Theatergruppe Heilig Geist

 

Wunderwasser mit Nebenwirkungen

 - 22.10.2018 -  Theatergruppe Heilig Geist begeistert an drei Abenden - Claudia Fräßle und Irmgard Dürdoth 30 Jahre dabei
                         Aus der Badischen Zeitung, von Michelle Güntert 

Mit großer Begeisterung verfolgten die Zuschauer die Komödie "Wenn Wasser wundert" in drei Akten von Hildegard Reinecke. Das Stück wurde von der Laienspielgruppe Heilig Geist Laufenburg, erstmalig unter der Regie von Gaby Merk aufgeführt, und erhielt Unterstützung von Paul Rufle. Der ersten Vorstellung am Freitagabend wohnte Pfarrer Klaus Fietz bei, der die Begrüßungsrede hielt. Auch Pfarrerin Regine Born aus Laufenburg sowie Pfarrer Hans-Joachim Greulich aus Albbruck kamen zur Komödie.
"L’eau d’heber – genieße deine rosa Traumwelt" lautet der Slogan des Heber-Wunderwassers, das Helga Heber (Silke Weber) in ihrem Lokal vertreibt. Durch Zufall wurde die Wirkung des Brunnenwassers von Helgas Stammgästen Siggi (Charly Oberle), Bernd (Dirk Jäger) und Heinz (Giuseppe Gargano) entdeckt, die eine Leichtigkeit und einen kurzzeitigen Anfall von erotischem Begehren überkam. Zudem ist das Wunderwasser in der Lage, gesundheitliche Beschwerden zu heilen.
Als der örtliche Pfarrer (Beat Oeschger) von dem Wunderwasser Wind bekommt und es sich herausstellt, dass der dafür zuständige Brunnen auf kirchlichem Boden steht, schließt er eine Kooperation mit Helga Heber ab, die die Restauration der Kirchen-Orgel finanziell ermöglichen soll. Das Geschäft um das Wunderwasser macht sich bezahlt, sodass Helga Heber und ihre Stammgäste bald eine Werbeagentur beauftragen können. Doch auf den letzten Metern scheint alles schief zu gehen, denn das Wunderwasser verliert seine Wirkung. Der penible französische Leiter der Werbeagentur (Alexander Deak) bricht den Dreh eines Werbespots für das Heber-Wasser daraufhin ab. Das Stück endet mit der Erkenntnis, dass das Heber-Wasser seine Wirkung ständig neu entfaltet und unter anderem auch zur Unsichtbarkeit führt.
Die Komödie brachte durch ihre lustigen und gewieften Charaktere die Zuschauer zum Lachen. Die regionale Note um den fiktiven Kurort "Bad Laufenburg" die die Laienspielgruppe geschickt in das Stück einbringt, sorgte für eine Nähe zum Publikum. Insgesamt machte die Komödie deutlich, dass Wunder nie ausgeschlossen sind und auch einfaches Wasser manchmal großes bewirken kann.
Die Laiendarstellerinnen Claudia Fräßle und Irmgard Dürdoth standen in diesem Jahr zum 30. Mal auf der Bühne und konnten damit ein Jubiläum feiern. Für das leibliche Wohl der Gäste sorgte das Pfarrheim-Team und die Tombola wurde von Ernst Merk geleitet.
Die Laienspielgruppe Heilig Geist Laufenburg unter der Regie von Gaby Merk und Paul Rufle stand in diesem Jahr zum 31. Mal auf der Bühne. Der erzielte Gewinn wird der Pfarrei Heilig Geist sowie dem Lebenshaus in Uganda gespendet.

 
Theatergruppe Heilig Geist eine einzigartige Erfolgsgeschichte
- 15.11.2017 -  In Gemeinschaftsleistung mit vielen Helfern entscheidend zum Unterhalt des Pfarrheims beigetragen
 

Quelle:  haka/BZ

Die Laienspielgruppe (von links): Lisa Amsler, Charly Oberle, Claudia Fräßle, Beat Oeschger, Gaby Merk, Paul Rufle, Bernd Baumgartner, Dieter Weihs, Irmgard Dürdoth, Silke Weber und Eva-Maria Baumgartner. Liegend: Egon Gerteis und sitzend Alexander Deak (links) und Dirk Jäger. Foto: haka/BZ


Die Theaterabende der Laienspielgruppe Heilig Geist Laufenburg waren auch dieses Jahr in mehrfacher Hinsicht ein großer Erfolg. Mit ihrem Stück „Gute Besserung“   haben die ganz in ihrer Rolle aufgehenden  Theaterspieler an drei Abenden vielen Menschen eine große Freude gemacht. Zum Christsein gehört auch das Fröhlichsein – und diese Atmosphäre war deutlich spürbar. Immer  wieder gab es spontan Szenenapplaus für die über sich hinaus wachsenden Akteure.  

Zudem spielen die alljährlichen Theaterabende für den Unterhalt  des Pfarrheims eine wichtige Rolle.  Mit dem Erlös können seit Jahren notwendig werdende Erneuerungen und Verbesserungen finanziert werden. Dieses Jahr wird der Reinerlös von 3.500  Euro für eine neue Beleuchtung im Saal verwendet, die 9.000 Euro kosten wird. Die über 30 Jahre alten Kugelleuchten zerbrechen, Ersatz ist nicht mehr lieferbar. 500 Euro gehen als Spende an das von Pfarrer Günter Hirt gegründete Lebenshaus in Uganda.

Gemeindeteam und Pfarrgemeinderäte danken für 30 Jahre finanzielle Unterstützung

Das Gemeindeteam und die Laufenburger Pfarrgemeinderäte danken den Laienspielern Claudia Fräßle, Silke Weber, Alexander Deak, Lisa Amsler, Charly Oberle, Bernd Baumgartner, Monika Rufle, Eva-Maria Baumgartner, Irmgard Dürdoth, Dirk Jäger, Gaby Merk, Egon Gerteis, Beat Oeschger und Dieter Weihs  um Regisseur Paul Rufle für das große Engagement für die Pfarrgemeinde, aber auch allen, die zu dem guten Gelingen beigetragen haben. Nach den Eintrittsgeldern gehört die von Ernst Merk organisierte Tombola neben dem Wirtschaftsbetrieb zu den größten Gewinnbringern.  Nur in Gemeinschaftsleistung  mit den Helferinnen und Helfern in der Küche, als Bedienung oder beim Herrichten des Saales,  ist der beachtliche finanzielle Erfolg möglich. Ursula Ruch übernimmt  seit Jahren die nicht leichte Aufgabe, den Arbeitsplan aufzustellen und über 50 Pfarrangehörige für die Dienste vor und hinter der Theke zu finden.

Die Theatergruppe hat in den 30 Jahren ihres Bestehens eine aus der Not geborene Erfolgsgeschichte geschrieben. Das Laufenburger Pfarrheim war gerade neu gebaut, ein Treffpunkt für die Pfarrgemeinde, der viele Möglichkeiten eröffnete, aber noch mehr Geld kostete. Heilig Geist hatte dazu eine gehörige Eigenleistung zu erbringen. Der damalige Pfarrer Edgar Hoch hatte die Idee, mit Theateraufführungen die Kasse aufzubessern, um die immensen Schulden schneller abbauen zu können. Die Voraussetzungen waren bescheiden. Es musste erst einmal ein Bühnenvorhang her. Lothar Rist besorgte den Stoff von der Brennet AG, die Frauen nähten das notwendige Stück. Die ersten Kulissen wurden in der Werkstatt des Bettenhauses Gerteis in Luttingen gezimmert. Von der heute vorhandenen Übertragungstechnik konnten die Laienspieler damals nur träumen, und auch die heute vielbeachteten Kulissen waren noch eher spärlich. Doch mit viel Beharrlichkeit und Begeisterung entwickelten sich die Theateraufführungen zu einem echten Quotenhit. Seit Jahren kommen 550 Besucher zu den jeweils drei Aufführungen, um sich an dem köstlichen Spiel zu ergötzen. „Ausverkauft“ heißt es oft schon Tage zuvor. Das alles ist nur mit einem guten Team und einem harmonischen Verhältnis untereinander  über 30 Jahre möglich.
Bis heute hat die Theatergruppe für den Unterhalt des Pfarrheims mehrere Zehntausend Euro eingespielt. –prm-

 

Theater 2017: Lachtherapie mit Dr. Sommer 
- 30.10.2017 -  Alle drei Theaterabende in Laufenburg waren ausverkauft 

Aus der Badischen Zeitung, von Michele Güntert  

Quelle:  Michele Guentert

Privatpatient Dr. Götz „Wuschi“ Wuschnik (Beat Oeschger) wird von Marlene Sommerfeld verwöhnt. 

Zum 30. Mal lud die Laienspielgruppe Heilig Geist Laufenburg alle Theaterfreunde für ein Lustspiel in das Pfarrheim nach Laufenburg ein. An drei Abenden am vergangenen Wochenende, die auch in diesem Jahr allesamt ausverkauft waren, konnten die begeisterten Besucher das Stück "Gute Besserung" von Berd Gombold in drei Akten genießen. Die Regie führte Paul Rufle. Zum Geschehen: Dr. Klaus Sommer – gespielt von Charly Oberle – und dessen Frau Marlene (Claudia Fräßle) führen eine recht gut gehende Arztpraxis, beklagen aber die Auswirkungen der neuen Gesundheitsreform. Daher passiert es öfter, dass Privatpatienten den Kassenversicherten vorgezogen und bevorzugt behandelt werden. 

 

Quelle:  Michele Guentert

Erkan (Alexander Deak), Marlene Sommer (Claudia Fräßle) und Dr. Klaus Sommer (Charly Oberle, von links) diskutieren über die Gesundheitsreform. Fotos: Michelle Güntert

Die Tochter des Ehepaares, Katrin (Silke Weber), betreibt eine Massagepraxis, die ihr ihre Eltern eingerichtet haben Sie soll sich nun dafür aber erkenntlich zeigen und sich mit dem wohlhabenden Privatpatienten Dr. Götz Wuschnik (Beat Oeschger), genannt "Wuschi", liieren. Katrin hat aber nur Augen für den Malermeister Markus (Dirk Jäger), was sie zunächst vor den Eltern geheim hält.
Sprechstundenhilfe Sonja (Lisa Amsler) hat für alle ein offenes Ohr und hilft, wo sie kann, muss sich aber der Anmachen des türkischen Hausmeisters Erkan (Alexander Deak) erwehren, welcher lieber an Autos herumbastelt anstatt die Arztpraxis instand zu halten. In der Arztpraxis geht es darunter und drüber, denn Patienten wie Eleonore von Himmelsberg (Gaby Merk), eine verwitwete Dame auf der Suche nach einem neuen Mann bestimmen das Geschehen. Mit dabei sind auch die gutmütige Lena (Eva-Maria Baumgartner), die ihren Kater Oscar kastrieren lassen will – wobei bei Oscar alle denken, es handle sich um ihren Ehemann – und Karl Sommerfeld (Bernd Baumgartner), dessen Frau Rosa (Irmgard Dürdoth) und dessen Vater Fritz (Egon Gerteis), allesamt Kassenpatienten, die in der Praxis nach Strich und Faden benachteiligt werden.
Die Situation spitzt sich zu, als "Wuschi" Fritz Sommerfeld mit dem Auto anfährt und Rosa Sommerfeld daraufhin das große Geld wittert und "Wuschi", der kurz vor einer Beförderung steht, erpresst. Als auch noch der mysteriöse Medikamentenvertreter Paul Pille (Dieter Weihs) von "Pharmazie & Co" illegale Medikamente in der Praxis testet, erlebt das Lustspiel seinen Höhepunkt.
Zum 29. Mal stand Egon Gerteis auf der Bühne. Helmut Birsner, der 29 Mal die Grafik gestaltete, fehlte zum ersten Mal seit 30 Jahren, und Ernst Merk leitete zum 21. Mal die Tombola. Neben dieser langjährigen Tradition konnten Beat Oeschger und Dieter Weihs neu in den Reihen der Schauspieler begrüßt werden.
Hinter den Kulissen kümmerte sich Reimund Roth um Ton und Technik, Roberta Maffei gestaltete die Frisuren, Lisa Brockmann war für die Maske zuständig, Monika Rufle fungierte als Souffleuse und Yvonne Specht stellte die Requisiten bereit. Für das leibliche Wohl sorgte das Pfarrheim-Team, und Dieter Baumgartner und Helmut Schmid übernahmen den Kassendienst.
 

Die Laienspielgruppe Laufenburg führt seit 1987 Lustspiele im Pfarrheim Heilig-Geist auf. Neben lustigen Charakteren, absurden Situationen und eingebauter Kritik an gesellschaftlichen oder politischen Gegebenheiten beweisen die Spieler jedes Jahr außerordentliches Schauspiel-Talent.

 

Theatergruppe Heilig Geist begeistert auch 2016 ihr Publikum
Oktober 2016: Was für ein großes Malheur - Drei Mal volles Haus und garantierte Kurzweil

Quelle:  Charlotte Froese

Lisa Amsler und Dirk Jäger staunen nicht schlecht über die „Alten“ die wild entschlossen sind etwas zu erleben. Weiter im Bild: Irmgard Dürdoth, Charly Oberle und Eva-Maria Baumgartner. Bild: Charlotte Fröse                            

Bericht aus dem SÜDKURIER
Bericht aus der Badischen Zeitung
Bildergalerie aus dem SÜDKURIER
Bildergalerie aus der Badischen Zeitung

2015:  "Drei tolle Väter" ein großer Erfolg 

 
25 Jahre Theatergruppe Heilig Geist : Eine einzigartige Erfolgsgeschichte 

Geldbedarf des Pfarrheims war Antrieb für Gründung der Theatergruppe Heilig Geist vor 25 Jahren
Eine aus der Not geborene Erfolgsgeschichte hat die Theatergruppe der Pfarrgemeinde Heilig Geist geschrieben, die im Oktober 2012 ihr 25-jähriges Bestehen feiert. Mit ihren Komödien und Lustspielen begeisterten die Laienspieler im Lauf der Jahre immer mehr Besucher. Der Erfolg schweißte sie zusammen und beflügelte das Spiel, dem man nie anmerkte, dass es auch ums Geld verdienen ging. Von Freitag, 26., bis Sonntag, 28. Oktober, geht zum Jubiläum die Komödie „Cola, Cash und Kaugummi“ über die Pfarrheim-Bühne.Das Laufenburger Pfarrheim war gerade neu gebaut, ein Treffpunkt für die Pfarrgemeinde, der viele Möglichkeiten eröffnete, aber noch mehr Geld kostete. Heilig Geist hatte dazu eine gehörige Eigenleistung zu erbringen.

Zum 25. Mal steht die Theatergruppe Heilig Geist im katholischen Pfarrheim auf der Bühne, wenn sie die Komödie "Cola, Cash und Kaugummi" aufführt. Im Bild von links: Paul Rufle, Regisseur Bernd Baumgartner, Charly Oberle, Claudia Fräßle, Raimund Roth, Petra Knoblauch, Alexander Deak, Egon Gerteis, Gaby Merk, Thomas Schmid, Anita Eckert (stehend) sowie Dirk Jäger, Irmgard Dürdoth und Eva-Maria Baumgartner (sitzend). Bild: Peter Meister

Pfarrer Edgar Hoch hatte die Idee, mit Theateraufführungen die Kasse aufzubessern, um die immensen Schulden schneller abbauen zu können, erzählt Bernd Baumgartner, Leiter der Theatergruppe und seit 2004 auch deren Regisseur. Die Voraussetzungen waren bescheiden. Es musste erst einmal ein Bühnenvorhang her. Lothar Rist besorgte den Stoff von der Brennet AG, die Frauen nähten das notwendige Stück. Die ersten Kulissen wurden in der Werkstatt des Bettenhauses Gerteis in Luttingen gezimmert. Von der heute vorhandenen Übertragungstechnik konnten die Laienspieler damals nur träumen, und auch die heute vielbeachtete Dekoration war noch eher spärlich. Doch mit viel Beharrlichkeit und Begeisterung entwickelten sich die Theater-aufführungen zu einem echten Quotenhit. Seit Jahren kommen mehr als 600 Besucher zu den jeweils drei Aufführungen, um sich an dem köstlichen Spiel zu ergötzen. „Ausverkauft“ heißt es oft schon Tage zuvor. Dass das alles nur mit einem guten Team und einem harmonischen Verhältnis untereinander und Fröhlichsein über 25 Jahre möglich ist, unterstreicht auch Bernd Baumgartner. Viele sind über lange Zeit mit auf den Theaterbrettern.

Eine außergewöhnliche Leistung zum 800. Stadtjubiläum

Immer dabei war Egon Gerteis, der auch Regie führte, als die Laienspielgruppe 2007 zum 800. Stadtjubiläum das historische Drama „D’ Bluetschuld von Laufenburg“ nach einer Erzählung von Markus Manfred Jung bot und damit einmal den Pfad der Lustspiele verließ, aber auch dabei zeigte, zu welch außergewöhnlichen Leistungen sie fähig ist. Claudia Fräßle und Irmgard Dürdoth fehlten ein Jahr, und auch Bernd Baumgartner pausierte nur kurz. Das künstlerisch gestaltete Plakat stammt schon immer von Helmut Birsner, der früher auch für das Bühnenbild verantwortlich war. Diese Aufgabe haben seit einiger Zeit Gaby Merk und Horst Sommer übernommen. Erster Regisseur war Christian Klein. Es folgten Rudi Dürdoth, Hannes Maier, Gaby Merk und Anne Weber.
Inzwischen hat die Theatergruppe für die Finanzierung des Pfarrheims mehrere Zehntausend Euro eingespielt, wozu auch die von Ernst Merk organisierte Tombola und der vom Pfarrgemeinderat verantwortete Küchenbetrieb einen nennenswerten Beitrag leisten. Einnahmen, die für den Unterhalt des Pfarrheims unverzichtbar geworden ist. In der zum Jubiläum ausgewählten Komödie „Cola, Cash und Kaugummi“ geht es wieder einmal turbulent zu. Aus einer alten Kneipe, aus der der Bürgermeister und sein Stellvertreter das Dorf nach Gutsherrenart regieren, soll ein Begegnungszentrum werden, was auf erbitterten Widerstand der Großkopfeten stößt. Als dann eine junge Wirtin aus der altehrwürdigen Kneipe ein modernes Bistro machen will, ist der Dorffrieden endgültig dahin. – Um zu erfahren, wie die neue Wirtin doch noch ans Ziel kommt, muss man ins Pfarrheim kommen. 
Peter Meister