Das restaurierte Flurkreuz in Hechwihl gesegnet
Über Jahrzehnte stand ein altes Flurkreuz aus der Mutterschen Werkstatt zu Unteralpfen Richtung Hofstelle Höfler, wie es der legendäre Pfarrer Jakob Ebner in einer Chronik überliefert. Es hat Generation im Glauben erbaut. Als 1978 die Straßenführung geändert wurde, gab die Familie Ebner dem Holzbildhauer Heinz Faller aus Unteralpfen den Auftrag, nach dem Vorbild des alten Kreuzes ein Neues zu schaffen und es an der jetzigen Stelle aufzurichten, was dann 1979 geschah.
Am Kreuz wurden die Seitenteile neu gemacht, Risse gekittet und die Symbole der Leidensgeschichte neu lackiert. Der etwa ein Meter große Christuskörper und der Hahn auf dem Kreuz wurden von Holzbildhauer Heinz Faller in Unteralpfen neu geschnitzt. Die kunstgeschmiedete Halterung für das Kreuz und die Stabilisierung des Steinsockels wurden nach der Idee von Heinz Faller und Armin Ebner von Schmiedemeister Armin Ebner aus Oberalpfen angefertigt, einbetoniert und angebracht. Malermeister Rainer Kuttruff aus Buch hat den Steinsockel ausgebessert und neu gestrichen. Am 4. November 2017 wurde das Kreuz von den Handwerkern und Mitgliedern des Gemeindeteams wieder aufgestellt und verschraubt.
Mit einer Andacht vor Ort wurde das Flurkreuz jetzt gesegnet. Obwohl es stark regnete, hatten sich viele Menschen versammelt. Pfarrer Klaus Fietz zeigte sich froh und dankbar, dass das in neuem Glanz erstrahlt und dankte allen, die dies möglich gemacht haben, insbesondere der Besitzerfamilie Ebner. Peter Meister

