Perukreis

Spendenkonto:  Kath. Kirchengemeinde Laufenburg, Projektgruppe „Peru“ Volksbank  Rhein-Wehra  IBAN: DE49 6849 0000 0001 6337 08

Padre Terry geht: Die Partnergemeinde in Peru hat einen neuen Pfarrer
13.11.2025 |
Padre Terry, Garant für eine seit zwölf Jahren bestehende Partnerschaft mit der  Pfarrei  „Nuestra Senora del Patrocinio“ in Huánuco in Peru hat aus gesundheitlichen Gründen eine kleinere Pfarrei übernommen. Der neue Pfarrer heißt Jesús Gallo Melgarejo (bild rechts). Er kommt aus einer anderen Gemeinde in Huánuco, die ebenfalls eine Partnerschaft mit der Diözese Freiburg hat und zeigt großes Interesse an der Partnerschaft mit Laufenburg. Die Perukreismitglieder konnten ihn schon in einem Zoom-Meeting kennenlernen. Dies berichtete deren Sprecherin Claudia Weber-Wagner in der Sitzung des Gemeindeteams Heilig Geist.
Padre Terry musste eine kleinere Gemeinde übernehmen, da es ihm gesundheitlich nicht so gut geht. Er hat sich in all den Jahren seines Dienstes in dem weitläufigen bergigen Gebiet buchstäblich aufgeopfert, besonders für die Armen. Er wird sich aber weiterhin um die Belange der von Laufenburg maßgeblich mitfinanzierten Herberge in Quéra kümmern, eine Einrichtung, ohne die viele Jugendliche aus den Bergdörfern nicht zur Schule gehen könnten.
Da sich das Partnerschaftsgebiet der Erzdiözese über ganz Peru erstreckt, wurden die Partnerschaftstreffen dort in drei Regionen aufgeteilt. Nord, Zentrum und Süd. Bei uns findet ein solches Treffen einmal im Jahr meist in Rastatt teil. Unsere Partnergemeinde gehört zur Region Zentrum und dieses Jahr hat dort das Regionaltreffen stattgefunden. Das war ein großes Ereignis, an dem der neue Pfarrer Jesús Gallo Melgarej, Tibor, der Pfarrer der Deutschen Gemeinde in Lima und Jürgen Huber, der Partnerschaftsbeauftragte in Lima teilgenommen haben. Auch der Bischof von Huánuco Msgr. Pedro Bustamente López nahm an den Feierlichkeiten teil. Im kommenden Jahr kann 40 Jahre Partnerschaft zwischen der Kirche in Peru und Erzdiözese Freiburg gefeiert werden.
Voraussichtlich am 01.März 2026 wird ein Perusonntag stattfinden, nach langer Zeit wieder mal als Suppensonntag. Zu einem vorbereitenden Treffen waren Claudia  Weber-Wagner und ihr Sohn Mario in Freiburg.
Die Unterstützung der Familienküchen in Lima wurde in einer Perukreissitzung von 50 auf 75 Euro pro Monat erhöht, da die Lebensmittelpreise auch in Lima angestiegen sind. Der Ausbau/Modernisierung von zwei bestehenden Küchen im Süden von Lima wird vom Perukreis einmalig mit 2000 Euro unterstützt. Außerdem werden auch die sogenannten  Chocoladadas zu Weihnachten bezuschusst. Diese Spenden sind u.a. durch die erfolgreiche Teilnahme am Apfelmarkt möglich. -prm-
Ein Jahrzehnt gute Freundschaft zwischen Laufenburg und Huánuco
15.08.2024 |  Seit zehn Jahren besteht die Partnerschaft der Kirchengemeinden Laufenburg und Huánuco in Peru. Das Jubiläum wurde am Wochenende gemeinsam gefeiert.
Von Michelle Güntert
Der Perukreis mit seiner Vorsitzenden Claudia Weber-Wagner (Vierte von rechts) feierte mit einigen Gästen aus Huánuco, Peru, das zehnjährige Bestehen der gemeinsamen Partnerschaft. Extra für diesen Anlass gekommen war außerdem Pfarrer i.R. Klaus Fietz (Dritter von links). Foto: Michelle Güntert
 
Mit einem Jubiläumsgottesdienst und einem anschließenden Apéro hat der Perukreis Heilig-Geist der Seelsorgeeinheit Laufenburg-Albbruck das zehnjährige Jubiläum seiner Partnerschaft mit der peruanischen Kirchengemeinde Nuestra Señora del Patrocinio in Huánuco (Peru) gefeiert. Der feierliche Jubiläumsgottesdienst wurde von Pfarrer i.R. Klaus Fietz geleitet, der dafür extra aus Baden-Baden angereist war. Padre Terry aus der peruanischen Partnergemeinde konnte bei den Feierlichkeiten leider nicht anwesend sein, da er in Huánuco einen neuen Bischof in sein Amt einführen durfte. Dennoch gab es mit Jaime, Juan und Paola drei Gäste aus Peru, die in der Vergangenheit schon einmal in Laufenburg gewesen waren.
 
Fietz blickte während des Gottesdienstes auf die vielzähligen persönlichen und virtuellen Begegnungen zwischen Gemeindeangehörigen aus Laufenburg und Huánuco in den vergangenen zehn Jahren zurück und wünschte sich, dass die gute und freundschaftliche Verbindung auf diese Weise bestehen bleibe. Musikalisch mitgestaltet wurde der Gottesdienst vom Familienchor aus Niederhof unter der Leitung von Roland Lauber, der auch spanische Werke zu Ehren der angereisten Gäste vortrug. Auch diese kamen zu Wort und betonten, dass zwar eine große Distanz zwischen Laufenburg und Huánuco liege, man aber immer durch Gott miteinander verbunden sei.
Im Anschluss an den Gottesdienst lud der Perukreis die Besucher auf einen Apéro in das nahegelegene Pfarrheim ein. Dort gab es Gelegenheit für den Austausch über die "herzliche Freundschaft", wie sich die Vorsitzende des Perukreises, Claudia Weber-Wagner, ausdrückte. Sie berichtete, dass es in den zehn Jahren zu insgesamt sechs Besuchen, je drei in Laufenburg und Huánuco, gekommen war und man eine "aktive und wertschätzende Verbundenheit" pflege. Beim diesmaligen Besuch seien die Gäste aus Peru drei Wochen da gewesen, in denen sie unter anderem die Laufenburger Acht gewandert sind und Pfarrer Fietz in Baden-Baden besucht haben. Zum Abschluss der Feierlichkeiten führten die peruanischen Gäste den "Tanz der Negritos de Huánuco" auf, einen religiösen Tanz aus der Kolonialzeit in Huánuco, der bis heute während der Weihnachtszeit zur Verehrung des Jesuskindes aufgeführt wird. 
Zehn Jahre Partnerschaft mit Huánuco in Peru - Perusonntag mit Pfarrer Fietz
10.08.2024 |
 
Padre Terry in seiner Gemeinde unterwegs.
Wieder einmal darf sich die Gemeinde Hl. Geist Laufenburg auf Besuch aus Ihrer Partnergemeinde Nuestra Sra. del Patrocinio freuen. Am 22. Juli 2024 kommt eine kleine Delegation aus Huánuco in Peru zu uns nach Laufenburg. Padre Terry, der Pfarrer unserer Partnergemeinde und 3 engagierte Mitglieder werden einige Tage bei uns verbringen. Unsere lebhafte Partnerschaft besteht seit 10 Jahren und wird auch durch gegenseitige Besuche, regen WhatsApp Kontakt und zoom Meetings intensiviert. Die Partnerschaft stützt sich auf vier Säulen: Kommunikation, Spiritualität, Solidarität und Bewahrung der Schöpfung. Es stehen einige Aktivitäten auf dem Programm, mitunter ein Besuch in der Alemannenschule Wutöschingen und eine Brauereibesichtigung in Waldhaus. Wir möchten uns hier schon herzlich für die Einladung bei Schulleiter Stefan Ruppaner und dem Chef der Waldhausbrauerei Dieter Schmid bedanken. Bei einem Abend mit Vertretern der Gemeinde sind besonders Gespräche über beide Länder und die Gemeinden, sowie Informationen über die Projekte in Huánuco wichtig. Auch da in der Erzdiözese Freiburg enorme Veränderungen anstehen und die Zukunft der Partnerschaften neu gedacht werden müssen, ist es gut, wenn wir rechtzeitig die neue Entwicklung berücksichtigen. Im Lauf der Jahre verbindet uns ein freundschaftliches Miteinander, daher hoffen wir, dass die Veränderungen keinen größeren Einfluss haben.
Am 11. August  2024 feiern wir mit einem Perusonntag unser 10-jähriges Bestehen der Partnerschaft, mit einem Gottesdienst um 10:30 Uhr in der Kirche „Heilig Geist“. Unser ehemaliger Pfarrer Klaus Fietz und Padre Terry werden zusammen den Gottesdienst leiten, der vom Familienchor Niederhof begleitet wird.
Wir freuen uns heute schon auf diesen Tag und laden alle herzlich ein mit uns zu feiern und anschließend beim Apero im Pfarrheim ins Gespräch zu kommen.
Claudia Weber-Wagner
Quelle:  Perukreis
Im Jahr 2022 flossen über 12.000 Euro Spenden in die vielfachen Projekte in Peru
Ohne die Herberge in Quera könnten diese Jugendlichen aus den weit entlegenen Dörfern nicht zur Schule gehen.
Ohne die Herberge in Quera könnten diese Jugendlichen aus den weit entlegenen Dörfern nicht zur Schule gehen.
Der Perukreis Heilig Geist Laufenburg veranstaltet am 12. März 2023 wieder einen Perusonntag um   das Anliegen, den Menschen in Peru zu helfen, stärker ins Bewusstsein zu bringen: Aber auch um Rechenschaft abzulegen, wie die eingegangenen Spenden eingesetzt wurden. Der Perukreis engagiert sich seit über 30 Jahren in Peru. Die Hilfsprojekte sind vielseitig und können ohne regelmäßige Spenden nicht am Leben gehalten werden.
Nach wie vor liegen dem Perukreis um die Vorsitzende Claudia Weber-Wagner die vier Familienküchen in Lima Tablada sehr am Herzen. Das Hauptaugenmerk aber richtet sich auf die Partnergemeinde „Nuestra Senora del Patrocinio“ in Huánuco. Hier wurde während der Pandemie eine neue Familienküche errichtet, die ohne die  finanzielle Unterstützung aus Laufenburg nicht möglich gewesen wäre.
 
Weiterhin sorgen die Spenden für eine bessere Bildung Jugendlicher. Eine Herberge ermöglicht es intelligenten Jugendlichen aus den weit entlegenen Bergdörfern eine weiterführende Schule zu besuchen, um später ein Studium machen zu können.
Perusonntag wirbt um Unterstützung – Gottesdienst und Mittagessen
Padre Terry, der Pfarrer der Partnergemeinde unterstützt Familien, vor allem Kinder und Jugendliche, die durch die Pandemie in bittere Armut geraten oder sogar Waisen geworden sind.
Ein weiteres Projekt, das bei Bedarf auf die Hilfe des Perukreises zählen kann, ist die Behinderteneinrichtung in Arequipa. Nicht zuletzt wird der unermüdliche Einsatz der Franziskusschwestern in Lima Santa Maria Goretti unterstützt, die auch die Suppenküchen in Lima Tablada hervorragend betreuen.
Ende Juli kommen drei junge Erwachsene aus unserer Partnergemeinde in Huánuco Peru zu Besuch, die sich Kontakt zu jungen Menschen in und um Laufenburg wünschen. „Daher wäre es schön, wenn sich interessierte junge Menschen mit uns in Verbindung setzen, die gerne in freundschaftlicher Begegnung mit der kleinen Gruppe etwas unternehmen möchte“, so die Bitte von Claudia Weber-Wagner.
Im Jahr 2022 flossen über 12.000 Euro Spendengelder in die vielfachen Projekte in Peru.  
Peter Meister
Perusonntag: Die Menschen in Peru sind auf jede Hilfe angewiesen
Die Küche des vom Perukreis finanzierten Comedors.
- 27.06.2022 - Auch wenn derzeit entsetzliche Kriegsberichte aus der Ukraine die Welt erschüttern, dürfen die notleidenden Freunde in Peru nicht vergessen werden. Diesem Gedanken folgt der Perusonntag am 10. Juli 2022, der in Hochsal stattfindet. Denn an der Notwendigkeit der finanziellen Unterstützung hat sich in der Partnergemeinde Nuestra Senora del Patrocinio in Huánuco und den Suppenküchen in Lima nichts geändert. Die Pandemie, die in Huánuco besonders heftig war und viele Todesopfer gefordert hat, ist etwas eingedämmt, berichtet die Vorsitzende des Perukreises Heilig Geist, Claudia Wagner, aus Informationen des Gemeindepfarrers Padre Terry. Dies ermögliche jetzt auch im August die wiederholt coronabedingt verschobene Reise nach Peru, zu deren kleinen Gruppe auch Pfarrer Fietz gehört. 
Nach längerer Zeit sollen wieder einmal die vom Perukreis finanzierten Projekte besucht werden, auch um neue Planungen vor Ort besprechen zu können. Allein im Jahre 2021 sind über 20.000 Euro an Spendengeldern nach Peru geflossen, auch dieses Jahr schon wieder mehrere Tausend. Während der schlimmsten Phase der Pandemie konnte mit der Hilfe aus Laufenburg in Huánuco eine Armenküche gebaut und eingerichtet werden.
In diesen Armenküchen werden von Montag bis Freitag täglich etwa 100 bis 120 Essen ausgegeben. Es wird ein symbolischer Betrag von mindestens einem Sol (etwa 25 Cent) pro Essen verlangt, nur von den Menschen, die in der Lage sind, diesen Betrag zu leisten. Die Küche prüft jeweils die Bedürftigkeit.
Padre Terry sucht Paten, die Waisen den Schulbesuch ermöglichen
 
Padre Terry überbringt Lebensmittel an die notleidenden Menschen.
Padre Terry überbringt Lebensmittel an die notleidenden Menschen.
 
Da auch in Peru die Schulen wieder geöffnet haben, wird es nötig, die Herberge in Quera wieder zu unterstützen, ist Claudia Weber-Wagner überzeugt. Hier wohnen Jugendliche von Montag bis Freitag, um die weiterführende Schule, die Secundaria, besuchen zu können. Alle Schüler und Schülerinnen sind aus armen Familien aus weit abgelegenen ländlichen Gebieten. Diese Schulbildung ist wichtig um einen qualifizierten Abschluss zu erreichen, damit eine Berufsausbildung bzw. ein Studium angetreten werden kann. „Da Bildung der beste Weg aus der Armut ist, helfen wir hier gerne“, so Weber-Wagner.
In diesem Zusammenhang steht auch der Hilferuf von Padre Terry, Paten für die Schulkinder zu finden, deren Eltern oder ein Elternteil an Covid gestorben sind. Ohne diese Patenschaften wird es nicht möglich sein, einen qualifizierten Abschluss zu erreichen, der für eine Berufsausbildung oder ein Studium Voraussetzung ist.
Auch die vier Küchen in Lima Tablada sind weiterhin auf die Unterstützung des Perukreises angewiesen. Schwester Beatriz, die mit Schwester Milagros vor einigen Wochen in Laufenburg war, betreut diese vier Küchen. Sie hatte berichtet, welche großartige Arbeit die Frauen in den Suppenküchen während Corona geleistet haben. Peter Meister
Die Lage in Peru wird immer dramatischer - Spenden sind wichtig
- 15.11.2021 -  Feierlicher Gottesdienst am Perusonntag – Aber kein Apéro
 
Der Perusonntag konnte pandemiebedingt nicht wie gewohnt stattfinden. Der Apéro mit Infos zur Lage in Peru, peruanischen Köstlichkeiten und einem kleinen Flohmarkt musste ausfallen. Dafür nutzte die Vorsitzende des Perukreises Heilig Geist, Claudia Weber-Wagner, den von Pfarrer Klaus Fietz gehaltenen Gottesdienst am Fest Christkönig, um aus einem Brief zu von Padre Terry zu zitieren, der nicht nur auf die Situation in Huánuco verwies, sondern auch ganz herzlich für alle finanzielle Hilfe und die Gebete dankte. Bereichert wurde der Gottesdienst durch peruanische Musik. Nach dem Gottesdienst wurde vor der Kirche ein Teil des geplanten Flohmarktes angeboten.
Mit den Spenden aus der SE konnten  Hilfspakete verteilt werden 
Die Lage in der Partnergemeinde Nuestra Senora del Patrocinio in Huánuco und auch in Lima wird immer dramatischer. Gemeindepfarrer Padre Terry schildert, dass etwa 16 Millionen Peruaner, das ist die Hälfte der Bevölkerung,  durch die Pandemie in eine äußerst schwierige Situation geraten ist. Durch ständige Ausgangssperren könnten die Menschen nicht ihrer Arbeit nachgehen, als  Konsequenz aus Konkursen und Schließungen kleiner Geschäfte  haben viele ihre Arbeit verloren und stehen nun vor dem „Nichts“. 
Jugendliche packen Hilfspakete, die dann in den weitverzweigten Dörfern verteilt werden.
Jugendliche packen Hilfspakete, die dann in den weitverzweigten Dörfern verteilt werden.
Zu dieser schlimmen Situation führt auch die enorme Erhöhung der Preise für den Lebensunterhalt, was durch die instabile Regierung derzeit mit verursacht sei.
Die Stadt Huánuco, in der die Partnergemeinde Nuestra Senora del Patrocinio liegt,  war vor der Pandemie an sechster. Stelle der ärmsten Regionen des Landes, heute ist sie auf Platz vier und in der ländlichen Umgebung noch schlechter bewertet. 
Padre Terry hilft mit seinen getreuen Helfern mit finanzieller Unterstützung des Perukreises  weiterhin Familien in Not, besonders auch alte Menschen. Ein Segen ist auch die vom Perukreis finanzierte Armenküche, in der  täglich etwa 100 Menschen mit Essen versorgt werden. Auch wird Studenten und Schülern geholfen, die durch die Pandemie ihre Eltern verloren haben. Um diese Aufgabe weiterhin leisten zu können, ist der Perukreis auf Spenden dringend angewiesen. Peter Meister
 
Flohmarkt des Perukreises übertraf alle Erwartungen
Diesen großen Erfolg hat der Perukreis in den kühnsten Träumen nicht erwartet. Denn der seit langem geplante Flohmarkt im Pfarrheim Heilig-Geist Laufenburg  musste unter Einhaltung strenger Corona-Hygieneregeln stattfinden.  Angeboten waren Spielsachen, Kinder- und Erwachsenenkleidung, Haushaltsartikel, Weihnachtsschmuck. Dank vieler Spender kam so viel zusammen, dass der große Saal mit Artikeln voll belegt war. Zusammen mit der Kaffeestube im Untergeschoss kamen stolze 1.600 Euro zusammen. Der Perukreis um die Vorsitzende Claudia Weber-Wagner freut sich riesig  über die sehr gute Resonanz und den überaus großen Erfolg. „Da unsere Partner in Peru dringend auf Hilfe angewiesen sind und unsere Unterstützung den armen Menschen zumindest eine warme Mahlzeit am Tag sichert, konnten wir aus dem Gewinn bereits an Padre Terry in Huánuco, sowie Schwester Beatriz in Lima für unsere Armenküchen einen größeren Betrag überweisen. So ist gewährleistet, dass vorerst alle fünf Küchen mit genügend Lebensmittel versorgt werden“, informiert die Vorsitzende. -prm-
 Vom Perukreis geworbene Spenden retten Leben in der Partnergemeinde Huánuco
- 12.09.2021 - Zu weiteren Bildern geht es hier

Padre Terry bringt Lebensmittel zu den notleidenden Bewohnern in den weit entlegenen Dörfern.
Die dritte Coronawelle breitet sich  derzeit in Peru weiter aus. Es fehlt in den Krankenhäusern nach wie vor an Sauerstoff, der knapp und teuer ist und von den Patienten selbst bezahlt werden muss. Die Preise für Lebensmittel sind aufgrund der Pandemie und des Regierungswechsels drastisch gestiegen, weshalb die Armen in der Bevölkerung immer mehr leiden. Der vom Perukreis Heilig Geist Laufenburg finanzierte Comedor (Armenküche) wird von immer mehr Menschen dringend benötigt und auch das Geld für den Kauf von Sauerstoff. Um weiter Menschenleben retten zu können, ist der Perukreis auf Spenden angewiesen. Auch kleine Beiträge helfen weiter.
Etwa 30 Prozent der Bevölkerung ist geimpft, doch meinen leider viele, dass eine einzige Impfung ausreichend wäre. Derzeit sind die 35 bis 37 jährigen mit dem Impfen dran, die auch in Peru kostenfrei ist, schildert Claudia Weber-Wagner die aktuelle Situation in der Partnergemeinde Nuestra Senora del Patrocinio in Huánuco. Die Vorsitzende des Perukreises pflegt den ständigen Kontakt mit Gemeindepfarrer Padre Terry und seinen Getreuen.Die Comedores werden für die Notleidenden immer wichtiger. Daher ist es ein großer Segen, dass ein Gebäude samt Kücheneinrichtung mit Spenden aus der Seelsorgeeinheit Laufenburg-Albbruck in Huánuco gebaut werden konnte. Dort kann nun täglich an mindestens 120 Menschen eine warme Mahlzeit ausgegeben  werden. Die Menschen holen das Essen ab, nur wenige essen im Comedor.
Immer noch fehlt es an Geld für Sauerstoff – Die  Armenküche ist voll ausgelastet
Die Küche des vom Perukreis finanzierten Comedors.
Aber auch die weit verbreitete Landbevölkerung, die keinen Zugang zu einem Comedor hat, muss weiterhin versorgt werden. Da nach wie vor Ausgangssperren gelten, ist es für die Menschen schwierig ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Ganz besonders leidet die ältere Bevölkerung, da ihre Mobilität sehr eingeschränkt ist.Padre Terry hat dem Perukreis  eine weitere Sorge mitgeteilt. Von vielen Schülern und Studenten in den Abschlussklassen sind die Eltern an Covid gestorben. Auch hier will er helfen, damit die jungen Menschen ihren Abschluss machen können. Hierfür benötigt er aber dringend weitere Mittel.
Auch den Küchen in Lima wird geholfen und den Kindern im Heim wird geholfen  „Aber auch die Küchen in Lima Tablada, die seit Jahren hervorragend von den Frauen und den Schwestern betreut werden, könnten zur Zeit ohne unsere Hilfe die Menschen nicht ausreichend versorgen. Hier werden täglich bis zu 500 Essen ausgegeben“, berichtet Claudia Weber-Wagner. Die Bevölkerung bezahlt pro Essen ein Sol, dies entspricht ca. 25 Cent. Wer sich nachweislich dies nicht leisten kann, bekommt das Essen umsonst. Die gleiche schlechte Situation besteht in Lima bei Schwester Beatriz. Vor St. Maria Goretti stehen die Menschen schon am frühen Morgen für Essen an.  
Schlange stehen zur Essensausgabe am Comedor, der mit vom Perukreis geworbenen Spenden gebaut werden konnte.
 
Schlange stehen zur Essensausgabe am Comedor, der mit vom Perukreis geworbenen Spenden gebaut werden konnte.

Den Kindern in der Behinderteneinrichtung in Arequipa geht es besonders schlecht, vor allem deshalb will  bisher alle zu Hause waren und die dringend benötigten Therapien nicht stattfinden konnten. Da die Lehrer und Therapeuten, so weit möglich, zu den Schülern nach Hause gehen, benötigen sie Unterstützung für die Fahrkosten und Lehrmaterial. Da sich allerdings in Arequipa die Coronasituation etwas entspannt hat, darf ab kommender Woche immer die Hälfte der Kinder in die Einrichtung kommen. Hier werden sie wieder versorgt, bekommen gesundes Essen, individuelle Förderung und Zuwendung. Peter Meister

In der Armenküche in der Partnergemeinde werden täglich etwa 100 Essen ausgegeben
25.04.2021
In der mit vom Perukreis Heilig Geist Laufenburg überwiesenen Spendengeldern erbauten sogenannten Armenküche „Divino Nino Jesus“ in der Partnergemeinde Nuestra Senora del Patrocinio in Huánuco werden täglich zwischen 95 bis 110 Mittagessen ausgegeben. Auch dafür stellte der Perukreis finanzielle Mittel zur Verfügung. Die Menschen in der Partnergemeinde sind von der Corona-Pandemie in einem Maße heimgesucht, wie man es sich bei uns nur schwer vorstellen kann. Jeder gespendete Euro hilft. Der Perukreis dankt für die große Spendenfreudigkeit weit über Laufenburg hinaus, die es in 2020 möglich machte über 35.000 Euro nach Peru in die Partnergemeinde und für die Suppenküchen in Lima zur Verfügung zu stellen. Die aktuelle Entwicklung in Peru macht aber weitere Spenden notwendig, um die der Perukreis wirbt. In einer whats-app dankt Gemeindepfarrer Padre Terry herzlich für die großzügige und lebensnotwendige Hilfe. –prm-
35 Jahre Partnerschaft mit der katholischen Kirche in Peru Bevölkerung leidet schlimm unter den Folgen der Pandemie
Februar 2021:
 
Mit den Spenden aus der SE konnten Hilspakete verteilt werden.
Liebe Gemeindemitglieder, wir dürfen dieses Jahr auf 35 Jahre Partnerschaft zwischen der Erzdiözese Freiburg und der katholischen Kirche in Peru dankbar zurückblicken. Diese Partnerschaft steht auf den drei Säulen Kommunikation, Spiritualität und Solidarität. Auch der Perukreis Heilig Geist in der SE Laufenburg-Albbruck ist mit Peru seit über 30 Jahren in Freundschaft und seit 2013 auch in einer lebendigen Partnerschaft mit der Gemeinde Nuestra Sra. del Patrocinio in Huánuco, eng verbunden, schreibt die Laufenburger Vorsitzende Claudia Weber-Wagner. Und weiter: Aufgrund der erneuten dramatischen Verschlechterung der Pandemielage in Peru und der damit entstandenen entsetzlichen Situation der Bevölkerung ist es uns ein Anliegen, unseren Partnern und Freunden zu helfen und im Gebet verbunden zu sein. In einem Land, wo kein Rettungsschirm und keine staatlichen Hilfen greifen, ist unser Engagement für die Menschen besonders wichtig.Die besonders fatale Auswirkung der Pandemie ist nicht zuletzt auf eine schlechte Infrastruktur im Gesundheitswesen dort zurück zu führen. Es ist für uns schwer zu ertragen, wie schlimm die Bevölkerung leidet. Daher bitten wir Sie herzlich unser Engagement mit Ihrer Spende zu unterstützen.
Bankverbindung: Kath. Kirchengemeinde Laufenburg, Projektgruppe „Peru“
Volksbank  Rhein-Wehra  IBAN: DE49 6849 0000 0001 6337 08
Im Namen unserer Partner bedanken wir uns vielmals. Ihr Perukreis Heilig Geist in der SE Laufenburg-Albbruck, Claudia Weber-Wagner
 
Spenden helfen den Menschen in Peru in größter Not
 
Ein Video aus Huánuco für alle die Spanisch können. Aber die Bilder sprechen auch für sich:  https://youtu.be/6gDLohWOV0Q
Mit den beim Perukreis Heilig Geist in der Seelsorgeeinheit Laufenburg-Albbruck in den letzten Monaten eingegangenen Spenden konnte ein nennenswerter Beitrag geleistet werden, dass es den notleidenden Menschen in der Partnergemeinde in Huánuco und in Lima Tablada etwas besser geht. Padre Terry von der Partnergemeinde Nuestra Sra. del Patrocinio in Huánuco dankt in einem Brief für die Unterstützung zum Bau einer Armenküche ebenso wie Schwester Beatriz für den Zuschuss an die Familienküchen in Lima Tablada. Beide Einrichtungen gelten als Corona-Hochrisikogebiete, was durch die Kontaktsperren zu noch mehr Armut führt. Mit den Spenden aus der Seelsorgeeinheit Laufenburg konnte in manchen Familien auch buchstäblich der größte Hunger gestillt und das Überleben gesichert werden.  
 
Dazu schreibt die Vorsitzende Claudia Weber-Wagner: Zunächst möchte der Perukreis Heilig Geist in der SE Laufenburg-Albbruck allen ein gutes und vor allem gesundes Neues Jahr 2021 wünschen. Herzlichen Dank sagen wir all denen, die unser Engagement mit Spenden unterstützt haben, auch ausdrücklich im Namen von Padre Terry und all unseren Partnern in Peru.
Die Armenküche steht kurz vor ihrer Fertigstellung
Sicherlich interessiert es viele, was mit den Hilfsgeldern schon alles erreicht wurde. Inzwischen konnten wir Einiges dazu beitragen, dass es den Menschen in unserer Partnergemeinde Nuestra Sra. del Patrocinio in Huánuco ein wenig besser geht. So konnten wir den Bau eines Comedor (Armenküche) mit unserer finanziellen Hilfe voranbringen (Bild rechts). Allein durch die Errichtung des Comedor, ist es möglich, zehn Arbeiter zu beschäftigen, die dadurch ihre Familien mit ca. 50 Personen ernähren können.
Auch konnten unsere Partner hunderte Lebensmittelpakete an die Armen ausgeben und für lebensnotwendigen Sauerstoff sorgen. Die vier Familienküchen in Lima Tablada, die täglich ca. 500 warme Essen kochen, konnten mit unserer Unterstützung ihren Betrieb fortsetzen.
Eine weitere Gemeinde in Tablada hat uns um Hilfe für die Errichtung eines Comedor gebeten, der wir mit 1 000 Euro nachkommen konnten.
Für den Unterricht zuhause fehlt die digitale Ausrüstung
Auch in Peru muss der Unterricht für die Schüler weiterhin gewährleistet sein, doch dies ist mit großen Schwierigkeiten verbunden. Die Dörfer liegen weit verstreut in den Anden, ohne ausreichende Infrastruktur. Aufgrund mangelnder Internetverbindung findet der Unterricht über TV statt, soweit vorhanden. Die Lehrer tun ihr Bestes, doch mit digitaler Ausrüstung der extrem armen Schüler könnte Vieles optimiert werden. Obwohl in Peru seit einigen Jahren Schulpflicht besteht, können die Kinder oft nicht von ihren Eltern unterrichtet werden, da diese noch kaum Bildungschancen hatten und oft noch Analphabeten sind.
Dank der Gaben aus Laufenburg konnten Kinder zu Weihnachten beschenkt werden
Mit den Spenden aus der SE konnten Hilspakete verteilt werden.
Um auch die behinderten Kinder zuhause zu fördern wurden die Lehrkräfte und Physiotherapeuten aus Sta. Lucia in Arequipa mit 1 000 Euro unterstützt. Mit großen Sicherheitsvorkehrungen wurden auf den Dörfern für bedürftige Kinder zu Weihnachten die „Chocolatada“, dank der Gaben aus Laufenburg, durchgeführt (Bild oben).  Über all diese Hilfen erhalten wir regelmäßig ausführliche Infos aus Peru mit vielen Bildern.
Nach wie vor gilt eine strenge Ausgangssperre und wie hier Mund-Nasenschutz. Trotzdem kommt es immer wieder zu Ansteckungen, zumal für ausreichende Desinfektion keine Mittel vorhanden sind.
Es ist uns sehr wohl bewusst, dass auch wir in Europa bzw. Deutschland schwer unter der Pandemie zu leiden haben, doch wieviel schlimmer sieht es dort aus, wo es keinen staatlichen Rettungsschirm und soziale Hilfen gibt?
Wir würden gerne mit Ihrer Unterstützung unseren Partnern in Peru weiterhin helfen, sodass wir unsere Mitmenschen in Laufenburg und weit darüber hinaus herzlich bitten, unsere Arbeit mit Spenden zu gewährleisten.
Spendenkonto:  Kath. Kirchengem. Hl. Geist Laufenburg, Projektgruppe „Peru“ IBAN DE49 6849 0000 0001 6337 08                                                                            
 
Berührende Momente im Peru-Gottesdienst - 22.11.20
Zum ersten Mal grüßte die Partnerschafts-Madonna aus Peru die Gläubigen in der Kirche Albbruck.
Zum ersten Mal seit Bestehen der großen Seelsorgeeinheit fand ein Peru-Gottesdienst in der Kirche St. Josef in Albbruck statt. Auslöser war zwar die Corona-Pandemie, die in der Kirche Heilig Geist in Laufenburg nur wenige Besucher zulässt - der Perukreis Laufenburg bekam so aber auch die Möglichkeit, sich einem größeren Kreis Menschen bekannt zu machen (siehe Anspache von Claudia Weber-Wagner). Und auch um deutlich zu machen, wie überlebensnotwendig  die finanzielle Hilfeleistung für die Partnergemeinde Nuestra Sra. del Patrocinio in Huánuco in Peru ist. Pfarrer Klaus Fietz war sehr bewegt, als er der Gemeinde den aktuellen Brief von Padre Terry, dem Gemeindepfarrer in Huánuco verlas. Die Infektionszahlen und Todesfälle sind erschütternd, Durch die Ausgangssperre sind ganz viele Menschen  arbeitslos geworden, die Familien haben kein Geld mehr für Lebensmittel. Padre Terry hilft mit seiner Pfarrgemeinde wo er nur kann. Neuestes Hilfprojekt ist der Bau eines Speisesaals (Armenküche) , in dem Essen ausgegeben werden kann. Um aber die Arbeit fortsetzen zu können, fehlt noch Geld. Padre Terry: "Für seine Eröffnung wäre Weihnachten ein schöner Tag. Wir brauchen aber auf jeden Fall noch finanzielle Hilfe". -prm-
Bankverbindung: Kath. Kirchengem. Hl. Geist Laufenburg, Projektgruppe „Peru“ IBAN DE49 6849 0000 0001 6337 08

Die Ansprache von Claudia Weber-Wagner im Wortlaut:

 
Seit nunmehr 34 Jahren bestehen zwischen der Erzdiözese Freiburg und der katholischen Kirche in Peru Partnerschaften mit Gemeinden beider Länder.
Unser Perukreis besteht schon seit über 30 Jahren, doch erst seit 2013 sind wir in Freundschaft und im Gebet mit der Gemeinde Nuestra Sra. del Patrocinio in Huánuco in Peru verbunden. Der Pfarrer der Gemeinde, Demetrio Tello Aguilar, genannt Padre Terry leitet die aus 60 000 Christen bestehende Gemeinde. Es ist mir wichtig zu verdeutlichen, dass diese Partnerschaft nicht zwingend mit einem Projekt verbunden sein muss.
Die Stadt Huánuco, in der sich unsere Partnergemeinde befindet, liegt ca. 450 km nordöstlich von der Hauptstadt Lima auf 2 000 m Höhe und hat ca. 100 000 Einwohner.
 Die Partnerschaft stützt sich auf drei Säulen - Kommunikation, Spiritualität und Solidarität.
Um am Leben in unseren Partnergemeinde Nuestra Sra. del Patrocinio in Huánuco Anteil zu nehmen, pflegen wir eine rege Kommunikation. Dabei helfen uns die modernen Medien, sodass man ständig über die jeweiligen Aktivitäten in den Gemeinden und die aktuelle Situation im Partnerland informiert ist. Durch regelmäßige gegenseitige Besuche und persönliches Kennenlernen wird die Freundschaft intensiviert. Leider musste unser Besuch in Peru aufgrund der Pandemie dieses Jahr ausfallen.
 
Begleitet wurde der Gottesdienst von peruanischer Musik.
Begleitet wurde der Gottesdienst von peruanischer Musik.
Die Spiritualität ist eine wichtige Säule, die das Ganze zusammen hält und uns mit den Menschen in Peru verbindet. Unsere Partnerschaft ist auf Augenhöhe und gegenseitiger Wertschätzung begründet. Getragen wird die Partnerschaft vom gemeinsamen Glauben und Gebet für unsere Gemeinden.Ganz besonders jetzt in  der Zeit der Pandemie benötigen die Bevölkerung und unsere Freunde in Huánuco und Lima unsere Solidarität. Obwohl in Peru schon sehr früh eine strenge Ausgangssperre verordnet wurde, hat es das Land extrem hart getroffen und es sind viele Todesopfer zu beklagen, nicht zuletzt, weil die medizinische Versorgung unzureichend und der lebensnotwendige Sauerstoff teuer und Mangelware ist. Es ist den Menschen derzeit nicht möglich, ihren ohnehin geringen Lebensunterhalt zu verdienen, daraus resultiert eine Mangelernährung die sie schwächt und sie können dem Virus nichts entgegensetzen.Durch unsere finanzielle Unterstützung können Padre Terry und sein Team Lebensmittelpakete an die Ärmsten verteilen. Auch ist er froh und dankbar für die Spende, die er für die Errichtung eines Comedor (Speisesaal) erhalten hat um schnellstens warme Mahlzeiten zubereiten zu können um diese an die Hungernden auszugeben. Auch für die Anschaffung des dringend benötigten Sauerstoffs, den die Infizierten ins Krankenhaus mitbringen müssen, konnten wir schon beitragen.
Doch neben dieser Partnerschaft, die einen besonderen Platz im Engagement des Perukreises einnimmt, gibt es noch einige Projekte, denen wir nach Bedarf helfen. So möchte ich vor allem die 4 Familienküchen in Lima Tablada nennen, die dem Perukreis nach wie vor am Herzen liegen. Schwester Beatriz und ihr Team sind seit der Pandemie unermüdlich im Einsatz um diese Küchen, die täglich für ca. 500 Personen Essen zubereiten, aufrecht zu erhalten. Sie können momentan nur mit Hilfe der Franziskusschwestern und unserer Unterstützung bestehen.
Ich möchte mich ganz herzlich bei all denen bedanken, die unser Engagement bisher schon unterstützt haben.
Doch reicht dies leider noch nicht aus, die Menschen benötigen dringend weiterhin unsere Hilfe und Solidarität.
Leider müssen wir seit ein paar Tagen auch hören, dass sich die politische Situation in Peru drastisch geändert hat und all unsere Freunde sich um die Zukunft des Landes große Sorgen machen.
Da wir zur Zeit keine besonderen Aktivitäten unternehmen dürfen, sind wir auf Veröffentlichungen in verschiedenen Medien angewiesen, um Spenden für die Hilfe in Peru zu sammeln. Deshalb würden wir uns sehr freuen, wenn Sie am Schluss des Gottesdienstes unser Engagement mit einer Spende unterstützen würden. 
Bankverbindung: Kath. Kirchengem. Hl. Geist Laufenburg, Projektgruppe „Peru“ IBAN DE49 6849 0000 0001 6337 08
 
Drama in Peru: Menschen müssen Sauerstoff mit ins Krankenhaus bringen, haben aber kein Geld dafür
- 01.10.2020 -  
Der Perukreis Heilig Geist in der Seelsorgeeinheit Laufenburg-Albbruck macht erneut auf die entsetzliche Situation durch die Corona-Pandemie in Peru aufmerksam, von der die Partnergemeinde in Huánuco besonders betroffen ist und bittet um finanzielle Unterstützung. Peru beklagt mittlerweile die weltweit höchste Corona-Sterberate, obwohl es eines der ersten Länder in Lateinamerika war, das rigorose Maßnahmen zur Corona-Eindämmung ergriffen hatte. Peru findet offenbar kein wirksames Mittel gegen die Pandemie – das Virus greift weiter rasant um sich.
Claudia Weber-Wagner, die Vorsitzende des Perukreises, ist in ständigem Kontakt mir Padre Terry Tello, dem Seelsorger der Partnergemeinde Nuestra Senora del Patrocinio, der durch bewundernswerten persönlichen Einsatz alles dafür tut, so viele Leben wie möglich zu retten.
Spenden aus der Seelsorgeeinheit retten Leben
Neben der dramatischen Hungersnot und der damit verbundenen Immunschwäche  sind die vielen Todesopfer auf die fehlende Versorgung mit dem lebensnotwendigen Sauerstoff zurück zu führen, der durch die Lieferfirmen extrem verteuert wurde. Das prekäre Gesundheitswesen in Peru führt dazu, dass die an Corona Erkrankten den lebensnotwendigen Sauerstoff ins Krankenhaus mitbringen müssen. Die allermeisten Menschen in Huánuco können sich dies allerdings nicht leisten.
Die Menschen in der Partnergemeinde leben in einem Teufelskreis
Viele Menschen sind selbständige Kleinunternehmer, Tagelöhner oder Bauern. Durch die politisch verordnete strenge Ausgangssperre ist es diesen Menschen nicht mehr möglich, ihren ohnehin geringen Lebensunterhalt zu verdienen. Die Menschen leben in einem Teufelskreis. Halten sie sich an die Verordnungen, können sie ihrer Arbeit nicht nachgehen und der Hunger gibt ihnen kaum eine Überlebenschance, auch weil sie durch Mangelernährung sehr geschwächt dem Virus nichts entgegensetzen können. Versuchen sie als Straßenhändler Geld zu verdienen oder Lebensmittel zu tauschen, sind sie sehr gefährdet, sich mit dem Virus anzustecken und ihn zu verbreiten.
Auch in Lima sterben auch junge Leute und sogar Kinder
Nicht besser geht es den Menschen in Lima mit seinen riesigen Elendsvierteln. Dort werden die Küchen in Lima Tablada und die Bedürftigen über die Schwestern in Sta. Maria Goretti  vom Perukreis unterstützt. Schwester Lucia Vargas, Leiterin von Sta. Lucia, die sich wie Padre Terry mit seiner Gemeindemitgliedern aufopferungsvoll um die arme Bevölkerung kümmert, verweist auf die vielen Faktoren, die zu den vielen Toten führen: „Leider sind viele Dinge sehr schlecht in Peru: Die medizinische Versorgung, die ökonomische Situation und die mangelnde Disziplin der Menschen hier. All diese Faktoren tragen dazu bei, dass sich immer mehr Menschen mit dem Virus infizieren und sterben, nicht nur alte Leute mit Vorerkrankungen. Es sterben auch junge Leute und sogar Kinder.“
Die Partner in Peru benötigen dringend weitere finanzielle Hilfe
Der Perukreis Heilig Geist konnte dank der eingegangenen Spenden und aus Rücklagen seit Ausbruch der Pandemie die Partnergemeinde in Huánco mit 9.500 Euro, die Küchen in Lima Tablada mit 2 000 Euro und die Schwestern in Sta. M. Goretti in Lima mit 2 600 Euro  unterstützen „Doch reicht dies über die Dauer der Pandemie leider niemals aus. Allein der lebensnotwendige Sauerstoff verschlingt große Summen. Unsere Partner in Peru benötigen dringend weiterhin finanzielle Unterstützung, unsere Hilfe. Damit sie weiterhin Lebensmittelpakete verteilen und den lebenserhaltenden Sauerstoff finanzieren können“,  so der Appell von Claudia Weber-Wagner.
Das Spendenkonto: Katholische Kirchengemeinde Heilig Geist, Projektgruppe "Peru", IBAN DE49684900000001633708, Volksbank Rhein-Wehra.
 
Corona-Solidaritäsaktion in Huánuco - Peru
12.09.2020 - 
Padre Terry Tello , Pfarrer der Partnergemeinde Nuestra Senora del Patrocinio in Huánuco/Peru ruft in einem Video zur Teilnahme an einer Solidaritäsaktion zugunsten der Corona-Geschädigten, die am 18./19. September stattfindet. Zur Übersetzung auf "mehr" klicken.
 
Padre Terry sagt:
„Brüder und Schwestern von der Pfarrei Nuestra Senora del Patrocinio, ich grüße Sie herzlich und bitte Sie, sich der Solidaritätskampagne anzuschließen: Atme Huánuco – Ihre Hilfe = einmal Atmung. Die Aktion wird gefördert von der Diözese Huánuco und der Diözesan-Caritas. Insbesondere in der öffentlichen Sammlung am 18. und 19. dieses Monats. Gemeinsam werden wir unser Ziel erreichen und übertreffen. Gemeinsam werden wir es schaffen. Möge Gott Sie alle segnen und mögen wir weiterhin auf uns aufpassen durch Gehorsam, Demut und Verantwortung.
Mit einer Spende können wir alle beitragen: Das Spendenkonto: Katholische Kirchengemeinde Heilig Geist, Projektgruppe "Peru", IBAN DE49684900000001633708, Volksbank Rhein-Wehra.
 
Perukreis hilft in Huánuco und Lima die größte Not zu lindern
- 03.07.2020 -  
Die Familien in Huánuco freuen sich über jede noch so kleine Hilfe.
Die Corona-Pandemie hat das Land Peru ganz schwer getroffen, die Lebensbedingungen  werden immer prekärer,  Viele Menschen haben Hunger und keine Möglichkeit, sich Nahrung zu besorgen. Der Perukreis der Pfarrgemeinde Heilig Geist hat 4400 Euro an an die Partnergemeinde Nuestra Senora del Patrocinio in Huánuco in den Anden überwiesen, um die größte Not zu lindern. Auch an die Suppenküchen Tablada in Lima flossen 1600 Euro. Dies war möglich, weil der Spendenaufruf vor sechs Wochen auf offene Herzen stieß. Die Vorsitzende des Perukreises, Claudia Weber-Wagner, dankt den Spendern auch im Namen der Bedürftigen in dem von Covid 19 schwer heimgesuchten Land. Sie bittet gleichzeitig um weitere Unterstützung, denn die Auswirkungen des Coronavirus werden immer stärker spürbar, „verursacht viele Tote, Leiden und Tränen in Peru“, wie Gemeindepfarrer Padre Terry in einem Hilferuf schreibt.
Durch die Ausgangssperre dürfen viele Menschen nicht zur Arbeit gehen, können somit auch ihren täglichen Bedarf nicht decken, weil sie kein Geld mehr verdienen. Viele sind darauf angewiesen, aus ihren Häusern auf die Straße zu gehen, auf der Suche nach einem kleinen Verdienst durch den Straßenhandel, um etwas zu Essen mit nach Hause nehmen zu können. Die Menschen kommen vom Land in die Stadt und bringen ihre landwirtschaftlichen Produkte mit, um sie zu verkaufen und sich so mit anderen Lebensmitteln versorgen zu können, schildert Padre Terry die verzweifelte Situation. Aber dies ist gefährlich, weil die Einhaltung der Quarantäne vom Militär kontrolliert und mit drastischen Maßnahmen reagiert wird.
Gemeindemitglieder verteilen Lebensmittelpakete an die notleidenden Menschen
 
Laut Padre Terry gehört  Peru weltweit zu den am stärksten von der Pandemie getroffenen Ländern. „Covid 19 richtet so viel Schaden an, es ist schwer den Schmerz und das Entsetzen zu sehen, wie unsere Brüder und Schwestern an der Krankheit oder vor Hunger sterben. Wir werden noch länger zu leiden haben, weil es der Regierung bisher nicht gelungen ist, die Zahl der Infizierten und Gestorbenen zu reduzieren bzw. zu verlangsamen“.Ohne die Hilfe aus Laufenburg wäre die Hungersnot noch viel schlimmer, verbindet Padre Terry Dank und weitere Bitten um Unterstützung miteinander. Mit dem Geld konnten Grundnahrungsmittel wie Nudeln, Reis, Hafer, Gemüseeintopf, Milch, Zucker, Salz, Öl usw. gekauft und verteilt werden. Vorzugsweise an die ganz bedürftigen Familien mit Kindern, die Ärmsten und auch alten Menschen. In einigen Dörfern gebe es Familien, denen es am Allernötigsten fehle, um ihren Kindern was zu Essen zu geben. Hier versuche die Gemeinde auch, gemeinsames Kochen zu organisieren.
Auch an die Suppenküchen in Lima ging Geld für Nahrungsmittel
Auch Schwester Beatriz, die für die verlässliche Verwendung der Gelder für die Familienküche in Lima bürgt, schreibt, dass es ohne die Hilfe aus Laufenburg in Tablada noch schlimmer wäre. Die Schwestern hätten mit der Spende Lebensmittelpakete gepackt, die den Familien jeweils für eine Woche das Überleben sichern. Das Geld werde entsprechend den dringendsten Bedürfnissen verwendet. Peter Meister
Das Spendenkonto: Katholische Kirchengemeinde Heilig Geist, Projektgruppe "Peru", IBAN DE49684900000001633708, Volksbank Rhein-Wehra. 
 
 
Hilferufe aus Peru erreichen Laufenburg in der Corona-Krise - Besuch musste abgesagt werden
An Geschenke wie an Weihnachten ist derzeit in Huánuco nicht zu denken. Jetzt geht es um das Nötigste zum Leben. 
- 20.05.2020 - Die Vorfreude auf ein Wiedersehen mit den Freunden in der Partnergemeinde Nuestra Senora del Patrocinio in Huánuco in den Anden war beim Perukreis Heilig Geist Laufenburg groß. Am 21. Mai hätte der Flieger für die Delegation gehen sollen, Pfarrer Klaus Fietz wollte eine Woche später nachreisen. Doch die Corona-Pandemie machte einen Strich durch die Rechnung. Alles musste storniert werden. Dabei sind die persönlichen wechselseitigen Begegnungen alle zwei Jahre für die Verbundenheit und wachsendes Verständnis füreinander und auch durch die monatlichen Skype-Termine und die häufigen Kontakte über Whatsapp nicht zu ersetzen, wie die Vorsitzende des Perukreises Claudia Weber-Wagner.
Mehr Sorgen als die ausgefallene Reise macht dem Perukreis aber die Situation in der Partnergemeinde und auch der Suppenküchen in Lima, die ebenfalls regelmäßig finanziell unterstützt werden. Padre Terry, Gemeindepfarrer in Huánuco, schrieb vor wenigen Tagen, dass die Armensiedlungen in den Städten, aber auch in Huánuco und den Dörfern der Gemeinde sehr unter Covid 19 leiden und die wirtschaftliche Lage immer prekärer wird. Die Pfarrgemeinde habe für sie gesammelt und Essen verteilt, um die größte Not zu lindern, "aber es sind so viele Familien und wir können nicht allen helfen", so Padre Terry, der um Unterstützung bittet. Die Pfarrgemeinde sei dankbar für jede Spende, mit der den Familien geholfen werden könnte. Alle lebten seit über 60 Tagen in Quarantäne, in totaler Isolation. Niemand dürfe zur Arbeit, in die Schulen oder Universität. Alle seien in ihren Häusern eingeschlossen. Die Pfarrgemeinde habe keinerlei wirtschaftliches Einkommen und er wisse nicht mehr, wie die Gehälter für Mitarbeiter bezahlt werden können. Auch fehle inzwischen das Geld für die Wasser- und Stromversorgung, für Telefon und Internet.
Die vom Perukreis ebenfalls unterstützten Familienküchen in Lima Tablada sind seit von der Regierung Perus verfügten Quarantäneverordnungen geschlossen und viele arme Menschen leiden sehr, berichtet Schwester Beatriz, die Verbindungsfrau zu den Küchen. Vor dem Virus kochten Frauen in vier Küchen täglich für etwa 500 Personen. Diese Versorgung falle jetzt komplett weg. Die Schwestern verteilen Lebensmittel an die Bedürftigsten, doch lange können sie dies nicht durchhalten, so Schwester Beatrix, weil die Mittel fehlen und die Schwestern an die Ausgangssperre gebunden sind.
Das Spendenkonto: Katholische Pfarrgemeinde Laufenburg, Projektgruppe "Peru",
IBAN DE49684900000001633708, Volksbank Rhein-Wehra.
 
Erstkommunion ist in Huánuco vor Weihnachten
- 16.12.2019  
Wie anders die Bräuche in Laufenburgs peruanischer Partnergemeinde Nuestra Senora del Patrozinio in Huánuco doch sind: Am 2. Adventssonntag haben 69 Kinder von Padre Terry die Erstkommunion empfangen. Auf den feierlichen Gottesdienst wurden die KInder von einem Katecheten-Team mit Padre Terry vorbereitet. Dazu gehörten Fortunata und Luz Clarita, die beim letzten Besuch in Laufenburg dabei waren. Und wie lebendig das Gemeindeleben ist, verdeutlicht eine andere Tradition. Immer vor Weihnachten werden kleine Geschenke zu den Kindern in den abgelegenen Dörfern gebracht. Chocolatada heißt der Brauch. Mit den Kindern werden Spiele gemacht, dann wird Schokolade getrunken und Panetone gegessen. Und alle sind fröhlich dabei. -prm-
 
 Finanzierung von Hilfsprojekten auf einem beachtlichen Niveau
- 26.02.2020 - 
 
Der Perukreis Heilig Geist in der SE Laufenburg-Albbruck hatte zum 8. März 2020 zu einem Perusonntag eingeladen. Claudia Weber-Wagner gab Infos über die unterstützten Projekte in Peru und einen Bericht über den Kakaoanbau in Madre de Dios mit dem Titel „Das Gold an den Bäumen“. Der Erlös des Tages war  für Projekte in der Partnergemeinde „Nuestra Sra. del Patrocinio“ in Huánuco bestimmt.

Die Finanzierung von Hilfsprojekten in der Partnergemeinde und auch in Lima geschieht weiterhin auf einem beachtlichen Niveau. Im vierten Quartal 2019 wurden rund 4000 Euro für das Fliesen der Sanitäranlagen in der Herberge in Quera überwiesen. Sie dient u.a. als Unterkunft für Schüler aus weit entfernten Dörfern der Partnergemeinde, die sonst keine Schule besuchen könnten. Die Familienküchen in Lima wurden 2400 Euro unterstützt. Damit konnten die Küchen saniert und ein neuer Kühlschrank angeschafft werden. Padre Terry braucht dringend ein neues Fahrzeug, um seine weitverstreute Gemeinde betreuen zu können. Daran wird sich der Perukreis mit 3000 Euro beteiligen, weil die Eigenmittel und die Zuschüsse von Adveniat nicht ausreichen. - prm -
 
 
Perukreis kann wichtige Projekte in der Partnergemeinde unterstützen
- 10.11.2019 - 
 
Es war eine sehr gute Idee des Perukreises Heilig Geist Laufenburg (PKL), sich beim Apfelmarkt mit einem Stand zu präsentieren. Neben einem Reinerlös von 620 Euro waren auch die Gespräche mit den Besuchern über das Anliegen des Perukreises, die Hilfe für Menschen in Peru, die nicht im Wohlstand leben, wichtig. Aktuell geht es um die Unterstützung der Partnergemeinde Nuestra Senora del Patrocinio in Huánuco bei einer besseren Ausstattung der Herberge in Quera, die es Jugendlichen aus der weitverzweigten Gemeinde ermöglicht die Schule zu besuchen. Geplant sind auch Läden auf dem Areal der Partnergemeinde. Zudem braucht Padre Terry dringend ein neues Auto, um seinen Aufgaben in dem weiträumigen Gebiet gerecht werden zu können. An Möglichkeiten, die Spendengelder sinnvoll zu verwenden, fehlt es also nicht. Mit den Spenden soll auch die Sanierung der Armenküchen in Lima-Tablada unterstützt werden.
Besuch aus Peru: Wertvolle Begegnung auf Augenhöhe
Vor einigen Wochen hatte die Gemeinde Heilig  Geist Laufenburg Besuch aus unserer Partnergemeinde Nuestra Sra. del Patrocinio. Inzwischen ist die Gruppe wieder wohlbehalten und mit vielen interessanten Eindrücken zurück in Huánuco Peru und so ist es Zeit, ein Resümee der Begegnung zu ziehen.
Die Kommunikation mit unseren Freunden  lief sehr angeregt, da sich einige „Dolmetscher“ zur Verfügung gestellt haben, diesen gilt unser Dank. So war es möglich, die Gemeinden hier und in Peru zu vergleichen und Gemeinsamkeiten wie Unterschiede kennen zu lernen.
 
 Quelle:  Perukreis
Bedanken wollen wir uns bei all jenen, die mit uns gefeiert haben, sowie die vielen Aktivitäten geplant und begleitet haben. Es war eine überaus schöne und interessante Begegnung auf Augenhöhe, getragen vom gemeinsamen Glauben.
Beim Abschied war klar, wir sehen uns bald wieder, dann in Peru, doch vorerst per Skype und What´s App.
Allen, die mitgewirkt und für das gute Gelingen gesorgt haben, nochmal herzlichen Dank.
Für den Perukreis: Claudia Weber-Wagner
30 Jahre Perukreis mit Partnern aus Huánuco gefeiert
- 15.09.2018 -  
Aus der Badischen Zeitung von Jessica Lichetzki
 
Eine kleine Feier im Zeichen der Partnerschaft: Zahlreiche Besucher versammelten sich am Donnerstagabend im Pfarramt Heilig Geist in Laufenburg, um die Partnerschaft mit der Pfarrgemeinde Nuestra Señora del Patrocinio in Huánuco/Peru zu feiern. Mitglieder des – 30 Jahre alten – Perukreises, der Seelsorgeeinheit Laufenburg/Albbruck sowie fünf Gäste aus Peru kamen zusammen, um sich miteinander auszutauschen.
 

Nach einem Sektempfang begrüßte Claudia Weber-Wagner die Besucher. Unter den Gästen waren Mitglieder des Perukreises, der Seelsorgeeinheit mit Pfarrer Klaus Fietz an der Spitze, Padre Demetrio Tello Aguilar aus Peru und Bürgermeister Ulrich Krieger. In einer zweisprachigen Vorstellungsrunde erzählte jeder Gast ein wenig über sich. Dabei vernetzten sich die Anwesenden mit einem Wollknäuel, der nach jeder Vorstellung weitergegeben wurde. Diese Geste sollte verdeutlichen: Die beiden Gemeinden sind miteinander vernetzt, und das soll auch so bleiben. Weber-Wagner betonte, dass vor allem die persönliche Kommunikation zwischen den Mitglie-dern beider Gemeinden essenziell sei. "Wir haben oft Kontakt über Whatsapp oder Skype, aber der persönliche Aspekt ist ein ganz wichtiger", so die Leiterin des Perukreises. Die Partnerschaft lebe nicht nur durch die geteilte Kommunikation, sondern auch durch den gemeinsamen Glauben. Laut Weber-Wagner liegt der Fokus auch auf der geistlichen Kooperation und Kommunikation. 

Als Gastgeschenk erhielten die deutschen Gastgeber eine verkleinerte Statue der  Schutzpatro-nin der Partnergemeinde Nuestra Señora del Patrocinio. Nach einer Kennenlernrunde luden die deutschen Gastgeber zum Essen ein und ließen den Abend gemeinsam mit ihren Gästen in heiterer Atmosphäre ausklingen.

 

 Perukreis Heilig Geist sucht Mitstreiter
 

Zwischen dem Perukreis Laufenburg und der Partnergemeinde Nuestra Senora del Patrocinio in Huánuco in den Anden nordöstlich von Lima besteht ein reger Austausch, was zu einer starken Verbundenheit geführt hat. Monatliche Skype-Termine beleben und intensivieren die Freundschaft. Fotos aus der Partnergemeinde tragen zum Verständnis des starken Glaubenslebens und dem Miterleben der Geschehen in der sehr lebendigen Pfarrgemeinde bei.

Zum Fortbestand seiner Aktivitäten braucht der Perukreis zusätzliche Mitglieder, die sich für die Bevölkerung in dem herrlichen Land Peru einbringen. Das Engagement reicht von der seit vier Jahren bestehenden regen Partnerschaft mit der Pfarrgemeinde „Nuestra Senora del Patrocinio“ in Huánuco in den Anden nordöstlich von Lima bis zu Projekten in Lima selbst (Suppenküchen, Kinderheim) und Arequipa (Kinderheim) im Süden Perus. 

Engagement für Benachteiligte Menschen in einem interessanten Land

Unterstützt werden benachteiligte Kleinkinder, Schüler, Behinderte, Kranke und Erwachsene. Ziel ist die Hilfe zur Selbsthilfe. Überprüft werden die Verwendung der Spendengelder und die Projektfortschritte durch regelmäßige Besuche. Die Verbundenheit mit den Menschen in Peru ermöglicht auch das Kennlernen dieses interessanten Landes. Wer im Perukreis mitarbeiten will, kann sich an Herbert Schmidt, Tel. 07763-7087 oder Familie Wagner, Tel. 07763-3433, email: jcfm.wagner@t-online.de wenden. –prm-

"Was ihr den geringsten meiner Brüder getan habt"
 
Am Christkönigssonntag feierte die Heilig Geist-Gemeinde den zweiten Peru-Sonntag im Jahr. Pfarrer Klaus Fietz schuf in seiner Predigt über das Matthäus-Evangelium „vom Weltgericht“ die Verbindung zu den Menschen in Peru. Die universale Heilsfürsorge komme in der Gerichtsrede plastisch zum Ausdruck. Was ihr den geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan, sei auch der Auftrag, das besondere Augenmerk auf die Schwachen und Kleinen zu richten, „die keine Stimme haben, wenn wir sie ihnen nicht leihen“. Christus identifiziere sich mit allen Notleidenden, egal welche Not sie befallen habe. Deshalb sei auch der Einsatz des Peru-Kreises für die Menschen in der Partnergemeinde Huánuco und in Lima so wichtig. Gema Moreno vom Peru-Kreis berichtete von dem regen Austausch mit der Partnergemeinde „Nuestra Senora del Patrocinio“ in Huánuco in den Anden nordöstlich von Lima.
 
Dabei erfahre man beeindruckt von dem lebendigen Gemeinde- und Glaubensleben der Menschen. Auf ihr  Patrozinium bereitet sich die Gemeinde gut vier Wochen vor, wozu auch eine fünfeinhalbstündige Prozession gehört. Zweihundert Katecheten aus den weitverstreuten Dörfern kamen mit dem Bischof zusammen und zahlreiche Feste, Tänze und Wettbewerbe gehören zu den Feierlichkeiten.
Für die vom Peru-Kreis kräftig unterstützte Herberge in Quera, in der derzeit 12 Mädchen und 16 Jungen aus den weit entfernten Dörfern wohnen und deshalb zur Schule gehen können, bemüht sich die Gemeinde um eine neue Lehrerin, erzählte Gema Moreno.
Padre Terry, der Gemeindepfarrer, könne nach mehreren Augenoperationen ohne Sonnenbrille wieder sehen. Die Finanzierung dieser Operationen hat auch Pfarrer Klaus Fietz mit ermöglicht, der dafür einen Teil der Spenden zu seinem 60. Geburtstag zur Verfügung stellte.
Zu einem lebendigen Gottesdienst trug wieder einmal die Musikgruppe „Effata“ aus Waldshut bei.
Nach einem guten peruanischen Mittagessen mit Kaffee und Kuchen informierte Claudia Weber-Wagner mit einer Bild-Präsentation über die segensreiche Arbeit des Peru-Kreises für die Menschen in Peru. Neben den geförderten Projekten in der Partnergemeinde in Huánuco wurde in den letzten Monaten auch kräftig in den Ausbau der Suppenküchen in Lima investiert. –prm-
Mit 12.300 Euro Projekte in Peru unterstützt
- 11.05.2017 -   

Dank der Spendenbereitschaft der Laufenburger Bürgerinnen und Bürger, sowie der Freunde des Perukreises, konnten wir 2016 mit einer Gesamtsumme von 12.300 Euro folgende Projekte in Peru unterstützen:
1.) Partnergemeinde Nuestra Sra. del Patrocinio in Huánuco
2.) Waisenhaus in Huánuco
3.) Santa Maria Goretti Lima
4.) Ambulatorium Santa Isabel Lima
5.) Familienküchen Lima Tablada de Lurin
6.) Kinderheim Lima Tablada de Lurin
7.) Behindertentagesstätte Santa Lucia in Arequipa
8.) Kinderheim Casa Verde Arequipa
Für Ihre persönliche Unterstützung bedankt sich der Perukreis Heilig Geist und wird auch 2017 mit Ihrer finanziellen Spende viele dieser Projekte weiter unterstützen können.

Pfarrer Fietz am Peru-Sonntag in Laufenburg: Eine Madonna von hohem ideellem Wert
- 10.12.2016 -   

Mehr Bilder vom Peru-Sonntag

Quelle:  Peter Meister
Quelle:  Peter Meister
Pfarrer Klaus Fietz mit der Marienskulptur aus Huánuco. Fotos: Peter Meister
 
Der Peru-Sonntag der Pfarrgemeinde Heilig Geist stand im Zeichen der feierlichen Übergabe Marienskulptur aus Huánuco, die den Mitgliedern des Peru-Kreises bei ihrem Besuch im August in der Partnergemeinde „Nuestra Senora del Patrocinio“ als Gastgeschenk überreicht wurde. Jürgen Wagner, der der Delegation angehörte, bekräftigte im Gottesdienst die Bedeutung dieses Gastgeschenkes. Gemeindepfarrer Padre Terry und die Gläubigen dort sehen darin die sichtbare Verbundenheit zwischen den Menschen in Huánuco und der Seelsorgeeinheit Laufenburg-Albbruck. Schließlich handelt es sich bei der 60 Zentimeter hohen und drei Kilogramm schweren Marienskulptur um das Abbild der „Virgen des Patrocinio“, der Schutzpatronin, die oben im Hochaltar der Partnerkirche angebracht ist. Das Original sei gut 300 Jahre alt, während die heutige Gemeindekirche erst 52 Jahre besteht. Die Schutzpatronin war zuvor in einer kleinen Kapelle beheimatet, erklärte Wagner. Pfarrer Fietz betonte, dass der ideelle Wert der Madonna sehr viel größer sei als der materielle. Sie sei ein erneuter Beweis, dass die Partnerschaft auf einem guten Fundament gebaut sei und viel Mut für die Zukunft mache.

Quelle:  Peter Meister

Quelle:  Peter Meister
Gema Moreno und Mechthilde Maier (von links) berichten von ihren Besuchen in der Partnergemeinde.

Mechthilde Maier und Gema Moreno sprachen in dem vom Familienchor Murg-Niedderhof bereicherten Gottesdienst von einem besonderen Jahr für die Partnerschaft. Zum einem feiere die Erzdiözese das 30jährige Bestehen der Partnerschaft mit Peru, zum anderen wurde die noch junge Verbindung mit Huánuco mit dem Besuch von zwei Gruppen im August und Oktober intensiviert. Die Besucher aus Laufenburg konnten erleben, wie wichtig die Partnerschaft nicht nur in materieller Hinsicht, sondern vor allem im Glaubensleben für die peruanische Gemeinde ist. Besondere Freude mache es, zu erfahren, dass Gemeindepfarrer Padre Terry auch junge Menschen dafür begeistern könne. Deshalb wäre es ganz wichtig, wenn in nächster Zeit ein Austausch von jungen Leuten zwischen den Partnergemeinden realisierbar wäre. Aktuell sei Daniela Rau für drei Monate in Peru.
Zur Partnergemeinde gehören 45 Dörfer, die teilweise weit in den Anden liegen 

Darüber hinaus konnten die Laufenburger auf ihrer Reise erahnen, was es heißt, dass zur Partnergemeinde 45 Dörfer gehören, die teilweise so weit in den Anden liegen, dass Parde Terry dorthin fünf Stunden unterwegs ist und einen Teil der  Strecke sogar mit dem Pferd zurücklegen muss, erzählte Mechthilde Maier.

Gema Moreno ist aufgefallen, dass die Menschen in der Partnergemeinde noch an die Macht des Betens glauben, dass sie daran glauben, durch Beten viel Schlimmeres in der Welt verhindern zu  können.  Die Gemeindemitglieder seien sehr engagiert und in verschiedene Gruppierungen aufgeteilt mit klar zugeordneten Aufgaben. Die Jugendlichen würden Aufgaben in der Kommunion- und Firmvorbereitung übernehmen und auch bei der Gestaltung der Messe mithelfen. Für die Jugendlichen sei das Miteinander und die Zusammengehörigkeit sehr wichtig. Die Erwachsenen kümmerten sich mehr um die Evangelisierung. Sie besuchen die älteren und kranken Menschen, um ihnen zu helfen. Sie unterstützen auch diverser Projekte der Gemeinde, zum Beispiel die Jugendherberge in Quera, damit die Jugendlichen die weiterführende Schule besuchen können, so Gema Moreno. In dieses Projekt investiert der Peru-Kreis Laufenburg  auch Spendengelder in namhafter Höhe. Quera liegt etwa 25 Kilometer von Huánuco entfernt, mit dem Auto braucht man auf der Schotterpiste aber etwa eineinhalb Stunden. Die Jugendlichen, die in der Herberge in Quera wohnen können, kommen aber überwiegend aus Dörfer, die noch weiter entfernt sind. Womit sich von selbst versteht, wie wertvoll die finanzielle Unterstützung dieser Einrichtung ist.

Kommunionkinder hatten das Kyrie gebeten und Perukreis-Kinder die Fürbitten vorgetragen. Im Anschluss an den Gottesdienst gab es im Pfarrheim ein „partnerschaftsgerechtes“ Mittagessen und danach bebilderte Information von den Besuchen in der Partnergemeinde. Peter Meister

 

Partnerschaft mit Huánuco in Peru auf gutem Weg
Quelle:  Perukreis
Quelle:  Perukreis
Die Delegation des Peru-Kreises Heilig Geist mit jugendlichen Bewohnern der mitfinanzierten Herberge Quera. Links im Bild Padre Terry.

Die noch junge Partnerschaft mit der peruanischen Pfarrgemeinde Nuestra Senora del Patrocinio in Hanúco  ist auf einem guten Weg. Davon konnte sich eine zwölfköpfige Reisegruppe vom Peru-Kreis Heilig Geist  vor Ort ein Bild machen.  Auf Rundfahrten in der sich über ein großes Gebiet erstreckenden Gemeinde überzeugte sich die   Delegation aus Laufenburg davon, dass die Spendengelder sinnvoll eingesetzt werden und manch sinnvolle Einrichtung ohne die Hilfe des Peru-Kreises noch nicht so weit gediehen oder gar nicht möglich gewesen wäre. Mit im Reisegepäck hatte die Gruppe einen namhaften Betrag zur Unterstützung  von Projekten, die nicht zuletzt den Jugendlichen in Huanúco auf ihrem Weg in die Zukunft weiter helfen.

Quelle:  Perukreis

Quelle:  Perukreis
Die Laufenburger Freunde wurden im Pfarrsaal der Partnergemeinde herzlich willkommen geheißen.

Schon der Empfang war überwältigend und äußerst herzlich, erzählt die Delegationsleiterin Claudia-Weber Wagner. Jung und Alt mit Gemeindepfarrer Padre Terry hießen die Laufenburger mit Transparenten in deutscher Sprache und mit Landesflaggen willkommen. Es war der zweite Besuch in der Gemeinde, mit der 2012 eine partnerschaftliche Verbindung eingegangen wurde. Groß war die Freude, Bekannte und Freunde auch aus dem Besuch einer Gruppe in Laufenburg wieder zu sehen. Diese herzlichen Begegnungen und die fürsorglichen Gespräche darüber, wo die weitere Unterstützung des Peru-Kreises am notwendigsten ist, machte den bereichernden Unterschied zu einer üblichen Touristen-Reise, sind sich die Teilnehmer einig. 

Speziell in der Herberge und Begegnungsstätte in Quera konnten die guten Fortschritte der vom Peru-Kreis geförderten Projekte  festgestellt werden. Das mitfinanzierte Begegnungszentrum bietet jungen Menschen aus den weit entlegenen Dörfern Übernachtungsmöglichkeiten und damit den Besuch einer Schule. Aber auch andere Vorhaben, die noch nicht vollendet sind, wurden besichtigt. Gemeinsam wurde besprochen, für was die mitgebrachte Spende verwendet wird und was künftig der Unterstützung bedarf.

Bei einer Messe in der Partner- Kirche wurde die mitgebrachte neue Partnerschaftskerze übergeben und erstmals entzündet. Ein besonderer klerikaler Höhepunkt war die Audienz bei dem seit Mai 2016 neu amtierenden Bischof von Huánuco, Neri Menor Vargas. Er ist Angehöriger des Franziskanerordens und hat sich sehr interessiert und weltoffen mit der Reisegruppe und der Gruppe um Padre Terry unterhalten, berichtet Jürgen Wagner.

Bei Besuchen im Waisenhaus Santa Maria de Guadalupe in Huánuco kam große Freude über das Wiedersehen und über die überreichten Spenden auf.

Mit einem begeisternden Abschiedsfest auf dem Platz vor der Partner-Kirche wurde die Gruppe verabschiedet. Padre Terry mit Paola, Raysa und Jaime (sie waren 2014 in Laufenburg) überreichte eine extra gefertigte Madonna-Skulptur als Ebenbild der „Nuestra Senora des Patrozinio“. 

Quelle:  Perukreis
Quelle:  Perukreis

Die Suppenküchen in Lima werden weiterhin gezielt unterstützt. Entsprechend groß war die Freude. Foto: Peru-Kreis

Erste Station der Reise war das Kloster „Sta. Maria Goretti“ der Franziskusschwestern mitten im Trubel in Lima. Über die mitgebrachten Spenden haben sich die Schwestern Beatriz und Concilia, zu denen seit längerem Kontakt besteht, sehr gefreut. Ebenso die fleißigen Frauen der Armen-Küchen in Lima-Tablada, die sich erfreulich weiter entwickelt haben, wie die Peru-Reisenden feststellen konnten. Zugesagt wurde, dass konkrete sinnvolle Projekte wie der Einbau neuer Wände, Wasserbehälter, Mixer und Kühlschrank finanziert werden. Diese Spende wird schon in den nächsten Tag überbracht, wenn eine weitere Gruppe nach Peru reist, die ebenfalls Station in Lima und Huánuco macht. Auch das Kinderheim Tablada in Lima wird mit einer großzügigen Spende bedacht.
Peter Meister
 

 

Perukreis spendet für Kinder in Arequipa
- 20.04.2016 -   
Quelle:  Perukreis
Quelle:  Perukreis

Seit Jahren  pflegt der Perukreis Laufenburg gute Kontakte zum einem  Heim für behinderte Kinder in Arequipa, der zweitgrößten Stadt in Peru. Schon häufiger wurden Projekte des Kinderheims „Santa Lucia“ finanziell unterstützt. Ganz aktuell ermöglichte der Perukreis mit einer Spende in Höhe von 500 Euro die Anschaffung von heimischen Musikinstrumenten zur Musiktherapie, den Ausbau einer Dachkammer, um Geh- und Fahrhilfen der Kinder wettergeschützt unterbringen zu können. Auch vier neue kindgerechte Tische wurden finanziert, sodass die Kinder nicht mehr beengt an den Basteltischen essen müssen. Sie wurden von einem Schreiner aus Arequipa angefertigt. 

Die Leiterin des Kinderheims, Lucia Vega Vilca,  pflegt den direkten Kontakt zum Perukreis. Sie hat erst im Februar wieder Laufenburg besucht. In einer Email bringt sie zum Ausdruck, wie dankbar die Kinder für diese Anschaffungen sind. Und sie freut sich auch sehr, dass auch in diesem Jahr Mitglieder des Perukreises ihr Heim mit den Kindern besuchen werden. –prm-

 

Am Perusonntag die Partnergemeinde im Blick
Quelle:  Peter Meister
Quelle:  Peter Meister
Im Gottesdienst am Peru-Sonntag stellten sich die Kommunionkinder der Pfarrei Heilig Geist vor. Foto: Peter Meister

Link zur Bildpräsentation von Claudia Weber-Wagner: Auf dem Weg zur Partnergemeinde in Huánuco

Mit dem Erlös von 1590 Euro werden unsere Projekte in Peru unterstützen, die die Hilfe aus Lauenburg sehr gut brauchen können. 

22.11.2015: Wie jedes Jahr am Christkönigsfest feierte der Perukreis der Pfarrgemeinde Heilig Geist den "Peru-Sonntag" mit einem feierlichen Familiengottesdienst in der Kirche und einem Beisammensein im Pfarrheim. Die Eucharistiefeier wurde von Pfarrer Stefan Thron zelebriert, Mechthilde Maier hielt die Ansprache, in der sie auf das am 8. November in der Partnergemeinde "Nuestra Senora del Patrocinio" in Huánuco gefeierte Patrozinium einging. Auf dem Altar erinnerte die Partnerschaftskerze an die Verbindung mit Peru. Gemeindereferentin Ulrike Roming stellte die 20 Kinder vor, die nächstes Jahr in der Pfarrgemeinde Heilig Geist  zum Weißen Sonntag gehen. Die Kommunionkinder trugen auch die Fürbitten vor. Der Gottesdienst in der gut besetzten Kirche wurde vom ökumenischen Flötenkreis und Roland Müller an der Orgel bereichert. 

Quelle:  Peter Meister
Quelle:  Peter Meister

Link zum Bericht aus dem SÜDKURIER 

Im Pfarrheim gab es ein gutes Mittagessen mit dem peruanischen Gericht "Lomo saltato" als Highligth  und wie immer ein reichhaltiges Kuchenbuffet, einen Basteltisch für die Kinder, eine Tombola, einen Eine-Welt-Verkaufsstandund mit fair gehandelten Produkten, Infos zu den Projekten des Perukreises. Claudia Weber-Wagner zeigte eindrucksvolle Bilder aus der Partnergemeinde Nuestra Sra. del Patrocinio und informierte darüber, wie konkret die Projekte in Huánuco mit Spenden aus Laufenburg unterstützt werden, wie das Begegnungszentrum, in dem unter der Woche Kinder aus weit entfernten Dörfern wohnen die sonst keine Schule besuchen könnten. Die 4-Mann-Band "Best Friends" unterhielt mit lateinamerikanischer Musik. 

Die Ansprache von Mechthilde Maier im Gottesdienst

Ich darf Sie herzlich zu unserem heutigen Gottesdienst am Christkönigssonntag begrüßen. Seit vielen Jahren schon ist dies der Tag, an dem wir hier in Laufenburg unseren Perutag feiern und in besonderer Weise an unsere Partnergemeinde in Huánuco denken.
Ganz besonders begrüße ich heute die Kommunionkinder mit ihren Familien, die sich mit dem heutigen Gottesdienst auf den Weg zur Vorbereitung auf die Erste Heilige Kommunion machen und die in diesem Gottesdienst heute besonders vorgestellt werden.
Wir feiern heute Christkönigsonntag und feiern Christus als König der Welt, dessen Königreich niemals enden wird. Gleichzeitig blicken wir nach Peru und dort besonders in unsere Partnergemeinde Nuestra Senora del Patrocinio in Huánuco.
Wie in der Partnergemeinde das Patrozinium gefeiert wird
Heute möchte ich Ihnen etwas erzählen vom Patrozinium unserer Partnergemeinde, das jedes Jahr im November gefeiert wird. Die Patronin unserer Gemeinde ist Nuestra Senora del Patrocinio, wörtlich übersetzt heißt das in etwa „Unsere Frau der Schirmherrschaft“. Bei uns in Deutschland würde man wohl „Maria Schutzpatronin“ sagen.
In seiner Grußbotschaft zum Patronatsfest schreibt der Bischof von Huánuco Jaime Rodriguez Salazar das Wort Patrocinio folgendermaßen: "Patrocinio" (Schirmherrschaft) bedeutet Fürbitte, es heißt, jemand äußert eine Bitte, damit eine Person, die Hilfe braucht von Gott auch die passende Hilfe/Unterstützung bekommt.“ Maria beschreibt er als diejenige, die sich als wahre Mutter zeigt und zu der wir Menschen mit unseren Bitten kommen können.
Ein intensiver Monat mit viel marianischer Spiritualität
Die Vorbereitung auf das Patronatsfest beginnt schon einen Monat vorher, also im Oktober. Das Fest wird jedes Jahr am zweiten Sonntag im November gefeiert, dieses Jahr war das der 8. November. Einen ganzen Monat waren Feiern, die am 08. Oktober begannen und am 08. November ihren Höhepunkt erreichten. Es war ein intensiver Monat mit viel marianischer Spiritualität. Es gab viele Beichten und viele Eucharistiefeiern und alle Gruppierungen waren mit Beten, Singen und einer Wallfahrt in den Monat der Vorbereitung miteingebunden.
Dreißig Männer tragen die  Marienstatue durch die Straßen
Für Padre Terry, den Pfarrer aus Huánuco erfüllt sich so, was Papst Johannes Paul II gesagt hat: "sie gehen zu Jesus und kommen bei Maria an". Die Messe am Patroziniumstag wurde von Bischof Monsignore Jaime Rodriguez Salazar gefeiert. In dieser Messe wurde in Gedanken an Laufenburg die Partnerschaftskerze angezündet. Danach war eine Prozession von 16.30 bis 21.30 Uhr, bei der eine große Marienstatue von verschiedenen Gruppen durch die Straßen des Ortes getragen wurde. Die Statue ist so groß, dass sie von jeweils dreißig Männern getragen werden muss. Verschiedene Gruppen wechseln sich dabei ab. Während der Prozession beteten Raisa und ihre Gruppe den Rosenkranz. Raisa war letztes Jahr zu Besuch hier in  Laufenburg. Es war ein großes Fest für die ganze Pfarrgemeinde, bei dem es auch viele Tanzvorführungen gab.
Grußbotschaft vom Bischof von Huánuco Jaime Rodriguez Salazar
Bischof Salazar sagt in seiner Botschaft weiter: „Maria hat Gottes Willen, die Mutter unseres Herrn Jesus Christus, dem Retter der Welt, zu sein mit den Worten aus dem Lukasevangelium: "Ich bin die Magd des Herrn, mir geschehe nach seinen Worten.." erfüllt. Maria aus Nazareth hat, ähnlich wie Jesus Christus, der stets Gott gehorchte, immer das getan, was Gott von ihr erwartet hat. Tatsächlich ist Jesus im reinen Schoß Maria geboren worden, um die Welt zu retten. Gott will durch Ihn, Jesus, die Welt erlösen, um durch Leiden, Sterben und Auferstehen alle zu retten.
"Den Glauben stärken, die Liebe zu Gott spürbar machen"
Diese Bereitschaft der Heiligen Maria zur Zusammenarbeit mit Gott, um alle die zu retten, die sich um Menschlichkeit bemühen und sich für Frieden, Güte und Gerechtigkeit und gegen Hass und Gewalt in der Welt einsetzen, hat sich in ihrem Leben hier auf der Erde immer gezeigt und sich im Himmel fortgesetzt. Sie hat sich immer als wahre Mutter gezeigt, die sich für das Wohl ihrer Kinder interessiert.
Mit ihrer Bereitschaft, sich ganz Gott hinzugeben, hat Maria ermöglicht, dass Jesus sein Königreich hier auf Erde überhaupt erst gründen konnte. Das Königreich Jesu ist auf Liebe und Frieden begründet, ein Frieden, den wir angesichts der aktuellen politischen Situation einmal mehr dringend nötig haben. Einmal mehr können auch wir mit diesem Gottesdienst und mit dem, was wir daraus für unseren Alltag mitnehmen, ein Zeichen für Liebe und Frieden setzen.
Bischof Salazar fordert die Menschen in Huánuco auf, das Patronatsfest als Möglichkeit zu sehen, um die Hingabe zur Heiligen Jungfrau Maria zu festigen und den wahren christlichen Geist zu erneuern. Die Vorbereitungen auf das Patrozinium sollen den Glauben stärken, die Liebe zu Gott spürbar machen und dazu beitragen, Maria als Mutter des Herrn mehr und mehr kennen zu lernen.
Unsere Kommunionkinder begeben sich gerade auf den Weg ihrer Vorbereitung, sie werden in den nächsten Wochen und Monaten viel von Jesus hören. Sie stehen am Beginn ihres Glaubensweges und es ist gut, wenn wir sie alle mit unserem Gebet begleiten. Diese Begleitung kann auch für uns eine Möglichkeit sein, schon hier auf Erden an Gottes Reich mitzuarbeiten.  


Huánuco dankt für Unterstützung der Herberge 

Kinder in Huánuco mit Padre Terry (hinten rechts) vor der von Laufenburg unterstützten Herberge.
Zum Patrozinium erreichten die Pfarrgemeinde Heilig Geist Glück- und Segenswünsche aus der Partnergemeinde Huánuco in Peru. Padre Terry übermittelte, dass seine Gemeinde in diesen Tagen ganz besonders im Gebet mit dem Perukreis und allen Pfarrangehörigen verbunden sei. Der Pfarrer der Gemeinde Nuestra Senora del Patrocinio in Huánuco dankt ganz herzlich für die finanzielle Unterstützung des Ausbaus der Herberge in Quera durch den Perukreis.

 Ganz konkret wird ein im Bau befindliches Begegnungszentrum mitfinanziert werden, das jungen Menschen aus entlegenen Dörfern Übernachtungsmöglichkeiten und damit den Besuch einer Schule ermöglicht.  Die Nähe trotz der Weite sei sehr tröstlich, schreibt Padre Terry. Sie gebe Kraft und Mut weiter zu machen. Momentan sind 17 Kinder, zehn Buben und sieben Mädchen in der Herberge – mit der Perspektive, dass demnächst noch mehr kommen. –prm-
Bilder aus Huánuco

Weiterarbeiten an einer tragfähigen Partnerschaft 

Freude über das Zueinanderfinden und Wehmut prägten den Abschiedsabend im Pfarrheim Heilig Geit für die Gäste aus Peru. Foto: Edgar Schäuble

In einer Atmosphäre gewachsener Verbundenheit und Vertrautheit wurden die Gäste aus der neuen Partnergemeinde Nuestra Senora del Patrocinio in Huánuco mit Parde Terry an der Spitze verabschiedet. Bei einem Abschiedsabend im Pfarrheim  Heilig Geist zeigte sich erneut, dass der Gegenbesuch aus Peru wichtig war und  mit dazu beitragen werde, dass bei aller Unterschiedlichkeit eine tragfähige  Verbindung zwischen beiden Gemeinden aufgebaut werden kann. Von beiden Seiten  wurde betont, dass solche Verbindungen immer über Menschen funktionieren, die  sich dafür einsetzen. Eminent hilfreich dabei ist es, wenn sich die Personen,  die die Partnerschaft vor Ort  Verantwortung tragen, auch kennen. Deshalb sei  die persönliche Begegnung auch in Zukunft wichtig. Über allem aber steht das  Bekenntnis, dass über allem der gemeinsame Glaube an Jesus Christus steht. 

Mechthilde Maier beim Unterzeichnen des Partnerschaftsvertrags. Im Bild von links: Jaime, Paola, Padre Terry, Pfarrer Fietz, Peter Meister. Foto: Edgar Schäuble

„Auf dieser Basis bauen wir an unserer Verbindung“, so Mechthilde Maier, die Vorsitzende des Perukreises. Oder wie Padre Terry immer wieder betonte, „alles was uns geschenkt wird kommt von Gott“.  Zum Abschluss des Besuches wurde ein auch mit dem Pfarrgemeinderat abgestimmter Partnerschaftsvertrag unterzeichnet, der gegenseitige Vereinbarung und auch Versprechen enthält. Er enthält z.B. ein gemeinsam erarbeitetes Partnerschaftsgebet und Festlegungen zu welchen Zeiten in den Gottesdiensten Fürbitten für die Partnergemeinde gebetet und die Partnerschaftskerzen angezündet werden, sowie die Zusage, sich über das jeweilige Gemeindeleben auf dem Laufenden zu halten. Einsetzen will man sich dafür, dass es auch künftig persönliche Begegnungen geben wird, wozu auch Schüleraustausch oder längere Aufenthalte als Voluntarios oder im sozialen Jahr gehören könnten. Der Perukreis wird konkrete soziale Projekte in Huánuco unterstützen. Die Partnerschaftsverträge wurden von Pfarrer Fietz, Mechthilde Maier, Peter Meister sowie Padre Terry, Paola und Jaime unterzeichnet. 

 
Padre Terry dankte ganz herzlich für die Gastfreundschaft und versicherte, dass die Partnerschaft einen festen Platz im Gemeindeleben von Huánuco und im Gebet haben wird. Mechthilde Maier dankte den Mitgliedern des Perukreises für ihr großes persönliches Engagement, das diesen Besuch erst ermöglicht hat, aber auch der Pfarrgemeinde für das Mitwirken und dem Pfarrgemeinderat für das Mittragen dieser Partnerschaft. Peter Meister 

Bei einem Besuch im Rathaus überreichte Bürgermeister Krieger die Laufenburger Wappenscheibe an Padre Terry. Foto: C. Weber-Wagner


Peru-Sonntag macht Mut für gute Partnerschaft  

Pfarrer Fitz und Padre Terry zelebrierten den Partnerschaftsgottesdienst.

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22. September 2014: Er war ein ganz besonderer Tag für die Pfarrgemeinde Heilig Geist, der Peru-Sonntag mit den Gästen aus der neuen Partnergemeinde Nuestra Senora del Patrocinio in Huánuco. Er war der Höhepunkt der Begegnungswochen mit Padre Terry und vier Mitgliedern seines großen Wirkungsbereiches, die tragende Säulen der Evangelisation in den 42 Dörfern sind. Es war ein Tag, der Mut macht. Er stärkt die Hoffnung, dass die neue Partnerschaft bei aller Unterschiedlichkeit und der großen Entfernung eine tragfähige Grundlage haben wird, die über die finanzielle Unterstützung hinaus reichen wird. Durch den Besuch von Padre Terry, von Raysa, Jaime, Paola und Ada hat die neue Partnerschaft Gesichter bekommen. Es war aber auch ein Tag, der zeigt, dass es ein gutes Zusammenwirken in der Pfarrgemeinde gibt, wenn es darum geht, „das Gesicht einer menschlichen Kirche“ zu zeigen. Und es war auch ein Tag, der in die Seelsorgeeinheit ausstrahlt.

Partnerschaftlich wurden die Fürbitten gebetet. Foto: Edgar Schäuble

 

Nach einem feierlichen, lebendigen, aber auch bewegenden Gottesdienst mit Pfarrer Klaus Fietz und Padre Terry in der gut besuchten Kirche Heilig Geist, in dem auch die Besucher aus Huánuco bei den Fürbitten und als Sänger mitwirkten, war bei dem Begegnungsnachmittag mit einem bunten Unterhaltungsprogramm das Pfarrheim vollbesetzt. Es entwickelte sich unter allen Beteiligten eine partnerschaftliche Atmosphäre, die spüren ließ, dass diese Partnerschaft mit Peru für die ganze Pfarrgemeinde ein Gewinn ist.
Die Vorsitzende des Perukreises, Mechthilde Maier, betonte bei der Begrüßung im Gottesdienst, dass Grundlage dieser Partnerschaft der gemeinsame Glaube sei und „das Vertrauen, dass wir uns von Gott in unserem Leben getragen wissen, ganz gleich in welcher Situation wir uns befinden“. Sie berichtete auch, dass an einem Freundschaftsabend mit dem Pfarrgemeinderat und den Gästen aus Peru ein Partnerschaftsvertrag vereinbart wurde. Darin ist unter anderem festgehalten, dass es hier wie dort in Gottesdiensten regelmäßig Fürbitten füreinander geben soll, wobei dann auch die am Sonntag übergebenen Partnerschaftskerzen brennen sollen.  In Kontakt will man auch bleiben im  Austausch über Internet zu den aktuellen Entwicklungen in den Gemeinden.


Persönliche Begegnungen  wichtiger Bestandteil einer lebendigen Partnerschaft


  Für ganz wichtig werden persönliche Begegnungen erachtet, wozu sich beide Seiten auch fest vorgenommen haben für längere Aufenthalte junger Menschen in der jeweils anderen Pfarrei zu werben. Außerdem darf selbstverständlich auch die finanzielle Unterstützung für die weniger mit irdischen Gütern gesegnete Partnergemeinde Huánuco nicht fehlen. Ganz konkret soll ein im Bau befindliches Begegnungszentrum mitfinanziert werden, das jungen Menschen aus entlegenen Dörfern Übernachtungsmöglichkeiten und damit den Besuch einer Schule ermöglicht.

Peter Meister und Mechthilde Maier (von links) stellten die Gäste vor.

Dass der Perukreis bei seiner segensreichen Mission nicht alleine ist, versicherte Pfarrgemeinderatsvorsitzender Peter Meister später im Pfarrheim. Der Pfarrgemeinderat identifiziere sich voll und ganz mit den Zielen der Partnerschaft, wenngleich deren Lebendigkeit und konkretes Wirken auch in Zukunft vom Perukreis getragen werden müsse, wie er dies seit langer Zeit tue. Für die Pfarrgemeinde sei dieses Engagement für Menschen in Peru ein hohes Gut, für das es lohne sich einzusetzen. Dies verdeutlichte auch Pfarrer Fietz in seiner Predigt. Gott lade uns ein, ein wenig an der Verbesserung der Welt mitzuarbeiten, „sei es hier vor Ort, sei es tausende von Kilometern entfernt in Peru“. Er dankte allen, die ihre Zeit, Kraft und Energie einsetzen, wobei sich die Anerkennung an diesem Tag besonders an den Perukreis richtete, der sich seit fast 30 Jahren der Aufgabe verschrieben hat, Menschen in Peru in vielfältiger Weise zu helfen. Gott wolle, dass alle das zum Leben nötige haben, „tragen wir dazu unseren Teil bei“, so Fietz.

In dem von Gemeindereferentin Ulrike Roming vorbereiteten Gottesdienst sorgte die mit Jung und Alt besetzte Sing- und Musikgruppe „Nuove canzone“ unter Leitung von Marlene Labude für Lebendigkeit und Fröhlichkeit. Höhepunkt dabei war das gemeinsame Singen mit  Ada, Paola, Jaime und Raysa, die den Part in Spanisch übernahmen – gelebte Partnerschaft. 

  

Die Kirchenchorgemeinschaft Laufenburg Hochsal, verstärkt durch  Mitglieder des Luttinger Chors, eröffnete den Begegnungsnachmittag.  Foto: Peter Meister

Die partnerschaftliche Atmosphäre und Fröhlichkeit  lebte im Pfarrheim weiter. Die Gäste aus Peru sangen voller Leidenschaft ein Segenslied, das bei ihnen immer am Ende des Gottesdienstes steht. Padre Terry dankte für die freundliche Aufnahme in Laufenburg und zeigte sich zuversichtlich, dass die Partnerschaft von Segen getragen sein wird. Die Kirchenchorgemeinschaft Hochsal-Laufenburg, unterstützt von einigen Sängerinnen und Sängern des Kirchenchors Luttingen, unter Leitung von Johannes Böhler, sorgte für einen lebendigen Auftakt.  Die Trachtengruppe Laufenburg begeisterte mit Tänzen und auch die Trachtengruppe Alt-Laufenburg stellte ihre Tradition vor. Die Sternsinger der Pfarrei in ihren bunten Gewändern verstanden es eindrücklich ihre jährliche Aufgabe anschaulich zu machen, bei der sie an den Haustüren auch Spenden für Peru sammeln. Den fulminanten Schlusspunkt setzte das Tambouren-Corps mit seinen Trommelwirbeln. Peter Meister


Gelebte Freundschaft - Gäste aus Peru verabschiedet

Pater Terry übergibt den Orden an Pfarrer Klaus Fietz. Foto: M. Dramac

 22. Sept. 2014       Einen Begegnungstag für die Gäste aus der peruanischen Partnerstadt Huanuco feierte am Sonntag die Kirchengemeinde Heilig-Geist Laufenburg. Der Pfarrgemeinderat unter Leitung von Peter Meister hatte den Abschuss des dreiwöchigen Besuches in Laufenburg organisiert. Der Tag begann mit einem Partnerschaftsgottesdienst in der Heilig-Geist-Kirche, den Pfarrer Klaus Fietz mit Pater Terry zelebrierte. Die peruanischen Gäste, unter anderem die Musikgruppe Nuevo Canzone, steuerten musikalische Beiträge bei. "Es war ein sehr bewegter Gottesdienst, der zeigte, dass die Partnerschaft gemeinsam getragen wird", sagte Meggy Maier, Vorsitzende des Perukreises. 
Nach einem zünftigen Mittagessen überreichten die Peruaner allen Gästen im voll besetzten Pfarrsaal selbstgemachte Partnerschaftsorden. Im Anschluss traten die Kirchenchorgemeinschaft Hochsal-Laufenburg sowie die Tanz- und Trachtengruppe Hauenstein auf. Auch die Trachtengruppe Alt-Laufenburg war da und wurde vorgestellt. Zum Ende hin gaben noch die Tambouren aus Laufenburg ihr Bestes auf der Bühne. "Diesen Tag hat der Pfarrgemeinderat organisiert, weil wir zeigen wollen, dass wir uns mit der Partnergemeinde Huanuco voll und ganz identifizieren", sagte Peter Meister. –md-


Partnerschaftsgottesdienst und Begegnung  
9. September 2014: Die erst ein Jahr alte Partnerschaft mit  der Kirchengemeinde Nuestra Senora del Patrocinio von Huánuco in Peru mit Leben zu erfüllen, hat sich der Perukreis und mit ihm die  Pfarrgemeinde Heilig Geist zum Ziel gesetzt. Einen  Meilenstein auf diesem Weg soll der gegenwärtige Besuch von Padre Terry und vier seiner Gemeindemitglieder setzen. Wichtig sind dabei vor allem die Begegnung und das Kennenlernen der Menschen und der Aktivitäten in der Seelsorgeeinheit. Erste Kontakte wurden bei einem von der Frauengemeinschaft Heilig Geist angebotenen Frühstück und beim Apéro nach dem Patroziniumsgottesdienst in Hochsal geknüpft.

Mit Pfarrer Klaus Fietz und der Leiterin des Perukreises, Mechthilde Maier, werden die Gäste einen Tag durch die  Seelsorgeeinheit unterwegs sein. Ebenso stehen ein Treffen mit Bürgermeister Krieger, ein Besuch im Referat Weltkirche in Freiburg und Ausflüge in die nähere und weitere Umgebung auf dem Programm. Immer wieder werden auch gemeinsam Gottesdienste gefeiert. Die Gäste nehmen an einer Probe der Kirchenchorgemeinschaft Hochsal-Laufenburg  teil und besuchen eine Gruppenstunde der KJG Luttingen.  Diese Aktivitäten zeigen, dass der Partnerschaftsgedanke mit Huánuco auch über die Pfarrgemeinde Heilig Geist hinausgeht und in der Seelsorgeeinheit Platz findet. Ein Treffen mit den Mitgliedern des Perukreises und Pfarrgemeinderäten am 17. September soll dem Austausch darüber dienen, was beide Partner voneinander erwarten und wo man voneinander lernen kann.
Partnerschaft mit Peru ist nicht nur eine finanzielle Angelegenheit

Ein vom Pfarrgemeinderat Heilig Geist organisierter Peru-Tag  am Sonntag, dem 21. September, mit Partnerschaftsgottesdienst, Mittagessen und einem bunten Unterhaltungsprogramm im Pfarrheim, soll dokumentieren, dass die Partnerschaft nicht nur Sache des Perukreises sein kann, sondern von möglichst vielen Menschen unterstützt und getragen werden sollte. Hierzu sind alle Mitglieder der Seelsorgeeinheit eingeladen.   Pfarrgemeinderat und Perukreis erhoffen sich, dass dieser Tag  für alle Beteiligten ein Stück gelebte Glaubenserfahrung werden wird. Denn wichtiger noch als die in Peru dringend benötigte finanzielle Unterstützung ist, sich  gemeinsam im Glauben zu unterstützen durch die persönlichen Begegnungen die Partnerschaft lebendig werden zu lassen, betont die Vorsitzende des Perukreises, Mechthilde Maier.  Peter Meister 

 

Herzlicher Empfang für Gäste aus Peru

Eine Tasche aus Laufenburg erhielten die Gäste aus Peru. Foto: Werner Probst

8. September 2014: Mit einer großen Herzlichkeit wurden die Gäste aus der neuen peruanischen Partnergemeinde Nuestra Señora del Patrocinio in Huánuco zunächst auf dem Flughafen Zürich und dann im Pfarrheim Heilig Geist von Mitgliedern der katholischen Pfarrgemeinde Laufenburg empfangen. Rund 26 Stunden war das Quintett um Demetrio Tello Aguilar, genannt Padre Terry, unterwegs gewesen, ehe es der Perukreis in Zürich mit einem großen Willkommensplakat begrüßte."Lobet und preiset ihr Völker den Herrn", stimmte der gastgebende Frauenkreis der Heilig-Geist-Pfarrei den wohlbekannten Kanon im Pfarrsaal an, ehe die Vorsitzende des Perukreises, Mechthilde Maier, den Gästen ebenso nette Grußworte entbot wie Pfarrer Klaus Fietz, der sagte, dass er voller Erwartung sei, was die drei Wochen bringen werden, die sich die Gäste aus Südamerika erstmals in der Seelsorgeeinheit aufhalten, nachdem im vergangenen Jahr eine Laufenburger Delegation in Huánuco gewesen war. 
Während Gäste und Gastgeber an den festlich gedeckten Tischen Platz nahmen und der Kaffee weithin duftete, bot der Frauenkreis ein reichhaltiges Frühstücksbüfett. Hernach überreichte Vorsitzende Maier den Gästen jeweils eine vom Laufenburger Gewerbeverband gestiftete Begrüßungstasche, die der Perukreis nicht nur mit einem Stadtplan bestückt hatte, sondern auch mit einem Regenschirm und einer Tafel Schokolade.
Im Anschluss unternahmen die Peruaner mit ihren Gastgebern einen kleine Stadtrundgang – mit einer Station auch auf der Laufenbrücke, wo das Motto "Zwei Länder, eine Stadt" für die Gäste eindrucksvoll untermauert wurde. Die Teilnahme an einer privaten Geburtstagsfeier und am Patrozinium in der Hochsaler Kirche St. Pelagius samt Austausch beim nachfolgenden Apero gehörten ebenfalls zum Besuchsprogramm der ersten Tage. In Hochsal stand Padre Terry mit Pfarrer Fietz gemeinsam am Altar und erteilte zum Schluss den eucharistischen Segen. Fietz erinnerte die Gottesdienstbesucher daran, dass die Anwesenheit der Freunde aus Peru die weltweite Dimension des Glaubens dokumentiere, so ein Bericht auf der Homepage der Seelsorgeeinheit. 
Für die nächsten Tage hat der Perukreis ein abwechslungsreiches Programm der Begegnung und des Kennenlernens in der Seelsorgeeinheit zusammengestellt. So gibt es ein Treffen mit Bürgermeister Ulrich Krieger, eine Besprechung mit dem Pfarrgemeinderat Heilig Geist und dem Perukreis über die Ausgestaltung der Partnerschaft, die Teilnahme an einer Probe der Kirchenchorgemeinschaft Hochsal-Laufenburg und einer Gruppenstunde der KJG Luttingen sowie ein Besuch beim Referat Weltkirche in Freiburg, gemeinsame Gottesdienste und Ausflüge. Autor: Werner Probst/BZ 


Fünf Peruaner aus der neuen Partnergemeinde zu Gast

Erstmals in Laufenburg: Demetrio Tello Aguilar aus Huánuco, genannt Padre Terry Foto: Privat

05. September 2014: Die Pfarrgemeinde Heilig Geist freut sich auf die ersten Gäste aus der neuen peruanischen Partnergemeinde Nuestra Señora del Patrocinio in Huánuco (übersetzt: Schutzmantelmadonna) in Laufenburg. Padre Demetrio Tello Aguilar, der Padre Terry genannte Pfarrer der Gemeinde, wird heute, Freitag, mit den Pfarreimitgliedern Bertha Ada Gonzáles Soto (55 Jahre), Paola Elizabeth Pajuelo Garay (37), Gilver Jaime Encarnación Candelario (26) und Raysa Roxana Huamalí Villodas (25) in der Waldstadt erwartet. Die Gäste, die im Pfarrhaus und bei Perukreismitgliedern untergebracht sind, sind den Mitgliedern der Reisegruppe, die im vorigen Sommer Peru besucht hat, schon bekannt. 
Das Besuchsprogramm beginnt am morgigen Samstag mit einem von der Frauengemeinschaft Heilig Geist organisierten Frühstück, bei dem auch der Perukreis die Gäste begrüßt, gefolgt von einem Rundgang durch Laufenburg. Am Sonntag gibt es in Hochsal beim Patroziniumsgottesdienst von St. Pelagius mit Apero die Gelegenheit zur Begegnung der Seelsorgeeinheit mit den Gästen. Für die folgenden Tage hat der Perukreis ein abwechslungsreiches Programm der Begegnung und des Kennenlernens in der Seelsorgeeinheit zusammengestellt.
So werden Pfarrer Klaus Fietz und die Leiterin des Perukreises, Mechthilde Maier, einen Tag mit den Gästen in der Seelsorgeeinheit unterwegs sein. Zudem gibt es ein Treffen mit Bürgermeister Ulrich Krieger, eine Besprechung mit dem Pfarrgemeinderat Heilig Geist und dem Perukreis über die Ausgestaltung der Partnerschaft, die Teilnahme an einer Probe der Kirchenchorgemeinschaft Hochsal-Laufenburg und einer Gruppenstunde der KJG Luttingen sowie ein Besuch beim Referat Weltkirche in Freiburg, gemeinsame Gottesdienste und Ausflüge. 
Zu einem Gemeindetag mit Partnerschaftsgottesdienst, Mittagessen und einem bunten Unterhaltungsprogramm sind alle Mitglieder der Seelsorgeeinheit für Sonntag, 21.September, ins Pfarrheim eingeladen. Am Freitag, 26. September, werden die Gäste von Zürich aus wieder in ihre Heimat zurückfliegen. 


Im September kommt eine Delegation aus Huánuco 

Padre Terry (links) kommt mit vier Mitgliedern seiner Gemeinde in Huánuco zu Besuch in die neue Partnergemeinde Heilig Geist Laufenburg (rechts Pfarrer Klaus Fietz).

Quelle: W-W

29. Juli 2014: Die Begeisterung der Menschen in der neuen Partnergemeinde der Pfarrgemeinde Heilig Geist war beeindruckend, als im Sommer vergangenen Jahres acht Mitglieder des Perukreises mit Pfarrer Klaus Fietz an der Spitze in Huánuco einen ersten Besuch abstatteten. Im September erfolgt jetzt der Gegenbesuch.
Und die aus Peru an den Hochrhein Zurückgekehrten brachten die Gewissheit mit, mit der katholischen Gemeinde Nuestra Senora del Patrocinio eine gute Wahl getroffen zu haben und dass über finanzielle Unterstützung hinaus gegenseitige Besuche für die Tragfähigkeit der Partnerschaft wichtig seien. Im September kommt deshalb eine Delegation aus Huánuco, Padre Terry und vier Gemeindemitglieder, nach Laufenburg. 
Die Partnergemeinde in den Anden, zehn Autostunden von der Hauptstadt Lima entfernt, ist auf Hilfe angewiesen, um Einrichtungen bauen zu können, die gemeinschaftsprägend sind und vor allem jungen Menschen dienen; Insbesondere ein Gemeindezentrum, in dem junge Menschen wohnen können, die sonst von ihren Eltern nicht zur Schule geschickt werden, weil der einfache Weg vier Stunden und mehr dauert.
Dieses Haus, das auch für die Katechese und als Begegnungsort benötigt wird – für ein lebendiges Gemeindeleben eben – kann ohne finanzielle Unterstützung nicht gebaut werden. So notwendig finanzielle Hilfe ist, so einig sind sich die Partner aber auch, dass das Fundament dieser Verbindung nach Huánuco nicht allein das Geld sein kann, das von hier nach dort fließt, betont Mechthild Maier, die Vorsitzende des Perukreises, gegenüber dieser Zeitung. 
Partnerschaft mit Huánuco heiße, sich auch in der Unterschiedlichkeit der Kulturen und Lebensumstände wahrzunehmen und die jeweiligen Schätze zu erkennen, die darin verborgen sind. Zu einem tragfähigen Fundament gehöre auch, füreinander zu beten und solidarisch zu sein. Der Perukreis hat in den letzten Wochen ein umfangreiches Besuchsprogramm erarbeitet, das dieser Tage mit dem Pfarrgemeinderat und Gruppierungen aus der Seelsorgeeinheit beraten wurde. Die Gäste aus Peru, die im Pfarrhaus und privat wohnen werden, sollen mit möglichst vielen Menschen hier Begegnung erfahren und auch die nähere Umgebung kennenlernen. 
Erste Gelegenheit dazu bietet der Apéro nach dem Patroziniumsgottesdienst in Hochsal am 7. September. Ein Treffen mit den Mitgliedern des Perukreises und dem Pfarrgemeinderat soll dem Austausch darüber dienen, was beide Partner voneinander erwarten und wo man voneinander lernen kann. Ein vom Pfarrgemeinderat Heilig Geist organisierter Peru-Tag am 21. September mit Partnerschaftsgottesdienst, Mittagessen und einem bunten Unterhaltungsprogramm im Pfarrheim soll dokumentieren, dass die Partnerschaft nicht nur Sache des Perukreises sein kann, sondern von möglichst vielen Menschen unterstützt und getragen werden sollte.  Hierzu sind alle Mitglieder der Seelsorgeeinheit eingeladen. Autor: Peter Meister 


Um eine dauerhafte und tragfähige Beziehung gebetet


Elisabeth Maier und Claudia Weber-Wagner lenkten den Blick auf das, was in der Partnerschaft mit Huanuco wichtig ist. Fotos: Peter Meister

24. November 2013: Der Peru-Sonntag am 24. November 2013 stand ganz im Zeichen der neuen Partnerschaft mit der Pfarrei Nuestra Senora del Patrocinio in Huanuco. Schon zu Beginn des Gottesdienstes in der Heilig Geist - Kirche informierten Pfarrer Klaus Fietz, Elisabeth Maier und Claudia Weber-Wagner über ihren Besuch im Sommer in der Partnergemeinde, wo sie persönlich erfahren konnten, was die Partnerschaft für die Menschen dort bedeutet. Die Laufenburger durften viele Gemeindegruppen kennenlernen und mit Padre Terry, dem Gemeindepfarrer, 42 Dörfer besuchen, die zur Pfarrei gehören. Die große Offenheit und Herzlichkeit sei sehr beeindruckend gewesen. Partnerschaft bedeute gemeinsam beten und feiern, vorallem aber auch solidarisch zu sein. "Wir wurden mit offenen Armen empfangen und haben doch auch die materielle Not der Menschen gesehen". Der Laufenburger Peru-Kreis möchte der Partnergemeinde beim Ausbau eines Gemeindehauses in einem Andendorf von Huanuco unterstützen. Das Haus wird für die Katechese und als Begegnungsort genutzt und soll als Übernachtungsort für Schülerinnen und Schüler aus weit entfernten Dörfern dienen. 

In den Fürbitten beteten Schülerinnen und Schüler mit ihrem Lehrer Johannes Oberschmid um eine dauerhafte und tragfähige Beziehung, für offene Ohren und offene Herzen im Umgang miteinander. Auch dafür, dass viele Kinder in Peru einen guten Beruf und eine gesicherte Zukunft erhalten. Gebetet wurde auch für die peruanische Regierung, dass sie erkennt, wie wichtig Gelder für die Schulen sind und dass sie diese so gut wie möglich fördert. Dazu wurden auch Bilder von der Situation in Huanuco gezeigt.
Die Vorsitzende des Peru-Kreises, Mechthild Maier, verdeutlichte anhand der Bilder wie unterschiedlich das Leben für die Schüler in Deutschland und Peru ist. Aus den Andendörfern ist der Schulweg oft so lange, dass viele Eltern darauf verzichten, ihre Kinder zur Schule zu schicken. In der Partnergemeinde Huanuco hätten die Menschen erkannt, wie wichtig Schulbildung für das weitere Leben sei, so Mechthild Maier. Das Gemeindehaus, das in einem Andendorf gebaut wird,  soll für gute Startchancen sorgen. Da diese Investition aus eigener Kraft nicht zu schaffen sei, sei die finanzielle Hilfe aus Laufenburg so wichtig.

Die Fürbitten für die Partnergemeinde in Peru trugen Schülerinnen und Schüler mit ihrem Lehrer Johannes Oberschmid und Mechthild Maier vor.

Quelle: Peter Meister

"In der Partnerschaft geht es aber noch um mehr als die finanzielle Unterstützung. Besser gesagt, das Fundament dieser Verbindung nach Huanuco ist eben nicht das Geld, das von hier dorthin fließt. Das Fundament, das wirklich trägt und verbindet, ist der Glaube, ist Gott, auf den wir alle vertrauen, in dem alles Bestand hat", so die Vorsitzende in dem Gottesdienst, der von der Schola unter Leitung von Marlene Labude mitgestaltet wurde.
Nach dem Mittagessen im vollbesetzten Pfarrheim berichtete Claudia Weber-Wagner in Wort uns Bild über die Reise im Sommer in die Partnerstadt und die damit verbundenen beeindruckenden und unvergesslichen Erlebnisse. Peter Meister 


Begeisterter Empfang in Huánuco - Gute Wahl getroffen

Die Begeisterung der Jugendliche über den Besuch aus Laufenburg war groß. Foto: privat

15. Oktober 2013: Schon die ersten Briefkontakte und Informationen über die Erzdiözese Freiburg hatten zuversichtlich gestimmt. Der Besuch einer achtköpfigen Reisegruppe mit Pfarrer Klaus Fietz vor Ort brachte dann die Gewissheit: Der Perukreis der katholischen Pfarrgemeinde Heilig Geist Laufenburg hat mit der neuen Partnergemeinde Huánuco eine gute Wahl getroffen.
Die katholische Gemeinde Nuestra Señora del Patrocinio in der Stadt in den Anden, zehn Autostunden von der Hauptstadt Lima entfernt, ist sehr auf Unterstützung von Projekten angewiesen, die gemeinschaftsprägend sind und vor allem jungen Menschen dienen. Fietz hat am Gelingen der Partnerschaft keine Zweifel. Wichtig dazu seien über die finanzielle Unterstützung hinaus vor allem persönliche gegenseitige Besuche, sagte der Pfarrer gegenüber dieser Zeitung. 
"Die Menschen haben sich unendlich über unseren Besuch gefreut und sind voller Begeisterung und Interesse für die Partnerschaft", schreibt Claudia Weber-Wagner in einem Infobrief, in dem auch um Spenden für die Projekte in Peru gebeten wird. Schon am ersten Abend, an dem die Laufenburger Reisegruppe vom Pfarrer der neuen Partnergemeinde, Padre Terry, und Gemeindemitgliedern empfangen wurde, sei über alle Sprachbarrieren hinweg deutlich geworden, dass dies eine gute Verbindung werden könnte.

Welch große Herausforderung die weitläufige Gemeinde darstellt, zeigte eine Rundreise mit Padre Terry. Die 42 Gemeinden mit etwa 60 000 Katholiken liegen so weit verstreut und hoch in den Anden, dass er einige davon nur alle zwei Jahre besuchen kann, denn die Wege dorthin sind sehr beschwerlich. Huánuco hat in den vergangenen 20 Jahren ein enormes Bevölkerungswachstum durch Landflucht erfahren. In dieser Zeit hat sich die Einwohnerzahl der Stadt auf 325 000 verfünffacht.

Projekt Gemeindezentrum ist auf Unterstützung angewiesen
In einem der Dörfer ist auch ein Projekt im Bau, das dringend finanzielle Unterstützung bräuchte: Ein Gemeindezentrum, in dem junge Menschen wohnen, die ansonsten einen Weg von vier Stunden (einfach) und mehr hätten, um eine Schule besuchen zu können. Auch an Versammlungsräume für Gruppen und Gemeindefeste ist gedacht worden. 
Die Besucher waren sehr beeindruckt, wie offen und engagiert die jungen Menschen sich Zeit genommen hatten. "Sie kochten, sangen und tanzten für uns – es waren fröhliche Stunden", informiert Weber-Wagner. Bei einem von Pfarrer Fietz mitzelebrierten Gottesdienst drängten sich die Menschen in der Kirche, um die neue Partnerschaft zu feiern. Auch bei einem Fest mit Musik und Tänzen auf dem Kirchplatz waren alle mit viel Enthusiasmus dabei. Der ganze Platz war voll mit interessierten Gemeindemitgliedern. Beim Abschiednehmen von Huánuco sei spürbar geworden, wie schnell man sich schätzen gelernt habe, ist sich die Reisegruppe einig, für die immer wieder deutlich wurde, wie notwendig Hilfe aus dem wohlhabenden Deutschland ist. 
Zu Beginn der Perureise wurden die vier Familienküchen Tablada in Lima besucht. "Hier konnten wir viele Bekannte treffen und uns von der Notwendigkeit der Küchen überzeugen", so Claudia Weber-Wagner. Täglich werden rund 120 Essen pro Küche zubereitet und auf diese Weise vielen Familien geholfen. In den vergangenen zweieinhalb Jahren wurden 23 332 Euro aus Laufenburg für die Familienküchen gespendet. 
Fast 25 Jahre bestand eine Partnerschaft der Laufenburger mit der Gemeinde Santiago Apostol in Cusco. Ende 2012 hatte der Perukreis den Kontakt beendet.


Reise zu neuen Freunden in Huánuco 

Die neue Partnergemeinde Huanuco ist das Ziel dieser Gruppe, die von der Vorsitzenden des Perukreises, Mechthild Maier (mit der Partnerschaftskerze), als Botschafter Laufenburgs entsandt wird: Pfarrer Klaus Fietz, Sarah Weber, Barbara und Manfred Frühbus, Elisabeth Maier, Zita Müller-Mokinski, Claudia Weber-Wagner und Jürgen Wagner. Foto: Peter Meister

20. Juli 2013:  Man nennt sie auch die Stadt des ewigen Frühlings, aber sie ist auch eine Stadt mit vielen Menschen, die der Hilfe bedürfen. Die Rede ist von Huanuco in Peru etwa 400 Kilometer von der Hauptstadt Lima entfernt. Die Pfarrei Nuestra Senora del Patrocionio hat sich der Laufenburger Perukreis vor Monaten als neue Partnergemeinde ausgesucht. Bisher gibt es nur Briefkontakte und Bilder, deshalb wird dem Besuch vom 31. Juli bis 22. August mit großer Spannung entgegen gefiebert.
Denn die Rückmeldungen aus Huanuco stimmen sehr hoffnungsfroh, eine tragfähige Verbindung schaffen zu können, erklärt Mechthild Maier, die Vorsitzende des Perukreises der Pfarrgemeinde Heilig Geist, nachdem die langjährige Zusammenarbeit mit der Gemeinde Santiago Apostol in Cusco ins Stocken geraten war. Schon gleich nach der Anfrage aus Laufenburg hat sich Pater Terry, der Ortspfarrer in Huanuco, begeistert über die Partnerschaft geäußert. "Es ist wunderschön zu wissen, wie der christliche Glaube uns vereint und verbrüdert. Wir freuen uns jetzt schon auf Ihren Besuch bei uns."
Mit Pfarrer Klaus Fietz machen sich noch sieben Frauen und Männer, die schon lange zu den ganz Aktiven im Perukreis gehören, oder ihn stark unterstützen auf den Weg: Claudia Weber-Wagner, Jürgen Wagner, Elisabeth Maier, Barbara und Manfred Frühbus, Sarah Weber und Zita Müller-Mokinski. Alle tragen ihre Reisekosten selbst und sorgen dafür, dass sie nicht mit leeren Händen ankommen. 
Die Gemeinde Nuestra Senora del Patrocino wurde am 1964 gegründet. Zur Gemeinde gehören einige Dörfer von Huanuco und auch Dörfer des Bezirks von Santa Maria del Valle, der sich auf der linken Seite des Flusses Huallaga befindet. Insgesamt sind es 43 Dörfer, die sozialkulturell und geografisch sehr unterschiedliche Eigenschaften haben. Einige sind städtisch, andere Dörfer im Aufbau, wieder andere Menschensiedlungen sind bäuerlich geprägt, lässt Pater Terry wissen. Mit ihm betreuen ein Gemeindevikar und zwei ständige Diakone die große Gemeinde mit über 40 000 Katholiken.

Strapaziöse Reise für Laufenburger Delegation
Huanuco liegt nordöstlich von Lima in den Anden auf 1800 Meter Höhe und gehört zu den 20 größten Städten des Landes. Von Lima aus benötigt man acht Stunden mit dem Auto, kommt nach etwa drei Stunden auf 4800 Meter Höhe, muss dann wieder ins Tal, um noch einmal die Höhe von 4450 Meter zu überwinden, eine strapaziöse Angelegenheit also für die Laufenburger. 
Neben dem persönlichen Reisegepäck gehen mehrere schwere Koffer mit auf die Reise nach Peru, gefüllt mit allerlei nützlichen Dingen für die Armen in diesem Land, die für diese selbst unerreichbar wären. Claudia Weber-Wagner hat um Spenden geworben und ist auch auf Verständnis gestoßen bei der Sparkasse Hochrhein, der Volksbank Rhein-Wehra, bei den Apothekern Andreas Abel und Manfred Kumpf in Laufenburg und Murg, der Praxis Dres. Boettcher/Höller, Möbelmarkt Dogern, Metzgerei Stepaneck und Herbert Schmidt. 
Weitere Spenden würden es ermöglichen, die anderen Anlaufstellen auf der Perureise noch mehr zu beschenken. Im Mittelpunkt steht zwar die neue Partnergemeinde, aber auch den Familienküchen Tablada in Lima, eine Einrichtung, die vom Perukreis seit vielen Jahren materielle und finanziell unterstützt wird, wird ein Besuch abgestattet. Außerdem der Einrichtung Maria Goretti in Lima, die eine Schule unterhält und täglich eine Armenspeisung anbietet. 
Auch ein Gesundheitszentrum in einer ganz armen Gegend, in dem Ärzte ehrenamtlich Dienst tun, steht auf der Besuchsliste, ebenso ein weiteres Heim in Huanuco und auch eine große Behinderteneinrichtung, wie Claudia Weber-Wagner weiß. Überall wollen die Laufenburger mit Spenden wertvolle Hilfe leisten.
Das Spendenkonto: Katholische Pfarrgemeinde Laufenburg, Projektgruppe "Peru", Kontonummer 1633708, BLZ 68490000, Volksbank Rhein-Wehra.


Neue Partnergemeinde in Peru - Abschied von Cusco
November 2012: Fast 25 Jahre bestand die Partnerschaft des Peru-Kreises der Pfarrgemeinde Heilig Geist mit der Gemeinde Santiago Apostol in Cusco. Jetzt wird sie beendet und durch eine neue Partnerschaft mit einer anderen Gemeinde in Peru ersetzt. Dies gab die Vorsitzende des Laufenburger Peru-Kreis, Mechthild Maier, am Peru-Tag bekannt. Seit Beginn der Partnerschaft  habe es sehr fruchtbare und verbindende Zeiten zu Cusco gegeben. Doch seien die Kontakte in den letzten Jahren immer seltener geworden. „Auf unsere Briefe kamen keine Antworten mehr, so dass wir uns leider dazu entschließen mussten, diese Partnerschaft zu beenden“, betonte Maier.  Die neue Partnergemeinde  ist die Pfarrei Virgen del Patrocinio in Huánuco.
   Noch im Jahre 2008 war eine Gruppe des Peru-Kreises mit Mechthild Maier in der Partnergemeinde Cusco, die von Padre Guido Angel Sanchez Miranda geleitet wird. Sie erlebte extreme Armut, spürte aber gleichzeitig  große menschliche Wärme und Herzlichkeit bei den Gemeindemitgliedern. Auch von den Schwestern dort wurden die Laufenburger herzlich empfangen. Wichtig war den Peru Reisenden damals aber auch die Kontaktpflege mit dem Gemeindeleiter Padre Guido Angel Sanchez Miranda. Mechtild Maier kam mit ihren Getreuen in die Heimat zurück mit dem Anspruch, die Arbeit in Peru fortzuführen. Mit den vom Peru-Kreis unterstützten  Familienküchen in Perus  Hauptstadt Lima funktioniert dies nach wie vor bestens – dorthin floss in den letzten Jahren auch der Hauptteil der Spendengelder – bezüglich Cusco erfüllte sich die Hoffnung aber nicht. Was offenbar nicht an den Menschen dort liegt, die auf Unterstützung angewiesen  sind, sondern  an der Gemeindeleitung. Warum das so ist, kann sich im Peru-Kreis niemand  erklären. Auch über das Ordinariat in Freiburg gesuchte Hilfe in der unbefriedigenden Situation half nicht weiter. Kenner der Verhältnisse in Cusco gaben allerdings den Rat, diesen Kontakt offiziell zu beenden.
   Mechthild   Maier, die mit treuen Helfern seit Jahren viel Herzblut und Zeit in  die Hilfsprojekte in Peru investiert, ist   anzumerken, dass ihr dieser Schlussstrich weht tut. Sie „verkündete“ jetzt am   Perutag  aber auch, „dass wir uns   nicht entmutigen lassen“. Zusammen mit Pfarrer Klaus Fietz und dem Pfarrgemeinderat Heilig Geist habe man sich entschieden, eine neue Partnerschaft zu beginnen. Die Erzdiözese Freiburg und der nationale Rat der Partnerschaft in Peru haben den Laufenburger Wunsch unterstützt. Und so wurde denn die neue   Partnergemeinde Virgen del Patrocinio in Huánuco gefunden. Mechthild Maier   konnte inzwischen schon den Bischof von Huánuco und junge Leute aus einer   benachbarten Pfarrei  in Freiburg kennen lernen. Die Vorsitzende ist   zuversichtlich, eine bereichernde    und tragfähige  Verbindung zwischen den beiden Pfarreien schaffen zu können. Schon für Anfang August 2013 ist   der erste Besuch aus Laufenburg  in Huánuco geplant. Huánuco ist eine Stadt in den peruanischen Anden und die Hauptstadt der Region Huánuco. Sie liegt  rund 1880 Meter hoch und hat etwa 150.000 Einwohner, davon rund 40.000   Katholiken. Die Stadt liegt an einer wichtigen Verkehrsachse, kaum 300 Kilometer von  Lima entfernt. Virgen del Patrocinio   ist eine von mehreren Pfarreien in Huánuco.     Peter Meister
In Arequipa mit behinderten Kindern gearbeitet  

Die konstante Physiotherapie von Sarah Weber hat (mit-)geholfen, dass der mehrfach behinderte Kevin jetzt alleine sitzen kann. Foto: Privat

01. März 2002: Beim Perutag am kommenden Sonntag, 4. März, wird die Physiotherapeutin Sarah Weber, die vor ihrem Auslandsaufenthalt viele Jahre in einer Laufenburger Praxis arbeitete, von ihren Erfahrungen in Santa Lucia, einer Einrichtung für behinderte Kinder und Jugendliche in Arequipa im Süden von Peru, berichten.
Der traditionelle Perutag am Sonntag beginnt um 10.30 Uhr mit einem Familiengottesdienst in der Pfarrkirche, den die Schola Laufenburg-Hochsal mitgestaltet. Nach einem feurigen Eintopfessen im Pfarrheim zeigt dann etwa ab 13 Uhr Sarah Weber Fotos von ihrem Einsatz als freiwillige Helferin in Arequipa/Peru. Zehn Monate lang lebte sie in dem südamerikanischen Land, zwei Jahre lang hatte sie neben ihrer Arbeit in der Physiotherapiepraxis Müller in Luttingen Spanisch-Sprachkurse besucht. "Doch als ich in Peru ankam, verstand ich gar nichts", blickt sie zurück. "Mein erster Eindruck von Arequipa war schockierend. Diese Stadt ist sooo schön, aber gleichzeitig auch so arm und hässlich. Es ist alles so staubig, die Häuser sind primitiv gebaut und am Stadtrand wohnen die Leute in Hütten und Zelten. Außer im Stadtkern. Rund um die Plaza de Armas denkt man plötzlich, man ist mitten in Deutschland. Da gibt es Elektromärkte, Designerklamotten, teure Italiener, Museen und Theater."
Zusammen mit drei anderen freiwilligen Helfern wohnte und arbeitete die 25-Jährige in "Santa Lucia", einem Zentrum zur Frühförderung und Rehabilitation. Betreut und therapiert werden dort schwerst mehrfach behinderte Kinder, die in Peru keine Möglichkeiten haben, auf eine Schule zu gehen. Da die Familien keinen finanziellen Beitrag leisten können, werden die Eltern verpflichtet, ein Mal im Monat beim Kochen, Waschen und Putzen mitzuhelfen. 
"Der Tag lief immer gleich ab", schreibt Sarah Weber in ihrem Erfahrungsbericht. "Zwischen 8 und 8.30 Uhr bringen die Eltern die Kinder. Es gibt sechs Klassen mit je sieben bis acht Kindern von ein bis sechs Jahren. Es ist jeweils eine Lehrerin und eine Hilfskraft dabei. In schwierigeren Klassen gibt es immer wieder Praktikanten aus Deutschland. Die Kinder bekommen außer der Physiotherapie noch Logopädie und eine psychologische Betreuung." Den Physioraum, also ihren Arbeitsplatz, beschreibt Sarah als "nicht besonders groß". Ihr erklärtes Ziel ist es, irgendwann einen größeren zu bauen. Sie arbeitete dort mit zwei einheimischen Kollegen. Ihre Aufgabe, auch ein bisschen "frischen Wind" in die Arbeit zu bringen, sei nicht so einfach umzusetzen gewesen. "Nach so vielen Jahren lässt sich ein erfahrener Therapeut nichts von einer jungen Deutschen sagen. Doch wir haben viel geredet, über Fortbildungen gesprochen und einige Veränderungen ließen sich mit der Zeit doch durchsetzen." Am Ende ihres Aufenthalts hat die freiwillige Helferin dann den Raum mitrenoviert und die Wände frisch gestrichen. 
"Das Land ist wunderschön, die Leute sind offen und hilfsbereit. Mein Spanisch hat sich sehr verbessert", so Sarah Weber. Dadurch sei auch das Reisen nach ihrem Hilfseinsatz einfacher geworden. Vor ihrem Heimflug kehrte sie aber noch nach Arequipa zurück. "Ich war gespannt, was sich verändert hatte. Am meisten hat mich die Entwicklung einiger Kinder erfreut. Kevin, ein mehrfach behinderter Junge, hat in der Zeit gelernt, alleine zu sitzen und Melanie, das Mädchen, mit dem ich Gangschulung gemacht habe, konnte mittlerweile sicher alleine laufen." 
"Um noch vielen anderen Kindern Förderung gewährleisten, gibt es den Freundeskreis Frühförderung und viele tolle Menschen, die dafür Geld spenden. Einer der Spender ist der Perukreis Laufenburg", zollt Weber ihre Anerkennung. Autor: Elisabeth Willers/BZ