine Chance liegt. Wichtig sei, so Pfarrgemeinderatsvorsitzender Peter Meister und Gemeindereferentin Ulrike Roming, dass sich für die neuen Aufgaben genügend engagierte Gemeindemitglieder finden, die die Vorgaben mit Leben erfüllen. Eine besondere Aufgabe komme den neu zu bildenden Gemeindeteams zu, die anstelle der bisherigen Pfarrgemeinderäte auf Gemeindeebene das Leben gestalten und lebendig erhalten sollen, damit „die Kirche im Ort bleibt“. Die Gemeindeteams seien Herzstück und Knotenpunkt und damit wichtigste Einrichtung der Pfarrgemeinde, so Meister und Roming vor den etwa 30 Interessierten.
Die Gemeindeteams mit unterschiedlicher Aufgabenstellung böten viele Möglichkeiten der Mitarbeit. Jedes habe seine eigene Prägung und stehe Menschen mit unterschiedlichen Interessen und Begabungen offen. Mitwirkende im Gemeindeteam müssen sich keiner Wahl stellen und auch nicht wie Gemeinderäte auf fünf Jahre verpflichten. Eine zweijährige Mitarbeit wäre allerdings wünschenswert, um sinnvoll arbeiten zu können. Aber auch nur einEngagement bei Projekten sei möglich. Deshalb biete das Gemeindeteam für die Zukunft eine große Chance, weil es eine große Offenheit in der gemeinsamen Arbeit und auch Raum für Ideen und Visionen eröffne, gab sich die Gemeindereferentin überzeugt. Peter Meister informierte zudem über Zusammensetzung und Aufgaben des neuen gemeinsamen Pfarrgemeinderats und Stiftungsrats und warb um Kandidaten für alle Gremien. Mitarbeit in der Pfarrgemeinde bedeute nicht nur das Opfern von Zeit. Der Dienst in christlichem Geist und das Miteinander in der Gemeinschaft gebe auch viel zurück und mache Freude, wie sich ganz aktuell bei der Premiere des „Adventszaubers“ gezeigt habe. Vereinbart wurde, sich Anfang Februar wieder zu treffen. –prm-
Informationen zu Pfarrgemeinderat und Stiftungsrat
Am 1. Januar 2015 werden die beiden SE Laufenburg und Albbruck zu einer SE zusammengeschlossen. Dies allein ist schon eine große Herausforderung. Aber damit nicht genug: Für die sechs Pfarrgemeinden wird es auch nur noch einen gemeinsamen PGR geben. Es wird auch nur noch einen gemeinsamen Stiftungsrat geben. Und Gemeindeteams in jeder der sechs Pfarreien sollen dafür sorgen, dass die Kirche im Ort lebendig bleibt. Und dass die Identität der einzelnen Pfarrgemeinden mit ihrem eigenen Profil gewahrt bleibt. Strukturell sind die Vorarbeiten geleistet. In Klausurtagungen und in einer Steuerungsgruppe haben sich die sechs PGR-Gremien von Albbruck, Birndorf, Unteralpfen, Laufenburg, Hochsal und Luttingen in gutem Geist zusammengefunden und die für die Zukunft notwendigen Weichen gestellt und Beschlüsse gefasst. Das macht Mut für die Zukunft, dass wir auch in der neuen Konstellation lebendige Gemeinden bleiben können. Zudem sollten wir nicht vergessen: Auch wenn vieles anders sein wird – und vieles erst zusammenwachsen muss, es ändert sich nichts an der grundlegenden Botschaft Jesu: „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen“. Damit will ich auch sagen, dass Mitarbeit in unserer Pfarrgemeinde nicht nur das Opfern von Zeit bedeutet, sondern dass der Dienst in christlichem Geist und das Miteinander in der Gemeinschaft einem auch viel gibt. Natürlich muss über gemeinsame Ziele und Initiativen beraten werden, und etwaige Meinungsverschiedenheiten brauchen klare Köpfe und kluge Kompromisse. Aber es macht auch Spaß, die Anliegen der SE öffentlich zu vertreten, mitzuentscheiden und Verantwortung zu übernehmen und das Gemeindeleben zu gestalten.
Was sind die Aufgaben des Pfarrgemeinderates: Der Pfarrgemeinderat berät gemeinsam mit dem Pfarrer und mit den weiteren Personen, die Verantwortung für die Seelsorgeeinheit tragen, über pastorale Ziele und Schwerpunkte. Er beschließt dafür geeignete Maßnahmen und sorgt für ihre Umsetzung. Dabei berücksichtigt er die Vorgaben der pastoralen Leitlinien der Erzdiözese und orientiert die eigene Arbeit an diesen. - Im Pfarrgemeinderat werden die vielfältigen Dienste, die kirchlichen Gruppen, erbände und Institutionen sowie die Gemeindeteams in der Seelsorgeeinheit vernetzt und ihre jeweiligen Aktivitäten koordiniert. - Der PGR unterstützt die Ehren- und Hauptamtlichen in der Seelsorgeeinheit. - Darüber hinaus nimmt der Pfarrgemeinderat gesellschaftliche und politische Herausforderungen wahr, setzt die daraus notwendigen Aufgaben um und vertritt die Anliegen der Seelsorgeeinheit in der Öffentlichkeit. - Schließlich erstellt und verabschiedet der Pfarrgemeinderat den Haushaltsplan für die Seelsorgeeinheit. Auch auf diese Weise können Schwerpunkte und Aktivitäten gezielt in den Blick genommen und umgesetzt werden. So jedenfalls wird das neue Profil beschrieben.
Mit einem Satz: Der Pfarrgemeinderat gibt der Kirche ein Gesicht! In den gemeinsamen PGR werden zwölf Frauen und Männer gewählt: Aus jeder Pfarrgemeinde zwei. Es ist möglich, bis zu einem Viertel, also drei Mitglieder dazu zu wählen. Wir haben uns für diese paritätische Besetzung unabhängig von der Gemeindegröße entschieden, weil im neuen PGR das gemeinsame Ganze im Mittelpunkt aller Bemühungen stehen soll und nicht der eigene Kirchturm. Gewählt wird in echter Teilortswahl, das heißt jede Pfarrgemeinde wählt ihre zwei Pfarrgemeinderäte. Die Amtszeit dauert 5 Jahre. Mindestens ein Pfarrgemeinderat aus jeder Gemeinde muss dem neuen gemeinsamen Stiftungsrat angehören und ein PGR aus jeder Gemeinde muss im Gemeindeteam mitarbeiten und die Verbindung und den Informationsfluss zwischen Gemeindeteam und PGR gewährleisten. Es ist vorgesehen, dass der Stiftungsrat ebenfalls zwölf Mitglieder hat, auch zwei aus jeder Gemeinde. Das zweite Mitglied muss aber nicht gewählter PGR sein, sondern kann dazu gewählt werden. Aufgaben des Stiftungsrats: - Verwaltung des Vermögens der Kirchengemeinde und der örtlichen Stiftungen. - Vertretung der Kirchengemeinde im Rechtsverkehr. Vorsitzender ist kraft Amtes der Pfarrer. Soweit ist alles klar, es fehlt nur noch an Menschen, die sich für diese Aufgaben zur Verfügung stellen. Die Kandidatenliste muss bis zum 1. Februar 2015 feststehen.
Informationen zu den Gemeindeteams
Frauen und Männer werden auch für das neu zu bildende Gemeindeteam gesucht. Nach meiner Überzeugung wird das Gemeindeteam künftig die wichtigste Einrichtung sein. Das „Herzstück“ und der „Knotenpunkt“ jeder Pfarrgemeinde.
- Es wird in den sechs Gemeinden unserer Seelsorgeeinheit sechs verschiedene Gemeindeteams geben, jedes mit seiner Prägung - Aufgabe der Teams ist es das Leben vor Ort zu gestalten und lebendig zu halten / machen - Grunddienste der Kirche Liturgie-Gottesdienst / Glauben weitergeben / Dienst am Nächsten sollen abgedeckt sein - Bereiche Organisation und Feste werden auch wichtig sein - Mitglieder werden nicht gewählt, sie werden berufen. Mitarbeit für ca- 2 Jahre ist sinnvoll um gut arbeiten zu können - Wenig Vorgaben aus Freiburg. Grosse Offenheit in der gemeinsamen Arbeit, Raum für Ideen, Visionen - Unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Interessen prägen das Team. - Jeder muss nicht alles machen / Das Team kann sich Schwerpunkte setzen und diese für einen Zeitraum intensiv verfolgen - Begleitung durch einen Hauptberuflichen aus dem Team /Ulrike Roming / um zur Seite zu stehen. Gemeindereferentin Ulrike Roming wird für Gemeindeteams in Laufenburg, Hochsal und Luttingen zuständig sein. Die Gemeinderefentin Susi Schubert für Birndorf und Unteralpfen und Pfarrer Thron für Albbruck. Pfarrer Klaus Fietz greift dort ein, wo es brennt. Zudem wird er Vorsitzender des Stiftungsrats sein und auch Mitglied des gemeinsamen Pfarrgemeinderats.
Pfarrgemeinderat dankt Mitstreitern
Ohne die Ehrenamtlichen ist ein lebendiges Gemeindeleben nicht möglich - Seelsorgeeinheit vor tiefgreifenden Veränderungen
Dezember 2013: Pfarrgemeinderatsvorsitzender Peter Meister am Dankabend für Ehrenamtliche: Der heutige Abend gibt mir die Gelegenheit, allen recht herzlich zu danken für die Mitarbeit und Unterstützung auch in diesem Jahr. Ganz besonders freut es uns Pfarrgemeinderäte, dass so viele die Einladung angenommen haben. Das ist ein ermutigendes Zeichen, weil es zeigt, dass es doch eine ganze Menge Mitchristen gibt, denen die Zukunft unserer Pfarrgemeinde am Herzen liegt. Und es zeigt auch, dass wir Pfarrgemeinderäte nicht im Stich gelassen sind, sondern immer wieder viele Mitstreiter finden. Ohne die vielen Aktivitäten der einzelnen Gruppierungen unserer Pfarrei, aber auch vieler Einzelpersonen, ohne die Organisation und Mithilfe bei den Festen und Aktionen, ist ein lebendiges Gemeindeleben und auch der finanzielle Unterhalt z. B. des Pfarrheims nicht möglich.
Wir Pfarrgemeinderäte wären ohne dieses Engagement ohne Chance. Wir sind ja nur eine kleine Gruppe und brauchen deshalb diese Unterstützung umso mehr – und auch das Vertrauen in unsere Arbeit. Ohne den Einsatz der Ehrenamtlichen wären auch manche Dienste im caritativen Bereich, der Eine-Welt-Arbeit und auch in der Katechese und der Liturgie nicht denkbar. Alles was unsere Pfarrgemeinde ausmacht, lebt nur, weil es Menschen gibt wie euch, die sich einsetzen, die ihre Zeit opfern, die ihre Talente einbringen, um mit anderen zusammen Gemeinschaften am Leben zu erhalten und Gemeinschaft zu erleben.
Es ist auch schön, sich in diesem Rahmen zu treffen, weil wir uns sonst meist beim Arbeiten sehen. Und Arbeit hatten wir auch in diesem Jahr reichlich. Mir geht es dabei auch nicht immer gleich gut. Manchmal schimpfe ich auch in mich hinein: schon wieder dies, schon wieder das. Wenn wir aber dann zusammen sind, wie zuletzt am Patrozinium, an Erntedank, bei den Theaterabenden oder dem Adventsbasar, dann macht es auch wieder Spaß. Denn wir machen alles in einem guten Geist, in einem guten Miteinander, man mag und versteht sich, wir haben auch manchen Spaß miteinander. Und das ist dann auch wieder schön.
Nach dem Zusammengehen mit Albbruck wird die Mitarbeit in den Pfarreien noch wichtiger
Wichtig ist aber auch der Blick in die Zukunft. Und deshalb muss ich jetzt noch eure Zeit in Anspruch nehmen. Es ist nämlich so, dass wir eure Mitarbeit in den nächsten Jahren eher noch mehr brauchen. Wie vor einem Jahr an dieser Stelle und auch in anderen Veröffentlichungen schon angesprochen, werden zum 1. Januar 2015 die beiden Seelsorgeeinheiten Laufenburg und Albbruck zusammengeschlossen. Dann wird es nur noch einen gemeinsamen Pfarrgemeinderat für sie sechs Pfarreien Laufenburg, Hochsal, Luttingen, Albbruck, Birndorf und Unteralpfen geben und auch nur noch einen gemeinsamen Stiftungsrat. Dafür braucht es fähige Leute, die sich zur Verfügung stellen.
Gemeindeteams müssen die Nähe der Kirche zu den Menschen vor Ort bewahren
Was aber noch viel wichtiger ist: In den einzelnen Pfarreien gibt es dann keinen eigenen Pfarrgemeinderat mehr – wie das jetzt der Fall ist. Das Leben vor Ort muss aber weiter gehen, die Identität der einzelnen Pfarrgemeinden mit ihrem eigenen Profil soll gewahrt bleiben. Man kann auch sagen, es muss jemand vor Ort die Arbeit übernehmen, die der Pfarrgemeinderat jetzt macht.
Dafür muss in jeder Pfarrei ein sogenanntes Gemeindeteam gebildet werden. Ihm wird ganz große Bedeutung zukommen. Das Gemeindeteam soll die Nähe der Kirche zu den Menschen vor Ort gewährleisten. Aufgabe des Gemeindeteams wird auch sein, für die Umsetzung der drei Grundvollzüge der Kirche zu sorgen: Gottesdienst, Verkündigung des Evangeliums und den Dienst am Menschen, also die Pastoral im weitesten Sinne. Und auch das Organisieren von Festen und Veranstaltungen wird dazu gehören.
Man kann es auch einfacher sagen: Alle Aufgaben, die jetzt erfüllt werden, oder erfüllt werden sollten, werden auch künftig von uns Ehrenamtlichen erfüllt werden müssen, nur unter einer neuen Organisationsstruktur und anderen Bezeichnungen. Und wie das Kind auch immer heißt: Das wichtigste ist, dass sich Menschen dafür zur Verfügung stellen. Und dafür brauchen wir euch.
Mitglieder des Gemeindeteams müssen sich keiner Wahl stellen
Einen Vorteil bietet die neue Form Gemeindeteam: Im Gegensatz zum Pfarrgemeinderat muss man sich nicht wählen lassen und sich auch nicht auf die Dauer von fünf Jahren verpflichten. Wer sich im Gemeindeteam für eine bestimmte Aufgabe zur Verfügung stellt, sollte dies aber mindestens zwei Jahre machen. Mitglieder für das Gemeindeteam können sich für die Mitarbeit melden oder vom Pfarrer und dem Pfarrgemeinderat angesprochen werden. Der Pfarrer der SE spricht dann im Namen des Erzbischofs die Berufung formell aus. Das Gemeindeteam wählt sich einen Sprecher oder Sprecherin und es erhält auch ein Budget, mit dem es seine Aufgaben finanzieren kann.
Um die Vernetzung von Pfarrgemeinderat und Gemeindeteam sicherzustellen, muss mindestens ein Mitglied des Pfarrgemeinderats aus der Gemeinde dem Gemeindeteam angehören.
Steuerungsgruppe für zwei Pfarrgemeideräte aus jeder Pfarrei
Womit wir beim gemeinsamen Pfarrgemeinderat wären: Wir haben in unserer gemeinsamen Klausurtagung am 19. Oktober in Hochsal eine Steuerungsgruppe gebildet, die alles steuern soll, was bis zum 1. Januar 2015 auf den Weg gebracht werden muss. In diesem Steuerungsteam sind die sechs Pfarrgemeinderats-Vorsitzenden und ihre Stellvertreter – von uns also Uschi und ich – und das Seelsorgeteam (die zwei Pfarrer und die zwei Gemeindereferentinnen).
Vor einer Woche hat diese Runde beschlossen, dass in den gemeinsamen Pfarrgemeinderat zwei Mitglieder aus jeder Pfarrei gewählt werden sollen. Wir waren der Meinung, dass alle Pfarreien unabhängig von ihrer Größe gleich viele Pfarrgemeinderäte haben sollen. Bei drei Mitgliedern aus jeder Gemeinde wären wir bei 18, dazu kommen die Pfarrer und Gemeindereferentinnen, wären schon 22. Und auch für eine Zuwahl soll noch Platz sein. Ein solches Mammutgremium wäre noch bedingt arbeitsfähig.
Bei der jetzt beschlossenen Besetzung muss ein Mitglied aus jeder Gemeinde auch seinem Gemeindeteam angehören, das zweite Mitglied dem gemeinsamen Stiftungsrat.
Die neue Seelsorgeeinheit soll den Namen Laufenburg-Albbruck bekommen
Weil jetzt so viele hier zusammen sind, auf die es auch in Zukunft ankommen wird, will ich noch über einige Dinge berichten, die so noch nicht veröffentlicht wurden. Das Ordinariat hat die beiden bestehenden SE, also Laufenburg und Albbruck aufgefordert, sich bis 31. Januar 2014 auf einen Namen für die neue dann doppelt so große SE, die gleichzeitig dann Kirchengemeinde im rechtlichen Sinne ist, zu einigen. Die Steuerungsgruppe hat sich bei nur einer Enthaltung auf den Namen SE Laufenburg-Albbruck verständigt.
Die Gründe dafür sind, dass mit diesem Namen die neue doppelt SE eindeutig identifizierbar ist, weil das Gebiet auch deckungsgleich ist mit den politischen Gemeinden und auch jetzt schon jeder weiß, wer zur SE Laufenburg und wer zur SE Albbruck gehört. Laufenburg steht vorne im Namen, weil hier der Sitz des Leiters der SE ist. Neuerfindungen wie SE Hauenstein oder SE Hochrhein wurden verworfen, weil diese Landschaften weit über das Gebiet der SE hinausgehen.
Eine Kann-Bestimmung ist, der neuen Kirchengemeinde einen Patron zu geben. Davon hat die Steuerungsgruppe im Moment abgesehen, weil ja jede Pfarrei ihren Patron hat. Das kann aber immer noch auch anders entschieden werde.
Ein gemeinsames Logo wird mit einem Wettbewerb noch gesucht
Jetzt suchen wir noch ein gemeinsames Logo. Und bei der Suche soll die gesamte Bevölkerung über einen Wettbewerb angesprochen werden. Diese Vorschläge der Steuerungsgruppe müssen noch von den einzelnen Pfarrgemeinderatsgremien abgesegnet werden. Aber bei der Einigkeit wie wir miteinander umgehen, habe ich daran keinen Zweifel. Es ist sehr ermutigend, wie freundschaftlich und verständnisvoll wir uns begegnen.
Viel Arbeit, viele Sitzungen. Der nächste Schritt werden Pfarrversammlungen sein, um so umfassend wie möglich zu informieren. Dafür ist die Fastenzeit vorgesehen. Wir bitten euch schon jetzt: Macht euch Gedanken, wo euer Platz sein könnte, denn ohne euch geht es nicht.
Fertig: Neue Fenster im Pfarrheim - Punktlandung bei Kosten und Zeitplan
Oktober 2013: Die Bauarbeiten der 30 Jahre alten Begegnungsstätte der katholischen Pfarrgemeinde, die sich sonst in gutem Zustand präsentiert, waren notwendig geworden, weil an den meist großflächigen Fenstern mit Holzrahmen seit längerem der Zahn der Zeit nagte. Zu viel Wärme ging verloren, ein wirklicher Sonnenschutz fehlte ebenso wie eine ausreichende Verdunklung für Film- und Diavorträge. Jetzt verfügt das Pfarrheim über eine optimale und nachhaltige Lösung. Die Fenster mit Wärme- und Schallschutzverglasung sind von höchster Qualität, die Rahmen aus Aluminium (außen) und Holz (innen) entsprechen dem Charakter des Gebäudes in Holzbauweise.
30 Prozent Zuschuss für energetische Verbesserung
Die Fenster sind mit motorbetriebenen, außen angebrachten Abdunkelungsraffstores bestückt, die zugleich Sonnenschutz und Verdunklung bieten. Die Gesamtkosten beinhalten auch eine neue Außenverschalung aus Holz unter den Fenstern an der Südseite sowie das Abschleifen und einen neuen Anstrich der Holzkonstruktion und eine verbesserte Isolierung. "Damit sind wir für mindestens die nächsten 30 Jahre auf der sicheren Seite und haben gleichzeitig einen guten Beitrag zur Energieeinsparung geleistet", betont Meister. Die Erzdiözese gab einen 30-prozentigen Zuschuss für die energetische Verbesserung. Pfarrer Fietz und Ursula Ruch dankten Meister für seinen Einsatz als Bauleiter. Alle Verhandlungen mit dem Ordinariat und den Handwerkern habe der Vorsitzende selbst geführt. Der Pfarrgemeinderat wiederum dankte der Theatergruppe Heilig Geist, die fürs Pfarrheim schon mehrere tausend Euro eingespielt hat, und dem ökumenischen Seniorenkreis, der mit seiner Spende in Höhe von 500 Euro einen neuen Bühnenvorhang ermöglichte, den Hedwig und Ursula Ruch fertigten. Jetzt soll noch ein zweiter Vorhang an der Bühnenrückwand angebracht und der sehr in Mitleidenschaft gezogene Parkettboden abgeschliffen und neu versiegelt werden.
Neue Fenster für das Pfarrheim Heilig Geist Ordinariat hat die Investition in die Zukunft genehmigt
Mai 2013: In das Pfarrheim Heilig Geist werden im Sommer neue Fenster eingebaut. Dabei handelt es sich um eine Investition in Höhe von rund 100.000 Euro. Die von Pfarrgemeinderat und Stiftungsrat beschlossene Maßnahme ist jetzt vom erzbischöflichen Ordinariat genehmigt, das damit auch dem Zuschussantrag zustimmte. 30 Prozent der Bausumme werden aus dem Ausgleichstock bezuschusst. Zehn Prozent davon erhält die Pfarrgemeinde, weil es sich um eine energetische Verbesserung handelt.
Das von Architekt Franz Maier geplante Pfarrheim ist auch nach 30 Jahren unverzichtbare Begegnungsstätte über die Kirchengemeinde Heilig Geist hinaus. Das Gebäude ist in einem insgesamt gesehen guten Zustand, einzig an den zumeist großflächigen Fenstern mit Holzrahmen nagt seit längerem der Zahn der Zeit. Zuviel Wärme geht verloren, ein wirklicher Sonnenschutz ist nicht vorhanden und eine ausreichende Verdunklung für Film- oder Diavorträge gibt es ebenfalls nicht. Auch den Vorhängen sieht man ihr Alter auf Anhieb an. Seit einigen Jahren beschäftigen sich deshalb Stiftungsrat und Pfarrgemeinderat mit der Frage, in welchem finanziellen Rahmen eine Verbesserung herbeigeführt werden könnte, die viele Jahre Bestand hat. Man entschloss sich jetzt für die sogenannte große, aber auch nachhaltige Lösung. Eingebaut werden Fenster mit Wärme- und Schallschutzverglasung und wärmegedämmten Rahmen aus Aluminium (außen) und Holz (innen), in höchster Qualität. Damit haben sich Stiftungs- und Pfarrgemeinderat gegen die billigeren Aluminiumfenster entschieden, die dem Charakter des Gebäudes in Holzbauweise widersprechen würden. Die Fenster werden mit motorbetriebenen, außen angebrachten Abdunkelungsraffstores bestückt, die zugleich Sonnenschutz und Verdunkelung bieten. Auch die untere Eingangstüre wird erneuert. Den Auftrag erhielt die Fensterbaufirma Gässler aus Albbruck-Schachen. Die Arbeiten sollen noch vor den Handwerkerferien abgeschlossen sein. Im Zuge dieser Maßnahme soll der Pfarrheimsaal etwas aufgefrischt werden. Gedacht ist an einen neuen Bühnenvorhang und einen zweiten, bisher nicht vorhandenen Vorhang an der Bühnenrückwand. Auch der Parkettboden soll abgeschliffen und neu versiegelt werden. Finanziert wird die Investition über den 30prozentigen Zuschuss des Ordinariats und eine Entnahme aus den Rücklagen. Mehrere tausend Euro hat die Theatergruppe Heilig Geist schon für neue Fenster eingespielt und für einen neuen Bühnenvorhang hat dieser Tage der ökumenische Seniorenkreis 500 Euro gespendet.
Peter Meister
Lebendige Pfarrgemeinde ohne Ehrenamt nicht denkbar
Dezember 2012: Bei einem besinnlichen Adventsabend dankte der Pfarrgemeinderat von Heilig Geist allen Ehrenamtlichen der Pfarrei, die das ganze Jahr hindurch immer wieder im Einsatz sind. Nach einem von Gemeindereferentin Ulrike Roming gestalteten Advent-Impuls waren alle zu einem gemeinsamen Abendessen eingeladen. An den von Anne Weber wieder einmal malerisch gedeckten und dekorierten Tischen gab es Raclettes mit vielen Zutaten. Pfarrgemeinderatsvorsitzender Peter Meister und Uli Roming betonten übereinstimmend, dass ohne die Mitarbeit und Unterstützung der Ehrenamtlichen, ohne die vielen Aktivitäten der einzelnen Gruppierungen, aber auch vieler Einzelpersonen, ein lebendiges Gemeindeleben nicht möglich wäre. Und ohne die Organisation und Mithilfe bei den Festen und Aktion in der Pfarrei wäre der finanzielle Unterhalt mancher Einrichtungen, wie des Pfarrheims, nicht darstellbar. Ohne das Engagement der Ehrenamtlichen wären auch manche Dienste im caritativen Bereich, die Eine-Welt-Arbeit und auch in der Katechese und der Liturgie nicht denkbar. „Alles was unsere Pfarrgemeinde ausmacht, lebt nur, weil es Menschen gibt, die sich einsetzen, die ihre Zeit opfern, die ihre Talente einbringen, um mit anderen zusammen Gemeinschaften am Leben zu erhalten und Gemeinschaft zu erleben“, betonte Peter Meister. Dafür hätten alle großen Dank verdient.
Beitrag des Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Peter Meister beim Dankabend für Ehrenamtliche:
Bevor wir zum gemütlichen Teil übergehen, möchte ich die Gelegenheit nutzen, allen recht herzlich zu danken für die Mitarbeit und Unterstützung auch in diesem Jahr. Ohne die vielen Aktivitäten der einzelnen Gruppierungen unserer Pfarrei, aber auch vieler Einzelpersonen, ist ein lebendiges Gemeindeleben und auch der Unterhalt mancher Einrichtungen nicht möglich. Wir Pfarrgemeinderäte wären ohne dieses Engagement vieler Mitchristen ohne Chance. Wir sind ja nur eine kleine Gruppe und brauchen deshalb diese Unterstützung umso mehr – und auch das Vertrauen in unsere Arbeit.
Vieles hat sich positiv entwickelt
Vieles bei uns ist gut, manches hat sich in den letzten Jahren auch positiv entwickelt, insbesondere das Verständnis der drei Pfarreien füreinander ist gewachsen. Die Pfarrgemeinderäte haben ein freundschaftliches Verhältnis untereinander, geprägt vom Verständnis für die jeweiligen Eigenheiten der anderen Pfarreien. Wir haben uns in einer gemeinsamen Klausurtagung im März in Todtmoos versprochen, die Herausforderungen dieser Zeit anzunehmen und uns gemeinsam auf den Weg in eine ab 2015 doppelt so große Seelsorgeeinheit zu machen.
Folgerichtig wurde inzwischen auch ein „Gemeinsamer Ausschuss“ gebildet, gewissermaßen ein Überbau über die drei Pfarrgemeinderatsgremien von Heilig Geist Laufenburg, St. Pelagius Hochsal und St. Martin Luttingen. Damit wird der vom Ordinariat der Erzdiözese Freiburg verordneten Strukturänderung Rechnung getragen, wonach zum 1. Januar 2015 die Seelsorgeeinheiten Laufenburg mit 5163 Mitgliedern und Albbruck mit 4046 Mitgliedern zusammengeschlossen werden.
"Wollen gemeinsam die Herausforderungen annehmen"
Dann wird es statt den jetzt sechs selbständigen Pfarrgemeinderäten (Laufenburg, Hochsal, Luttingen, Albbruck, Birndorf und Unteralpfen) nur noch einen gemeinsamen Pfarrgemeinderat geben und nur noch einen gemeinsamen Stiftungsrat, der für die Finanzen zuständig ist. Mit dem „Gemeinsamen Ausschuss“ wollen wir im Hinblick auf diese gravierende Neuordnung die Chance nutzen, auf der noch geltenden Handlungsebene näher zusammen zu wachsen, damit es in zwei Jahren keinen zu großen Bruch gibt, oder gar ein Vakuum entsteht. Der „Gemeinsame Ausschuss“ soll schon jetzt die Zusammenarbeit mit der Seelsorgeeinheit Albbruck suchen. Eine erste Zusammenkunft der Vorsitzenden mit Pfarrer Fietz hat schon gleich stattgefunden, nachdem bekannt war, dass unser Pfarrer schon jetzt auch die SE Albbruck übernehmen muss.
Diesem neuen Gremium gehören von unserem Pfarrgemeinderat an: Peter Meister, Ursula Ruch, Franz Butz (Laufenburg). Vorsitzender ist gegenwärtig Werner Eckert, der Vorsitzende von Hochsal, Stellvertreterin Martine Ebner aus Luttingen. Für den Vorsitz wurde ein turnusmäßiger Wechsel vereinbart.
Die drei Pfarreien handeln gemeinsam
Außerdem wurde ein gemeinsamer Sozialausschuss gebildet mit Ursula Ruch (Laufenburg), Eveline Zimmermann (Hochsal), Winfried Gerteis (Luttingen). Dabei geht es vorerst um Besuchsdienste bei Kranken und Gratulationen bei Geburtstagen und Jubiläen. Eben um die Weitergabe von Zuwendung und Hilfe, wie es sie in Heilig Geist seit langem dank dem Engagement von Ursula Ruch gibt.
Auch ein gemeinsamer Liturgieausschuss ist in Gründung. Ihm stehen Pfarrer Fietz und Ulrike Roming vor. Aus den Pfarreien werden ihm Vertreter der Pfarrgemeinderäte und mit der Liturgie befasste Personen, wie Chorleiter und Organisten angehören.
Zentralisierung bereitet große Sorgen
Veränderungen bieten immer auch die Chance Neues zu wagen. Ich habe noch nie zu den Pessimisten gehört –und doch mache ich mir große Sorgen, wie es in unseren Pfarreien weitergehen soll.
Dekan Peter Berg wagte bei der Investitur von Pfarrer Fietz in Albbruck in einer bemerkenswerten Predigt einen kritischen Blick in die Zukunft, “weil sich viele Fragen einfach nicht wegwischen lassen“. Wo führt unser Weg hin, fragte Berg. Noch sei es nicht lange her, als in jeder Pfarrei noch ein Pfarrer war. Heute gebe es einen Pfarrer pro Seelsorgeeinheit (SE), die zu Beginn 2015 noch einmal doppelt so groß werden, mit gewaltigen Entfernungen.
"Ehrenamtliche werden noch mehr gefordert sein"
Gleichzeitig sollen auch die hauptamtlichen Mitarbeiter weniger werden, prognostizierte der Dekan. Ein Widerspruch in sich. Und vielleicht schon 2030 könnte die Seelsorgeeinheit bis Säckingen reichen, weil die Pfarrer immer weniger werden. Für viele sei deshalb der oft proklamierte Aufbruch eher ein Zusammenbruch. Auf diese vielen Fragen und große Herausforderung habe auch er keine praktische Antwort, so Berg. Sicher sei, dass die Ehrenamtlichen noch mehr gefordert sein werden, es ohne sie keine Zukunft geben werde.
Trotzdem sprach Dekan Berg von Mut und Zuversicht und Vertrauen in Gott. Die Kirche möge sich in ihren Strukturen und Traditionen ändern – die Zusage dessen, der „mit uns Menschen in der Welt etwas vor hat“ gelte weiter, und auch, dass er mit uns den Weg geht „und uns nicht allein lässt, sondern dass er uns Trost und Zukunft gibt“.
Skepsis gegenüber Vorgaben der Kirchenleitung
Für mich war das eine eher mutige Beschreibung dessen, was mich und sicher noch viele bewegt. Doch gibt sie wirklich wenig Antworten. Macht es Sinn, gleichzeitig mit der wegen Priestermangels unvermeidbaren Vergrößerung der Seelsorgeeinheiten die Pfarrgemeinderäte auf der Gemeindeebene abzuschaffen und sie durch sogenannte Gemeindeteams zu ersetzen, von denen bis heute niemand weiß, welche Funktion und welche Rechte sie haben werden.
Viel tiefer noch geht die Frage, die ich mir immer wieder stelle, ob es gottgewollt ist, dass Priester ehelos leben müssen, dass Frauen vom Priesteramt ausgeschlossen sind, vom Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen ganz zu schweigen. Immer ist von Dialog und Aufbruch die Rede. Beim Dialogprozess habe ich aber noch an keiner Stelle feststellen können, dass sich die Kirchenleitung von dem von ihr vorgegebenen Weg hat abbringen lassen. Man redet mit uns – und macht dann weiter wie vorher.
"Sollten uns trotzdem nicht entmutigen lassen"
Trotzdem sollten wir uns nicht entmutigen lassen. Wir müssen weiter versuchen, vor Ort das Beste aus unserer Situation zu machen. Dieser Aufgabe haben wir uns als Pfarrgemeinderat versucht zu stellen und die wichtigste Botschaft heute Abend ist: alles was geht, geht nur mit eurer Hilfe.
Wir haben von dem was wir uns im Herbst 2010 als Aufgaben gestellt haben, schon einiges auf den Weg gebracht - gemeinsam mit Pfarrer Fietz und Uli Roming.
Bewährt haben sich die Sonntagabendgottesdienste als lebendige Familiengottesdienste. Dass das mit unserer Kirchenband, mit ehemaligen KJG’ler als Kerngruppe so schnell klappt, hätte ich nie gedacht. Danke Uli, dass ihr das so hingekriegt habt.
Schon einiges auf den Weg gebracht
Mit zu unserem Programm gehört auch, die Jüngsten nicht aus dem Blick zu verlieren. Deshalb haben wir eine Willkommens-Initiative gestartet. Bei einem Besuch der Familien mit Neugeborenen wird auch ein „Willkommens-Päckle“ überreicht. Wichtig ist zu zeigen: Ihr seid uns wichtig.
Auch eine Kindergruppe wurde ins Leben gerufen. Alles muss aber auch Zeit haben zu wachsen. Ein guter Anfang ist jedenfalls gemacht.
Seit einigen Monaten haben wir auch eine Homepage. Allen, die mit Internet umgehen können, kann ich nur sagen: Es lohnt sich, da mal einen Besuch abzustatten.
Wie die jüngere Generation wieder gewinnen?
Unsere große Sorge gilt der Altersstruktur und dabei der Frage, wie es uns gelingen kann, der Jugend und jungen Familien den Weg in den Gottesdienst und in unser Gemeindeleben attraktiv zu machen. Wir wollen uns nicht damit zufrieden geben, dass das in anderen Pfarrgemeinden auch nicht besser ist. Wie kann es uns gelingen, dass mehr Erstkommunikanten bei uns bleiben – nicht nur die paar Ministranten. Wie kann es uns gelingen, mehr Firmlinge in unsere Gemeinschaft einzubinden. Und wo bleiben die jungen Familien. Da sind wir für jede Hilfe, für jede Anregung dankbar. Wenn da kein Aufbruch gelingt, kann sich jeder ausrechnen wie das endet.
Wir haben jedenfalls unser Ziel nicht aufgegeben, unser Angebot an die jüngere Generation zu erweitern. Vielleicht gelingt es uns doch, einen Familienkreis ins Leben zu rufen. Vielleicht gelingt es uns doch, dass die KJG wieder aktiver wird. Auch eine Männergruppe fehlt. Wenn ich sage, vielleicht gelingt es uns, weiß ich natürlich nur zu gut, dass wir Gemeinderäte das allein nicht können, sondern Hilfe brauchen.
Vieles funktioniert in Heilig Geist bestens
Bei all dem haben wir natürlich nicht vergessen, dass vieles bei uns in Heilig Geist bewundernswert funktioniert.
Ich fange mal beim jüngsten Beispiel an: dem Adventsbasar und damit bei der Frauengemeinschaft. Ohne sie gäbe es keinen Adventsbasar und damit keine Einnahmen für die Unterhaltung des Pfarrheims. Man kann es sich gar nicht vorstellen, wie viele Stunden und wie viele fleißige Hände notwendig waren, bis die vielen Adventskränze, Gestecke und Türkränze fertig waren. Auch sonst übers Jahr ginge vieles nicht ohne die hilfreichen Frauen.
Die ökumenische Seniorenarbeit ist ein weiteres Beispiel, das große Freude macht. Sie erfährt großen Zuspruch, weil sie immer Interessantes anbietet und gemeinschaftsbildend wirkt.
Ebenso das ökumenische Bildungswerk mit seinem anspruchsvollen Programm, das allerdings oft mehr Teilnehmer verdient hätte.
Auch die Theatergruppe leistet nicht nur einen nennenswerten Beitrag zur Finanzierung des Pfarrheims, sondern vermittelt mit ihren profihaften Auftritten auch viel Lebensfreude. Die vielen Helferinnen und Helfer zum Auf- und Abbau, hinter und vor der Theke – es waren insgesamt 60 Personen – sind nicht vergessen. Ohne sie ginge es eben auch nicht.
Der Perukreis hat sich nicht entmutigen lassen und will mit einer neuen Partnergemeinde seine segensreiche Arbeit fortsetzen.
Die Schola wird weiter bestehen. Nachdem Gertrud Müller die Leitung abgegeben hat und mit großem Dank verabschiedet wurde, wird Jonas Ebner die Schola übernehmen.
Neue Wege geht das Pastoralteam bei der Erstkommunion- und Firmvorbereitung, gemeinsam mit der SE Albbruck.
Die Ökumene ist vor Ort auf einem guten Weg
Die Ökumene lebt, so gut dies auf unserer Gemeindeebene möglich ist. Da haben wir mit Klaus Fietz zu unserem großen Glück auch einen Pfarrer mit einem Ökumenischen Herzen bekommen. Ein weiterer Schritt sind die gemeinsam gefeierten Kindergottesdienste, die in einer gemeinsamen Sitzung der beiden Pfarrgemeinderäte vereinbart wurden. Beim Erntedankfest begrüßte in diesem Haus hier erstmals ein evangelischer Kirchengemeinderat die hier Versammelten. Man kann sagen, das sei Symbolik. Ja, vielleicht, aber solche Gesten zeigen auch, dass man sich auf Augenhöhe begegnen will.
Alles was wir auf der Habenseite verbuchen können, lebt nur, weil es Menschen gibt, die sich dafür einsetzen, die ihre Zeit opfern, die ihre Talente einbringen, um mit anderen zusammen Gemeinschaften am Leben zu erhalten. Ihnen allen haben wir Dank zu sagen und wir wollen ihnen auch wünschen, dass ihr Tun Segen bringt.
Wir haben eine Pfarrsekretärin, Mesner, Kirchenmusiker, um die wir froh sein können. Alle gemeinsam ergeben ein Ganzes.
Die Gefahr ist immer groß, jemanden zu vergessen, der nicht weniger Dank verdient hätte. Ich hoffe, das ist nicht der Fall.
Ich möchte schließen mit einer Art Leitbild für das nächste Jahr:
- Wir wollen durch gute und immer neue Begegnungen das Leben in unserer Pfarrgemeinde mehren!
- Unsere Gemeinde soll ein Ort der Geborgenheit sein, ein Ort an dem wir uns zu Hause fühlen! - Wir wollen Offenheit uns Vielfalt, damit ein jeder seinen Platz findet! - Wir wollen das was wir machen mit Freude machen, denn Ehrenamtliche, die nur aus Pflichtgefühl heraus tätig sind, stehen in Gefahr, eine gedrückte Stimmung statt Freude an der Aufgabe und am Glauben zu verbreiten.
Aus der Sitzung des Pfarrgemeinderats
Ökumene macht Fortschritte: Katholische und evangelische Kinder feiern gemeinsam Gottesdienst
Juli 2012: Die Ökumene in Laufenburg entwickelt sich erfreulich weiter. Was in einer gemeinsamen Sitzung der Laiengremien mit den Pfarrern Klaus Fietz und Detlev Jobst im Juli angedacht worden war, werde jetzt in die Tat umgesetzt, resümiert der Pfarrgemeinderat von Heilig Geist. So feiern katholische und evangelische Kinder gemeinsam Gottesdienst.
In der jüngsten Pfarrgemeinderatssitzung wurde auch begrüßt, dass sich dieses neue Angebot nicht nur auf Laufenburg beschränkt, sondern auf katholischer Seite auch die Seelsorgeeinheit einschließt. Der erste ökumenische Kindergottesdienst findet am Sonntag, 30. September, 10.30 Uhr, im Pfarrheim Heilig Geist statt. Es folgen alle zwei Wochen Kindergottesdienste in der evangelischen Versöhnungskirche, im Pfarrheim St. Mechthild in Hochsal und im Pfarrheim Luttingen. Kinder bis acht Jahre sind eingeladen zu singen, Geschichten aus der Bibel zu hören, zu beten und zu basteln. Für die gemeinsamen Kindergottesdienste sind auf evangelischer Seite die Familie Elsässer, Sandra Fricker und Susanne Falk, für die katholische Seelsorgeeinheit Gemeindereferentin Ulrike Roming zuständig.
Katholische und evangelische Festfahnen wehen gemeinsam
Schon länger eine gute Tradition ist es, dass die katholische Pfarrgemeinde Heilig Geist mit der evangelischen Kirchengemeinde gemeinsam das Erntedankfest feiert. Der ökumenische Gottesdienst wird heuer am Sonntag, 7. Oktober, 10.30 Uhr, in der Heilig-Geist-Kirche gefeiert. An den Gottesdienst schließt sich eine Suppenmahlzeit im Pfarrheim an, die ebenfalls gemeinsam vom katholischen Pfarrgemeinderat und dem evangelischen Kirchengemeinderat organisiert wird. Dieses Jahr soll erstmals ein weiteres Zeichen die Verbundenheit ausdrücken: Vor der katholischen Kirche wird auch die Festfahne der evangelischen Gemeinde gehisst, wie der Vorsitzende Peter Meister in der jüngsten Sitzung des Pfarrgemeinderats von Heilig Geist bekanntgab.
Neue Wege zum Weißen Sonntag
Gemeindereferentin Roming informierte das Gremium darüber, dass in der Vorbereitung auf den Weißen Sonntag neue Wege gegangen werden sollen. Mit dem sogenannten Weggottesdienst-Konzept sollen die Familien mehr in die Vorbereitung einbezogen werden, um mit den Kindern auf eine Entdeckungsreise "Liturgie" zu gehen und ihnen den Glauben nahe zu bringen. Auch in die Sonntagsgottesdienste sollen die Erstkommunionfamilien vermehrt eingebunden werden. In Vorbereitung ist auch ein Familienwochenende, um junge Familien wieder für das Gemeindeleben zu begeistern.
Neue Fenster und Sonnenschutz für das Pfarrheim
Vorsitzender Meister wies darauf hin, dass im 30 Jahre alten Pfarrheim immer wieder Investitionen nötig sind. So wurde für die unteren Tagungsräume ein Klimagerät installiert, um dort auch in den Sommermonaten untertags Seminare zu ermöglichen, die Küche erhielt einen neuen leistungsfähigen Herd, und die Bühne wurde komplettier, um den Theateraufführungen mehr Platz zu bieten. Im nächsten Jahr soll das Gebäude neue Fenster und einen modernen Sonnenschutz bekommen. Peter Meister