Lebenshaus Uganda

Das Lebenshaus in Uganda                                             
Link zur Homepage des Lebenshauses

Das „Lebenshaus“ in  Uganda befindet sich mitten im Busch, weit ab von größeren Siedlungen oder Städten. Im weiten Umland versteckt sich Armut und Not in den primitiven Hütten der Nachbarn. Aus der Stiftungsinitiative des pensionierten Pfarrers Günter Hirt entstand innerhalb von knapp drei Jahren eine Insel der Hoffnung und Nächstenliebe für unschuldige, im Elend lebende, körperlich geschwächte  und oft auch traumatisierte Kinder.  Viele  von ihnen würden nicht mehr leben, wenn sie dort nicht Zuflucht gefunden hätten.
Pfarrer Günter Hirt ist unserer Seelsorgeeinheit ein guter Freund geworden. Viele von Ihnen kennen ihn. Er  ist auch der absolute Garant dafür, dass jeder gespendete Euro direkt für die Kinder eingesetzt wird.  Er ist immer wieder  in Uganda vor Ort, um sich davon zu überzeugen.  Dafür ist dem 74jährigen Gründer des Lebenshauses keine Strapaze zu viel. Erst vor wenigen Tagen ist er wieder von einem Arbeitsbesuch im Lebenshaus zurückgekommen. Die große Bedeutung des Lebenshauses für die Kinder, aber auch für die Bevölkerung im weit von größeren Siedlungen abgelegenen Busch, können auch mehrere Menschen aus der Seelsorgeeinheit Laufenburg-Albbruck  bezeugen, die beim Aufbau des Lebenshauses und seiner Infrastruktur tatkräftig mitgeholfen haben. Wieder andere helfen über Spenden oder Bettenpatenschaften mit, dass das Haus im afrikanischen Busch überleben und sich weiter entwickeln kann. Mittlerweile werden das Lebenshaus und auch die in primitiven Hütten lebenden Menschen  in der Umgebung mit gesundem Trinkwasser versorgt. Der neueste Fortschritt ist eine leistungsstarke Photovoltaikanlage, die die bislang total unzulängliche mit Dieselmotoren betriebene Stromversorgung ersetzt, wodurch Trinkwassergewinnung erst möglich wird. Auch beim Aufbau einer Landwirtschaft zur Eigenversorgung ist ein Fortschritt zu verzeichnen. Das Lebenshaus, das aus dem Nichts entstand, ist mittlerweile zur  Zufluchtsstätte für 40 Kinder geworden. Noch kann die ausschließlich mit Spenden und Entwicklungshelfern aus Deutschland aufgebaute Insel der Hoffnung nicht ohne fremde Hilfe existieren. Deshalb ist jeder Euro, der von uns kommt,  so wichtig. Peter Meister

Die neuen Bankdaten

Uganda-Lebenshaus-Projekthilfe e.V.
IBAN: DE26 6729 2200 0023 0108 10
BIC: GENODE61WIE
Verwendungs
zweck: Lebenshaus, Adressangaben für Spendenquittung. 

Pfarrer Hirt und Christine Böhler berichten über das Lebenshaus Uganda
 
07.05.2026  
 
Pfarrer Günter Hirt, Gründer des Lebenshauses in Uganda, besucht über Pfingsten wieder die Region Laufenburg-Albbruck. Verbunden damit ist sein Dank für die Unterstützung, die in letzter Zeit dem Lebenshaus und damit den betreuten Kindern zu teil wurde. Pfarrer Hirt hält am Freitag, 22. Mai 2026 um 19.00 Uhr in der Kirche St. Martin in Luttingen einen Dankgottesdienst. Anschließend wird zu einem Uganda-Begegnungsabend in die Pfarrscheuer eingeladen. Neben Pfarrer Hirt werden Christine Böhler und ihr Partner Reto über die aktuelle Entwicklung im Lebenshaus berichten. Die Beiden waren über die Jahreswende zum zweiten Mal im Lebenshaus. Schwerpunkt war die Vermittlung musikalischer Grundlagen der Kirchenmusikerin Christine Böhler.
Am Pfingstmontag hält Pfarrer Hirt den Gottesdienst in der Basilika in Birndorf, um 10.00 Uhr. -prm-
 

Pfarrer Hirt dankt nach seinem Besuch für alle Hilfe für Uganda
18.09.2025 |
Singt mit mir ein Halleluja, singt mit mir ein Dankeschön!“ Das quillt mir aus dem Herzen, wenn ich an die aufbauenden Gottesdienste und Begegnungen mit den Gemeinden am Hochrhein denke, die ich für eine Woche im September besuchen und so herzhaft erleben durfte. Gerne erzähle ich davon im Folgenden.  Gott vergelte Ihnen und Euch allen das Gute, das mir und dem Uganda-Lebenshaus und seinem Netzwerk da zuteil wurde. Mit dankbaren Segenswünschen grüßt Sie und Euch alle         Euer GÜNTER HIRT, Pfr.i.R.
„Mir war schon klar, dass wir durch Ihren Besuch ärmer würden,“ schrieb mir mit einem Augenzwinkern ein großzügiger Spender.  Ja. Ich erlebte offene Herzen und offene Hände, für mich persönlich und für mein Herzensanliegen, den Ärmsten in Uganda nachhaltig beim Aufleben zu helfen.
Das begann nach der (für mein Alter anstrengenden Autofahrt) schon mit dem herzlichen Empfang bei Maria-Theresia Rist, wo ich die ganze Woche gut umsorgt wohnen durfte.  Dazu die vielen Einladungen, die ich ja nur zum Teil annehmen konnte.
Highlights wurden für mich und die Gemeinden die beiden Vorabendmessen in Hochsal und in Luttingen. In Hochsal überraschte uns Christine Böhler, die mit ihrem Bruder Johannes abwechselnd Gesangsteile so übernahmen, dass die zahlreich versammelte Gemeinde kräftig einstimmen konnte. Zum Abschluss erklang das „Amazing Crace“ mit Trompete und Orgel. Ja, was für eine Gnade wir alle hier erfahren konnten.
Beide Gottesdienste hatten als Intention den Dank an Gott für lebende und verstorbene Unterstützer des Uganda-Lebenshauses. Dass Christine Böhler und Tamara Hoppe, die beide schon selbst ehrenamtlich im Lebenshaus engagiert waren, da liturgisch mitwirkten, war mir und für die ganze Feiergemeinde große Freude. Angehörigen aus allen Gemeindeorten ließen hier wachsende Verbundenheit erleben. Der kundige und umsichtige Peter Meister hatte meisterhaft gut informiert und das Willkommen treffend umgesetzt. Die aufmunternden Worte, herzliche Umarmungen und großzügige Spenden rundeten das Ganze ab.  
Markus Hoppe aus Unteralpfen hat mir und der großen Feiergemeinde in Luttingen einen wunderbaren Ausklang geschenkt mit "Amazing Grace", was die Predigtimpulse musikalisch erneuerte. Zusammen mit seiner Tochter Tochter Tamara, die das bereits zur Gabenbereitung auch gesungen hatte, wurde nochmals die Freude und Dankbarkeit vertieft in den warmen Tönen gekonnter Blasmusik.  Das hätte auch Kinder und Teams am Uganda-Lebenshaus gefreut, die solches bereits von Tamara intensiv erlebt und mitgesungen und getrommelt hatten. Das nebenstehende Bild mag zeigen, wie selbst Allerärmste in Uganda mit solchen Frohbotschaften Gott danken und uns verbunden bleiben.
Mich begleiteten solche Zeichen und gelebte Solidarität die ganze Woche. Mehrfach durfte ich Familien erleben, die aus dem Kern heraus zusammenhalten und die Liebe und Gnade von Herzen teilen—und dabei selbst glücklich werden. Das wird zur Antwort auf das Teilen, dass wir letztlich genau darin alle gewinnen.  Geteilte Liebe macht also nicht ärmer sondern reicher mit all den unbezahlbaren Werten.
Anfangs 2026 und dann 2027 werden weitere Ehrenamtler vom Hochrhein in Uganda  wertvolle Einsätze leisten, die wir jetzt bereits vorbesprechen konnten. Natürlich hatte ich bereits im Voraus die Schwerpunkte mit den Verantwortlichen in Uganda besprochen, damit gezielt und nachhaltig echte Entwicklungshilfe erfolgt.  Keine Besserwisser sind gefragt sondern Menschen, die auf Augenhöhe mit den Einheimischen sich nachhaltig für „Human Development and Social Inquiries“ einbringen. So ebnen wir den Weg für die vielen Waisen aus dem Lebenshaus und Kinder/Jugendliche aus prekären Verhält-nissen mit Angeboten auf niedrigem Level, damit alle selbstständige Zukunft finden und ihre Menschenwürde entfalten können.—Gott und Euch sei Dank!
 Pfarrer Günter Hirt krönt sein Lebenswerk in Uganda mit einem Lebens- und Bildungszentrum
05.09.2025 |
Mit dem Lebenszentrum für Ersatzfamilien der im Lebenshaus in Uganda aufgenommen Kinder hat der 87jährige in der Seelsorgeeinheit Laufenburg-Albbruck fest verankerte Pfarrer i. R. Günter Hirt sein Lebenswerk vollendet. Nachdem er vor 12 Jahren den Bau des Lebenshauses in der im Busch gelegenen Region Kyoto für Halbwaisen und Waisenkinder, die sonst keine Lebenschance hätten, in die Wege leitete, startete er das Projekt „Futures Homes“, drei Wohnblocks mit Mietwohnungen, quasi als Lebensversicherung für das Lebenshaus. Alle 24 Wohnungen sind seit Weihnachten 2024 bewohnt und decken mit den Mieteinnahmen mittlerweile Zweidrittel der Personalkosten im Lebenshaus. 
Das Lebenszentrum als drittes Standbein dieser Lebenshilfe ist ein eigenständiges Projekt, aber mit dem Lebenshaus vernetzt, ist es die Fortführung von Hirts Philosophie der ganzheitlichen Hilfe für die Ärmsten der Armen. Es soll helfen bislang von Bildung und eigenverantwortlicher Lebensbewältigung noch ausgeschlossenen jungen Frauen und Männern Chancen zu einem neuen Leben zu eröffnen.
Während das Lebenshaus mit Spenden und handwerklicher Hilfe auch maßgeblich aus der Seelsorgeeinheit entstand, war der Bau der Wohnblocks nur durch Großspenden der Firma Brennet GmbH möglich, für Pfarrer Hirt ein Geschenk des Himmels. Das Lebenszentrum, das ein Bildungs- und Schulungszentrum umfasst, wurde größtenteils von Günter Hirt selbst finanziert, mit einem Teil seiner Altersvorsorge und den großzügigen Spenden zu seinem diamantenen Priesterjubiläum, das er letztes Jahr auch mit einem Festgottesdienst in Luttingen feierte. Unterstützt wird das Projekt von Missio.
Zu dem Projekt gehört eine Küche mit Speisesaal für rund 200 Personen und die Schaffung eines Schulungsgebäudes mit Unterrichtsräumen für Kleingruppen sowie Fachräumen für lebenspraktische Kurse.
Das Lebenshaus braucht nach wie vor unsere Unterstützung
Hauptstandbein bleibt nach wie vor das Lebenshaus. Dessen  große Bedeutung  für die Kinder, aber auch für die Bevölkerung im weit von größeren Siedlungen abgelegenen Busch, können auch mehrere Menschen aus der Seelsorgeeinheit Laufenburg-Albbruck  bezeugen, die beim Aufbau des Lebenshauses und seiner Infrastruktur tatkräftig mitgeholfen haben.
Wieder andere helfen über Spenden oder Bettenpatenschaften mit, dass das Haus im afrikanischen Busch überleben und sich weiter entwickeln kann. Längst werden das Lebenshaus und auch die in primitiven Hütten lebenden Menschen  in der Umgebung mit gesundem Trinkwasser versorgt. Eine leistungsstarke Photovoltaikanlage ersetzt die zuvor total unzulängliche mit Dieselmotoren betriebene Stromversorgung, wodurch Trinkwassergewinnung erst möglich wird. Auch beim Aufbau einer Landwirtschaft zur Eigenversorgung sind immer wieder Fortschritte zu verzeichnen.
Günter Hirt legt Wert auf die Feststellung, dass alle Projekte nur möglich sind, weil sie vom Orden der Bannabiki-Daugthers of Mary Sisters in Uganda unterstützt und gestützt werden. Im Lebenshaus beispielsweise sei die Oberin Schwester Maria unverzichtbar.
Das Lebenshaus bleibt Zufluchtsort und Kontaktstelle während der Schulzeit und vor allem in den langen Schulferien. Neben Auffangstation und Zuhause fungiert das Lebenshaus außerdem als Anlaufstelle für alle ratsuchenden, schwachen und kranken Menschen aus der Umgebung - hier wird niemandem der Zutritt verweigert.
 Peter Meister
 Bundesverdienstkreuz am Bande für Pfarrer Günter Hirt - Das Lebenswerk Lebenshaus ausgezeichnet
 - 13.09.2023 -
Pfarrer Günter Hirt wurde von Ministerpräsident Daniel Günter mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Bild: Peter Meister
 Von Peter Meister aus Kiel
Für seinen unermüdlichen Einsatz für benachteiligte Menschen seit mehr als fünf Jahrzehnten wurde  Pfarrer i.R. Günter Hirt von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen und von Ministerpräsident Daniel Günther ausgehändigt. Diese hohe Ehrung fand im Landeshaus des Landes Schleswig-Holstein in Kiel statt. Damit wurde das sehr große Engagement von Pfarrer Hirt in erster Linie für Kinder und Jugendliche und für Familien mit behinderten Angehörigen gewürdigt. Das Lebenshaus sei Dank seines Engagements Zufluchtsstätte für über 30 Kinder in Ugandas ländlicher Region Kyato geworden, wodurch im Lauf der letzten zehn Jahre über 600 Kinder dort umfassende Lebenshilfe erfahren haben, beschrieb der Ministerpräsident die Lebensleistung des fast 85 Jahre alten Hirt, zu dessen maßgeblichen Unterstützern die Seelsorgeeinheit Laufenburg-Albbruck gehört.
 
Günter Hirt, der seit mehreren Jahren in Nordfriesland lebt, hat sich auch zu Zeiten seines aktiven Dienstes weit über das Maß eines engagierten Pfarrers hinaus für Menschen in Not eingesetzt. Mit seiner persönlichen Mithilfe wurde zunächst die Berufsschule in Kyamuliibwa neu strukturiert und dann ein Krankenhaus mit Kinderstation gebaut. Inmitten der großen Armut berührten ihn am allermeisten die Schicksale der – häufig verwaisten – Kleinsten, für die es aufgrund fehlender Unterkünfte, Mangelernährung und vor allem einer schlechten Wasserversorgung keine lebenswerten Zukunftsperspektiven gibt.
Grundsteine für ein selbstbestimmendes Leben gelegt
 
So entstand seine Idee und sein Engagement für ein „Revival Home“, für die Einrichtung des sogenannten Lebenshauses, in dem gerade für diese Kinder eine Zukunftschance geboten wird. Ihm ist es zu verdanken, dass es für die Menschen vor Ort eine gesicherte Stromversorgung durch die Montage einer Photovoltaikanlage gibt und ein gut erschlossener Tiefbrunnen kostbares Trinkwasser sicherstellt. In diesem Zusammenhang hat sich Günter Hirt auch unermüdlich für die Gründung einer „Trinkwasserkooperative“ eingesetzt, damit auch im Umfeld des Lebenshauses rund 100 Familien in den Genuss des wertvollen und gesunden Wassers kommen konnten. Sein Engagement ist besonders nachhaltig, weil Betroffene im wahrsten Sinne des Wortes lebensfähig gemacht werden, nachdem notwendige Grundsteine für ein selbstbestimmendes Leben und die Eigenversorgung in der Region gelegt wurden. Günter Hirt erfährt für seine Zusammenarbeit mit lokalen und nationalen Behörden sehr große Wertschätzung und kann so sein Projekt immer weiter vorantreiben, lobte Ministerpräsident Günther in seiner Laudatio die Verdienste von Hirt.
Mit dem Uganda-Lebenshaus ein nachhaltiges Lebenswerk geschaffen
Um das Lebenshaus noch besser fördern zu können, richtete Günter Hirt 2010 eigens einen Stiftungsfonds bei Missio, dem internationalen katholischen Hilfswerk ein. Über den Verein Uganda-Lebenshaus Projekthilfe e.V., dessen Kuratoriumsvorsitzender er nach wie vor ist, akquiriert er Spenden und gestaltet aktiv vor Ort mit.  Der Verein wurde für seine Arbeit bereits mehrfach ausgezeichnet. Das Projekt und das Lebenshaus wurden zudem von verschiedenen ugandischen Institutionen ausgezeichnet. Der Distrikt Kalungu hat es beispielsweise bereits 2017 als beste Einrichtung für Kinderpflege und Jugendschutz ausgezeichnet. Auch das nationale Ministry for Labour and Social Development hat das Lebenshaus offiziell anerkannt und für seine Arbeit ausgezeichnet, zeichnete der Laudator die Schaffenskraft des  pensionierten Pfarrers nach.
Für die Unterstützung der Projekte des Vereins wirbt Günter Hirt deutschlandweit durch eigene Berichte und Informationen. Nie verlor er das Menschsein aus dem Blick, handelt immer auf Augenhöhe und hat mit dem Uganda-Lebenshaus ein nachhaltiges Lebenswerk geschaffen, das viele Menschen gerettet hat und auch in Zukunft retten wird.  Er hat mit seinem Projekt einen wesentlichen Beitrag für die lokale Bevölkerung geleistet, das distriktweit und sogar darüber hinaus Vorbildfunktion hat.  
Diamantenes Priesterjubiläum von Pfarrer Günter Hirt fröhlich gefeiert
19.06.2024
In einem feierlichen und erhebenden Gottesdienst feierte die Seelsorgeeinheit am Sonntag (16.06.2024) das Diamantene Priesterjubiläum von Pfarrer Günter Hirt. „Ohne die Hilfe Gottes geht gar nichts“, reagierte Pfarrer Hirt in seiner Predigt auf die Glückwünsche und Komplimente für seine Lebensleistung.“ Und wo Menschen zusammen mit Projekten Erfolg haben wollen, ginge es nur mit der Sprache des Herzens. Pfarrer Hirt bat um Spenden für den dritten Lebenshaus-Abschnitt, eine Bildungsstätte mit Schulungsräumen. "Wir wollen den Kindern eine Heimat, ein Zuhause geben, damit sie sich zu Persönlichkeiten  entwickeln".
Der Gottesdienst in der Kirche St. Martin in Luttingen wurde mitzelebriert von den Pfarrern Klaus Fietz, Philipp Ostertag und Basil Elekwachi und Diakon Wathek Matti. Schwester Maria, die Leiterin des Lebenshauses, bereicherte mit Trommeln und Gesang die Feier. Der Kirchenchor St. Martin gab unter der Leitung von Sebastian Neumann mit der Messe bréve von Léo Delibes mit den Bläsern  vom Verbandsjugendorchester Hochrhein Mika und Jukka Müller (Trompete) Karina Wehrle (Horn) und Uwe Strittmatter (Euphonium) der Feier ein besonderes Gepräge. Peter Fräßle wirkte an der Orgel mit.
Anschließend versammelte sich die Gottesdienstgemeinde in der Pfarrscheuer zu angeregten Gesprächen.
Im Namen des Freundeskreises Lebenshaus begrüßte Peter Meister die feierliche Gemeinde und würdigte das Leben und Wirken von Pfarrer Günter Hirt. Über allem stehe, dass es ohne den unermüdlichen Einsatz von Pfarrer Hirt das Lebenshaus, eine Zufluchtsstätte für Kinder im Busch in Uganda, nicht gäbe.
Die Konzeption, das Geld und der Bau, bei all dem war Pfarrer Hirt die treibende Kraft. Seit Bestehen des Hauses, das 2010 nach vielen Widrigkeiten und Hindernissen endlich realisiert werden konnte, wurden dort viele hundert Kinder versorgt und aufgepäppelt, die ohne das Lebenshaus keine Lebensperspektive gehabt hätten, betonte Meister.
Doch es ging nicht nur um akute Nothilfe beim Lebenshaus. Vielmehr wurde durch eine Stromversorgung mit Photovoltaik und das Bohren eine Tiefbrunnens die Voraussetzung geschaffen, dass die Ärmsten der Armen in der Region von der Einrichtung nachhaltig profitieren.
„Seit ich im September 2023 dabei sein durfte als Pfarrer Hirt in Kiel das Bundesverdienstkreuz verliehen bekam, weiß ich dass das Lebenswerk von Hirt viel weiter reicht“, lobte Meister die Vielseitigkeit von Günter Hirt.
Dank eines von Pfarrer Hirt initiierten Stiftungsfonds bei Missio in Aachen und dem Einsatz und der Spendenbereitschaft vieler Menschen, auch aus unserer Seelsorgeeinheit, steht das Lebenswerk mittlerweile auf wirtschaftlich stabilen Füßen, obwohl es nach wie vor ohne Spenden nicht geht.
Pfarrer Hirt sei ein ausgezeichneter Botschafter der aktiven Nächstenliebe. Sein Engagement zeige, was möglich wird, wenn Menschen sich vernetzen. Und vielleicht sei es gerade seine Bescheidenheit in seinem Auftreten, die immer wieder Menschen aufs Neue dazu bewogen hat ihn in seinen Zielen zu unterstützen.
Der Vorbildcharakter werde auch von offizieller Seite in Uganda gesehen. 2017 zeichnete der Distrikt Kalungu das Lebenshaus als beste Einrichtung für Kinderpflege und Jugendschutz aus. Und das Sozialministerium von Uganda würdigte es als beste Einrichtung des Landes.
Schon bevor er mit Lebenshaus begann, hatte sich Pfarrer Hirt in Uganda beim Bau eines Krankenhauses und der Umstrukturierung einer Berufsschule engagiert.
Günter Hirt, in Pforzheim geboren, stammt aus einer frommen fünfköpfigen Familie, die Mutter ursprünglich evangelisch, der Vater katholisch. Ein Grund, warum ihm auch heute die Ökumene sehr am Herzen liegt. Bei einer Pilgerfahrt mit seinem älteren und inzwischen verstorbenen Bruder, der auch Pfarrer war, verspürte er als Zwölfjähriger den Ruf Priester zu werden.
Nach dem Studium in Freiburg und Würzburg war er zunächst als Religionslehrer tätig, leitete dann eine Landpfarrei in Mittelbaden und später ein Vierteljahrhundert lang eine Großpfarrei in Waghäusel-Wiesental, wo er seit einigen Monaten wieder wohnt und wo seine langjährige Haushälterin Anneliese Gentner für ihn sorgt.
In früheren Jahren war Pfarrer Hirt für ein Projekt seiner damaligen Pfarrei unter lebensgefährlichen Bedingungen in Peru und zu Zeiten des Nordirlandkonflikt auch dort mitten im Geschehen.
Dennoch, ist es nicht so, dass sich Pfarrer Hirt diese Aufgaben gesucht hätte. Vielmehr war es wohl Fügung, dass er sie übernahm. Oder, wie er einmal sagte, „der Himmel hat mich immer geleitet. Ich brauchte nur zu hören und zu folgen. Der Herrgott hat mich gelockt und ich bin gefolgt“.
2005 hat sich Günter Hirt wegen seiner chronischen Bronchitis mit 67 Jahren pensionieren lassen und zog an die Nordsee, wo er viele Freunde fand. Aktiv wie eh und je engagierte er sich in der Jugendarbeit und in naheliegenden Gemeinden in vielfältiger Weise. Vor seinen dortigen Freunden wird er gerne liebevoll Nordfriesenpapst genannt. Unserer Seelsorgeeinheit hat Günter in den 13 Jahren Amtszeit von Pfarrer Fietz immer wieder als Seelsorger ausgeholfen, einmal sogar über mehrere Monate. Dafür sind wir sehr dankbar.
Bei allem was Günter Hirt aufgebaut hat, war ihm Nachhaltigkeit wichtig. Deshalb hat er inzwischen die Verantwortung in andere Hände abgegeben. Auch das ist ihm gelungen, weil er immer Menschen fand, die ihn unterstützten. So wäre die segensreiche Entwicklung des Lebenshauses nicht möglich gewesen ohne Schwester Maria, die das Lebenshaues mit ihrer Hingabe und Weisheit leitet. Schwester Maria konnte im Januar dieses Jahres ihr „Ewiges Gelübde“ ablegen.
Und seiner Überzeugungskraft ist es auch zu verdanken, dass sich viele Unterstützer aus unserer Seelsorgeeinheit für das Lebenshaus gefunden hatten, die unserem Freund Günter heute ganz herzlich zu seinem Jubiläum gratulieren und ihm danken für sein Wirken, erklärte Peter Meister.

Große Freude zu Weihnachten im Lebenshaus: Wohnblocks dank Spende der Brennet GmbH jetzt bewohnt
23.12.2024 |
Die Freude im von Pfarrer Günter Hirt gegründeten Lebenshaus in Uganda ist groß. Denn das Projekt „Future Homes“ ist seit August 2024 vollständig abgeschlossen ist.  Alle drei Gebäude sind fertiggestellt und sämtliche Wohnungen sind erfolgreich vermietet. Möglich wurde dies durch die großzügige Spende der Brennet GmbH in Wehr, die zwei Wohnblocks vollständig finanzierte. Pfarrer Hirt bezeichnete diese Großspende als Geschenk des Himmels.
Dieses ambitionierte Projekt sorgt nun für regelmäßige Einnahmen, die einen Teil der Gehälter der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Lebenshauses decken. Damit entlasten die Future Homes den deutschen Verein und tragen zur langfristigen Stabilität des Lebenshauses bei – ein wichtiger Schritt in Richtung nachhaltiger Finanzierung und „Hilfe zur Selbsthilfe“.
Das Konzept der Future Homes spiegelt genau diesen Ansatz wider: Es geht darum, lokale Strukturen zu stärken und dem Lebenshaus langfristig eine finanzielle Basis zu geben, auf die es selbstständig zurückgreifen kann. Durch die regelmäßigen Einnahmen wird das Lebenshaus unabhängiger und kann seine Arbeit nachhaltig ausbauen. 
Trotzdem betont Raphael Rehm, der Vorsitzende  der Uganda-Lebenshaus-Projekthilfe, dass die Einnahmen aus den Future Homes den Grundbetrieb des Lebenshauses nicht vollständig abdecken. Sie sind ein wichtiger Beitrag, ersetzen aber nicht die Mittel, die weiterhin dringend benötigt werden, um die Kinder und Familien im Lebenshaus umfassend zu versorgen. Die Schicksale, denen das Lebenshaus täglich begegnet, sind oft von großer Dramatik geprägt und erfordern eine immer umfassendere Hilfe – sei es durch medizinische Versorgung, psychologische Betreuung, Bildungsangebote oder grundlegende Unterstützung wie Ernährung und Unterkunft.
Die Einnahmen aus den Future Homes sind ein großer Schritt nach vorn und eine wesentliche Grundlage, dass die gesamte Arbeit des Lebenshauses zusammen mit den Spenden weiterhin finanzierbar bleibt. Die Unterstützung durch Spenden bleibt aber weiterhin unverzichtbar, damit Kindern in Not die Hilfe gegeben werden kann, die sie so dringend brauchen. - prm -
Spendenkonto:
Uganda-Lebenshaus-Projekthilfe e.V.
IBAN: DE26 6729 2200 0023 0108 10
Verwendungszweck: Lebenshaus, [Ihre Adresse]
Ein Jahrzehnt Hoffnung und Zukunft für schutzbedürftige Kinder
13.12.2024 |
 
Seit einem Jahrzehnt schenkt das Lebenshaus Kyato in Uganda schutzbedürftigen Kindern Hoffnung und eine Zukunft. Doch das  Engagement endet nicht dort. In diesem Jahr konnten große Fortschritte im Bereich Umweltschutz gemacht werden. Mit über 4.000 Setzlingen des Vierdornstrauchs Azima Tetracantha wurde ein lebender Zaun angelegt, der nicht nur die landwirtschaftlichen Flächen schützt, sondern auch CO2 bindet, die lokale Biodiversität fördert und Lebensraum für Insekten, Vögel und Kleintiere bietet.
 
Einer der bewegendsten Momente in diesem Jahr war die Rückkehr einiger ehemaliger Schützlinge ins Lebenshaus. Vor zehn Jahren fanden sie hier Schutz und Geborgenheit. Heute, als junge Erwachsene, kümmern sie sich liebevoll um die nächste Generation . Dieser Kreislauf der Fürsorge zeigt, wie tief die Arbeit des von Pfarrer Günter Hirt gegründeten Lebenshauses greift und das Leben von Kindern nachhaltig verändert . Helfen Sie durch ihre Spenden weiterhin mit, dass diese Geschichten der Hoffnung weitergeschrieben werden können.
 
Spendenkonto:
Uganda-Lebenshaus-Projekthilfe e.V.
IBAN: DE26 6729 2200 0023 0108 10
Verwendungszweck: Lebenshaus, [Ihre Adresse
Ein ganz besonderes Weihnachtsfest in Uganda: Lebenshaus kann das zehnjährige Bestehen feiern
12.12.2023 |
So fing alles an: Pfarrer Hirt, Heinz und Adelheid Lüthy schulterten einen schweren Balken für den Rohbau.
Ein ganz besonderes Weihnachtsfest kann dieses Jahr im Lebenshaus in Uganda, das maßgeblich von Menschen der Seelsorgeeinheit Laufenburg-Albbruck unterstützt wird, gefeiert werden. Es wird verbunden mit der Feier des zehnjährigen Jubiläums – einer einzigartigen Erfolgsgeschichte.
2004 reiste Pfarrer Hirt das erste Mal nach Uganda. Als aktives Mitglied der Projekthilfe Uganda e.V. Bruchsal begleitete er verschiedene Projekte in Kyamulibwa. Seine Begegnungen mit den Menschen vor Ort und im Abseits führten zum Traum von einer Auffangstation für Kleinstkinder. Die Idee des "Lebenshauses" begann sich zu formen, um die sonst meist übersehenen Waisen und Halbwaisen aus ärmsten Hütten nicht nur Liebe und Aufbauhilfe zu bieten, sondern auch medizinische und spirituelle Betreuung. 2010 wurde der Stiftungsfonds "Uganda-Lebenshaus-Stiftungsfonds" bei der Stiftung pro missio gegründet. Nach Gesprächen und Unterstützungszusagen begannen die Planungen für das Lebenshaus.
                     
Dank der Hilfe der Bannabikira Daughters of Mary“, der Ordensgemeinschaft, die das Projekt bis heute vor Ort leitet, fand das Lebenshaus in Kyato seinen Anfang.  Das Gelände für das Lebenshaus wurde bereitgestellt und der Bau begann 2012. Am 16. August 2013 wurde das erste Kind im St. Francis Revival Home in Kyato aufgenommen und markiert den offiziellen Beginn dieser Initiative. „Der damals zweijährige Phillip wurde mit zusammengebundenen Beinen auf die Türschwelle des Rohbaus gelegt - das Lebenshaus nahm seine Arbeit auf.“, erinnert sich die Oberin Schwester Maria. Heute ist Phillip 12 Jahre und geht zur Schule.
150 Kinder erfuhren bisher Rettung und Aufbauhilfe
Seit der Eröffnung wurden über 150 Kleinkinder am Lebenshaus aufgenommen, die dort Rettung und Aufbauhilfe erfahren haben. Mehr als 600 Kinder aus dem Umfeld haben überlebenswichtige Unterstützung bekommen. Über 100 Kinder wurden durch das Lebenshaus eingeschult. Am ambulanten Gesundheitsposten wurden über 5.000 kostenlose Behandlungen für Kinder unter fünf Jahren durchgeführt. Seit 2018 wurden über 30 schwangere Frauen vorgeburtlich betreut und erfolgreich zur Geburt geführt.
2017 erhielt das Lebenshaus die erste Auszeichnung als beste Pflegeeinrichtung in der Region Masaka. 2019 wurde es von der Regierung als offizielle Kinderbetreuungseinrichtung anerkannt und registriert. Laut dem ugandischen Gesundheitsministerium ist es die einzige Einrichtung ihrer Art im gesamten Kalungu District. 
Als vorbildliche Kinderbetreuung in ganz Uganda ausgezeichnet
2023 wurde das Lebenshaus von der ARU (Association of Religious in Uganda) als die vorbildliche Kinderbetreuungseinrichtung in ganz Uganda ausgezeichnet. Das Lebenshaus erhielt daraufhin die ehrenvolle Einladung, gleich zweimal im örtlichen Radiosender über seine Arbeit zu berichten. Als eine weithin bekannte Institution trägt das Lebenshaus dazu bei, sein umfassendes Netzwerk zu erweitern und seine Botschaft einem breiten Publikum zu vermitteln.
Die Auszeichnung hat uns zudem die Ehre eingebracht im kommenden Jahr Vertreter aus sieben verschiedenen afrikanischen Ländern willkommen heißen zu dürfen, die am Lebenshaus lernen möchten, wie Kinderbetreuung in einer Institution effektiv gestaltet werden kann.
Das Uganda-Lebenshaus ist lokal, distriktweit und darüber hinaus ein Vorbild für humanitäres Engagement und nachhaltige Entwicklung geworden. Peter Meister
 
Wohnblocks für das Uganda-Lebenshaus sind bald fertiggestellt - Die Finanzierung ein Geschenk des Himmels
12.05.2023 |
Von den drei geplanten Wohnblocks sind schon zwei fertiggestellt.
Das maßgeblich von der Firma Brennet Gmbh finanzierte Projekt „Future Homes“ in der Stadt Masaka in Uganda geht voran. Zwei von drei Wohnblöcken sind bereits fertiggestellt. Mit den zukünftigen Mieteinnahmen wird eine Finanzierung für das Lebenshaus vor Ort geschaffen. So soll zukünftige Selbstständigkeit und Unabhängigkeit entstehen. „Wir wollen nachhaltige Sicherheit für das Lebenshaus generieren, damit das Projekt nicht allein von deutscher Förderunterstützung abhängig bleibt.“, erklärt Raphael Rehm als Vorsitzender des Uganda-Lebenshaus-Projekthilfe e.V. Er hat sich zum Jahreswechsel selbst ein Bild vor Ort gemacht (Im Bild unten auf der Baustelle).
Mieteinnahmen als örtliche Finanzierungshilfe
Eine komplette Unabhängigkeit des Lebenshauses wäre der Traum. Aber bis dahin ist es noch ein langer Weg und das Lebenshaus ist weiterhin auf die Unterstützung der Paten und Spender angewiesen. Ein Meilenstein ist aber erreicht: Die ersten Mieteinnahmen fließen. Denn der erste. Wohnblock ist seit März komplett mit Mietern bezogen, für den zweiten. Wohnblock finden aktuell die Bewerbungen statt und der dritte. Wohnblock wird bis zum Sommer dieses Jahres fertiggestellt.
Das Lebenshaus ist auch weiter auf Paten und Spender angewiesen
Raphael Rehm machte sich auf der Baustelle ein Bild.
Wenn alle Wohnungen bezogen sind, kann z.B. das Gehalt aller Mitarbeiter selbst finanziert werden und die Spendengelder können gezielter für die Kinder und Menschen von Kyato und im weitem Umfeld eingesetzt werden. Das Bauprojekt in der Stadt Masaka wurde durch ein Crowdfunding und durch maßgebliche Unterstützung und Zukunftsinvestition der Brennet GmbH mit Sitz in Wehr-Brennet finanziert. Nachdem der erste Wohnblock mit sechs Wohneinheiten durch Crowdfunding finanziert werden konnte, war es ein Geschenk des Himmels, wie es Lebenhausgründer Pfarrer Günter Hirt ausdrückte, dass die Firma Brennet als Großspender für das Projekt gewonnen werden konnte. Mit der Brennet-Spende waren auf einen Schlag alle drei Wohnblocks finanziert. Sie konnten sogar vierstöckig mit acht Wohnungen gebaut werden, was sich natürlich vorteilhaft auf die Mieteinnahmen auswirkt, die dem Lebenshaus zugutekommen.
Das Lebenshaus ist kein Waisenhaus im klassischen Sinne. Es ist Auffangstation für Kinder, die sonst keine Lebenschance hätten, mit dem Ziel, Aufbauhilfe für die aufgenommenen Kinder zu leisten und diese wieder in ein normales Familienleben zu integrieren. Aus der Seelsorgeeinheit Laufenburg-Albbruck wurde von Anfang an wertvolle Aufbauarbeit am Lebenshaus geleistet. Mehrere Gemeindemitglieder hatten vor Ort an der Entwicklung des Lebenshauses mitgearbeitet. Auch auf die beachtliche Spendensumme ist die Einrichtung angewiesen. –prm-
Das Spendenkonto: Uganda-Lebenshaus-Projekthilfe e.V. IBAN:  DE17  6639 1200 0023 0108 10   BIC:  GENO DE 61 BTT Verwendungszweck: Lebenshaus, Adressangaben für Spendenquittung.
14 Helfer:innen  aus der Seelsorgeeinheit leisteten Aufbauhilfe
Lebenshaus-Helfer (von links): Elias Binkert, Klaus Vögele für Frau und Sohn, Pfarrer Hirt, Gabi Schäuble, Heinz und Adelheid Lütte. Nicht auf dem Bild ist Tamara Hoppe, die ebenalls anwesend war. Bild: Peter Meister
 Wiedersehen mit einigen Helfern: Gabi Schäuble, Pfarrer Hirt, Schwester Oberin Maria, Heinz und Adelheid Lüthy, Tamara Hoppe und Elias Binkert.
 
Mit Heinz und Adelheid Lüthy hat es 2013 angefangen. Sie waren die ersten aus der Seelsorgeeinheit und leisteten in zwei Einsätzen im ugandischen Busch Pionierarbeit beim Aufbau des Hauses. Wie viele Spender auch, waren sie auf das Projekt aufmerksam geworden durch die Öffentlichkeitsarbeit des Laufenburger Pfarrgemeinderats. Ihrem Beispiel folgten weitere Helfer vor Ort: Florian und Anita Vögele, Claudia-Weber-Wagner, Mario Wagner, Patricia Ebner. Einige von ihnen engagierten sich immer wieder für mehrere Wochen oder Monate vor Ort. Thomas Albiez aus Unteralpfen war ein ganzes Jahr im Lebenshaus. Dann brachte Elias Binkert aus Schadenbirndorf sein technisches Know-how ebenfalls ein ganzes Jahr im Lebenshaus ein. Ihm folgte Tamara Hoppe aus Unteralpfen. Dann Gabriele Schäuble mit Rudi Huber, gefolgt von Christine Böhler mit David Bader. Sie alle ließen sich von der authentischen Art von Pfarrer Hirt überzeugen, Dienst an den Ärmsten der Armen zu leisten:  Rohbau, Tiefbrunnen für reines Trinkwasser, Photovoltaik-Anlage für eigene Stromversorgung, Aufbau eigener Landwirtschaft für gesunde Ernährung, ein neues Dach und zuletzt musikalische Früherziehung und in letzter Zeit die Entwicklung einer medizinischen Basisversorgung auch für die Menschen im Umkreis, sind nur die wichtigsten Stationen, seit Gründung des Lebenshauses. -prm- 
Wohnblocks für das Uganda-Lebenshaus sind bald fertiggestellt - Die Finanzierung ein Geschenk des Himmels
12.05.2023 | 
Quelle:  Lebenshaus
Von den drei geplanten Wohnblocks sind schon zwei fertiggestellt.
Das maßgeblich von der Firma Brennet Gmbh finanzierte Projekt „Future Homes“ in der Stadt Masaka in Uganda geht voran. Zwei von drei Wohnblöcken sind bereits fertiggestellt. Mit den zukünftigen Mieteinnahmen wird eine Finanzierung für das Lebenshaus vor Ort geschaffen. So soll zukünftige Selbstständigkeit und Unabhängigkeit entstehen. „Wir wollen nachhaltige Sicherheit für das Lebenshaus generieren, damit das Projekt nicht allein von deutscher Förderunterstützung abhängig bleibt.“, erklärt Raphael Rehm als Vorsitzender des Uganda-Lebenshaus-Projekthilfe e.V. Er hat sich zum Jahreswechsel selbst ein Bild vor Ort gemacht (Im Bild unten auf der Baustelle).
Mieteinnahmen als örtliche Finanzierungshilfe
Eine komplette Unabhängigkeit des Lebenshauses wäre der Traum. Aber bis dahin ist es noch ein langer Weg und das Lebenshaus ist weiterhin auf die Unterstützung der Paten und Spender angewiesen. Ein Meilenstein ist aber erreicht: Die ersten Mieteinnahmen fließen. Denn der erste. Wohnblock ist seit März komplett mit Mietern bezogen, für den zweiten. Wohnblock finden aktuell die Bewerbungen statt und der dritte. Wohnblock wird bis zum Sommer dieses Jahres fertiggestellt.
Das Lebenshaus ist auch weiter auf Paten und Spender angewiesen 
Quelle:  Lebenshaus
Raphael Rehm machte sich auf der Baustelle ein Bild.
Wenn alle Wohnungen bezogen sind, kann z.B. das Gehalt aller Mitarbeiter selbst finanziert werden und die Spendengelder können gezielter für die Kinder und Menschen von Kyato und im weitem Umfeld eingesetzt werden. Das Bauprojekt in der Stadt Masaka wurde durch ein Crowdfunding und durch maßgebliche Unterstützung und Zukunftsinvestition der Brennet GmbH mit Sitz in Wehr-Brennet finanziert. Nachdem der erste Wohnblock mit sechs Wohneinheiten durch Crowdfunding finanziert werden konnte, war es ein Geschenk des Himmels, wie es Lebenhausgründer Pfarrer Günter Hirt ausdrückte, dass die Firma Brennet als Großspender für das Projekt gewonnen werden konnte. Mit der Brennet-Spende waren auf einen Schlag alle drei Wohnblocks finanziert. Sie konnten sogar vierstöckig mit acht Wohnungen gebaut werden, was sich natürlich vorteilhaft auf die Mieteinnahmen auswirkt, die dem Lebenshaus zugutekommen.
Das Lebenshaus ist kein Waisenhaus im klassischen Sinne. Es ist Auffangstation für Kinder, die sonst keine Lebenschance hätten, mit dem Ziel, Aufbauhilfe für die aufgenommenen Kinder zu leisten und diese wieder in ein normales Familienleben zu integrieren. Aus der Seelsorgeeinheit Laufenburg-Albbruck wurde von Anfang an wertvolle Aufbauarbeit am Lebenshaus geleistet. Mehrere Gemeindemitglieder hatten vor Ort an der Entwicklung des Lebenshauses mitgearbeitet. Auch auf die beachtliche Spendensumme ist die Einrichtung angewiesen. –prm-
Das Spendenkonto: Uganda-Lebenshaus-Projekthilfe e.V. IBAN:  DE17  6639 1200 0023 0108 10   BIC:  GENO DE 61 BTT Verwendungszweck: Lebenshaus, Adressangaben für Spendenquittung.

Im Lebenshaus Teil einer großen Familie
 
- 30.09.2022 -  Am Donnerstagabend, 22. September, wurde bei herrlichstem Herbstwetter am Priestergrab auf dem Friedhof der Pfarrei St. Pelagius Hochsal die Skulptur des „Guten Hirten“ enthüllt und gesegnet. Der Zeremonie wohnten etliche Gemeindemitglieder bei, ebenso die Gäste des Lebenshauses von Uganda, Generaloberin Rev. Mother Noelina, die Leiterin des Lebenshauses Schwester Maria, sowie Ritha, eine der ersten Pflegekinder. Auch der Vorsitzende des Fördervereins des Revival-Homes St. Francis Raphael Rehm (Nachfolger von Pfarrer Günter Hirt) war anwesend. Musikalisch umrahmt wurde die Feier von einer Schola unter der Leitung von Christine Böhler. 
Die Skulptur wurde vom afrikanischen Künstler Godfrey Ssekabira zum Goldenen Priesterjubiläums von Pfarrer Günter Hirt in Holz geschnitzt, später vom Pforzheimer Künstler Reinhold Krause in Bronze bearbeitet und jetzt vom Rickenbacher Steinmetz Peduzzi gesetzt.
Dargestellt ist ein Weinstock mit seinen Reben und Christus als Guter Hirt in Anlehnung an die beiden gleichnamigen Bibelstellen des Johannes-Evangeliums (10, 14-16 und 15, 4+5+11). Ganz bemerkenswert und eigenwillig ist dabei die Darstellung des „Guten Hirten“, bei dem die Schafe sogar unter das Gewand von Christus schlüpfen und ihm dadurch ganz nahe sein wollen. Der Steinsockel trägt die Inschrift „Verwurzelt in Christus gedeihen Früchte für Zeit und Ewigkeit“.
So soll diese Skulptur allen Menschen, die am Grab verweilen und beten, ein Impuls bieten und als Inspiration dienen.
Pirmin Böhler, Gemeindeteam St. Pelagius
 
 
 
 
 
 
Brennet GmbH zahlt auch den dritten Wohnblock
 
Der erste Wohnblock ist fertiggestellt, der zweite in wenigen Wochen. Bild: Lebenshaus
Der erste Wohnblock ist fertiggestellt, der zweite in wenigen Wochen. Bild: Lebenshaus
Die Freude bei Pfarrer Günter Hirt und seinen Mitstreitern für das Lebenshaus-Projekt in Uganda ist riesengroß. Sie können das Glück kaum fassen, nachdem eine weitere Großspende der Brennet GmbH einging, mit der auch der dritte geplante Wohnblock in der Stadt Masaka komplett finanziert werden kann. Schon der zweite Wohnblock, dessen Bau in den kommenden Wochen abgeschlosssen sein wird, wurde von der Brennet GmbH bezahlt. Pfarrer Hirt sprach im Oktober 2021 von einem „Geschenk des Himmels“, jetzt fehlen fast die Worte für die  neue Entwicklung.  Mit dieser Hilfe erreicht das Lebenshaus einen denkwürdigen Meilenstein für die Zukunft zahlloser Kinder und kommender Generationen im „Abseits“ in Uganda.
 
Das Projekt der „Revival Future Homes“  hat das Ziel, durch Mieteinnahmen ein großes Stück weit die Eigenfinanzierung und damit weitere Selbständigkeit für das Lebenshaus als Zufluchtsstätte für Halbwaisen- und Waisenkinder, die ohne diese Einrichtung im ugandischen Busch keine Lebenschance hätten, zu generieren. Bisher ist das Lebenshaus überwiegend von Spenden und Patenschaftsgeldern aus Deutschland abhängig, von denen viele aus dem Bereich der Kirchengemeinde Laufenburg-Albbruck kommen. Deshalb reifte die Idee, in der Stadt Masaka drei Wohnblocks zu bauen, die „Revival Future Homes“, um mit den Mieteinnahmen das Lebenshaus zukunftssicherer zu machen.

Schon im Sommer werden die ersten Mieter einziehen

Der erste Wohnblock ist bereits fertiggestellt, er wurde durch ein im April 2021 gestartetes Crowdfunding finanziert. Ursprünglich mit drei Stockwerken geplant, konnte ein viertes Stockwerk draufgesetzt werden, nachdem im Oktober die Spende der Brennet GmbH einging, mit deren Höhe niemand gerechnet hatte. Die zweite Großspende aus Wehr-Brennet macht es jetzt möglich, dass alle drei Häuser mit vier statt drei Stockwerken gebaut werden können, also jeweils acht statt sechs Wohneinheiten. Im Sommer werden bereits die ersten Mieter erwartet.

Brennet GmbH sichert die Zukunft des Lebenshauses

Damit ist die Brennet GmbH der Hauptträger des Projekts und leistet damit eine wahrhaft nachhaltige Zukunftsinvestition, zumal den Menschen in der Stadt, in der Wohnungsnot herrscht, fairer bezahlbarer Wohnraum angeboten werden kann.
Vertraglich ist mit einem Schwesternorden der Diözese Masaka abgesichert, der auch die Heimleitung des Lebenshauses stellt, dass jeder Euro der Mieteinnahmen unter Einbehalt von 15 Prozent Rücklagen für Instandhaltung ausnahmslos dem Lebenshaus in Kyato zur Finanzierung der Lohnkosten der Betreuerteams der Kleinkinder und das Schulkinderprogramm dauerhaft zugutekommt. Für das Bauprojekt wurde ein separates Konto eröffnet. Somit sind die "Revival Future Homes" und das Lebenshaus finanziell getrennt. Vom Lebenshaus dürfen keine Spendengelder in das Projekt "Revival-Future-Homes" fließen. Peter Meister
Das Spendenkonto: Uganda-Lebenshaus-Projekthilfe e.V. IBAN:  DE17  6639 1200 0023 0108 10   BIC:  GENO DE 61 BTT Verwendungszweck: Lebenshaus, Adressangaben für Spendenquittung.
 
Hundert Kinder nach Corona-Stopp auf die Einschulung vorbereitet
 
Die Schulen in Uganda sind seit Jahresbeginn wieder geöffnet. Es war eine der längsten Schulschließungen weltweit, mit entsprechenden Folgen. Die ugandischen Schulbehörden gehen davon aus, dass 30 Prozent der Schüler*inne zur Schulöffnung nicht mehr zurückgekehrt sind. Einige haben eine Arbeit aufgenommen, viele junge Mädchen sind schwanger geworden oder haben früh geheiratet. Unter der langen Schulschließung litten die unbezahlten Lehrerinnen und vor allem die Schülerinnen. Sie mussten zu Hause bleiben, fielen zurück, mussten arbeiten oder weit Schlimmeres. Und wenn die vom Lebenshaus betreuten Kinder  nicht in der Schule untergebracht sind, bedeutet das eine große Herausforderung für die (Ersatz-)Familien. Im Lebenshaus wurden ca. 100 Kinder auf die Einschulung vorbereitet – ein Kraftakt, der übermenschliches Engagement forderte.
Mutter-Kind-Programm
Aktuell werden am Lebenshaus  16 Teenager-Mütter betreut, die wegen der Schwangerschaft die Schule abbrechen mussten. Hier sollen die jungen Frauen nähen lernen und durch kleine Nähaufträge zumindest ein kleines Einkommen generieren können. Der häufigste Grund, weshalb Kinder zum Lebenshaus gebracht werden ist, dass die Mutter bei der Geburt stirbt. Mit dem Mutter-Kind Programm - unterstützt vom Kindermissionswerk („Sternsinger“) -  wird Müttern bereits während der Schwangerschaft geholfen. So konnte eine zusätzliche Krankenschwester mit Zusatzausbildung als Hebamme am Lebenshaus eingestellt werden. Sie kann medizinische Betreuung von Schwangeren leisten und im Notfall bei einer Geburt helfen. „Dadurch hoffen wir, dass die Sterberate von Müttern im Umfeld rund um das Lebenshaus sinkt. Vielleicht gelingt uns so ein Stück weit Ursachenbekämpfung“, schreibt Lebenshausgründer Pfarrer Günter Hirt. Peter Meister
 Das Lebenshaus feiert Weihnachten und sagt danke
Uganda-Lebenshaus-Projekthilfe e.V. und das Uganda Lebenshaus wünschen  allen fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch in das neue Jahr 2023.

Zum Video hier anklicken: Das Lebenshaus feiert Weihnachten
 Das Lebenshaus in Uganda, ein Segen für die Menschen im Busch
"Uganda-Abend" mit Pfarrer Günter Hirt und Gabriele Schäuble aus Laufenburg am 24. Oktober 2021 in St. Martin Luttingen. 66 Interessierte waren gekommen, viel mehr hätten es wegen der Corona-Bestimmungen nicht sein dürfen. Am Ende des Abends waren 980 Euro in der Spendenbox - für die Kinder im Lebenshaus im Busch in Uganda.
Ein Bericht dazu aus der Badischen Zeitung, von Irmgard Kaiser
 
Das Lebenshaus in Uganda braucht tatkräftige Hilfe und Spenden aus Deutschland. Vieles wurde bereits geleistet, doch weiterer Einsatz ist unumgänglich. Zimmermeisterin Gabi Schäuble erzählte am Sonntagabend in der Katholischen Pfarrkirche in Luttingen mit leuchtenden Augen von ihrem ehrenamtlichen Einsatz im Lebenshaus in Uganda. 
Zusammen mit Rudi Huber aus Riegel und dessen Partnerin Eva Bartmann war sie im Frühjahr 2020 nach Uganda geflogen, um dort ein Dach über dem erweiterten Küchenbereich zu errichten. "Angesprochen von Pfarrer Hirt, der bereits einen Plan mitbrachte und sagte, mach du das, konnte ich nicht Nein sagen", hielt sie Rückblick.
Vom Zusammensammeln der Maschinen und Hilfsmittel wie Schrauben, die großteils gespendet wurden, über den Transport im Flugzeug, wo Arbeitsmaterialien im Gepäck mitgenommen wurden und dafür nur das Notwendigste an Kleidern, bis hin zum Lebenshaus in Uganda war es ein weiter Weg. Dort hatte Schäuble jedoch unvergessliche Erlebnisse. Vor allem die Herzlichkeit der Menschen beeindruckte sie sehr. Und natürlich die tolle Zusammenarbeit mit den Einheimischen: Wir müssen ihnen beibringen, sich selbst zu helfen. Aber sie haben nicht nur von uns gelernt, sondern wir auch von ihnen, machte sie deutlich. Da zogen die Arbeiter unter anderem eine Decke ein, indem sie Rundhölzer als Balken verwendeten, darauf ein Netz legten und diese Konstruktion mit Beton ausgossen. "Es hat wahnsinnig Spaß gemacht, miteinander zu schaffen", meinte Gabi Schäuble. Ganz besonders ins Herz geschlossen hat sie die Kinder, von denen viele nur dank des Lebenshauses eine Chance zum Überleben haben.
Lebenshaus-Helfer (von links): Elias Binkert, Klaus Vögele für Frau und Sohn, Pfarrer Hirt, Gabi Schäuble, Heinz und Adelheid Lütte. Nicht auf dem Bild ist Tamara Hoppe, die ebenalls anwesend war. Bild: Peter Meister
Lebenshaus-Helfer (von links): Elias Binkert, Klaus Vögele für Frau und Sohn, Pfarrer Hirt, Gabi Schäuble, Heinz und Adelheid Lütte. Nicht auf dem Bild ist Tamara Hoppe, die ebenfalls anwesend war. Bild: Peter Meister
 
Auch Pfarrer Günter Hirt, den Gründer des Lebenshauses, informierte über die neuesten Entwicklungen und den Segen, der das Lebenshaus für die Bevölkerung ist. Vor allem auch für Mütter und ihre Babys, denn bei Geburten gab es früher eine hohe Sterblichkeit. "Wir haben jetzt seit drei Jahren eine Hebamme, und seither haben alle 32 Frauen mit ihren Kindern überlebt", konnte Hirt vermelden. Wichtig ist ihm, gute Leute von Deutschland für Arbeitseinsätze nach Uganda zu entsenden. Aber es muss auch passen. "Ich lass nicht jeden runter. Ich bin kritisch. Geachtet aber auch gefürchtet und lasse mir nichts vormachen", meinte er schmunzelnd.
Um das Lebenshaus finanziell durch Mieteinnahmen auf eigene Beine zu stellen, läuft separat zum Hilfsprojekt Lebenshaus ein Projekt zum Bau von drei Wohnblocks mit jeweils sechs Wohnungen. Die Finanzierung des ersten wurde mit einer Crowdfunding-Aktion gesichert, für den zweiten ist eine großzügige Spende der Brennet GmbH eingegangen. Hirt hielt deutlich fest: "Die Spenden, die wir auf unser Spendenkonto für das Lebenshaus bekommen, sind nicht für den Wohnungsbau. Sie sind nur für unsere Kinder." Hirt zeigte die Notwendigkeit der finanziellen Unterstützung anhand einiger schwer kranker Kinder auf. Auch durch Corona sind die Kinder schwer beeinträchtigt, denn seit Juli sind die Schulen, nachdem sie zwischendurch vier Wochen geöffnet waren, wieder geschlossen. Die Kinder wurden soweit möglich zurück in die Familien gebracht, die nun durch Spenden mit Lebensmitteln unterstützt werden.
Das Hilfsprojekt Lebenshaus ist dringend auf Spenden angewiesen. Diese können auf folgendes Spendenkonto überwiesen werden: Uganda-Lebenshaus-Projekthilfe eV.; Volksbank Stutensee-Weingarten; IBAN: DE17 6639 1200 0023 0108 10 - BIC: GENODE61BTT; unbedingt als Verwendungszweck angeben: Lebenshaus-Spende; für eine Spendenquittung ist die Adressangabe notwendig.
Brennet-Großspende für das Lebenshaus in Uganda ein „Geschenk des Himmels“
Das Lebenshaus in Uganda lebt von Spenden, von denen viele aus Laufenburg kommen. Ein neues Konzept soll die finanzielle Sicherheit der Institution in Uganda sichern – dank einer Großspende der Brennet GmbH. Mit dem Geld des Wehrer Unternehmens kann der zweite Wohnblock für das Lebenshaus-Projekt auf einen Schlag verwirklicht werden.
Lagebesprechung mit der Bauleitung vor dem ersten von drei geplanten Wohnblocks mit Schwester Maria (vorne rechts), der Heimleiterin des Lebenshauses und Schwester Naolina, der Generaloberin des Ordens. | Bild: privat
 
Das Lebenshaus in Uganda wird bisher fast komplett von deutscher Seite finanziert. Zum Teil auch durch Spenden und Patenschaftsgelder von Menschen aus dem Bereich der Kirchengemeinde Laufenburg-Albbruck. Die neueste Großspende kommt von der Brennet GmbH mit Sitz in Wehr-Brennet. Mit ihr kann der zweite von drei geplanten Wohnblocks mit je sechs Mietwohnungen in der Stadt Masaka gebaut werden. Diese Wohnblocks sollen das Lebenshaus unabhängiger und zukunftssicherer machen.
Das Lebenshaus ist eine Zufluchtsstätte für Halbwaisen- und Waisenkinder, die ohne diese Initiative im ugandischen Busch nur eine geringe Lebenschance hätten, zu machen. Der Plan, diese Einrichtung finanziell unabhängiger von Spenden zu machen, reifte bei den Verantwortlichen um Pfarrer Günter Hirt. Schließlich mündete er darin, in der Stadt Masaka drei Wohnblöcke mit jeweils sechs Mietwohnungen zu bauen – die "Revival Future Homes".

Das Lebenshaus auf eigene Beine stellen

Mit einer Crowdfunding-Aktion wurde im April 2021 das Spendenziel für den Bau des ersten Wohnblocks erreicht. Als ein "Geschenk des Himmels" bezeichnet Pfarrer Hirt die Großspende der Brennet GmbH mit Sitz in Wehr-Brennet, die im September einging. Mit ihr kann der zweite Wohnblock komplett finanziert werden. Eine Entwicklung, die niemand für möglich gehalten hatte. Die Zukunftsvision zur weit größeren Eigenfinanzierung des Lebenshauses wurde mit dieser Großspende Wirklichkeit. Der erste Wohnblock konnte bisher mit vielen Einzelspenden gebaut werden. Pfarrer Hirt spricht von einem denkwürdigen Tag für das Uganda-Lebenshaus und die Zukunft zahlloser Kinder und kommender Generationen im "Abseits" von Uganda, als die Zusage der Brennet GmbH kam, die kompletten Baukosten des zweiten Bauabschnitts in Masaka als wahrhaft nachhaltige Zukunftsinvestition zu übernehmen. Im Spätherbst soll mit dem Bau begonnen werden. Der erste Bauabschnitt soll Ende des Jahres bezugsfertig sein. 

Hoffnung, finanziell unabhängiger zu werden

Jetzt ist die Hoffnung groß, dass auch genug Geld für den dritten Wohnblock zusammen kommt. Mit den Mieteinnahmen soll eine größere, wertvolle, finanzielle Unabhängigkeit des Lebenshauses garantiert werden, das aber auch in Zukunft auf Spenden angewiesen sein wird. Vertraglich ist mit einem Schwesternorden der Diözese Masaka abgesichert, der auch die Heimleiterin des Lebenshauses stellt, dass jeder Euro der Mieteinnahmen unter Einbehalt von 15 Prozent Rücklagen für Instandhaltung ausnahmslos dem Lebenshaus in Kyato zur Finanzierung der Lohnkosten der Betreuerteams der Kleinkinder und das Schulkinderprogramm dauerhaft zugutekommt. Für das Bauprojekt wurde ein separates Konto eröffnet. Somit sind die "Revival Future Homes" und das Lebenshaus finanziell getrennt. Vom Lebenshaus dürfen keine Spendengelder in das Projekt "Revival-Future-Homes" fließen. Mit den Wohnungen soll den Menschen in der Stadt, in der Wohnungsnot herrscht, fairer bezahlbarer Wohnraum angeboten werden, ebenfalls ein gutes Werk in einem armen Land. Alle Verwaltungs- und Teammitglieder des Vereins Uganda-Lebenshaus-Projekthilfe arbeiten ehrenamtlich. Es fallen keine Verwaltungskosten oder Gebühren an. Auf der Ehrenamtlichkeit und Spenden gründen sich alle Projekte, zu denen die Brennet GmbH jetzt einen großen Beitrag geleistet hat. Peter Meister

Das Team Lebenshaus Uganda positioniert sich neu
 
Mit dem Ende des Jahres 2020 jährt sich das Bestehen der Förderunterstützung für das Uganda Lebenshaus zum 10. Mal. Seit zehn Jahren sind wir unermüdlich im Einsatz, mit euch als Unterstützer an unserer Seite. In den vergangenen Jahren wurde sehr viel Aufbauhilfe geleistet. Nun heißt es, diese Arbeit auf sichere Beine zu stellen, das Projekt weiter in die Selbstständigkeit führen", heißt es im Weihnachtsrundbrief 2020. 
Aus diesem Anlass hat das Team rund um das Lebenshaus im Oktober 2020 einen eigenen Verein gegründet. Die Gründungsversammlung konnte mit begrenzter Teilnehmerzahl auch trotz Corona in Waghäusel stattfinden. Der Verein ist als gemeinnützig anerkannt und bereits im Vereinsregister eingetragen.
Mit diesem Schritt der Vereinsneugründung, löst sich das Lebenshaus von dem Projekthilfe Uganda e.V., dem wir bisher angehören durften, wofür wir uns ausdrücklich bedanken! Die Kooperation mit der Uganda Projekthilfe Bruchsal bleibt selbstverständlich weiter bestehen, nur können wir mit einem eigenen Verein eigenständiger agieren und speziell eigene Fördermittel beantragen, was in der bisherigen Konstellation nur bedingt möglich war. Mit gezielten Förderprojekten wollen wir in den nächsten Jahren versuchen eine stückweite Eigenfinanzierung des Lebenshauses zu erreichen. Wenn das Projekt langfristig und nachhaltig bestehen bleiben soll, muss es einen gewissen Grad an Selbstständigkeit erreichen und darf nicht nur von Spendengeldern abhängig bleiben.
Gabriele Schäuble aus Laufenburg gehört dem gemeinnützigen Verein Uganda Lebenshaus Projekthilfe e.V. als 1. Beisitzerin an.
Zehn Jahre Förderunterstützung - Das Lebenshaus sagt danke
Das 10-jährige Bestehen der Förderunterstützung für das Uganda Lebenshaus möchten wir auch dazu nutzen, uns bei allen unseren Unterstützern zu bedanken! Alle einzeln auflisten können wir nicht, heißt es im Dezember-Rundbrief. Auch ganz viele unterschiedliche Menschen mit ganz unterschiedlichen Ideen aus der Seelsorgeeinheit Laufenburg-Albbruck haben sich für das Lebenshaus engagiert - vor Ort beim Auf- und Ausbau des Lebenshauses oder  um die nötigen kleinen und großen Spenden zu erreichen, ohne die es auch in Zukunft nicht gehen wird. 
Das Uganda Lebenshaus trägt sich durch unterschiedliche Initiativen sowie  Ideen quer durch ganz Deutschland und wird auch weiter von dieser Art von Unterstützung abhängig sein.
Das Lebenshaus hat sich von der Außenwelt abgekapselt - Corona-Virus sorgt für Ausnahmesituation
- 20.05.2020 - 
Der Batterie-Raum der Photovoltaik-Anlage garaniert eine autonome Stromversorgung. Bilder: Raphael Rehm
Als ob das Corona-Virus in Uganda nicht schon genug Katastrophe wäre, jetzt muss auch noch Hochwasser dazu kommen. So die Reaktionen aus dem in der Seelsorgeeinheit Laufenburg-Albbruck etablierten Freundeskreis des von Pfarrer Günter Hirt gegründeten Lebenshauses im afrikanischen Busch. Auf Nachfragen gab es aber dann Entwarnung: Das Lebenshaus in Kyato ist bisher sowohl vom Corona-Virus als auch von den Überschwemmungen verschont geblieben. „Wir sind alle sehr besorgt, viele andere Gebiete im ganzen Land werden von den Überschwemmungen mitgerissen, Strom gibt es nur noch für Krankenhäuser. In weiten Bereichen droht eine Hungersnot. Uns hier in Kyato geht es immer noch gut und allen Kindern geht es gut“, schreibt Schwester Maria, die Leiterin des Lebenshauses.
In der Not zeigt sich, was die eigene Landwirtschaft wert ist.
Jetzt zeigt sich auch, wie lebenswichtig die von Helfern aus Deutschland installierte eigene Stromversorgung über Photovoltaik und die eigene Trinkwasserversorgung aus Tiefbrunnen ist. Und dass sich das Lebenshaus weitgehend über die aufgebaute eigene Landwirtschaft ernähren kann. Aber die Familien, die jetzt die Kinder versorgen müssen, leiden mittlerweile Not und müssen vom Lebenshaus unterstützt werden, was nur mit zusätzlichen Spenden aus Deutschland möglich sein wird. Die Lebensmittelpreise steigen in astronomische Höhen, weiß Schwester Maria zu berichten. Salz ist nur noch auf dem Schwarzmarkt zu haben.
In der Not zeigt sich richtig, wie wertvoll die aufgebaute Eigenversorgung ist
In der Not zeigt sich, was die eigene Landwirtschaft wert ist.
Um die Kinder und das Personal vor den im Land um sich greifenden Infektionen zu schützen, hat sich das Lebenshaus von der Außenwelt abgekapselt. Alle leben in Isolation. Die Kinder gehen nicht mehr zur Schule, sondern wurden zu ihren Ersatzfamilien gebracht. Bei fünf Kindern war dies nicht möglich, sie bleiben im Lebenshaus. Die Betreuerinnen, die Ordensschwestern und ein Koch sind nach wie vor im Lebenshaus und halten den Betrieb und die Betreuung von 24 Kindern auf Sparflamme aufrecht. Der Leiter der Landwirtschaft hält ebenfalls vor Ort die Stellung, um die Gärten und Felder so gut es geht zu bewirtschaften und sich um die Tiere zu kümmern. Das restliche Team verbringt die Ausgangssperre bei den Familien, die sonst auf sich allein gestellt wären. Weitsichtig wurde noch vor Inkrafttreten der Ausgangssperre in Masaka ein Großeinkauf getätigt. Damit und von den eigenen Landwirtschaftsprodukten kann sich das Team bisher selbst versorgen. „Durch diese Unabhängigkeit ist das Leben weit ab vom Schuss der momentan wohl beste Schutz“, heißt es in einer Nachricht an den Freundeskreis.
Überschwemmungen sorgen für tagelangen Stromausfall im Land
 
Als Gabi Schäuble mit Schwester Angela, Rudi Huber, Eva Barrtmann und Isaac im März am Victoriasee war, war die Welt noch in Ordnung.
Was ist der Grund für die Überschwemmungen im Land und den tagelangen Stromausfall: Eine neun Fußballfelder große schwimmende Insel war vom Festland abgebrochen und war auf dem Victoriasee herumgetrieben. Letztlich wurde die Insel durch die Strömung in den Abfluss des Nils geschwemmt und verstopfte dort zwei Dämme, die zur Stromgewinnung dienen. Die Turbinen stehen bis heute still, schreibt die in Berlin erscheinende TAZ. Seitdem bemüht sich ein ganzes Bataillon von Soldaten und Ingenieuren mit Baggern, Baukränen und Hebeanlagen den schwimmenden Morast aus den Dammmauern zu säubern. Dabei handelt es sich zum Großteil um schwimmende Wasserhyazinthen, die den See und dessen Ufer seit Jahrzehnten wie eine Plage besiedeln. Hinzu kommen seit rund einem Jahr starke Regenfälle in der ganzen Region des Victoria-Beckens, dem größten Süßwassersees Afrikas und zweitgrößten See weltweit. Durch die Verstopfung der Dämme steigt der Wasserstand mittlerweile auf ein Rekordhoch von 13 Metern über dem Normalstand. Der See überschwemmt immer mehr Marschland und Sumpfgebiete. Starke Regenfälle verursachen zahlreiche Erdrutsche, wodurch zahlreiche Menschen verschüttet wurden.
Laut einem Bericht der TAZ vom 9. Mai betrachtet das UN-Welternährungsprogramm (WFP) die Überschwemmungen mit Sorge. Durch die Corona-Krise seien ohnehin über 20 Millionen Menschen in der Region von Hunger betroffen. Ernteausfälle durch Fluten könne die Krise noch verschärfen. Hoffnung sei nicht in Sicht: Die meteorologischen Institute der Region kündigen für die nächsten Wochen weitere Regenfälle an. Peter Meister
Neuigkeiten aus Uganda im Lebenshaus-Rundbrief Mai 2020 mit den Themen:
Auch in Uganda war der Osterhase - Schulbesuch in Villa Maria und Kyamulibwa - Herzoperation geglückt - Medizinischer Versorgungstag - Küchenumbau abgeschlossen - COVID-19 - die Lage in Uganda

Gabi Schäuble: "In großem Elend ein kleines Paradies"
- 16.04.2020 -  Laufenburger Zimmermeisterin  im Arbeitseinsatz in Uganda
Weitere Bilder vom Lebenshaus: Bilderserie 1  Bilderserie 2  Bilderserie 3
Gabi Schäuble (4. von rechts) mit dem Lebenshaus-Team.
Tief beeindruckt von der Bedeutung des von Pfarrer Günter Hirt gegründeten Lebenshauses im Busch in Uganda und persönlich bereichert von dem Erlebten ist die Laufenburger Zimmermeisterin Gabi Schäuble von ihrem Arbeitseinsatz gesund zurückgekehrt. Wenn sie von den Kindern erzählt, die ohne das Lebenshaus keine Lebenschance hätten und von der Liebe, mit denen sie von den Ordensschwestern und dem Personal umsorgt werden, dann sprudelt es förmlich aus ihr heraus. Und der eigentliche Auftrag, ein Dach für den erweiterten Küchenbereich zu bauen, tritt schon fast in den Hintergrund.Glückliche Fügung auch, dass die drei Entwicklungshelfer im letzten Moment heil nach Deutschland zurück gekommen sind. "Jetzt steht in Uganda alles Kopf und alles ist gesperr, obwohl nur wenige Coronainfizierte gemeldet werden. Wie auch, wenn so gut wie keine tests gemacht werden? - Unser Lebenshaus ist Gott sei Dank noch unberührt", schreibt Pfarrer Hirt in einem Brief an die Unterstützer.
 
„Wo bin ich da hingekommen, auf was habe ich mich da eingelassen“, habe sie gedacht als sie mit ihren Begleitern Rudi Huber aus Riegel und seiner Partnerin Eva Bartmann in den frühen Morgenstunden auf der ausgefahrenen Schotterstraße Richtung Lebenshaus in der Region Kyoto im Kalungu-Distrikt mitten im Busch gebracht wurde. Sie sah die Menschenmengen an Wegesrand, Tagelöhner die auf Arbeit warteten, und somit gleich zu Beginn „das große Elend in einem wunderschönen Land“.
Im Lebenshaus wurden sie mit einer Herzlichkeit empfangen, die überwältigend war. Und so gehen die Schwestern und Mamis, wie die Betreuerinnen heißen, auch mit den Kindern um, sagt Gabi Schäuble bestimmt. Die Mamis seien rund um die Uhr bei den Kindern, auch nachts, damit die meist traumatisierten Kleinen nicht alleine sind.
Viel mehr als ein Bauprojekt
Gabi Schäuble mit Rudi Huber und einem Helfer beim Bau des Küchendaches. Fotos: Raphael Rehm
„Wer es nicht selbst erlebt hat, kann nicht ermessen, was das Lebenshaus nicht nur für die Kinder, sondern auch für die in Lehmhütten wohnenden armen Menschen bedeutet“, betont die Zimmermeisterin und stellvertretende Bürgermeisterin von Laufenburg. Sie ist voll des Lobes für alle, die diese Stätte der Geborgenheit und der Zuversicht aufgebaut haben. „Es ist wie ein kleines Paradies inmitten großen Elends“.
Gabi Schäuble hat nicht nur miterlebt, wie gut es den Kindern geht, wie sie sich entwickeln, nachdem viele in einem hoffnungslosen Zustand „eingeliefert“ wurden. Sondern auch wie überlebenswichtig das Lebenshaus für die Menschen im Umkreis geworden ist. Hier können sie in Kanistern sauberes Trinkwasser holen, hier erfahren sie medizinische Betreuung.
Das Haus ist gut geführt, versichert Gabi Schäuble. Die Leiterin, Schwester Maria, fährt eine klare Linie, weiß was wichtig und richtig ist. „Sie hat ein so großes Herz“. 
Das Lebenshaus zahlt mit den Spenden für 47 Kinder das Schulgeld
Derzeit gehen 47 Kinder in die Schule, für die das Lebenshaus das Schulgeld bezahlt. Den Kindern eine Schulbildung zu ermöglichen, sei ohne Alternative, denn nur so können die Kinder im Leben Fuß fassen, sagt die Fachfrau aus Laufenburg. Sonst würde man sie nach ihrer Zeit im Lebenshaus wieder ins völlig Ungewisse entlassen müssen.
 
Das Lebenshaus benötigt pro Monat zwischen 3000 und 4000 Euro Zuwendungen aus Deutschland, damit es überleben kann. Damit wird die Verpflegung und Versorgung bestritten, werden die Bediensteten bezahlt und auch das Schulgeld. Deshalb bittet Gabi Schäuble nicht nur um weitere Spenden, sondern sie plädiert auch leidenschaftlich für die Übernahme sogenannter fester Patenschaften. Dabei geht es um mindestens 30 Euro pro Monat, die per Dauerauftrag an das Lebenshaus gehen. Anders als bei spontanen Spenden, kann die Leitung mit diesem Geld garantiert rechnen.
Kontaktaufnahme auf der Baustelle.
„Was sind 30 Euro im Monat, gemessen an dem, was damit bewirkt werden kann“. Und sie hat sich jetzt verlässlich davon überzeugen können, dass jeder Euro segensreich verwendet wird und nicht in bürokratischen Strukturen versinkt. „Dafür bürgt Pfarrer Hirt und sein Team“. Daran gibt es für Gabi Schäuble, wie für alle, die vor ihr an der Entwicklung des Lebenshauses mitgearbeitet haben, keinen Zweifel.
Ach ja, da war doch noch das Dach: „Das Dach haben wir mit für uns unkonventionellen Methoden aufgebaut. Das war eigentlich kein Problem. Sich mit dem begnügen, was man eben hat und das Beste daraus machen, ist auch eine Erfahrung“.
Mit Heinz und Adelheid Lüthy hat es 2013 angefangen. Sie waren die ersten aus der Seelsorgeeinheit und leisteten in zwei Einsätzen Pionierarbeit beim Aufbau des Hauses. Ihrem Beispiel folgten acht weitere Helfer aus der Seelsorgeeinheit.  Rohbau, Tiefbrunnen für reines Trinkwasser, Photovoltaik-Anlage für eigene Stromversorgung, Aufbau eigener Landwirtschaft für gesunde Ernährung und in letzter Zeit die Entwicklung einer medizinischen Basisversorgung auch für die Menschen im Umkreis, sind nur die wichtigsten Stationen seit Gründung des Lebenshauses. Peter Meister
 

Zimmermeisterin Gabriele Schäuble baut Dach auf die Lebenshaus-Küche
 30.01.2020 -  Die stellvertretende Bürgermeisterin  aus Laufenburg hilt in Uganda mit - Beeindruckt von Pfarrer Hirt   
 
Gabi Schäuble mit den Plänen für das Küchendach des Lebenshauses. Bild: Peter Meister
Das Lebenshaus Uganda, Rettungsinsel im afrikanischen Busch für Kinder, die sonst keine Lebenschance hätten, braucht dringend ein Dach für den erweiterten Küchenbereich. Zimmermeisterin Gabriele Schäuble fliegt Mitte Februar für vier Wochen nach Afrika, um wie von Lebenshaus-Gründer Pfarrer Günter Hirt gewünscht, auf die bisher offene Küche, die aus hygienischen Gründen erweitert wird, ein richtiges Dach zu bauen. Die in Laufenburg auch als stellvertretende Bürgermeisterin bestens bekannte Fachfrau wird dabei von einem Zimmerermeister aus Riegel am Kaiserstuhl und dessen Partnerin unterstützt. Alles hat sich auf wundersame Weise zusammengefügt, erzählt Gabi Schäuble.Wie kommt die 56jährige Zimmerermeisterin dazu, sich auf dieses Wagnis einzulassen, an einem Ort mit ganz anderen Lebensverhältnissen Entwicklungsarbeit zu leisten.„Ich bin einfach dem Werben von Pfarrer Hirt erlegen“, sagt Gabi Schäuble. Als Nachbarin des immer wieder mal im Laufenburger Pfarrhaus wohnenden 81jährigen Lebenshaus-Gründers, hat man sich kennen und schätzen gelernt.  Sie sei tief beeindruckt von der Leistung des pensionierten Pfarrers für die schutzlosen Kinder und die Menschen im Umkreis des Lebenshauses. „Ich bin dankbar, ihn kennengelernt zu haben und könnte ihm stundenlang zuhören. Und seinem bestimmten Wunsch, der eher ein Auftrag war, konnte ich einfach nicht widerstehen. Ich hatte keine echte Chance, nein zu sagen“ erzählt sie schmunzelnd.Sie bereut die Zusage aber keineswegs. „Ich habe natürlich Respekt, vertraue aber darauf, dass alles gut geht“. Schließlich ist sie nicht die erste aus der Seelsorgeeinheit Laufenburg-Albbruck, die im Lebenshaus Dienst leistet. Vor ihr waren es schon zehn Männer und Frauen, die im weit abgelegenen Busch mithalfen, die Zufluchtsstätte auf- und auszubauen.Zudem geht sie das Abenteuer nicht allein an. Sondern zusammen mit Rudi Huber aus Riegel , der in Stuttgart Bauingenieur studiert und seiner Partnerin Eva Bartmann. Zufall muss man es nicht nennen, sondern im Zusammenhang mit Pfarrer Hirt, eher Fügung. Rudi war mit Niels Nielsen auf der Meisterschule. Niels arbeitet seit einiger Zeit mit Gabi Schäuble in der Zimmerei zusammen. Und Eva wiederum begleitet ihren Rudi, wird aber als Sozialpädagogin ebenfalls segensreich wirken können.

Alle Helfer reisen auf eigene Kosten nach Uganda

 Die Baupläne sind fertig, zeigt Gabi Schäuble, die wie ihre Mitstreiter auf eigene Kosten ins Lebenshaus reist. Für wichtiges Material hat sie Spender gewinnen können. Maschinen, die vor Ort bleiben, zahlt die Zimmerei Schäuble und hochwertige Schrauben stellt die Firma Maier-Sanitär aus Grunholz zur Verfügung. Freuen würde sie sich über weitere Spender, für das Gesamtprojekt Lebenshaus. Wie sie von Pfarrer Hirt weiß, wird jeder Euro gebraucht.Mit Heinz und Adelheid Lüthy hat es 2013 angefangen. Sie waren die ersten aus der Seelsorgeeinheit und leisteten in zwei Einsätzen im ugandischen Busch Pionierarbeit beim Aufbau des Hauses. Wie viele Spender auch, waren sie auf das Projekt aufmerksam geworden durch die Öffentlichkeitsarbeit des Laufenburger Pfarrgemeinderats. Ihrem Beispiel folgten weitere Helfer vor Ort: Florian und Anita Vögele, Claudia-Weber-Wagner, Mario Wagner, Patricia Ebner. Einige von ihnen engagierten sich immer wieder für mehrere Wochen oder Monate vor Ort. Thomas Albiez aus Unteralpfen war ein ganzes Jahr im Lebenshaus. Dann brachte Elias Binkert aus Schadenbirndorf sein technisches Know-how ebenfalls ein ganzes Jahr im Lebenshaus ein. Ihm folgte Tamara Hoppe aus Unteralpfen. Sie alle ließen sich von der authentischen Art von Pfarrer Hirt überzeugen, Dienst an den Ärmsten der Armen zu leisten.Rohbau, Tiefbrunnen für reines Trinkwasser, Photovoltaik-Anlage für eigene Stromversorgung , Aufbau eigener Landwirtschaft für gesunde Ernährung und in letzter Zeit die Entwicklung einer medizinischen Basisversorgung auch für die Menschen im Umkreis, sind nur die wichtigsten Stationen, seit Gründung des Lebenshauses. Peter Meister
Die Bedeutung des Lebenshauses wächst: Auffangstation - Anlaufstelle - Zuhause
- 21.12.2019 -    Rundbrief zu Weihnachten 2019 Rundbrief zu Weihnachten 2019 [2.5 MB] 
Wie die Bedeutung des Lebenshauses in Uganda wächst, verdeutlichen Pfarrer Günter Hirt und Raphael Rehm in ihrem Rundbrief zu Weihnachten 2019 an Beispielen.
23 Kinder sind im Lebenshaus, alle jünger als drei Jahre alt.
Aktuell leben 23 Kinder im Lebenshaus, alle weniger als drei Jahre alt. Für ihre Versorgung ist unser Betreuungs-Team rund um die Uhr im Einsatz. Vor allem die medizinische Basisversorgung konnte im Jahre 2019 entscheidend ausgebaut werden. Aber auch die Ernährung aus selbständiger Landwirtschaft macht ermutigende Fortschritte, "Uns geht es nicht darum, dass die Kinder genug zu Essen haben. Uns geht es vor allem auch darum, dass sie das Richtige zu Essen haben", sagt Raphael Rehm. Und Pfarrer Hirt ergänzt: „Wir wollen Nachhaltigkeit, die nicht mit Vergrößerung und Reglement beginnt, sondern mit Grundlagen zum eigenen besseren Weiterwirtschaften".   
Baby Latifa wurde von der Mutter einem drogenabhängigen Vater überlassen. Es bestand die Gefahr, dass der Vater ihr etwas antun könnte. Die örtliche Polizei bat uns um Hilfe. Latifa lebt nun im Lebenshaus und erfährt Liebe und Zuneigung.   Quelle:  LebenshausBaby Serina wurde vor einer fremden Haustür zurückgelassen. Die Bewohner haben im Haus geschlafen, als sie nachts draußen ein Baby weinen hörten. Sie haben sich Serina angenommen und sie zur Polizei in Kalungu gebracht. Die Polizei hat wiederum uns angerufen und unsere Mitarbeiter-haben sie abgeholt. Auch Serina lebt nun im Lebenshaus, wo sie sicher geborgen ist. 

Baby Janets Mutter ist bereits bei ihrer Geburt gestorben. Der Großvater von Janet hat das Mädchen aufgenommen und über ein Jahr für sie gesorgt. Doch diese Aufgabe hat den alten Mann belastet und er fühlt sich nicht mehr in der Lage, sich allein um das kleine Mädchen zu kümmern. Er bat das Lebenshaus um Hilfe und hat sie bekommen. Janet wohnt nun im Lebenshaus, wird umsorgt und bekommt regelmäßig Besuch von ihrem Opa.  

Ein Jahr medizinische Basisversorgung Quelle:  Lebenshaus23 Kinder sind im Lebenshaus, alle jünger als drei Jahre alt.

Vor einem Jahr, im Dezember 2018, wurde mit Justine Namaganda eine voll ausgebildete Krankenschwester, mit Zusatzausbildung als Hebamme, am Lebenshaus angestellt. Mit ihrer Hilfe wollen wir versuchen, der schlechten medizinischen Versorgung im ländlichen Bereich um das Lebenshaus entgegenzuwirken. Das medizinische Angebot wird inzwischen sehr gut angenommen und hat einen hohen Bekanntheitsgrad in der Bevölkerung erreicht. Durch die Anstellung von Justine, bietet das Lebenshaus inzwischen an sechs Tagen pro Woche, von Montag bis Samstag, eine medizinische Sprechstunde an. Dabei werden hauptsächlich Malaria, Pneu-Monia, Erkältung, Hautkrankheiten, Harnwegsinfekte und viele andere Beschwerden behandelt. Im Schnitt kommen auch zwei bis drei neue schwangere Mütter pro Monat dazu, die am Lebenshaus eine qualifizierte Betreuung erfahren.

Einmal im Monat kommt zusätzlich ein ArztEinmal im Monat kommt zusätzlich ein Arzt zum Lebenshaus und bringt manchmal Medikamente. Ansonsten können Medikamente von der Apotheke in der Stadt bezogen werden. Unsere Patienten zahlen keine Konsultationsgebühr, aber sie zahlen für ihre Medikamente, damit wir unsere Ausgaben decken können. Mittellose und hilfsbedürftige erfahren kostenfreie Behandlung. Jede Woche werden zudem am Donnerstag Hausbesuche in der Gemeinde gemacht, um kranke Menschen zu betreuen, die nicht in der Lage sind, das Lebenshaus oder ein Krankenhaus zu erreichen. Die für sie erbrachten Dienstleistungen sind kostenlos.Das Spendenkonto der Projekthilfe Uganda e.V. Bruchsal. IBAN: DE57 6606 1724 0023 010801 // BIC: GENODE62WGA; Volksbank Stutensee-Weingarten, Verwendungszweck: Lebenshaus, Adressangaben für Spendenquittung. 

 


Birndorfer baute Stockbetten im Lebenshaus in Uganda
- 11.01.2019 -  Mit seinem handwerklichen Geschick hat Elias Binkert die Lebensverhältnisse verbessert
Uganda-Rundbrief Dezember 2018.pdf Uganda-Rundbrief Dezember 2018.pdf [1.3 MB]  Elias Binkert berichtete am Freitagabend (11. Januar 2019) im Bürgerhaus Birndorf über seinen Aufenthalt im Lebenshaus. Die rund 130 Besucher waren begeistert von dem Engagement des 24jährigen aus Schadenbirndorf. Am Tag zuvor hatte der SÜDKURIER über den Einsatz in Uganda berichtet.
Elias Binkert war vor allem auch der herzliche Kontakt zu Francis, Maria, Elisabeth und den vielen anderen Kindern im Lebenshaus ganz wichtig.
Bild: privat
Wenn Elias Binkert über seinen dreimonatigen Arbeitseinsatz im „Lebenshaus“ in der Region Kyato in Uganda berichtet, dann gehen seine Gedanken vor allem zurück an die Bewohner dieser Einrichtung und an alle, die sich um deren Wohl bemühen. „Ich hatte mich schnell eingelebt und reiche Erfahrungen im Kontakt mit den dortigen Menschen und deren Lebensumständen gemacht“, versichert  Elias Binkert. Wenn der „ehrenamtliche Entwicklungshelfer“ über seinen Aufenthalt erzählt, dann wird seine Begeisterung spürbar, sich zu engagieren und auch auf dem Weg der kleinen Schritte etwas Positives zu bewirken. „Ich konnte alle meine Vorhaben umsetzen und denke, dass die dortigen Menschen, die auf alle ehrenamtlichen Helfer immer neue Hoffnungen setzen, von mir nicht enttäuscht waren.“

Froh ist Elias Binkert, dass er ohne Folgeschäden die Malaria nach wenigen Tagen überstanden hat. Kurz vor Weihnachten ist der junge Birndorfer wieder gesund in die Heimat zurückgekehrt.  

Trinkwasserversorgung als Schwerpunkt

Dank der mitgebrachten Spenden war es Elias Binkert möglich, nach dem selbst entwickelten System Betten für die Kinder zu bauen. | Bild: privat

Schwerpunkte bei dem jüngsten Hilfseinsatz waren die Trinkwasserversorgung, die Verbesserung des Bewässerungs-Systems und vor allem der Anschluss an die öffentliche Wasserleitung. Vielfach sei Spontanität und Improvisationsgabe die richtige Lösung für Probleme. Dank der Spenden konnte Elias Binkert die Verhältnisse im Lebenshaus und darüber hinaus verbessern. Mit seinem handwerklichen Geschick und einem Teil der mitgebrachten Spenden entwickelte der engagierte Birndorfer ein Stecksystem für Stockbetten. Mit ihm ist es möglich, dass selbst in der kleinsten Unterkunft“ Kinder eine Schlafstätte finden können. 

„Wenn es passt, werde ich den Aufenthalt im Lebenshaus nochmals wiederholen“, ist sich Elias Binkert sicher, der ab Februar in einem Birndorfer Unternehmen als Techniker eine Arbeitsstelle antreten wird. Er, der nebenberuflich als Fachkraft für Landwirtschaft tätig ist, musste während seines Einsatzes in Uganda rasch feststellen, dass bei entsprechender Bewirtschaftung auch höhere Erträge zu erreichen wären.

Aber Fachkenntnisse zu vermitteln, sei ein sehr schwieriges Unterfangen. „Die Einheimischen vertreten einfach den Standpunkt, Heute ist Heute und Morgen ist Morgen“, so die Erfahrung des 24-Jährigen aus Birndorf. „Diese Menschen leben aus der momentanen Fülle. Lebens- und Futtermittel zu konservieren, ist den Einheimischen völlig fremd.“ Dies sei mit ein Grund, dass während der langen Trockenheitszeiten und Dürreperioden die Versorgungslage in dem Land katastrophal ist.

Das Projekt: Der 24-jährige Elias Binkert aus Birndorf hat in dem in der Region Kyato gelegenen „Lebenshaus“ ehrenamtlichen Entwicklungsdienst geleistet. In dieser Einrichtung sind vornehmlich Waisen- und Halbwaisenkinder untergebracht, die ohne dieses Hilfsprojekt weder eine Überlebenschance noch die Chance auf Bildung hätten.

Tamara Hoppe aus Unteralpfen hilft im Lebenshaus in Uganda
- 05.11.2018 -  Aus dem SÜDKURIER von Doris Dehmel Quelle:  privatViele Studierende planen nach ihrem Examen eine größere Reise, wollen die Freizeit vor dem Einstieg in den Beruf für Spaß und Vergnügen nutzen. Auf einer total anderen Einstellung gründet der Entschluss der 26-jährigen Tamara Hoppe aus Unteralpfen, die nächsten Monate in Uganda zu verbringen. "Ich wollte die Zeit bis zum Start meines Referendariats als Grundschullehrerin sinnvoll nutzen". 

Musik auch fern der Heimat
Deshalb entschloss sie sich für einen Aufenthalt im "Lebenshaus" im ugandischen Busch in der abseits gelegenen Region Kyato. Die Koffer sind gepackt und darin viele Dinge verstaut, auf die in der Zufluchtsstätte für Kinder dringend gewartet wird. Ersatzteile sind ebenso dabei wie Handwerkszeug aber auch Erstlingsnahrung für die Neugeborenen. Wenn der Platz für persönliche Dinge auch knapp wurde, entschied sich die musikbegeisterte Tamara Hoppe doch ihre Ukulele mitzunehmen, um ihre Leidenschaft für Musik auch fern der Heimat zu pflegen. Am 9. November wird sie in Frankfurt ins Flugzeug steigen und nach einem Zwischenstopp in Istanbul schließlich am Entebbe Airport in Uganda landen.
Arbeitsalltag im Lebenshaus
Tamara Hoppe, die "richtig viele Impfungen" hinter sich hat, ist gespannt auf ihre neue Aufgabe. Sie, die beruflich ihren Fokus auf Grundschulkinder setzt, hat sich bei ihrer Schwester die Hebammenschülerin ist und ihrer erfahrenen Mutter Manuela eingehend über die Versorgung mit Neugeborenen informiert. Diese werden zunächst ihren Arbeitsalltag im "Lebenshaus" bestimmen. Durch die hohe Müttersterblichkeit müssen hier immer mehr Neugeborene aufgenommen werden, was zu einer totalen Überfüllung der Einrichtung führe.
Spenden im Gepäck
Die ehrenamtliche Entwicklungshelferin hofft, dass sie vom Heimweh in den nächsten Monaten verschont bleibt – auch ihre Familie und ihr Freund werden sie über die Weihnachtstage vermissen. Mit im Gepäck sind auch Spenden von Privatpersonen, aber auch der "Eurofighter" aus Unteralpfen und der Bannholzer "Gupfenfläxer" aus Bannholz die zur Anschaffung der notwendigsten Dinge in dem "Lebenshaus" dienen.

Unterstützer- und Spenderkreis wird immer größer

 - 10.10.2018 -  Uganda-Abend mit Lebenshausgründer Pfarrer Hirt in Birndorf 

Quelle:  Peter Meister

 Der Unterstützerkreis für das Lebenshaus in Uganda wird immer größer und die Spendenbereitschaft ist ungebrochen. 90 Frauen und Männer aus der ganzen Seelsorgeeinheit sind am Dienstagabend in den Bürgersaal nach Birndorf gekommen, um sich von Lebenshaus-Gründer Pfarrer Günter Hirt über die Entwicklung des Uganda-Lebenshauses informieren zu lassen. Am Ende des vom Gemeindeteam Birndorf organisierten Abends waren 1.275 Euro im Spendentopf, dazu kommen 815 Euro aus einer Geburtstagsfeier in Laufenburg. Die Seelsorgeeinheit Laufenburg-Albbruck ist längst ein fester Bestandteil im Unterstützerkreis geworden, ohne den das Lebenshaus noch längere Zeit nicht überleben kann.

  Quelle:  Peter MeisterMit Heinz und Adelheid Lüthy hat es vor über fünf Jahren angefangen. Sie waren die ersten aus der Seelsorgeeinheit und leisteten in zwei Einsätzen im ugandischen Busch Pionierarbeit beim Aufbau des Hauses. Wie viele Spender auch, waren sie auf das Projekt aufmerksam geworden durch die Öffentlichkeitsarbeit des Laufenburger Pfarrgemeinderats. Ihrem Beispiel  folgten weitere Helfer vor Ort: Florian und Anita Vögele, Claudia-Weber-Wagner, Mario Wagner, Patricia Ebner. Einige von ihnen engagierten sich immer wieder für mehrere Wochen oder Monate vor Ort. Thomas Albiez aus Unteralpfen war ein ganzes Jahr im Lebenshaus. Jetzt setzt Pfarrer Hirt große Hoffnungen in das technische Know-how des 24-jährigen Elias Binkert aus Schadenbirndorf, der von September an ein ganzes Jahr im Lebenshaus mithelfen wird. Und in Kürze folgt Tamara Hoppe aus Unteralpfen. Sie alle ließen sich von der authentischen Art von Pfarrer Hirt überzeugen, Dienst an den Ärmsten der Armen zu leisten. Die Spender können sich darauf verlassen, dass jeder Euro direkt und ohne Kosten für Bürokratie der Einrichtung und den Kindern zu Gute kommt, wie Pfarrer Hirt in anrührender Weise an vielen Beispielen und Lebensgeschichten verdeutlichte. Sie können sicher sein, dass durch ihren Beitrag vielen Kindern ein neues Lebens ermöglicht wird.
Anlaufstelle auch für die Menschen im Busch
Das Lebenshaus ist Zufluchtsstätte für knapp 40 Kinder im ugandischen Busch. Die meisten davon hätten sonst keine Überlebens- und schon gar keine Entwicklungschance. Dazu kommen Kinder und ihre Familien im gesamten Umfeld, die hier Lebenshilfe und eine menschenwürdige Behandlung erfahren. Ziel ist es, die Kinder soweit aufzubauen, dass sie nach ihren ersten Lebensjahren den ugandischen Bildungsweg beschreiten können. Das Lebenshaus bleibt Zufluchtsort und Kontaktstelle während der Schulzeit und vor allem während der Schulferien. Neben Auffangstation und Zuhause fungiert das Lebenshaus zusätzlich als Anlaufstelle und für alle ratsuchenden, schwachen und kranken Menschen aus der notleidenden Umgebung, niemanden wird der Zutritt verweigert.
Tief beeindruckt lauschten die Besucher den Schilderungen von Pfarrer Hirt, die einen Eindruck vermittelten, wie viel Energie und Überzeugungskraft dahinter steckt, das Lebenshaus im Busch aus dem Nichts aufzubauen. In einer Gegend ohne Strom, ohne trinkbares Wasser, ohne nutzbares Land. Günter Hirt verstand es, Menschen von der Notwendigkeit ganz Armen und Hilflosen zu helfen zu überzeugen. Und seiner  Unnachgiebigkeit ist auch zu verdanken, dass Hilfsorganisationen ihren finanziellen Beitrag leisten. Beispielhaft war die Information über den Kampf um eine Krankenschwester und Hebamme, nachdem es in letzter Zeit schon gelungen war, Arztbesuche und Impfstation als ständige Einrichtung zu ermöglichen, auch als Angebot für die Menschen in der Umgebung. Die Kinder werden längst nicht nur körperlich versorgt, sondern von Sozialpädagogen betreut, damit sie ihre schrecklichen Lebensgeschichten verarbeiten können.
"Niemand hat so gutes Trinkwasser wie wir"
„Niemand weit und breit hat so gutes Trinkwasser wie wir“, freute sich Pfarrer Hirt, längst ein Angebot über das Lebenshaus hinaus. Buschbewohner können sich in Kanistern sauberes Wasser aus dem Brunnen holen, der 42 Meter tief gebohrt wurde.Unbeirrt von immer wieder vorkommenden Rückschlägen etwa durch Dürreperioden wird nach der Entwicklung einer nachhaltigen Landwirtschaft und Tierhaltung gearbeitet für eine zukünftige Eigenversorgung. Hilfe zur Selbsthilfe ist das Stichwort. Auf Dauer soll das Lebenshaus aus eigener Kraft überlebensfähig  und selbständig sein.
Ein noch langer Weg, weiß der 79-jährige Lebenshaus-Gründer. Das Lebenshaus ist weiterhin auf die Mithilfe von anderen Menschen angewiesen. „Nur durch Spenden können wir die notwendige Hilfe leisten“, so Hirts Appell.  Peter Meister Dazu auch der sehr interessante Rundbrief, in dem Pfarrer Hirt und Freiwillge von ihrem Einsatz im Lebenshaus berichten. 

Lebenshaus-Rundbrief August 2018.pdf                                                                                                                                                   Lebenshaus-Rundbrief August 2018.pdf [1.2 MB]  

 

Uganda-Abend mit Lebenshausgründer Pfarrer Hirt in Birndorf
- 14.09.2018 -    Einen Uganda-Abend mit Lebenshaus-Gründer Pfarrer Günter Hirt veranstalten das Gemeindeteam Birndorf und der Freundeskreis Lebenshaus. Er findet am Dienstag, 9. Oktober 2018, 19.30 Uhr, im Bürgersaal in Birndorf statt. Nicht nur im Weinberg des Herrn vor Ort, sondern ganz aktiv am Nächsten, ist Pfarrer Hirt seit Jahren in Uganda engagiert.   Informationen, Bilder und Schilderungen seiner Arbeit aus dem Lebenshaus in der Region Kyato/Uganda wird er uns näher bringen. Seine herzliche und offene Art macht es möglich, an diesem Abend mit ihm in Kontakt zu kommen, schreiben Felix Lauber und Andrea Eckert vom  Gemeiindeteam Birndorf. Pfarrer Hirt selbst lädt in einer Nachricht an den Freundeskreis ebenfalls zu diesem Abend ein. „Bis zu diesem Abend wird Elias Binkert aus Schadenbirndorf schon fast zwei Wochen im Lebenshaus aktiv sein und wenige Wochen später folgt bereits Tamara Hoppe aus Unteralpfen. Sehr unterschiedlich werden ihre Aufgabenbereiche sein. Gemeinsam bleibt der Dienst an Menschen, die ohne diese Einrichtung und ohne unsere konkrete Hilfe kaum Überlebungschancen hätten. Mehr dazu an diesem Abend, bei dem ich zugleich für alle bisherige Hilfen danken möchte. Der Vortrag wird eine aktualisierte Fortsetzung des Vortragsabends vom Mai in Laufenburg sein und die ganz aktuelle Entwicklung und neue Perspektiven aufzeigen. Kommt bitte zahlreich und bringt möglichst viele weitere Interessierte mit. Das Netzwerk muss wachsen, damit TATsächlich der Mensch in die Mitte gerückt, Fluchtursachen bekämpft und nachhaltig Persönlichkeiten gefördert werden und somit eigene Zukunft eröffnet wird.“
Dazu auch der sehr interessante Rundbrief, in dem Pfarrer Hirt und Freiwillge von ihrem Einsatz im Lebenshaus berichten. 
Lebenshaus-Rundbrief August 2018.pdf Lebenshaus-Rundbrief August 2018.pdf [1.2 MB]
Das Lebenshaus ist auf einem guten Weg, braucht aber weiter Unterstützung vom Hochrhein
- 19.05.2018 -   Quelle:  Peter MeisterElias Binkert aus Schadenbirndorf hilft ein Jahr im von Pfarrer Hirt 2013 gegründeten Lebenshaus in Uganda mit. Foto: Peter Meister

„Wir sind auf einem guten Weg, aber noch nicht am Ziel“, beschrieb Pfarrer Günter Hirt bei einem Uganda-Abend die Situation des von ihm gegründeten Lebenshauses im afrikanischen Busch. Deshalb sei die Einrichtung für Kinder, die sonst keine Lebenschance hätten, auch weiterhin auf die praktische und finanzielle Unterstützung aus der Seelsorgeeinheit (SE) Laufenburg-Albbruck angewiesen. Mehr als 60 Unterstützer und Interessierte waren berührt von den Schilderungen des 79-jährigen Pfarrers, der sich im Februar und März in Kyato wieder von der Entwicklung des Lebenshauses und von der sinnvollen Verwendung der Spendengelder überzeugt hatte. Hirts Überzeugung ist wieder ein Stück gewachsen, dass das Lebenshaus Bestand haben und vielen im Elend lebenden, körperlich geschwächten und oft auch traumatisierten Kindern auch in den nächsten Jahren eine Lebensperspektive geben wird.
 

Schicksal eines Babys als Beispiel für die Hilfe

Er untermauerte diese Zuversicht mit der Schilderung des Schicksals eines Babys, das todkrank im Lebenshaus abgeliefert wurde. Seine Mutter war bei der Geburt gestorben, ein Vater nicht bekannt. Von dort wurde es ins Krankenhaus gebracht, wobei die Kosten aus dem Spendentopf getragen wurden. Nach mehreren Operationen hat das Baby durch die Fürsorge im Lebenshaus eine Lebenschance.

Lebenshaus als medizinische Anlaufstelle

Regelmäßig kommt auch ein Arzt ins Haus, das mittlerweile zur Anlaufstelle für all die Menschen in der total abgeschiedenen Gegend wurde, die sonst keine ärztliche Versorgung hätten. So verhält es sich auch mit der Trinkwasserversorgung, die von Helfern aus der Seelsorgeeinheit Laufenburg-Albbruck mit aufgebaut wurde. Die Menschen im Busch nehmen weite Wege auf sich, um sich in Kanistern Wasser zu holen.

Prinzip der Nachhaltigkeit und Hilfe zur Selbsthilfe

Aus den Schilderungen von Günter Hirt wird deutlich, dass das Prinzip Nachhaltigkeit und Anleitung zur Selbstversorgung greift, auch wenn es noch ein weiter Weg sei, bis sich das Lebenshaus durch Bewirtschaftung der Felder selbst trage. Doch die schrittweise Entwicklung sei beeindruckend, die nur durch Spenden möglich sei. Neueste Errungenschaft ist ein Traktor mit Zubehör, mit dem Steppe in nutzbares Ackerland verwandelt werden kann.

Viele Unterstützer aus der Seelsorgeeinheit

In der Seelsorgeeinheit Laufenburg-Albbruck fand Pfarrer Hirt bis dato große Hilfe für sein 2013 gestartetes Projekt, wofür er sich besonders bedankte. Heinz und Adelheid Lüthy unterstützen Pfarrer Hirt in Uganda seit 2013, kurz nach dem Start des Projekts, wie viele Spender auch aufmerksam geworden durch die Öffentlichkeitsarbeit des Laufenburger Pfarrgemeinderats. Ihnen folgten weitere Helfer: Florian und Anita Vögele, Claudia-Weber-Wagner, Mario Wagner, Patricia Ebner. Einige von ihnen engagieren sich immer wieder für mehrere Wochen oder Monate vor Ort. Thomas Albiez aus Unteralpfen war ein ganzes Jahr im Lebenshaus. Jetzt setzt Pfarrer Hirt große Hoffnungen in das technische Know-how des 24-jährigen Elias Binkert aus Schadenbirndorf, der von September an ein ganzes Jahr im Lebenshaus mithelfen wird.
Peter Meister

Pfarrer Hirt dankt Unterstützern des Lebenshauses
- 22.12.2017 - 

Quelle:  Pfarrer Hirt Das Lebenshaus in Uganda ist für die Kinder dort ein Paradies mit der Chance auf ein Leben mit guten Aussichten. Es ist ein Ort, an dem sie einfach Kind sein dürfen und ihre traumatischen Erlebnisse verarbeiten können. Pfarrer Günter Hirt dankt allen Freunden des Lebenshauses in Uganda herzlich für die spürbaren Hilfen und ihre Treue im Jahr 2017. "Zum echten Weihnachten-feiern gehört die Erfahrung des Zuhause, des Angenommen- und Getragenseins, die liebende Begegnung mit Gott, der sich uns im hilflosen Kind schenkt und herausfordert, und das Teilen der Freude", schreibt der Gründer des Lebenhauses. Das alles werde den Kindern im Haus, den Schulkindern und den armen Hütten, die dennoch die größeren Kinder immer wider aufnehmen, erfahrbar mit einer Sonderzuwendung zum Fest.  So werde wieder Kuchen gebacken und jedem Kind eine Kleinigkeit geschenkt. Und die Ersatzfamilien in armen Hütten erhalten etwas Lebensmittelhilfe zum gemeinsamen Feiern. Dies sei nur durch die Spender möglich. Kommendes Jahr werde er im Februar/März wieder selbst zum Lebenshaus fliegen, lässt Pfarrer Hirt wissen, mit der Bitte um weitere Unterstützung. -prm- Das Spendenkonto der Projekthilfe Uganda e.V. Bruchsal. IBAN: DE57 6606 1724 0023 010801 // BIC: GENODE62WGA; Volksbank Stutensee-Weingarten, Verwendungszweck: Lebenshaus, Adressangaben für Spendenquittung.
 Neues aus dem Lebenshaus: Die Schulkinder 2018

Aktuell betreut das Lebenshaus knapp 60 Kinder. 27 davon sind Kleinkinder, die bei uns zur Rundumbetreu-ung untergekommen sind. Die restlichen 33 Kinder gehen bereits zur Schule. Die meisten Kinder gehen zu der nahe gelegenen Boarding Primary School St. Mary Immaculate in Villa Maria. Ein paar Kinder besuchen auch die Schule von unserem Kooperationspartner der Projekthilfe Uganda in Kyambuliibwa. Nach vier Wochen Schulferien hat Mitte September der 3. Schultermin angefangen. Dieser geht bis zum 8. Dezember, danach kommen die ganz großen Ferien. Zwei Monate haben die Schüler dann frei und kommen zu ihren Familien, d.h. in unserem Fall zu Ersatzfamilien oder zurück ins Lebenshaus. Dann werden unsere Fachkräfte vor Ort wieder vor der Herausforderung stehen, die vielen Kinder aufzunehmen und auch zu beschäftigen. Durch gezielte Ferienprogramme sollen die Kinder während der langen Ferienzeit nicht zurückfallen oder den Anschluss an das folgende Schuljahr verlieren.
Dank  Unterstützung der Spender ist es möglich, diesen Kindern ein neues, selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen und den Zugang zu Schulbildung zu eröffnen.
So können 2018 wieder vier unserer Schützlinge eingeschult werden:

Quelle:  Lebenshaus

  

Lebenshaus (über)lebt mit Hilfe aus der Seelsorgeeinheit
 - 19.10.2017 -  Lebenshaus-Gründer Pfarrer Hirt berichtet über sein Projekt in Uganda  Pfarrer Günter Hirt mit dem Lebenshaus-Helfer Thomas Albiez aus Unteralpfen.
Fotos: Peter Meister
Die Fortschritte, die rund um das Projekt Lebenshaus in Uganda gemacht werden konnten, sind enorm. Lebenshaus-Gründer Pfarrer Günter Hirt berichtete am Mittwoch beim Uganda-Abend in der Pfarrscheuer in Luttingen den vielen Gästen aus der Seelsorgeeinheit Laufenburg-Albbruck über das Projekt, das vom Freundeskreis der Seelsorgeeinheit seit einigen Jahren intensiv unterstützt wird. Das Lebenshaus ist Zufluchtsstätte für rund 40 meist verwaiste oder verlassene Kinder im ugandischen Busch der abseits gelegenen Region Kyato (Kalungu Distrikt, Diözese Masaka), die ohne diese Hilfe kaum eine Lebenschance hätten. „Die nachhaltige Selbstversorgung der Menschen, die im Lebenshaus leben, ist auf einem guten Weg“, berichtete der pensionierte 78jährige Pfarrer Günter Hirt, der in der Seelsorgeeinheit sehr gut bekannt ist. Er betonte aber auch weiter: „Die Kinder und die Probleme gehen nie aus.“ Er ist stets auf der Suche nach qualifizierten ehrenamtlichen Helfern und spendenwilligen Paten. 

 Das Interesse am Uganda-Abend war groß.


Denn ohne Hilfe und Spendensei die Aufgabe nicht zu leisten, betonteHirt, der als ein Garant dafür gilt,dass jeder gespendete Euro direkt für dieKinder eingesetzt wird und so Hilfe zurSelbsthilfe möglich wird. Kindern zu helfen,dass sie leben lernen, ein echtes Zuhausefinden, zur Schule gehen könnenund eine Perspektive bekommen, dassind die grundlegenden Ziele des Projekts.Am Beispiel des kleinen Philipp zeichnetePfarrer Hirt dessen bisherigen Lebenslaufim Lebenshaus auf. Der kleineJunge wurde am Lebenshaus ausgesetzt.Ohne Eltern und ohne Zugehörigkeit zueinem Clan hätte der Junge keine Zukunftschancen,die er dank des Projektsnun bekommt. Die Gäste lernten währenddes Vortrags auch die einzelnen Projekteund die gemachten Fortschritte kennen.Immer wieder mussten aber auchRückschläge hingenommen werden, wieHirt berichtete. 

Quelle:  Peter Meister 

Aktuell wird dringend ein Kfz.-Mechaniker gebraucht - Ohne Spenden geht es noch nicht
In der Seelsorgeeinheit Laufenburg-Albbruck fand Pfarrer Hirt bis dato große Unterstützung für sein Projekt, wofür er sich besonders bedankte. „Ich habe sehr viele Freunde, sonst ginge das gar nicht“, betonte er. Heinz und Adelheid Lüthy unterstützen Pfarrer Hirt in Uganda seit etwa 2013, kurz nach dem Start des Projekts, wie viele Spender auch aufmerksam geworden auf das Projekt durch die Öffentlichkeitsarbeit des Laufenburger Pfarrgemeinderats  Peter Meister. Ihnen folgten etliche weitere Helfer: Florian und Anita Vögele, Claudia-Weber-Wagner, Mario Wagner, Patricia Ebner. Einige von ihnen engagieren sich sogar immer wieder für mehrere Wochen oder Monate direkt vor Ort in Uganda. Thomas Albiez aus Unteralpfen war bis zum April ein ganzes Jahr im Lebenshaus.  Er berichtete am Uganda-Abend  von seiner Arbeit und seinen vielfältigen Erfahrungen. Aktuell wird dringend ein Kfz.-Mechaniker gebraucht.
Charlotte Fröhse SÜDKURIER / -prm-

Eine Beschreibung des Lebenshauses und weitere Berichte 

Das Lebenshaus ist Zufluchtsstätte für knapp 40 Kinder im ugandischen Busch der abseits gelegenen Region Kyato, die nur eine geringe Lebenschance hätten. Dazu kommen noch weit mehr Kinder und ihre Familien im gesamten Umfeld, die hier Lebenshilfe und eine Stütze in ihrem Alltagskampf ums Überleben erfahren. Das Lebenshaus entstand aus der Erfahrung, dass in der Region Kyato viele erkrankte Kinder und Mütter nur im Glücksfall eine medizinische Versorgung bekommen. Gerade die Ärmsten sind dort oft auf sich allein gestellt. Unter elenden Verhältnissen führen sie ein hartes Leben im Busch. Fehlende Unterkünfte, Mangelernährung, schlechtes Wasser und sterbende Eltern versperren den Kindern eine menschenwürdige Zukunft.  Im Lebenshaus direkt bei den Ärmsten, werden deshalb Halbweisen-, Waisenkinder und Kinder aus sozialschwachen Familien aufgenommen und nach ihren ersten Lebensjahren der ugandische Bildungsweg ermöglicht.

Das Lebenshaus bleibt weiterhin Zufluchtsort und Kontaktstelle während der Schulzeit und vor allem in den langen Schulferien. Neben Auffangstation und Zuhause fungiert das Lebenshaus außerdem als Anlaufstelle für alle ratsuchenden, schwachen und kranken Menschen aus der Umgebung -  niemandem wird der Zutritt verweigert. 

Nicht zuviel Europa überstülpen: Patrizia Ebner aus Uganda zurück
 - 25.12.2016 - 
Patrizia Ebner mit Kindern aus dem Lebenshaus.
Das Weihnachtsfest hat Patrizia Ebner aus Luttingen mit einer neuen Lebenserfahrung verbringen können. Die 20-jährige Köchin ist von ihrem Einsatz im Lebenshaus in Kyoto in Uganda zurück und überwältigt von der dort gewonnenen Erkenntnis, mit wie wenig Menschen glücklich sein können. Und dass ein Leben ohne Hektik und Luxus sehr zufrieden machen kann. Sie hat erlebt, dass das Lebenshaus im ugandischen Busch eine segensreiche Einrichtung für besonders hilflose und geschwächte und oft traumatisierte Kinder ist, von denen viele nicht mehr leben würden, wenn sie nicht in dem von Pfarrer Günter Hirt aufgebauten Projekt Zuflucht gefunden hätten. Man spürt es im Gespräch mit Patrizia Ebner noch deutlich, wie tiefe Eindrücke der Aufenthalt im Lebenshaus hinterlassen hat. Die Fröhlichkeit und Herzlichkeit von Menschen, die in ärmsten Verhältnissen leben, haben sie am meisten überrascht und berührt. „Das rückt vieles im eigenen Weltbild zurecht“, sagt sie.

 
Schon der Empfang spät abends von den Kindern und dem Lebenshauspersonal sei überaus herzlich gewesen, mit Singen, Tanzen und Trommeln. Sehr freundschaftlich und hilfsbereit gehen auch die Kinder miteinander um, die Stärkeren unterstützen die Schwächeren wie selbstverständlich, so Patrizia Ebner, die das auf die bisher geleistete pädagogische Arbeit zurückführt. Sie spricht voller Hochachtung von der Lebensleistung des Lebenshausgründers Günter Hirt und der Entwicklung, die die Einrichtung in den letzten Jahren genommen hat, woran mehrere Angehörige der Seelsorgeeinheit Laufenburg-Albbruck mitgewirkt haben.

Zum Abschied versammelten sich Kinder und Personal. Rechts im Bild Thomas Albiez aus Unteralpfen und Pfarrer Hirt, links die Leiterin des Lebenshaus, Schwester Maria.

Aktuell leistet noch bis zum Frühling nächsten Jahres Thomas Albiez aus Unteralpfen eine ganz wertvolle Investition in eine nachhaltige Zukunft. Seine Aufgabe ist es, die Strukturen zu verbessern, die eine größtmögliche Selbstversorgung und wirtschaftliche Unabhängigkeit in dem abgelegenen Gebiet zulassen. Während ihres Aufenthalts sei es Pfarrer Hirt gelungen Land dazu zu kaufen, um noch mehr Gemüse als bisher anbauen zu können. Ziegen geben so viel Milch, dass es für die über 40 Kinder und das Personal reicht. Schon jetzt ist es so, es weit und breit kein Strom und kein sauberes Trinkwasser gibt - nur im Lebenshaus. Dreimal in der Woche können auch Bewohner der naheliegenden Lehmhütten Trinkwasser holen, was die Lebensqualität entscheidend erhöht.
Das Pizzabacken wurde zum ganz großen Hit
Patrizia Ebner hat mit den beiden Köchen einen abwechslungsreicheren Speiseplan entwickelt und ihnen Tipps zur Verbesserung der Hygiene gegeben. „Es gibt jeden Tag etwas anderes, viel landestypische Gemüse. Und durchaus gesund“. Als sie gezeigt habe, wie man Pizza herstellt, sei das zum großen Hit geworden„. Aber zu viel Europa sollte man den Menschen dort nicht überstülpen, ist die 20jährige Köchin überzeugt. Diese Einschätzung gelte nicht nur für das Essen.
Segensreiche Arbeit leisten auch Sozialpädagogen aus Baden-Württemberg, die während ihres Studiums jeweils ein vierteljährliches Praktikum im Lebenshaus absolvieren. Patrizia Ebner: “Die Kinder werden nicht nur aufbewahrt, sondern auch behutsam aufgebaut und unterrichtet.„ Etwa 15 Kinder sind derzeit soweit, dass sie zur Schule gehen können. “Der Abschied ist richtig schwer gefallen„, versichert die junge Frau, die den Aufenthalt in Kyoto als große Bereicherung erlebt hat. Peter Meister

Lebenshaus Uganda: Hilfe ist ein Geschenk des Himmels
- 10.12.2016 -  Thomas Albiez aus Unteralpfen will in einem Jahr nachhaltige Strukturen schaffen - Patrizia Ebner hilft vier Wochen mit 
Durch eine Solaranlage gibt es im Lebenshaus Strom. Thomas Albiez und sein gelehriger Schüler im Batterieraum.
Das Lebenshaus in Uganda, ein Zufluchtsort für extrem hilfsbedürftige Kinder, erfährt seit einer Gründung durch Pfarrer Günter Hirt auf Initiative der Pfarrei Heilig Geist entscheidende personelle und materielle Unterstützung aus der Seelsorgeeinheit Laufenburg-Albbruck. Eine ganz wertvolle Investition in eine nachhaltige Zukunft leistet seit April Thomas Albiez aus Unteralpfen, dessen Einsatz für ein ganzes Jahr geplant ist. Während dieser Zeit soll er die Einrichtung ausbauen und wirtschaftlicher gestalten, um die Abhängigkeit von Spendengeldern zu verringern. Für vier Wochen reist 20jährige Patrizia Ebner aus Luttingen mit Pfarrer Hirt ins Lebenshaus. Die ausgebildete Köchin wird versuchen Tipps und Regeln im Bereich Hygiene zu vermitteln. Oberste Ziel des 46 Jahre alten Thomas Albiez ist es, Strkturen zu schaffen, die selbsttragend sind, um dadurch eine langfristige Versorgung der bedürftigen Kinder zu gewährleisten.

Dies soll durch die Erweiterung der Landwirtschaft und Tierhaltung und einen effizienteren Einsatz der Ressourcen erreicht werden, betont Albiez gegenüber dieser Badischen Zeitung. Speziell die Bereiche, die das Lebenshaus mit lebensnotwendigen Gütern wie Nahrung, Trinkwasser und Strom versorgen, sollen nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten neu gestaltet werden.

Stromgewinnung für das Lebenhaus ist im ugandischen Busch im große Errungenschaft
Dabei hat das Lebenshaus schon sehr viel auf die Beine gestellt. So wurde im Jahr 2015 eine Solaranlage inklusive Batteriestation installiert, um die Einrichtung rund um die Uhr mit Strom zu versorgen. Dies ist im ugandischen Busch eine große Errungenschaft, schließlich gibt es im Umkreis von etlichen Kilometern keinen Strom, und selbst in der nächstgelegenen größeren Stadt Masaka fällt der Strom in regelmäßigen Abständen aus.

Allrounder Thomas Albiez zeigt dem Lebenshaus-Mitarbeiter, wo der Fehler bei der Traktor-Reparatur zu suchen ist.
Außerdem verfügt das Lebenshaus mittlerweile über eine eigene Wasserquelle, aus der Wasser für den alltäglichen Bedarf und für die Trinkwasseraufbereitungsanlage gepumpt wird. Davon profitieren auch die in der Umgebung lebenden Menschen, die zweimal pro Woche sauberes Trinkwasser aus der Filteranlage entnehmen können. Des weiteren wurde ein kleiner Traktor und Maschinen für die Feldbearbeitung angeschafft sowie eine kleine Werkstatt eingerichtet, um Reparaturen und Instandsetzungsarbeiten an den Gebäuden, Einrichtungen und an den örtlichen Maschinen ausführen zu können. Zwei Köche sorgen für die Mahlzeiten für die Kinder und die Mitarbeiter. Zudem steht ein Fahrzeug inklusive Fahrer zur Verfügung, um Einkäufe und andere Fahrten wie etwa Krankentransporte realisieren zu können.  
Aufgabe von Thomas Albiez ist es, die Mitarbeiter in all diesen Bereichen zu schulen und soweit zu trainieren, dass sie ihre Arbeiten selbstständig erledigen können. Dabei macht er seinen Angaben zufolge gute Fortschritte.
Köchin Patrizia Ebner hilft mit.
Er bleibe zuversichtlich, während seiner Einsatzzeit Strukturen aufbauen zu können, so dass das Lebenshaus wie ein kleines Unternehmen nachhaltig und wirtschaftlich geführt werden kann.  Für vier Wochen reist außerdem die 20jährige Patrizia Ebner aus Luttingen mit Pfarrer Hirt ins Lebenshaus. Die ausgebildete Köchin wird versuchen, Tipps und Regeln im Bereich Hygiene zu vermitteln. 
Lebenshausgründer Günter Hirt wird nicht müde zu versichern, wie wichtig die Hilfen vom Hochrhein für die Einrichtung sind, die schon mehreren Kindern das Leben gerettet hat und bezeichnet diese als "Geschenk des Himmels". Vor Thomas Albiez und Patrizia Ebner hatten schon Heinz und Adelheid Lüthy aus Laufenburg am Rohbau, der Stromversorgung und der Hauswirtschaft mitgearbeitet. Florian Vögele aus Schachen hat die Wasserversorgung mit aufgebaut und seine Mutter Anita sowie Claudia und Mario Weber-Wagner aus Laufenburg hatten sich im therapeutischen Bereich nützlich gemacht.
Einen großen Beitrag zur Entwicklung und Existenzsicherung des Lebenshauses haben auch die Geldspenden aus der Seelsorgeeinheit in den letzten Jahren beigetragen. Ganz aktuell wurden mehrere tausend Euro für die Einrichtung gespendet, darunter rund 1000 Euro von einer Kollekte einer Hochzeit, rund 900 Euro von Patrozinium und Pfarreifest in Luttingen, 400 Euro von der Theatergruppe Heilig Geist sowie ein nennenswerter Betrag, den Kirchenchöre nach einem Aufruf von Patrizia Ebner beigesteuert haben. Peter Meister

 

Herzliches Danke an den guten Hirten
- 18.04.2016 -  Fröhlicher Abend mit einem besonderen Seelsorger und Freund 

Weitere Bilder

 Quelle:  Peter MeisterPfarrer Klaus Fietz, Stiftungsratsvize Peter  Meister und PGR-Vorsitzende Sabine Läule (von links) überreichten Pfarrer Günter Hirt eine Spende für das Lebenshaus.Mit einem fröhlichen Abend dankte die Seelsorgeeinheit Pfarrer Günter Hirt für seinen Dienst in den vergangenen zehn Wochen. Die Pfarrgemeinde-ratsvorsitzende Sabine Läule drückte im Pfarrheim Heilig Geist in Laufenburg aus, was alle bekräftigten. „Pfarrer Hirt war mehr als eine Vertretung. Wir hätten ihn am liebsten bei uns behalten“. Den ganzen Abend war die Hochachtung und Zuneigung für den 77jährigen Hirten spürbar, der sich jetzt wieder seiner Lebensaufgabe „Lebenshaus in Uganda“ zuwenden kann, wo er unverzichtbarer Leiter dieses beeindruckenden Projekts ist. Und auch an seinem Wohnort in Nordfriesland wird er in der Seelsorge noch gebraucht. So feiert er zum Beispiel jeden Sonntagnachmittag einen deutschsprachigen Gottesdienst im dänischen Tondern.

 Quelle:  Peter Meister

Der Albbrucker Pfarrgemeinderat Günter Schulz offerierte seine für Kenner schon legendäre Paella.
Foto: Peter MeisterPfarrer Klaus Fietz hatte den Dank an seinen väterlichen Freund in ein Danke-Lied verpackt, das alle mitsangen: Pfarrgemeinderäte, Mitglieder der Gemeindeteams und des Seelsorgeteams, Pfarrsekretärinnen und Mesner. Ein Dankeschön für sein engagiertes Wirken, für sein weites Herz, ein Danke für die guten Predigten und die Verkündigung, ein Danke für die gehaltvollen Gottesdienste in der Karwoche und an Ostern und ein Danke für all seine Zuwendung zu den Kommunionkindern. Gemeinsam dankten alle für Hirts Wirken für Uganda, seinen unermüdlichen Einsatz dort und seine Fähigkeiten immer mehr Menschen für das besondere Projekt zu begeistern. 

Günter Hirt drückte sichtlich bewegt aus, dass ihm der Dienst in der Seelsorgeeinheit keine Last war, sondern im der Kontakt und die vielen Gespräche mit den Menschen hier viel gegeben habe. Er machte Mut, sich nicht mit dem Negativen aufzuhalten, sondern sich am Wort Gottes zu erfreuen und sich weiter zu engagieren. „Worte überreden – Taten überzeugen“, munterte der Seelsorger zum Mittun auf. Hirt beglückwünschte Pfarrer Fietz zu den lebendigen Gemeinden und den großen Rückhalt in den Gremien Pfarrgemeinderat und Gemeindeteams. Das sei keineswegs selbstverständlich.
Klaus Fietz und Sabine Läule überreichten im Namen der sechs Pfarrgemeinden eine Spende für das Lebenshaus und auch in der Spendenbox fand sich eine namhafte Summe der anwesenden Ehren- und Hauptamtlichen.
Der Albbrucker Pfarrgemeinderat Günter Schulz hatte für alle eine Paella zubereitet, wie sie leckerer nicht hätte sein können. Auf der Leinwand im Saal liefen so ganz nebenbei Filme und Bilder über das Lebenshaus, die großes Interesse fanden. –prm-

Pfarrer Hirt dankt Unterstützern des Lebenshauses

- 13.12.2015 -   

Die Kinder im Lebenshaus werden mittlerweile auch von Studenten aus Stuttgart pädagogisch betreut.

Ein herzliches Vergelt‘s Gott richtet der Initiator des Projekts Lebenshaus in Uganda, der pensionierte Pfarrer Günter Hirt, an alle Unterstützer für ihre verlässliche Solidarität während des zu Ende gehenden Jahres. Vor wenigen Tagen erst ist der 77jährige von einem mehrwöchigen Arbeitseinsatz in Kyoto zurückgekommen, voll mit positiven Eindrücken über die Entwicklung der Insel der Hoffnung und Nächstenliebe mitten im Busch für unschuldige, im Elend lebende, körperlich geschwächte  und oft auch traumatisierte Kinder.  Pfarrer Hirts Überzeugung ist wieder ein Stück gewachsen, dass das Lebenshaus Bestand haben wird und vielen Kindern auch in den kommenden Jahren eine Lebensperspektive geben wird. Kindern von denen manche nicht mehr leben würden, wenn sie dort nicht Zuflucht gefunden hätten. 

Ja, das Lebenshaus wird so langsam insgesamt wie eine große Familie, wo Kinder, Jugendliche und Erwachsene ein Zuhause finden und miteinander auch für die Armen des Umfelds sich einbringen, schreibt Hirt.
Die gute und verlässliche Hilfe aus Deutschland sei hier nicht „Tropfen auf den heißen Stein“ sondern tatsächliche Stütze für selbstständiges Weiterentwickeln. „Der Weg ist noch lang und weit, aber die richtigen Schritte wurden mit Ihrer Hilfe beim Aufbau des Lebenshauses, vielen Spenden und Aktionen und den verlässlichen Patenschaften eingeleitet“. –prm-


Vielfalt und Aufblühen im Lebenshaus in Uganda : Die bebilderte Weihnachtsbotschaft von Pfarrer Günter Hirt:
Quelle:  LebenshausQuelle:  Lebenshaus

Mit großer Spannung verfolgten Kinder und Erwachsene vom Lebenshaus das Öffnen des letzten Containers. Rasch waren Dreirad, Roller und ein Kinder-Mountainbike "erobert". Kinder der Seelsorgeeinheit Laufenburg und aus der Gemeinde Büchenau haben das ermöglicht und Gutes geteilt, und aus den reichlichen Spenden wurden die Transportkosten bestritten. Auch Materialien zur Gesundheitspflege, für den umfassenden Spielplatz und die pädagogische Betreuung der Kleinen wurden von den Spenden beschafft. Ganz herzlich danken die Kinder und die Betreuerteams mit dem Initiator des Projekts, Pfarrer Günter Hirt, für diese verlässliche Solidarität.  

Quelle:  LebenshausQuelle:  Lebenshaus

Ein typisches Bild zeigt Pfarrer Hirt mit „seinen“ Kindern: Neben ihm (im Rollstuhl) der strahlende Ben, der wohl als Einziger für immer im Lebenshaus bleiben darf, da er mit seiner Behinderung nirgendwo sonst ein Zuhause fände. Direkt gegenüber ein Mädchen, das noch vor einem dreiviertel Jahr sich von niemanden berühren ließ und offensichtlich Schlimmstes erlitten hat. Nun drängt sie vertrauensvoll nach vorn, und so ist auch ihre Lebensperspektive. Rechts im Bild einer von drei Jungs, die von der Polizei im Busch aufgegriffen wurden. Nachdem sie samt ihrer Mutter jahrelang gequält wurden und die verzweifelte Mutter dem tyrannischen, süchtigen Vater entlaufen war, hatten die drei Buben nach Tagen des Hungers und der Not selbst auch das Weite gesucht. Im Lebenshaus fanden sie liebevolle Aufnahme und Menschen, denen sie vertrauen konnten und nun richtig aufblühen. Sobald sich ihre Gesamtverfassung stabilisiert hat, werden sie (mit entsprechender Förderung durch deutsche Paten) zur Schule gehen und eine gute Zukunft gestalten können.  Da sie –außer dem Lebenshausteam- dann niemanden haben, dürfen sie „natürlich“ in den Schulferien auch immer wieder ins Lebenshaus „heimkommen“. Dafür muss und wird Platz sein, so Günter Hirt.
Im aktuellen Arbeitsensatz wurde die vorbildlich konzipierte Spielplatzanlage geschaffen. Fachstudenten und Absolventen der Sozialpädagogik von der Universität Stuttgart haben nun das auf fünf Jahre abgelegte Schulungs- und Bildungsprogramm für die Betreuerteams des Lebenshauses eröffnet, das zu großen Hoffnungen  Anlass gibt.

Quelle:  LebenshausQuelle:  Lebenshaus

Quelle: Lebenshaus

Quelle:  Lebenshaus

Es eröffnet für afrikanische Verhältnisse ganz neue Perspektiven im Umgang mit Kindern und der Förderung selbstbestimmter Persönlichkeiten.  Neben den Matrons ist jetzt auch ein männlicher ugandisch ausgebildeter Erzieher beschäftigt, der für die Tagesgestaltung und gezielte Gruppenprogramme ausgebildet wird. Dass auch Spielen gelernt sein will und besondere Impulse vermitteln kann, zeigen zwei weitere Bilder  Mit großem Einfühlungsvermögen sowohl in die Kinder als auch in die zu schulenden Betreuer wurde hier von den Bachelors für Elementarerziehung hervorragende Grundlagenarbeit geleistet. Im Januar wird bereits der nächste Praktikant für ein Vierteljahr folgen und weitere im Mai.

Quelle:  LebenshausQuelle:  Lebenshaus

Das sorgfältig erarbeitete und abgestimmte Lebensprogramm für die oft traumatisierten und vom bisherigen Erleben gebeutelten Kinder wird sowohl gesundheitliche und hygienische Aspekte umfassen samt abwechslungsreicher Ernährung als auch ganzheitliche Ansätze zur Entfaltung von Persönlichkeiten, die wahrhaft ihre Zukunft einmal in die Hand nehmen können. 

Quelle:  LebenshausQuelle:  Lebenshaus

Nachdem Koch Isaac einen Nachfolger eingelernt hat und nun in die Technik und Gesamtverantwortung des Lebenshauses aufsteigt, wird ein zweiter gelernter Koch das Küchenteam ergänzen. Täglich ist schließlich für rund 70 Personen zu kochen und dabei sind  auch die jeweiligen frischen eigenen Erzeugnisse der Landwirtschaft und Tierhaltung passend und gesundheitsfördernd zu verwenden.

Quelle:  LebenshausQuelle:  Lebenshaus

Dass dabei auch Gemeinschaft, Musik und Spiel nicht zu kurz kommen, zeigt das Bild oben, wo Basileo, der neue Mann in der Küche, am gestifteten Keyboard mit den Kindern singt. Ja, das Lebenshaus wird so langsam insgesamt wie eine große Familie, wo Kinder, Jugendliche und Erwachsene ein Zuhause finden und miteinander auch für die Armen des Umfelds sich einbringen Die gute und verlässliche Hilfe aus Deutschland ist hier nicht "Tropfen auf den heißen Stein!, sondern tatsächliche Stütze für selbstständiges Weiterentwickeln. Der eg ist noch lang und weit, aber die richtigen Schritte wurden mit Ihrer Hilfe vor Ort, vielen Spenden und Aktionen und den verlässlichen Patenschaften eingeleitet. 

Quelle:  LebenshausQuelle:  Lebenshaus

In einem Sonntagsgottesdienst mit Pfarrer Hirt wurden von einigen hundert Kinderhänden Grußkarten gesegnet und an Wohltäter versandt.  Nehmen Sie das Bild und die Segensgesten als kleinen Gruß und Dank und bleiben Sie diesem wunderbaren Projekt in Treue verbunden, schreibt Hirt abschließend. 

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter: www.uganda-lebenshaus.de  oder auch im direkten Gespräch mit Pfarrer Hirt und dem Freundeskreis des Lebenshauses in und um Laufenburg (Heinz und Adelheid Lüthy, Tel. 07763-1824).


 Das Lebenshaus in Uganda auf gutem Weg
- 27.08.2015 -  Pfarrer Günter Hirt mit dem Fortschritt zufrieden - Über 1000 Euro im Spendentopf
Bilder vom Lebenshaus:
Teil 1
     Teil 2      Teil 3
Photovoltaikanlage     Strom und Wasser

 

Lebenshaus-Gründer Pfarrer Hirt vor dem von Evelin Zimmermann aus Rotzel kreierten Logo. Foto: Meister
Das Lebenshaus in Kyato in Uganda entwickelt sich stetig und geht einer guten Zukunft entgegen. Davon konnten sich am Dienstagabend gut 50 Interessierte im Pfarrheim Heilig Geist überzeugen. Pfarrer Günter Hirt, der Gründer dieser in drei Jahren mit Hilfe aus der katholischen Seelsorgeeinheit Laufenburg entstandenen Insel der Hoffnung und Nächstenliebe für unschuldige, im Elend lebende und dann traumatisierte Kinder, berichtete über die Fortschritte.
Das Haus ist eine Zufluchtsstätte für 40 Kinder im ugandischen Busch, die ohne diese Stiftungsinitiative keine oder schlechte Lebenschancen hätten. Nach der mit viel Beifall bedachten "Bildgeschichte" von Pfarrer Hirt konnten mehr als tausend Euro im Spendentopf gezählt werden. Heinz Lüthy vom Freundeskreis Lebenshaus, der mit seiner Frau Adelheid vor Ort mithalf, die Infrastruktur aus dem Nichts aufzubauen, lenkte bei der Begrüßung den Blick auf die vielen ehrenamtlichen Helfer und Förderer und ihren Anteil am Gelingen. 

Quelle:  Peter Meister Seht ich kann schon teilen! - Erfolge im
Lebenshaus. Foto: Peter Meister

Photovoltaikanlage sichert gesünderes Leben
Pfarrer Hirt schilderte anschaulich die bauliche Entwicklung des Lebenshauses im Busch, weit ab von größeren Siedlungen und Städten, wo sich große Armut in primitiven Hütten versteckt. Mittlerweile gibt es dort, auch dank tatkräftiger Mithilfe und Spenden von Menschen aus der Seelsorgeeinheit Laufenburg, feste Gebäude und auch die hygienischen Voraussetzungen für gute Lebenschancen. Wo früher die Menschen ihr Trinkwasser aus Tümpeln holen mussten, gibt es jetzt eine Trinkwasserversorgung aus einem 42 Meter tiefen sauberen Tiefbrunnen, der in für Europäer unvorstellbar abenteuerlichen Weise gegründet wurde. Dieses Trinkwasser steht auch den Bewohnern der armseligen Hütten in der Umgebung zur Verfügung. Die total unzulängliche Stromversorgung mit aus nicht bezahlbarem Dieselkraftstoff betriebenen Stromgeneratoren wurde durch eine Insel- Photovoltaik-Anlage mit starker Leistung ersetzt. Jetzt können auch Waschmaschinen und andere für den Betrieb wichtige Geräte betrieben werden. Auch beim Aufbau einer Landwirtschaft zur Eigenversorgung ist ein Fortschritt zu verzeichnen.   Priorität hat das leibliche und seelische Wohl der Kinder                 

Deutlich war aber spürbar, dass Günter Hirt mehr noch als die lebensnotwendige bauliche Anlage mit entsprechender Technik, das leibliche und seelische Wohl der Kinder und der sie betreuenden Einheimischen am Herzen liegt. Hilfe zur Selbsthilfe ist das Stichwort. "Wir müssen den Menschen dort Mut machen, ihr Leben selbst zu gestalten und dürfen nicht den Eindruck erwecken, alles zu bestimmen und besser wissen zu wollen", sagte der Geistliche. Das Ziel müsse sein, dass die Einrichtung ohne fremde Hilfe funktioniert. Da dies aber noch ein langer Weg ist, ist das Lebenshaus weiterhin auf die Mithilfe von Menschen angewiesen und auch jeder gespendete Euro ist wichtig.
Stuttgarter Studenten helfen beim Lernen
Spielerisches und soziales Lernen werden über einen längeren Zeitraum den Kindern Studenten aus Stuttgart vermitteln, zwei Polizistinnen werden einen Spielplatz anlegen, und ohne Helfer wie etwa den am Dienstagabend im Pfarrheim anwesenden Kurt Geißler aus Bruchsal, der schon 13 Mal in Kyoto war, wird es längere Zeit nicht gehen.
Am Schluss der Veranstaltung in Laufenburg blieb der Dank an die Entwicklungshelfer Heinz und Adelheid Lüthy, Florian und Anita Vögele, Claudia Weber-Wagner und Mario Wagner für ihren Einsatz im Lebenshaus, der Firma Waßmer für die kostengünstige Lieferung der Batterien für die Photovoltaik-Anlage und allen Spendern.  Peter Meister


 Lebenshaus macht weiter große Fortschritte

 - 23.01.2015 - 

Quelle:  Uganda-Projekt
Quelle:  Uganda-Projekt
Die Filteranlage für sauberes Trinkwasser.
Quelle:  Uganda-Projekt
Quelle:  Uganda-Projekt
Der Tiefbrunnen - 40 Meter, von Hand gegraben.
Über eine weitere erfolgreich bewältigte Etappe beim Ausbau und der Weiterentwicklung zu einer dauerhaften Selbstversorgung beim Lebenshaus in Uganda berichtet der Leiter des Gesamtprojekts in Kyamulibwa, Pfarrer Günter Hirt, in einem Bildbeitrag In den Wochen vor Weihnachten waren auch wieder Heinz und Adelheid Lüthy aus Laufenburg mit Pfarrer Hirt im Busch. Heinz Lüthy besorgte die Elektroinstallation für weitere Versorgungsgebäude und seine Frau Adelheid machte sich in der Betreuung der Kinder nützlich und gewann damit schnell wieder die Herzen der Kleinen. Das Spendenkonto der 

Quelle:  Uganda-Projekt
Quelle:  Uganda-Projekt
Adelheid Lüthy und Pfarrer Hirt testen den für Ben aus Deutschland mitgebrachten Rollstuhl.
Quelle:  Uganda-Projekt
Quelle:  Uganda-Projekt
Sofort inspiziert wurde der Holzbackofen.
Unverzichtbar sind weiterhin Spenden aus Deutschland. Vor Weihnachten brachte ein in Bruchsal geladener Container einen Holzbackofen, einen Traktor mit Anbaubaugeräten, der völlig neue Möglichkeiten bei der Selbstversorgung bietet, Krankenbetten, einen Rollstuhl für einen Jungen mt Epilepsie, Fenster und Türen und vieles mehr. Eine ganz elementare Errungenschaft für die Gesundheitsvorsorge bietet der von Hand ausgeschachtete 40 Meter (!) tiefe Brunnen und die dazugehörige Spezial-Filteranlage, die reines Trinkwasser liefert.
Und hier die weiteren Pläne für 2015, von Pfarrer Hirt aufgelistet: 

1. Fertigstellung und Einrichtung von großem Schulungsraum, Labor und Containerumbau zu Mitarbeiterschlafräumen und zur gesicherten Lagerung der Ernteerträge. Dazu entsprechende Kurse und Lehrgänge mit verschiedenen Kooperationspartnern.

2. Montage größerer Photovoltaikanlage, sobald die hochwertigen Batterien mit nächstem Container angekommen sind. Damit ist dann auch ausreichend Strom vorhanden für die Gesamtanlage, wo bislang nur Solarstrom für einige Stunden verfügbar war und oft zusätzlich (teurer!) Generatorstrom nötig wurde.  (Danke an SES, Senior-Expert-Service, der sich um qualifizierten Nachfolger für unseren bewährten Elektromeister Heinz Lüthy bemüht und dessen Unkosten zu finanzieren bereit ist.)

Quelle:  Uganda-Projekt
Quelle:  Uganda-Projekt
Heinz Lüthy bringt dem Einheimischen Isaak das kleine Einmaleins der Elektroinstallation bei.

3. Ernte und nachhaltige Neupflanzung im Februar/März 2015,  wo neben unserem Kleintraktor und  Anbaugeräten für unser Agrarteam auch Fachhilfe kommt durch staatlich finanzierten Landwirtschaftsberater. Auf Vermittlung des Distrikt-Governors wird dieser unser Team und interessierte Kleinbauern der Umgebung unterrichten und anleiten zu nachhaltigerem Anbau und höheren Erträgen für die wachsende und vielseitige Eigenversorgung.  

4.   Schaffung einer Trinkwasserkooperative, damit auch die armen Hütten im Umfeld in den Genuss unseres wertvollen gesunden Wassers kommen.  (Über 2000 Personen kann dieser Brunnen versorgen!)  Großen Dank an den Eine-Welt-Verein Oberkirch und alle Spenden zur Gewinnung von verlässlichem und ausreichenden Strom, der ja zum Betrieb nötige Voraussetzung ist. 

5.   Weitere Schulung im Elementarbereich und kleine Alphabetisierungsversuche für bisher „Verlorene“, die nie eine Chance zu Schulbesuch hatten.

Wir wollen und können nicht weiter in Bauwerke investieren und das Angebot endlos ausweiten, da sonst niemand wirksam geholfen ist. Also: Kein Fass ohne Boden! Vielmehr werden die Ausstrahlung und Synergieeffekte des Lebenshauses dauerhaft Impulse setzen und Stütze sein, Hilfe zur Selbsthilfe. Darum muss verstärkt folgen die Bitte und Werbung um Zustiftungen zum Uganda-Lebenshaus-Stiftungsfonds promissio,  was neben  unseren Lebenshaus-Patenschaften für langfristige und nachhaltige Wirksamkeit -prm-


Leben im Lebenhaus mit Hilfe aus Laufenburg
- 13.12.2014 -  Pfarer Hirt dankt für die wertvolle Unterstützung - Bis Weihnachten in Uganda
 
Erleben der Milchziegenaufzucht -  Aufleben der Kinder im Lebenshaus.

„Wenn ich mit einem einzigen Wort das Jahr 2014 charakterisieren sollte, so ist es das Wort DANKE“, schreibt Pfarrer Günter Hirt, der den ganzen Advent in dem von ihm gegründeten „Lebenshaus“ verbringt,  in dem hilflose und verlassene Kinder wieder lernen dürfen, was Leben heißt. Dankbar ist Pfarrer Hirt für die Feier seines Goldenen Priesterjubiläums  mit dem Besuch der Afrikanischen Freunde, insbesondere für die konkreten Hilfen für das Uganda-Lebenshaus. Aber auch für das Gebet von vielen in den Gemeinden, das auch Verbindung schafft im gemeinsamen Anliegen. „Immer wieder erlebe ich die eigenen Grenzen und die Hilflosigkeit so vieler Bemühungen. Da tut diese Erinnerung an mitdenkende und teilende Menschen einfach gut und trägt mit“.
Bettenzahl erhöht:  Das Lebenshaus "musste" jetzt die Bettenzahl noch erhöhen, weil der Andrang und die Not übergroß wurden. Zuletzt wurde ein Zwillingspärchen aufgenommen (sechs Tage alt), dessen Mutter kurz nach der Geburt gestorben war. Deshalb wurden noch einige Kleinstkinderbetten dazu gekauft. 

Auch dieses Bild zeigt ein Stück Weg
zur Selbstversorgung.

Und weiter schreibt Pfarrer Hirt: „Schon in der Vorbereitung meines  Priesterjubiläums hatten sich viele alte und neue Freunde hervorragend und gekonnt engagiert und ihre jeweiligen Freundeskreise, Pfarrgemeinden, Vereinsmitglieder  und einfach offene und interessierte Menschen mit einbezogen. Ich bin für diese Zeichen der Solidarität von tiefer Dankbarkeit erfüllt. Schließlich blieb es ja nicht bei Worten und Glückwünschen, sondern es folgten umfassende Taten“.
Heinz und Adelheid Lüthy helfen wieder mit: Das Schiff mit dem Container der Hilfsgüter ist über Kenia inzwischen beim Lebenshaus angekommen, wo jetzt Hochsommer ist. Die mit Günter  Hirt nach Uganda gereisten Entwicklungshelfer – unter ihnen die Laufenburger Heinz und Adelheid Lüthy –  bauen die Geräte und Maschinen dort wieder zusammen und weisen die Einheimischen in den Gebrauch und die Wartung aller Geräte ein. Diese Aktion soll nachhaltig de Entfaltung des Lebenshauses und seines Netzwerkes sicherstellen und zu immer mehr Selbständigkeit führen.  Derzeit wird an einer Trinkwasserversorgung gearbeitet und für die eigene und unabhängige Stromversorgung mit einer Photovoltaik-Anlage werden die Vorarbeiten geleistet. Die Installation der Stromversorgungsanlage wird vom Laufenburger  Heinz Lüthy geleitet, der bei seinem zweiten Einsatz für das Lebenshaus vom Senior Experten Service (SES) unterstützt wird. Der Senior Experten Service (SES) ist die Stiftung der Deutschen Wirtschaft für internationale Zusammenarbeit GmbH und eine gemeinnützige Gesellschaft. Er bietet interessierten Menschen im Ruhestand die Möglichkeit, ihre Kenntnisse und ihr Wissen an andere im Ausland und in Deutschland weiterzugeben. Sie leisten Hilfe zur Selbsthilfe - und damit einen wichtigen Beitrag, ein Stück Zukunft zu sichern.

Als Boten Gottes unterwegs: Weihnachten werden die Uganda-Helfer wieder in ihrer Heimat feiern können. Zurück aus „Hoffnung und Elend“, wie Pfarrer Hirt schreibt. Nach einer Adventszeit, die für sie Ankunft in mehrfacher Hinsicht war.  „Gott will (auch gerade da) ankommen bei uns. Deshalb sind wir gefragt, ob auch wir bei ihm ankommen wollen. Ich will und werde IHM begegnen in den hilflosen und verlassenen Kindern, Müttern, Alten, in den armseligen Hütten, wo Hunger und Krankheit zuhause sind, aber auch Glaube, der erstaunlicherweise oft mehr durchhalten lässt als menschlich erträglich scheint. Ich bin dort hin als Bote Gottes – und als Ihr/Euer Bote um  Licht und Hoffnung zu bringen“, schließt Günter Hirt seinen Dank und seinen Weihnachtswunsch an uns.  Peter Meister


Erneut Hilfe vom Hochrhein für das Lebenshaus 

 - 27.10.2014 -  Heinz Lüthy baut eine Photovoltaikanlage zur Stromversorgung auf

Die Solarpark-Geschäftsführer Marc Mommsen (2. von links) und Henry Stapelfeldt (rechts) erklären Heinz Lüthy und Nobert Wolff (3. und 4. von links) technische Details. Pfarrer Günter Hirt ist aufmerksamer Beobachter (ganz links). Foto: Peter Meister

Als Heinz und Adelheid Lüthy im März vergangenen Jahres von ihrem mehrwöchigen Arbeitseinsatz im Lebenshaus für hilfsbedürftige Kinder in Uganda zurückkehrten, war spürbar, dass ihre Mission noch nicht zu Ende ist. Zu sehr waren sie beeindruckt von dem Erlebten, den Ärmsten der Armen helfen zu können und deren Dankbarkeit zu spüren. Jetzt reisen sie wieder sieben Wochen bis Weihnachten in den Busch bei Kyanbuliibwa in der Provinz Masaka, um das Lebenshaus mit der für einen nachhaltigen Betrieb unbedingt notwendigen Stromversorgung auszurüsten. Im Juni kam die Anfrage von Lebenshaus-Gründer Pfarrer Günter Hirt an den pensionierten Laufenburger Elektromeister, dem Lebenshaus ein zweites Mal sein Können und seine Arbeitskraft zur Verfügung zu stellen. Heinz Lüthy konnte  nicht nein sagen. „Wir haben erlebt, wie wichtig das für die Kinder dort ist“, sagte er gegenüber dieser Zeitung. Seine Frau Adelheid ist nicht nur moralische Stütze, sie wird ihn wieder auf eigene Kosten begleiten, um sich dort nützlich zu machen wo sie gebraucht wird. 

Heinz Lüthy macht sich im Solarpark Rodenäs an der dänischen Grenze mit der Technik einer Photovoltaikanlage vertraut. Foto: Peter Meister
Die jetzt vorhandene Stromversorgung über einen Diesel-Generator ist für einen dauerhaften Betrieb des Lebenshauses völlig unzureichend. Eine Photovoltaikanlage soll die erforderliche Leistung bringen - Sonne ist schließlich genug vorhanden. Da es dort im Busch kein Stromnetz gibt, in das Überkapazitäten eingespeist oder Strom abgenommen werden kann, wie es bei uns üblich ist, muss eine Inselanlage installiert werden. Elektromeister Heinz Lüthy und Norbert Wolff aus Staufenberg, ein weiterer „Lebenshaus-Pionier“ , hatten sich im August beim Solarpark Rodenäs in Nordfriesland an der dänischen Grenze, von wo die Photovoltaikanlage kostengünstig geliefert wird und auch bei der Firma SMA in Kassel in die komplizierte Technik einweisen lassen. Ihre Aufgabe wird nicht nur die Installation der Anlage sein, sondern auch die Ausbildung der Einheimischen als künftige Wartungs- und Technikfachleute.

Die 25 Module für die Photovoltaikanlage und weitere wertvolle Geräte zur Stromgewinnung wurden kürzlich in Bruchsal von ehrenamtlichen Helfern in einen Container zur Verschiffung geladen. Der Container wird als Lagerraum beim Lebenshaus umgebaut. Ein kleiner alter, generalüberholter Allradtraktor mit seinen Zusatzgeräten (Kultivator, Bodenfräse und Transportmulde) soll die Bodenbearbeitung erleichtern und die Ernten nachhaltig verbessern helfen, „ohne die leider mittlerweile auch in Uganda allzu oft empfohlenen umweltschädlichen Maßnahmen“, betont Günter Hirt. Ein ebenfalls gespendeter mit Holz zu befeuernder Backofen  komplettiert die ausgeklügelte Ladung. „Dieser Ressourcen sparende Backofen soll die Bewohner des Lebenshauses und das Umfeld mit Brot versorgen und mit dem Brotverkauf auch ein Teil der Lohnkosten wieder hereingeholt werden“. Weitere Hilfsgüter von vielen Spendern vom Hochrhein bis nach Nordfriesland sorgen dafür, dass der Container bis auf den letzten Zentimeter gefüllt ist.

Wenn dann Anfang 2015 die  von der Firma Waßmer in Hochsal zum Selbstkostenpreis gelieferten speziellen hochwertigen Batterien angeliefert werden, kann durch verlässliche Stromgewinnung eine bessere Zukunft für diesen extrem benachteiligten Busch-Bereich eröffnet werden. Heinz Lüthy  wirkt dann auch bei diesem nächsten Bauabschnitt mit. Peter Meister


Pfarrer Hirt dankt für Gastlichkeit und Hilfen
Nun können die dringendsten und auch teuersten Aufgaben für das Lebenshaus angepackt werden 
 
Ein herzliches Wiedersehen: Heinz Lüthy und die Schwestern aus Uganda. Foto: Peter Meister


 

Wir waren und bleiben letztlich alle beschenkt!    - Das ist mein Eindruck nach der Rückreise unserer afrikanischen Gäste in ihr Aufgabengebiet bei den Ärmsten im Busch von Uganda. Wer in unserer Seelsorgeeinheit Laufenburg und Albbruck bei den Begegnungen dabei war, erlebte Entwicklungshilfe auf Augenhöhe. Da fühlten sich die Afrikaner durch menschliche Achtung und erwiesene Hilfen bestärkt und andererseits waren wir Deutsche begeistert durch deren Persönlichkeiten, ihre Ausstrahlung und glaubwürdiges Zeugnis. Ob in herzlicher Umarmung, ob in Gottesdiensten, in Gesängen und Tänzen oder einfach aufeinander zu schauen wurde die tiefe Verknüpfung von Leben aus dem Glauben erspürt.

  Dafür sage ich den Verantwortlichen in der Seelsorgeeinheit Laufenburg und Albbruck und jeder einzelnen Person ganz herzlichen Dank. Das beispielhafte Zusammenwirken von Organisation, von Gastgebern, Einbringen von Talenten in Küche und am Grill oder am Steuer, von Spenden und Zusagen von Patenschaften, die auch für Zukunft Lebensentfaltung sichern werden,  all das ist unbeschreiblich ermutigend – für mich und die Afrikaner.  Von Pfarrer Fietz und Mitarbeiterteam und den Pfarrgemeinderäten bis zu kreativen Einzelinitiativen war der Aufenthalt ein gelungenes Ganzes. Gott vergelt´s ! Nun werden die dringendsten (und leider auch teuersten) Aufgaben angepackt werden können: Bessere Versorgung mit gesundem Wasser (Tiefbrunnen, der unser Heim versorgen soll und auch regelmäßig einigen tausend Armen der Umgebung reines Trinkwasser zur Verfügung stellen soll) und eine Stromversorgung, die zum Betreiben dieser Wasserversorgung ebenso dienen muss wie zum Kühlen unserer Lebensmittelprodukte und „Lichtversorgung“ des ganzen Hauses. Die Tatsache, dass so manche der kostbaren Lebensmittel nach mühsamer Gewinnung mangels geeigneter Lagerhaltung und Kühlung verderben oder in gefährlichem Zustand gegessen werden, ist den meisten kaum bewusst. Wie sollten wir sonst Milch, Butter und Frischkäse zur Verfügung stellen können? Milch kennen die Ärmsten dort so gut wie gar nicht. Hier wollen und müssen wir dauerhafte Abhilfe schaffen.
Batterien von der Firma Waßmer in Hochsal
Jetzt laufen die Vorbereitungen für den Versand eines Containers mit den entsprechenden Geräten, wobei wir von der Firma Batterie-Waßmer in Laufenburg-Hochsal die geeigneten und geprüften guten Banner-Batterien zum Selbstkostenpreis bekommen.  Das sind natürlich wichtige Voraussetzungen, dass die Spenden optimal umgesetzt werden können in situationsgerechte Hilfe vor Ort.
Dazu kommen gezielte Pflege- und Therapiehilfen wie ein Rollstuhl für behinderten Jungen, Stehhilfe und Rollator für Kinderpatienten und so manches Spielzeug, Kleidung und Schuhwerk, das den Kindern Lebenshilfe geben wird. Dass wir für den Kreis unserer hilflosesten Kinder besonders viel Medikamentenkosten bewältigen müssen und ihnen möglichst intensiv vor allem ganz persönliche Zuwendung eröffnen wollen, gehört zu den Besonderheiten unseres Lebenshausprojekts. Im Bild oben ist Schwester Vincent, die Kinderkrankenschwester im Lebenshaus zu sehen, die neben den „Matrons“, den Gruppenmüttern, die Betreuung und Lebenshilfen für die wortwörtlich ganz herunter gekommenen Kinder leisten. Im Herbst kommt eine weitere Ordensschwester dazu, die speziell für zwei (wohl dauerhaft) kranke Kinder sorgen soll und von Frau Weber-Wagner in einem Crash-Kurs (zusammen mit weiteren Schwestern) für diesen Dienst vorbereitet wird. Die Übernahme der Mehrkosten haben Menschen aus unseren Seelsorgeeinheiten zugesagt. 
Zuerst mal einfach Kind sein dürfen, Leben und Liebe erfahren
Der Schwerpunkt des Lebenshauses bleibt, dass verlassene und hilflose Kinder hier zuerst mal einfach Kind sein dürfen, Leben lernen und Liebe erfahren. Dann werden sie nach einer gewissen Aufbauzeit im Lebenshaus an geschulte Frauen vermittelt, die in gleichem Geist deren Leben als Ersatzmütter begleiten. Das Lebenshaus mit Schwester Maria und ihrem Team wird aber immer der Rückhalt für die Kinder und ihre neuen Mütter bleiben.
Gerne habe ich meinen derzeitigen Aufenthalt in der Seelsorgeeinheit Laufenburg und Albbruck dazu benutzt, diesen kleinen Bericht zu schreiben, weil ich hier wirklich sehr gut aufgenommen und angenommen bin und auch in den Kernanliegen christlichen Glaubens und Lebens von Vielen verstanden fühle. Bleiben Sie alle miteinander auf dem guten eingeschlagenen Weg! 
In großer Dankbarkeit für alles Verständnis, alle Solidarität und treue Hilfe grüßt Sie mit herzlichen Segenswünschen    Ihr Günter Hirt, Pfr.i.R. 


Gäste aus Uganda in Hochsal verabschiedet
- 20.06.2014 -  Tausend Euro für Pfarrer Hirts segensreiches Wirken übergeben

Werner Eckert überreicht Pfarrer Hirt den Scheck.
Am 13. Juni war Pfarrer Günter  Hirt mit seinen Ordensschwestern und dem Pater aus Uganda  in Hochsal zu Gast. Nach einem feierlichen Gottesdienst, den die Schwestern mit ihrem Gesang und Trommeln aktiv mitgestalteten und bereicherten, traf man sich im Pfarrheim zu einem kleinen Grillfest. Hierbei hatten alle die Gelegenheit die Gäste näher kennenzulernen. "Wie angekündigt, haben wir Pfarrer Hirt den Erlös des Suppensonntags (1000 Euro) in Form eines Schecks übergeben. Wir sind alle davon überzeugt, dass das Geld in dem von ihm gegründeten Lebenshaus in Uganda eine sinnvolle Verwendung findet und somit sein segensreiches Wirken weitergehen kann", schreibt der Hochsaler Pfarrgemeinderatsvorsitzende Werner Eckert. 



 Unvergessliche Stunden mit den Ordensschwestern 
- 15.06.2014 -  Sprühende Lebensfreude und tiefer Glaube spürbar

Zu einem unvergesslichen Erlebnis wurde der Gemeindenachmittag mit Pfarrer Günter Hirt und den acht Schwestern aus Uganda am Samstag, 14. Juni, im Pfarrsaal Heilig Geist – für die, die dabei waren.  Was die Bannabikira-Sisters mit ihrem Pfarrer Mutasobya an sprühender Lebensfreude mit ihren Gesängen, Trommelwirbeln und rhythmischen Tänzen auf die Bühne zauberten, riss die Besucher förmlich mit.
Gleichzeitig war es aber auch ein nachdenklicher Nachmittag, weil Pfarrer Hirt, der in diesem Monat sein goldenes Priesterjubiläum feiert, die oft hoffnungslose Lage der Kinder im afrikanischen Busch schilderte, für die er die Stiftung  „Lebenshaus“ gründete. Die Einrichtung, die längst zu seinem Lebenswerk wurde, ist ein Tor zum Leben für verwaiste und verlassene Kinder geworden. Viele von ihnen würden nicht mehr leben, hätten sie  im „Lebenshaus“ nicht Zuflucht gefunden.

Zwischen der Seelsorgeeinheit Laufenburg und dem „Lebenshaus“  besteht eine ganz besondere Verbindung, weil nach einer Werbeaktion des Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Peter Meister im Juni 2012 nicht nur Angehörige der SE an  Aufbau und Betrieb des „Lebenshauses“ tatkräftig mitarbeiteten (Heinz und Adelheid Lüthy, Florian und Anita Vögele, Mario Weber) , sondern auch namhafte Spenden flossen, auf die Pfarrer Hirt dringend angewiesen ist, um die Einrichtung aufrecht erhalten zu können. Als die Schwestern ankamen, gab es ein überaus herzliches Wiedersehen mit den Entwicklungshelfern. Auch da war die innige Dankbarkeit der Schwestern gegenüber den Menschen aus unserer Region spürbar, die zum Funktionieren des „Lebenshauses“ beigetragen haben.
Allen, die ihren Teil für eine bessere Zukunft der hilflosen Kinder beigetragen haben, sagte Pfarrer Hirt ein ganz herzliches Vergelt’s Gott. Auch den Gastgebern Adelheid und Heinz Lüthy, Maria-Theresia und Lothar Rist, Ulrike und Tobias Roming sowie Anne Weber, die die Sisters mehrere Tage aufgenommen haben und dem Pfarrgemeinderat, der das ganze Besuchsprogramm organisierte.

    
Ebenso nachhaltig in Erinnerung wird der sich anschließende Festgottesdienst bleiben. Er war geprägt von der Festpredigt von Pfarrer Hirt, der sich glücklich zeigte, dass er  die Wahl von Papst Franziskus noch erleben darf, weil die Wahl eines Papstes für die Armen auch eine Bestätigung für sein Lebenswerk ist und für ganz viele Ermutigung auf diesem Weg der Menschlichkeit und Barmherzigkeit weiter zu arbeiten.



Auch in diesem Gottesdienst begeisterten die Schwestern mit ihrem Gesang und Trommeln zur Gabenbereitung. Geradezu ergreifend, wie sie das Vater unser  sangen. Die Kirchenchorgemeinschaft Laufenburg-Hochsal  bereicherte den Gottesdienst mit der Mainzer Gospelmesse von Thomas Gabriel, die hervorragend zu den Beiträgen der Schwestern passte.
Am Sonntag dann wurde der Festgottesdienst in der Kirche St. Josef in Albbruck ebenfalls von den Schwestern mitgestaltet und von der Gruppe Maranatha mit modernem geistlichem Liedgut, was ebenfalls zu einem Freude bringenden Erlebnis wurde.
Am Montag wurden Besucher und Gastgeber von Laufenburgs Bürgermeister Ulrich Krieger empfangen, bevor es die beiden Schwesterstädte Laufenburg besichtigt wurde. Danach durften die Gäste aus Uganda bei einer Schifffahrt die Einzigartigkeit des Rheinfalls von Schaffhausen erleben.
Für Dienstag stand der Besuch auf dem Bauernhof von Eugen und Irma Eckert in Görwihl-Hartschwand auf dem Programm. Dort wurde gezeigt, wie mit einer Buttermachine und Zentrifuge Butter gemacht werden kann. Ebenso wie Käse erzeugt werden kann. Buttermaschine und Zentrifuge werden mit dem Container nach Uganda verschifft, um für das Lebenshaus in Einsatz zu kommen. Ein Tag als  Hilfe zur Selbsthilfe sozusagen. Mit einem Gottesdienst in der Kirche St. Pelagius Hochsal und einem anschließenden Grillfest, organisiert vom Pfarrgemeinderat Hochsal, wurden die Gäste verabschiedet.  Peter Meister


 Schwestern aus Uganda singen und tanzen zum Dank an Lebenshausgründer Pfarrer Hirt
Zum Gemeindenachmittag am 14. Juni im Pfarrheim Heilig Geist in Laufenburg ist die ganze Seelsorgeeinheit eingeladen


Pfarrer Günter Hirt, Gründer des „Lebenshauses“ in Uganda, dessen Lebenswerk von der katholischen Seelsorgeeinheit Laufenburg vielfältig unterstützt wird, feiert am 7. Juni 2014 sein goldenes Priesterjubiläum. Ihm zu Ehren werden neun afrikanische Schwestern und ein Pfarrer aus Uganda seine Gäste sein und ihm mit den vielen Menschen hier danken für sein segensreiches Wirken im ugandischen Busch. Pfarrer Hirt feiert sein Jubiläum an früheren Wirkungsorten und Gemeinden mit besonderer Verbindung zu seinen Uganda-Projekten und damit auch in Laufenburg. Mit der Programmgestaltung befasste sich der Pfarrgemeinderat von Heilig Geist in seiner jüngsten Sitzung. Im Mittelpunkt stehen  Festgottesdienste am Samstagabend, 14. Juni,  in Heilig Geist Laufenburg und am Sonntag, 15. Juni,  in St. Josef Albbruck. Am Samstagnachmittag findet im Pfarrheim Heilig Geist ein Gemeindenachmittag für alle Mitglieder der Seelsorgeeinheit (SE) statt. 

Mit dieser Terminierung wird Rücksicht auf den am 15. Juni stattfindenden Slow UP genommen. Die Gottesdienste und den Gemeindenachmittag werden die afrikanischen Schwestern mit Gesängen, Tanz und Trommeln auf ihre eigene Weise mitfeiern und beleben.
Festgottesdienst zum Goldenen Priesterjubiläum von Pfarrer Hirt

Der Gemeindenachmittag am Samstag beginnt um 16 Uhr. Pfarrer Hirt wird dabei auch über die aktuelle Entwicklung des Lebenshauses berichten. Der Festgottesdienst zum Goldenen Priesterjubiläum von Pfarrer Hirt beginnt um 18 Uhr in der Kirche Heilig Geist. Mitwirken wird eine ad hoc-Musik- und Gesangsgruppe aus der SE. Im Anschluss sind die Gäste mit Gastgebern, bei denen sie wohnen werden, vom Pfarrgemeinderat zu einem Abendessen im Pfarrheim eingeladen.

Der Festgottesdienst am Sonntag um 10.45 Uhr in Albbruck wird wieder von den Schwestern bereichert und von der Gruppe Maranatha mit modernem geistlichem Liedgut. Am Nachmittag ist je nach Wetterlage ein Ausflug in die nähere Umgebung geplant. Am Montag, den 16. Juni, steht ein Ausflug zum Rheinfall nach Schaffhausen und vielleicht zur Festung Munot aus dem Programm. Und mit einem Grillfest, das der Pfarrgemeinderat Hochsal organisiert, werden die afrikanischen Gäste und Pfarrer Hirt am Dienstagabend verabschiedet.


 Sprühende Glaubensfreude und innige Dankbarkeit


Pfarrer Hirt verbindet sein Jubiläum mit dem Ziel, möglichst vielen Menschen die sprühende Glaubensfreude und die innige Dankbarkeit der Gäste aus Uganda nahe zu bringen. Gleichzeitig erhofft er sich weitere Mitstreiter zu gewinnen und Spenden zu erhalten, um weiterhin erfolgreich  den Ärmsten in der sogenannten Dritten Welt partnerschaftlich helfen zu können. Zuletzt haben Heinz und Adelheid Lüthy mit ihrem Dia-Vortrag über ihren Hilfseinsatz im afrikanischen Busch vor etwa 50 Feuerwehrsenioren und ihren Frauen für eine Spendensumme von 400 Euro gesorgt und nach dem Suppensonntag in Hochsal wurden 920 Euro für das Lebenshaus überwiesen. Im Hinblick auf den Besuch eine Woche nach Pfingsten hat der Pfarrgemeinderat beschlossen, auf das Pfarreifest zum Patrozinium am Pfingstsonntag zu verzichten.  Peter Meister

 


 In Merdingen für das Lebenshaus geworben
- 09.02.2014 - 
Einen weiteren Benefiz-Abend zu Gunsten des von Pfarrer Günter Hirt gegründeten Lebenshauses in Uganda veranstaltete Heinz Lüthy im Gasthaus Engel  in Merdingen am Kaiserstuhl.  Mit von der Partie waren seine Frau Adelheid und Florian Vögele sowie Florians Mutter Anita, die alle am Aufbau des Lebenshaus für verwaiste und traumatisierte Kinder im afrikanischen Busch mitgearbeitet hatten. Über 40 Merdinger  waren zu dem Uganda-Abend gekommen, um sich über das Hilfsprojekt  informieren zu lassen, das  die vier Entwicklungshelfer aus der  Seelsorgeeinheit (SE) Laufenburg nicht nur als Handwerker  bzw. Hauswirtschafterinnen über mehrere Wochen mit aufgebaut haben, sondern seither auch am Sammeln von Spenden sind. Die gezeigten Bilder von den Zuständen rund um die Einrichtung in Kymuliibwa, den Fortschritt des Rohbaus bis zur Bezugsfertigkeit und der Betreuung der ersten aufgenommenen Kinder veranschaulichten authentisch die segensreiche Wirkung des Lebenshauses. 

Peter Meister begrüßte die Gäste und schilderte wie es dazu kam, dass die vier aus der SE Laufenburg auf eigene Kosten zu ihrem Hilfseinsatz in Uganda aufbrachen. Vor allem aber verdeutlichte Meister die Notwendigkeit, mit Spenden zu helfen, dass das Lebenshaus überleben kann. Das Lebenshaus ist zur rettenden Insel für etwa 30 Kinder geworden, die sonst hilflos ihrem Schicksal überlassen wären. Jetzt geht es darum, über Spenden die Kosten für den laufenden Betrieb, für Verpflegung und Betreuung aufzubringen. Pfarrer Hirt sei der absolute Garant dafür, dass jeder gespendete Euro direkt bei den Kindern ankommt, die ohne diese Hilfe keine Überlebenschance haben. Er sei immer wieder selbst vor Ort, um nach dem Rechten zu sehen. Aber auch Menschen, die im Lebenshaus mitarbeiten und dort ihre Kenntnisse einbringen, sind nach wie vor wichtig. Am Ende konnten sich die Entwicklungshelfer über weitere 400 Euro für die von ihnen mitgeschaffene  Einrichtung freuen. Weitere Spenden per Überweisung wurden zugesagt.    –prm-


Lebenshaus jetzt mit Kinderkrankenschwester
- 29.12.2013 -  Pfarrer Hirt dankt allen Helfern vor Ort und den vielen Spendern

 

 

Das Betreuerteam mit den im Lebenshaus aufgenommenen Kindern. Rechts Pfarrer Günter Hirt, in der Mitte der hinteren Reihe Anita Vögele aus Schachen, die mehrere Wochen als Hauswirtschafterin im Lebenshaus Dienst tat.

 

An  der Schwelle zum neuen Jahr dankt Pfarrer Günter Hirt allen, die bisher das Projekt Lebenshaus in Kyamulibwa unterstützt haben. „Das Lebenshaus lebt und entwickelt sich als echte Hoffnung.“ Davon hat sich der Vater des Lebenshauses am Äquator, ganz drunten im ugandischen Busch, erst kürzlich wieder persönlich überzeugt. Noch bevor der 75jährige in Heidelberg am Knie operiert wurde, ist er unter heftigen Schmerzen und gestützt von treuen Helfern zu den Projekten in Kyamulibwa und zum Lebenshaus im Busch draußen geflogen. „Wir sind glücklich, dass unser Lebenshaus die ersten verwaisten und hilflosen Kinder aufnehmen konnte“, schreibt Günter Hirt. Dies sei nur möglich, weil er in Deutschland  Menschen gefunden habe und dazu Partnerinnen in Uganda, die in gleichem Geist leben und den Allerärmsten mit dem Lebenshaus (Revival-Home) Zuwendung, neues Zuhause und selbst hoffnungslosen „Fällen“ Zukunftswege eröffnen wollen. 
 
 

Bei Hirts jüngsten Besuch in Uganda war die Generaloberin der Bannabikira Daughters of Mary mit Günter Hirt „draußen“ unterwegs. „Sie zeigte Interesse und Herz für die verwaisten Kinder.  Nicht am Schreibtisch und in großen Worten, sondern direkt am Menschen“. Neben Schwester Mariah als Sozialarbeiterin und Leiterin des Lebenshauses samt wachsendem Team, kam mit Schwester Vicent eine Kinderkrankenschwester hinzu, die unermüdlich für die Kleinen da ist. „Und das braucht es auch, da die meisten Verwaisten mit erheblichen gesundheitlichen und sozialen  Problemen zu uns kommen und hier seelisch und körperlich aufgebaut werden sollen“, so Pfarrer Hirt.

In der neu gebauten Wöchnerinnenstation im Krankenhaus Kyamulibwa wurden die ersten Zwillinge mit Freuden empfangen und mit ihrer Familie unter Gottes Segen gestellt. Die dortige Kinderstation ist ein ergänzender Teil des Lebenshauses.
Pfarrer Hirt abschließend: „Einander annehmen, Geborgenheit, Segen weiter schenken macht das Leben hier aus“. Peter Meister


 

Auch der zweite Uganda-Abend ein voller Erfolg
1530 Euro kam für das Lebenshaus von Pfarrer Hirt zusammen 

Sie halfen am Aufbau des Lebenshauses tatkräftig mit: Adelheid und Heinz Lüthy und Florian Vögele. Foto: Peter Meister

Die Erwartungen weit übertroffen hat der zweite Uganda-Abend,  bei dem die drei Entwicklungshelfer aus der katholischen Seelsorgeeinheit Laufenburg, Heinz und Adelheid Lüthy und Florian Vögele, über ihren Hilfseinsatz am Lebenshaus im afrikanischen  Busch berichteten. Mit von der Partie war auch Florian Vögeles Mutter Annita, die erst seit zwei Wochen von einem mehrwöchigen Einsatz im Lebenshaus zurück ist. Im  Café Verkehrt in Oberhof reichten die Stühle für die gut 70 Besucher nicht aus, die sich in der Diskussion begeistert über die von Pfarrer Günter Hirt ins Leben gerufene Einrichtung für hilflose und traumatisierte Kinder in  Kymuliibwa zeigten, aber ebenso betroffen waren  über die Lebensbedingungen  vor Ort.

Das für 24 Kinder konzipierte Lebenshaus  ist mittlerweile überbelegt. Noch sind die Aufwendungen für das Gebäude, das ohne die tatkräftige Mitarbeit der Helfer vom Hochrhein noch nicht so weit  wäre, nicht bezahlt. Ebenso wichtig sind aber Spenden für den laufenden Betrieb, für die Verpflegung und Betreuung der Kinder. Peter Meister, Pfarrgemeinderatsvorsitzender von Heilig Geist, richtete die Grüße und den Dank an die Entwicklungshelfer von Lebenshaus-Gründer Günter Hirt aus, der seit einigen Tagen wieder aus Uganda  zurück ist, wo er sich über das Gedeihen  der Einrichtung informierte und die ordnungsgemäße Verwendung der Spenden kontrollierte. Hirt sei der Garant dafür, dass jeder Euro direkt bei denen ankommt, die ohne diese Hilfe nicht überleben könnten.  Umso größer war die Freude über die Summe im Spendentopf: 800 Euro kamen zusammen. -prm-


 "Es geht nur miteinander"

Ins Lebenshaus in Uganda sind die ersten Kinder eingezogen / Laufenburger Aktivisten berichten. 
Mehr als hundert Leute verfolgten im Pfarrheim Heilig Geist mit großer Aufmerksamkeit einen Bildervortrag von Heinz und Adelheid Lüthy sowie Florian Vögele aus der Seelsorgeeinheit Laufenburg, die im Februar und März für mehrere Wochen in Uganda am Projekt Lebenshaus mitarbeiteten. Der Abend unterstrich eindrücklich das Credo von Pfarrer Günter Hirt als Initiator des Projekts: "Entwicklungshilfe geht nur miteinander, dann ist gut."
"Wir hatten nicht erhofft, dass so viele Menschen kommen", freute sich der Pfarrgemeinderatsvorsitzende von Heilig Geist, Peter Meister, am Donnerstagabend über den großen Andrang. Rund ein Jahr alt ist der Kontakt zwischen der Seelsorgeeinheit und Pfarrer Hirt, dem Begründer von Stiftungsfonds Uganda- Lebenshaus – Initiative für Kymuliibwa , und vieles an Hilfe wurde seither in die Wege geleitet. Bis zum Einsatz von Heinz Lüthy, Adelheid Lüthy und Florian Vögele, deren Fachkenntnisse im Elektrik- und Sanitärbereich gefragt waren, um das Lebenshaus, ein Waisenhaus für Kinder, Wirklichkeit werden zu lassen.

Über Istanbul ging es nach Kampala, der Hauptstadt Ugandas, und weiter in den 150 Kilometer entfernten Einsatzort, für den es wegen der schlechten Straßenverhältnisse eine ganze Tagesreise braucht. Mit zurück nach Haus brachten die drei Helfer jede Menge Fotos aus einer ganz anderen Welt – von atemberaubender Natur und überwältigender Gastfreundschaft, aber auch von bitterer Armut. Gemeinsam ist den Helfern nach ihrer Rückkehr die Erkenntnis: "Wir haben mehr mit heimgenommen, als wir dorthin mitgebracht haben." 
Dank vieler Spenden und des Einsatzes von Helfern vor Ort konnten inzwischen die ersten Kinder ins Lebenshaus einziehen, so die gute Nachricht von Pfarrer Günter Hirt am Donnerstagabend. Trotzdem wir natürlich weiter Hilfe benötigt. Derzeit ist Hirt auf der Suche nach einer für etwa vier Wochen abkömmlichen "Hausfrau", die in der Küche des Lebenshauses zum Beispiel in den fachgerechten Gebrauch eines Gasherdes einweist. 


Lebenshaus eröffnet - Uganda sagt danke 
Am 15. August 2013 konnten wir nun die ersten Waisen zu neuem Lebensstart bei uns aufnehmen - Dank Ihrer konkreten Hilfe und Spende. Der erste Junge wurde uns bereits zwei Tage vorher mit zusammengebundenen Beinen vor die Tür gelegt. Hilflose, aber hoffnungsvolle Menschen haben da wohl ihr Letztes versucht. Offenkundig ist das Kind traumatisiert und braucht zuerst ganz besondere Zuwendung. Die Hälfte des Hauses konnten wir eröffnen und sind nun eifrig beim Weiterbau. Im Bild unten fehlt noch die Dachrinne, die dem Tank darunter das dringend nötige Regenwasser erhalten muss. Während dem Schreiben dieses Dankbriefes sind unsere Fachleute mit einheimischen Helfern an dieser Arbeit. Dann geht es weiter mit dem konsequenten Ausbau, der Einrichtung der Küche und Schulung eines Küchenteams.
Die Außenanlagen und der Spielplatz sollen mit dem nächsten Regen begrünt werden. Dazu der Aufbau von Spielgeräten, die Einrichtung von Gruppen– und Schulungsräumen für das nachhaltige Netzwerk und Erstellen eines Sicherheitszaunes.
Da die erste erhoffte große Maisernte leider der Trockenheit zum Opfer fiel, müssen alle Lebensmittel nun teuer gekauft werden. Trotzdem pflanzen wir wieder weiter nun auch verschiedenes Gemüse und Obst. an. Unser Ziel bleibt nachhaltige Selbstversorgung und Anleitung zum kleinen Gartenbau auch für die Ärmsten mit ganz wenig Land.— Mit diesem Kurzbericht wollte ich Ihnen einfach ein wenig Infos geben und danken für alle Stütze, die wir weiter brauchen, um wirksam direkt helfen zu können.

Lebenshaus kann im Juli Kinder aufnehmen
Adelheid und Heinz Lüthy und Florian Vögele aus unserer Seelsorgeeinheit halfen kräftig mit

Bildergalerie: Heinz und Adelheid Lühy im Lebenshaus

Bildergalerie: Florian Vögele im Lebenshaus 


"Uffbasse muesch", erklärt Heinz Lüthy seinem Helfer
.
Das Lebenshaus im ugandischen Busch, zu dem die katholische Seelsorgeeinheit Laufenburg mittlerweile eine starke Bindung hat, macht Fortschritte. Der erste Bauabschnitt, der bis zu 45 verwaiste und hilflose Kinder aufnehmen kann, wird im Juli fertiggestellt sein. Großen Anteil daran, dass das Lebenshaus Hoffnung und Zuflucht für viele Menschen werden kann, die sonst ohne Perspektiv wären, haben Adelheid und Heinz Lüthy aus Binzgen und Florian Vögele aus Schachen, die dieses Frühjahr über Wochen vor Ort tatkräftig mitgeholfen haben das Lebenshaus aufzubauen. Aber auch die vielen Spenden, die aus der Seelsorgeeinheit geflossen sind. 
„Die Zukunft hat für die notleidenden Kinder rund um Kyanbuliibwa schon begonnen, auch wenn wir weiter extrem auf Spenden angewiesen und von diesen abhängig sind“, schreibt Pfarrer Günter Hirt, der Begründer der Uganda-Lebenshaus-Stiftung. Doch Geld allein reicht nicht, um dem Hilfsprojekt zum Leben zu verhelfen. Es braucht Menschen wie Adelheid und Heinz Lüthy sowie Florian Vögele, die ihre Arbeitskraft und ihr Können einsetzen, die es auf sich nehmen, unentgeltlich und unter extremen Bedingungen an einer guten Sache mitzuwirken. „Ich bin überglücklich mit dem Ehepaar Lüthy und Florian Vögele, die sich qualifiziert und engagiert im Team einbringen und auch guten Zugang finden zu den einheimischen Helferinnen und Helfern. Alle lernen im gemeinsamen Tun mehr als durch Worte“, ist Hirt voll des Lobes über seine Mitstreiter vom Hochrhein.
Wenn die beiden bereits gepackten Hilfscontainer mit Ausstattungsgütern wie Betten, Küchenausstattung und Sanitärmaterial für das Lebenshaus in Uganda ankommen und alles aufgebaut ist, können die ersten hilfsbedürftigen Kinder aufgenommen und dauerhaft betreut werden.
 

Die Kinder von Kyamuliibwa hätten Adelheid
Lüthy am liebsten für immer bei sich behalten.

Adelheid Lüthy war sich für keine Arbeit zu
schade, um das Lebenshaus voran zu bringen.

Große Regenwasserbehälter mussten
installiert werden. Für Florian Vögele (links
im Bild) kein Problem. Er hatte ja Helfer.

Florian Vögele baute Trinkwasserbrunnen.
Die Kinder probierten das köstliche Nass
gleich mal aus.
Heinz und Adelheid Lüthy und Florian Vögele winken bescheiden ab, wenn man sie auf ihren überaus dankenswerten Einsatz unter erschwerten Bedingungen anspricht. Sie hätten nicht nur etwas gegeben, sondern seien von der Liebenswürdigkeit und Dankbarkeit der Afrikaner reich beschenkt worden. Und auch die Unterbringung im sogenannten Betreuerhaus sei nicht nur erträglich gewesen, sondern im Vergleich zu den Lehmhütten, in denen die Einheimischem hausen, geradezu gut. So relativiere sich eben vieles, sehe man manches mit anderen Augen, sind sich die drei Helfer einig.
Von den Afrikanern reich beschenkt
 Heinz Lüthy war als Elektromeister für die Elektroinstallation zuständig und war froh, dass sich seine Frau Adelheid als gelernte Krankenschwester nicht im sozialen Bereich einbringen konnte, weil das Buschkrankenhaus viel zu weit entfernt war. So konnte sie ihm bei der schweren Arbeit helfen wie Kanäle spitzen für die Leitungen und Dosen setzen. Doch auch als Allrounder konnten sie sich einbringen, um die afrikanischen Helfer bei vielerlei Arbeiten anzuleiten.
Der 26jährige Installateur- und Heizungsbaumeister Florian Vögele war die Idealbesetzung für die Installation von großen Regen- Wassertanks und den Bau von Brunnen.  Aufgabenstellung war nicht nur die Trinkwasserversorgung, sondern auch Möglichkeiten für die Bewässerung  des riesigen Gartens zu schaffen. Die rund  500 Meter entfernte von Nonnen betreute „Außenstation Landschaft“ soll das Lebenshaus mit Gemüse versorgen.
Jeder Tag brachte neue Überraschungen
Improvisation war der tägliche Begleiter. Jeder Tag brachte eine neue Überraschung, eine neue Herausforderung, erzählen die drei Helfer. Zumal die Einheimischen eine ganz andere Mentalität leben. Manchmal habe man sich wie auf einem anderen Planeten gefühlt. „Was für uns eine große Katastrophe ist, nehmen die gelassen. Da kann man auch einiges lernen für das eigene Leben“, meint Heinz Lüthy. Ein problematisches Verhältnis hätten die Bewohner im ugandischen Busch zum Trinkwasser und zur Energie. Da habe man versucht einzuwirken, ist sich aber nicht sicher, ob dies nachhaltige Wirkung zeigt.
Das Gottvertrauen von Pfarrer Hirt gab Sicherheit
Geradezu begeistert sind die Entwicklungshelfer aus der Seelsorgeeinheit vom 74jährigen  Günter Hirt, der mehrere Monate im Jahr in Uganda verbringt. Es sei phänomenal wie er sich in einer für einen Pfarrer völlig fremden Materie einbringe und um alles kümmere. Beeindruckend sei auch, wie Hirt von der Erfahrung und vom Gottvertrauen lebe, dass immer noch alles gut gegangen sei.
Für den zweiten Bauabschnitt fehlen noch Spenden
Wenn die Spenden ausreichend fließen, soll der zweite Bauabschnitt in Angriff genommen werden. Heinz und Adelheid Lüthy und auch Florian Vögele können sich gut vorstellen, im nächsten Frühjahr wieder dabei zu sein. „Die Zusammenarbeit mit den Menschen dort, ihre Herzlichkeit, aber auch ihre Hilfsbedürftigkeit, war für uns  so einprägend, dass wir gerne wieder helfen wollen, wenn es sich irgendwie machen lässt“. Und vielleicht finden sich noch weitere Mitstreiter vom Hochrhein. Peter Meister
Wo Glaube Herz und Hände bekommt
Lebenshaus kommt voran - Heinz und Adelheid Lüthy helfen kräftig mit

 

Schwarz und Weiß tragen gemeinsam einen schweren Balken für die Außenküche. Hinter Pfarrer Hirt (5. von links) hilft Heinz Lüthy, weiter rechts Adelheid Lüthy.

 

Ein Lebenszeichen aus Uganda sendet Pfarrer Günter Hirt, der dort in Kyamuliibwa mit Unterstützung von Heinz und Adelheid Lüthy aus Laufenburg ein „Lebenshaus“ für bedürftige Kinder aufbaut. Das Team „Quer Deutschland“ (Helfer von der Schweizer Grenze bis Nordfriesland) arbeitet super, und die afrikanischen Partner sind voll integriert, ermutigt und angesteckt, schreibt Pfarrer Hirt in einer e-mail-Botschaft.
Überglücklich ist der Initiator und Leiter des Hilfsprojekts über den Einsatz des Ehepaars Lüthy, „das sich qualifiziert und engagiert im Team einbringt und auch guten Zugang findet zu den einheimischen Helferinnen und Helfern. Alle lernen im gemeinsamen Tun mehr als durch Worte“. 
 Bildergalerie 
Natürlich sei das Arbeiten am Äquador weit schwieriger als in Deutschland, angefangen vom derzeitigen Klima mit Nachtabsenkungen bis nur 24 Grad, über die schwierigen Wege und zeitraubenden Materialbesorgungen bis zur Abhängigkeit vom selbst erzeugten Strom, vermeldet Hirt. Die Atmosphäre und Offenheit mache die schwere Arbeit aber auch leichter, wenngleich täglich Flexibilität und Kreativität erforderlich sei.

Pfarrer Hirt dankt allen Spendern - 1350 Euro vom Suppensonntag Hochsal


 Mit den bisher eingegangenen Spenden konnte ein Großteil des Materials für den ersten Bauabschnitt gekauft werden. Voraussichtlich im Juni-Juli kann das Lebenshaus den Betrieb mit etwa 15 Kindern und dem Betreuerteam aufnehmen. Für den zweiten Bauabschnitt ist alles soweit vorbereitet, dass mit den erhofften Spenden wieder Material gekauft und die weiteren Arbeiten angepackt werden können. „Die Kinder hier zeigen sich äußerst dankbar und lassen uns ihre Lebensfreude und neue Hoffnung täglich spüren“, vermittelt Pfarrer Hirt ein Stück Dankbarkeit an alle, die sein Hilfsprojekt unterstützen.


Aschermittwoch-Gottesdienst in der kleinen Buschkapelle


 Die Kinder von Kyamuliibwa helfen kräftig mit. Der Schul-Track habe vor kurzem nach dem Unterricht eine Schar Kinder gebracht, die unter Anleitung der Schulleiterin, einer Ordensschwester und Lehrern eifrig die Baustelle aufräumten und viel Spaß an der Mitarbeit hatten. Als Belohnung gab es Bananenküchlein aus der Küche des Einsatzteams. Von ihm wünschten die Kinder als Belohnung den Segen, lässt Pfarrer Hirt wissen. Das sei übrigens am Aschermittwoch auch der Wunsch der Bautruppe gewesen, dass er wenigstens allen das Aschenkreuz gab. Zu dem Gottesdienst in der kleinen Buschkapelle des Schwesternkonvents seien über 80 Kinder gekommen. „Hier bekommt unser Glaube Hände und Herz“, macht Pfarrer Hirt deutlich, unter welchem Vorzeichen der Hilfseinsatz steht.


Ärztliche Untersuchung für kranke Kinder


 Für den kommenden Sonntag sind kranke und hilfslose Kinder aus der Umgebung in den Rohbau eingeladen zur kostenlosen ärztlichen Untersuchung, wofür aus Spenden rund 1000 Euro eingesetzt werden. Schwesterschülerinnen, Krankenschwestern und weitere Helfer werden ein afrikanisch-deutsches Programm mit Liedern, Tanz, Trommeln und Zaubereien gestalten, das weitere gute Begegnungen eröffnen wird, ist sich Günter Hirt sicher.


Florian Vögele aus Schachen übernimmt Installationen


Überglücklich ist der Lebenshaus-Initiator, dass zwei weitere Handwerker aus Deutschland als Ablösung kommen, wenn er und die Lüthys in die Heimat zurückfliegen. Danach beginnt der Einsatz von Installateurmeister Florian Vögele aus Schachen, der einen Monat wichtige Installationsaufgaben erfüllen wird.
Pfarrer Hirt dankt allen Spendern, ohne die das Projekt nicht möglich wäre. Als nächste Spende wird ihm der Erlös des Suppensonntags in Hochsal überwiesen, immerhin rund 1350 Euro. Peter Meister


Glückliche Gesichter in Uganda
Große Freude über Schokolade von der Sternsingern

 

Heinz und Adelheid Lüthy (links) brachten Schokolade mit, die Pfarrer Hirt verteilte.
Was Schokolade bewirken kann, erlebte Pfarrer Hirt mit seinem Team Ehrenamtlicher im Busch in Uganda.  Da war zuerst die tolle Aktion mit dem großartigen Spendenergebnis vom Sternsingen in der Seelsorgeeinheit Laufenburg, ein mehr als hilfreicher und dringend benötigter Baustein für das Lebenshaus unter den Armen im afrikanischen Busch.Zum Arbeitseinsatz brachte nun das Ehepaar Lüthy einen weiteren Gruß und Solidaritätszeichen der Sternsinger mit: Über 15 kg Schokolade, mit der die Sternsinger ihre Spendenaktion noch erhöhten und ihr besonderes Gespür für wirklich arme Kinder und Jugendliche bewiesen.


Schokolade - dieses Kleinkind wusste
gar nicht, was das ist.
Die  Bilder können nur andeutungsweise wiedergeben, welche Freude dieses Zeichen der Verbundenheit aulöste: Die Mutter, die mit ihrem Kleinkind gerade vom Krankenhaus kam und die Überraschung kaum fassen konnte. An anderer Stelle wurden gleich Trommeln herbeigeschafft und aus dem „Zauberrucksack“ mit leckeren Schokoladepräsenten versehen.  Mit Liedern, Tanz und Trommeln wurde geradezu ein Fest gefeiert.
Teils musste Pfarrer Hirt den Kleinen erst noch vormachen, wie man Schokolade isst.  Ein verzücktes Strahlen war das Ergebnis und machte uns als Überbringer glücklich. Mit Staunen wurde wahr genommen, was die Sternsingeraktion ist und wie zusätzlich dieser süße Segen zustande kam.
Direkter geht die Hilfe und Zuwendung kaum mehr. Dass auch Mutter oder Vater dieser Kinder verschämt ihre Hand hinhielten, um ein Stück dieser Kostbarkeit zu kosten, hat uns sehr berührt.
Ganz herzlichen Dank allen engagierten Sternsingern und allen Spendern, die solche wirksamen Schritte erst möglich machten. Da jetzt gleich mehrere Fachleute aus der Seelsorgeeinheit vor Ort in Uganda aktiv mitwirken, folgen bestimmt weitere Berichte zu diesem ganz besonderen Projekt. Uns bleibt mit den beschenkten Kindern und Jugendlichen ein Wort zum Abschluss: DANKE! (Wwewaly juh = Ganz herzlichen Dank!).

Günter Hirt, Pfarrer

Zwei Laufenburger bauen mit am Lebenshaus
Heinz und Adelheid Lüthy unterstützen Pfarrer Hirt in Uganda


Heinz und Adelheid Lüthy studieren Pläne für
das Lebenshaus. Foto: Peter Meister

So richtig hatte es niemand zu hoffen gewagt, dass der Aufruf des Pfarrgemeinderats von Heilig Geist an Handwerker, sich für den weiteren Aufbau des „Lebenshauses“ in Uganda zur Verfügung zu stellen, Erfolg bringen könnte. Doch es klappte tatsächlich: Heinz und Adelheid Lüthy erklärten sich bereit, einen Monat in Kyamuliibwa mitzuhelfen. Heinz Lüthy, in Laufenburg als Stadtrat und langjähriger Oberschützenmeister bekannt, hatte sich von der Art und Weise, wie sich der 74-jährige Pfarrer im Ruhestand Günter Hirt für die Armen in Uganda einsetzt, spontan angesprochen gefühlt. „Da kann ich doch helfen“, wurde ihm klar, und seine Frau Adelheid war nicht weniger begeistert.
Der 63-jährige Lüthy, der sich auf dem Rennrad fit hält und voriges Jahr auch die Tour in die französische Partnerstadt Le Croisic mitfuhr, ist für das Lebenshaus-Projekt die Idealbesetzung, genau das, was Pfarrer Hirt dringend gesucht hat: gelernter Elektromechaniker mit Meisterprüfung im Elektroinstallationshandwerk mit langjähriger Erfahrung als Werkstattleiter in einer Schweizer Aluminiumgießerei. „Jetzt ist die fachgerechte Elektroinstallation gesichert“, freute sich Günter Hirt am Telefon, den die Laufenburger als Ferienvertretung und Mentor von Pfarrer Klaus Fietz schätzen gelernt haben.
Er hat schon Pläne vom „Lebenshaus“ nach Laufenburg geschickt, die zeigen, dass die Arbeit in den vier Wochen nicht ausgehen wird, denn das Lebenshaus ist ein größeres Bauwerk, an dem derzeit Zimmerleute den Dachstuhl herstellen und aufrichten müssen. Frau Adelheid ist für das Uganda-Hilfsprojekt die ideale Begleitperson. Sie ist gelernte Krankenschwester und war auch schon als Familienhelferin tätig, sieht sich aber auch jederzeit in der Lage als „Allrounderin“ in vielen Bereichen tüchtig mitzuhelfen. Auf jeden Fall sind beide voll motiviert für ihr Abenteuer.  Sie wissen gut, worauf sie sich einlassen, und haben kein Problem mit der zu erwartenden bescheidenden Unterkunft und Lebensweise. Dass sie den Flug selbst bezahlen müssen, gehört für sie wie selbstverständlich zu ihrem Einsatz für das Gelingen des Lebenshauses. Peter Meister

 


 Pfarrer Hirt dankt für Lebenshaus-Spenden 

 

"Ich liege jetzt in den letzten Zügen!" könnte man dramatisch meine letzten Stunden der so breit gefächerten Vorbereitungen und Maßnahmen vor meiner Abreise nach Uganda beschreiben", schreibt Pfarrer Günter Hirt in einer Mail an den Vorsitzenden des Pfarrgemeinderats von Heilig Geist, in der er herzlich für alle eingegangenen Spenden zum Lebenshaus dankt. Weiter schreibt er:  "Morgen ist mein letzter Arbeitstag im Norden und dann geht es zu ebenso zahllosen Gesprächen in meine frühere Pfarrei, wo ich weitere Vorbereitungen für den Containerversand treffe und dann schließlich packe. Wenn der Zoll meinen Kofferinhalt anschaut, wird man mir kaum mehr glauben, dass ich Pfarrer bin.  Schrauben, Handwerkszeug, Ersatzteile, Sanitärgegenstände...  Ach ja, ein wenig Kleidung muss ich auch noch reinkriegen.  Die 46 kg werden schnell ausgeschöpft sein.

Der Artikel in der Badischen Zeitung "Die Idealbesetzung fürs Lebenshaus" war herzerfrischend gut und aufmunternd. Herzlichen Dank für alles Mitwirken und der Seelsorgeeinheit und unserem gemeinsamen Einsatz für Uganda Gottes Segen!"

Dank an Sternsinger - auch für die Schokolade

DANKE sage ich von Herzen für die überwiesenen Spenden zum Lebenshaus, teils an Missio mit diesem Kennwort „Uganda-Lebenshaus“, teils auf das Konto des Projekthilfe Uganda e.V. in Bruchsal, mit dem unter gleichem Kenn-wort  „Lebenshaus“ engste Kooperation und hervorragend sich ergänzende Hilfsstrategie erarbeitet und durchgeführt wird. Danke, dass Sternsinger außer dem hervorragenden Spendenergebnis sogar einen Großteil ihrer Schokolade nach Uganda mitgegeben haben.  Auch die geht mit zum Arbeitseinsatz und wird gar manchen Schweißtropfen und Kummer der Kleinen versüßen. Einfach toll!

Ihr Pfarrer Günter Hirt 


 „Ich will einfach nur leben – Könnt ihr mir helfen?“ 
....... hat Pfarrer Günter Hirt einen Brief überschrieben, in dem er schildert, warum sich der Hilfseinsatz lohnt.
Vor Jahren erlebte ich diesen Jungen (siehe Bild)
in Uganda – Schmerzen, Hoffnung, Vertrauen auf…?  Nein, er sagte nichts, aber seine Augen „sprachen“ und der Bericht des Arztes und von Schwester Anna auf der Station im Busch noch mehr.  Damals, als es hier nur einen Gesundheitsposten gab, der dem Jungen bei seinen schweren Brand-verletzungen nicht wirklich helfen konnte. Aber allein die menschliche Begegnung war schon viel.

Seine Geschichte ist etwa so: Eltern - verstorben. Großeltern - verstorben. Geschwister vom Stammesoberhaupt „verteilt“ in die Verwandtschaft, wo bereits viele hungrige Kinder waren…. Dann der Brand im Busch, zufällig von vielen Seiten zugleich.…

Als ich zwei Tage später wieder nach dem Jungen schaute, hatte „man“ ihn abgeholt. Wohin???

Jetzt, Januar 2013, kurz vor meinem Abflug nach Uganda, um das „Lebenshaus“ im ugandischen Busch und das künftige Netzwerk der Hilfe für verwaiste Kinder und Jugendliche voranzubringen, erhielt ich ein Mail, das in mir diese ohnehin unvergessliche Erfahrung wachrüttelte. Sinngemäßer Inhalt „Wir haben im Krankenhaus alle Betten belegt. Unser Arzt und das Pflegeteam sind rundum voll im Einsatz. – Nun wurde ein kleiner Junge mit schweren Brandwunden eingeliefert…Wir haben ihn und einen ebenfalls brandverletzten Mann notdürftig in den Rohbau der künftigen Männerstation gelegt…“ 
Ich fliege am Ende dieses Monats. Ob ich den kleinen Jungen noch lebend antreffe? Ich weiß es nicht. Mit der Hilfe meiner Freunde von der Schweizer Grenze bis an die Nordsee und Ostsee werde ich, (werden wir!) zwar nicht alle retten können, aber eine Zuflucht schaffen, wo so manche Lebensgeschichte heiler und hoffnungsvoller werden kann.
  

Das nächste Hilfprojekt von Pfarrer Hirt - Ein Lebenshaus für Uganda geplant


Pfarrer Günter Hirt mit dem Ortsgeistlichen von Kyamuliibwa.

Quelle: Pfarrer Hirt

Die Freude war am Dienstagabend im Pfarrheim Heilig Geist groß. Denn dass rund 70 Interessierte aus der Seelsorgeeinheit Laufenburg zum Vortrag von Pfarrer Günter Hirt über sein Hilfsprojekt in Uganda kommen würden, konnte man zwar hoffen, zu erwarten war dies jedoch nicht. Eindrücklich und lebensnah berichtete der 73jährige Geistliche in Bildern über die bisher dort mit großem persönlichen Einsatz und Spendengeldern initiierten Projekte. 
 
Pfarrer Hirt wird auf seinem Weg, im Ruhestand den Ärmsten der Armen zu helfen, nicht müde. Voller Elan und Hoffnung packt er das nächste große Projekt an, das neben dem Buschkrankenhaus und der Kinderstation in Kyamuliibwa entstehen soll:  Das Lebenshaus. Viele erkrankte Kinder und Mütter der Region bekommen inzwischen zwar im Glücksfall eine medizinische Versorgung, sind danach aber wieder auf sich alleine gestellt, obwohl sie das harte Leben im Buschland noch nicht verkraften können. Elende Hütten, Mangelernährung, schlechtes Wasser und oft noch todkranke oder sterbende Eltern versperren eine menschenwürdige Zukunft. Das Lebenshaus soll Kindern und Müttern einen geschützten Raum bieten, um sich körperlich und seelisch zu erholen. Sozialpädagogisch ausgebildete Ordensschwestern und Heimmütter sollen in Kleingruppen für konkrete Lebenshilfe sorgen.
Diese große und segensreiche Aufgabe ist ohne Spendengelder nicht zu leisten. Jeder gespendete Euro hilft und kommt den Armen in Kyamuliibwa direkt zugute. Dafür verbürgt sich Pfarrer Hirt. Neben Einzelspenden sind Patenschaften besonders hilfreich, weil sie Planungssicherheit bieten.

1335 Euro aus Laufenburg helfen mit
Die Kollekten in den Gottesdiensten am vergangenen Wochenende für die Uganda-Hilfe erbrachten 735 Euro.
Nach dem Vortrag von Pfarrer Hirt am Dienstagabend ergab eine spontane Sammlung 600 Euro. –Peter Meister-

 Licht im "Schwarzen Afrika" - Pfarrer Hirt berichtet über sein Hilfprojekt in Uganda
 

 

"Warum tun sie sich das noch im Ruhestand an?“ werde ich gar manches Mal gefragt.  Die Rede ist von Schwarzafrika, genauer von speziellen Projekten im Busch in Uganda am Äquator, wo oft die Allerärmsten „wohnen“ und „die ganz unten“ oft einfach übersehen und vergessen werden.
Seit Jahrzehnten hatte ich als Pfarrer (privat) Hilfsprojekte dort mit persönlichen Spenden unterstützt, wie das ja viele in Deutschland vorbildlich tun. Danke!
Als meine Gesundheit sich im Ruhestand verbessert hatte, begann mit meiner ersten Reise direkt zu den Menschen am Rande auch mein neues Leben, mit und für die Ärmsten in Uganda. Dabei waren und sind es vor allem verwaiste und hilflose Kinder und Jugendliche, die alleine nicht mehr weiterkommen und den Gefahren zu oft erliegen. Viele tollen Hilfsprojekte und Spenden greifen oft nicht mehr oder kommen zu gering bei denen „ganz unten“ wirklich an. Diese fallen wegen übergroßer Armut und Hilflosigkeit dann durch das Raster der Rettungsprogramme, an denen „andere“ sich bedienen. 

   Wo bleibt das „Licht“ im „Schwarzen Afrika“? Was wird aus den vielen Kindern und Jugendlichen, die sich wie wir nach Lebensfreude und Sinnerfüllung sehnen? Ist das, was ankommt, nur der berühmte „Tropfen auf den heißen Stein“, haben wir „das Fass ohne Boden“ vor uns?  Zusammen mit vielen Helfern und Spendern und in gemeinsamen Arbeitseinsätzen mit Einheimischen wird derzeit ein kleines Buschkrankenhaus fertig gestellt. Aber, was wird nach der Behandlung dort, nach Spritzen und Injektionen? Wieder zurück, wo es nur schlechtes Wasser und erbärmliche Nahrung gibt, wo wieder und wieder Malaria droht wegen zerbrochener Hütten, oft keine Eltern und Großeltern mehr....? - und kein Ausheilen von Erkrankung, kein wirksamer Lebensaufbau...

Ich habe Licht erlebt, gerade bei den Kindern und Jugendlichen und es soll jetzt dort ein „Lebenshaus“ entstehen, wo u.a. Kindern und Müttern ein geschützter Raum geboten wird, um sich körperlich und seelisch zu erholen. Eine sozialpädagogisch ausgebildete Ordens-schwester und eine Heimmutter sorgen mit örtlichen Kleingruppen für ermutigende Atmosphäre und konkrete Lebenshilfe.

Wo wegen des Todes der Eltern oder Großeltern bereits Kinder Familien leiten müssen, werden mütterliche Menschen gewonnen, geschult und auch weiter betreut, die mit den Verwaisten in deren Zuhause eine neue Familie möglich machen und Verletzungen heilen lassen. Hier stimmen Begriffe wie „Hilfe zur Selbsthilfe“,  „Glauben mit Blick nach vorn“! Hier beginnt für viele lebenswerte Zukunft,  ein Netzwerk des Auf-Lebens und der Liebe.