Das Lebenshaus in Uganda
Link zur Homepage des Lebenshauses
Das „Lebenshaus“ in Uganda befindet sich mitten im Busch, weit ab von größeren Siedlungen oder Städten. Im weiten Umland versteckt sich Armut und Not in den primitiven Hütten der Nachbarn. Aus der Stiftungsinitiative des pensionierten Pfarrers Günter Hirt entstand innerhalb von knapp drei Jahren eine Insel der Hoffnung und Nächstenliebe für unschuldige, im Elend lebende, körperlich geschwächte und oft auch traumatisierte Kinder. Viele von ihnen würden nicht mehr leben, wenn sie dort nicht Zuflucht gefunden hätten.
Pfarrer Günter Hirt ist unserer Seelsorgeeinheit ein guter Freund geworden. Viele von Ihnen kennen ihn. Er ist auch der absolute Garant dafür, dass jeder gespendete Euro direkt für die Kinder eingesetzt wird. Er ist immer wieder in Uganda vor Ort, um sich davon zu überzeugen. Dafür ist dem 74jährigen Gründer des Lebenshauses keine Strapaze zu viel. Erst vor wenigen Tagen ist er wieder von einem Arbeitsbesuch im Lebenshaus zurückgekommen. Die große Bedeutung des Lebenshauses für die Kinder, aber auch für die Bevölkerung im weit von größeren Siedlungen abgelegenen Busch, können auch mehrere Menschen aus der Seelsorgeeinheit Laufenburg-Albbruck bezeugen, die beim Aufbau des Lebenshauses und seiner Infrastruktur tatkräftig mitgeholfen haben. Wieder andere helfen über Spenden oder Bettenpatenschaften mit, dass das Haus im afrikanischen Busch überleben und sich weiter entwickeln kann. Mittlerweile werden das Lebenshaus und auch die in primitiven Hütten lebenden Menschen in der Umgebung mit gesundem Trinkwasser versorgt. Der neueste Fortschritt ist eine leistungsstarke Photovoltaikanlage, die die bislang total unzulängliche mit Dieselmotoren betriebene Stromversorgung ersetzt, wodurch Trinkwassergewinnung erst möglich wird. Auch beim Aufbau einer Landwirtschaft zur Eigenversorgung ist ein Fortschritt zu verzeichnen. Das Lebenshaus, das aus dem Nichts entstand, ist mittlerweile zur Zufluchtsstätte für 40 Kinder geworden. Noch kann die ausschließlich mit Spenden und Entwicklungshelfern aus Deutschland aufgebaute Insel der Hoffnung nicht ohne fremde Hilfe existieren. Deshalb ist jeder Euro, der von uns kommt, so wichtig. Peter Meister
Die neuen Bankdaten
IBAN: DE26 6729 2200 0023 0108 10
BIC: GENODE61WIE
Verwendungszweck: Lebenshaus, Adressangaben für Spendenquittung.
Pfarrer Hirt und Christine Böhler berichten über das Lebenshaus Uganda
07.05.2026
Pfarrer Günter Hirt, Gründer des Lebenshauses in Uganda, besucht über Pfingsten wieder die Region Laufenburg-Albbruck. Verbunden damit ist sein Dank für die Unterstützung, die in letzter Zeit dem Lebenshaus und damit den betreuten Kindern zu teil wurde. Pfarrer Hirt hält am Freitag, 22. Mai 2026 um 19.00 Uhr in der Kirche St. Martin in Luttingen einen Dankgottesdienst. Anschließend wird zu einem Uganda-Begegnungsabend in die Pfarrscheuer eingeladen. Neben Pfarrer Hirt werden Christine Böhler und ihr Partner Reto über die aktuelle Entwicklung im Lebenshaus berichten. Die Beiden waren über die Jahreswende zum zweiten Mal im Lebenshaus. Schwerpunkt war die Vermittlung musikalischer Grundlagen der Kirchenmusikerin Christine Böhler.
Am Pfingstmontag hält Pfarrer Hirt den Gottesdienst in der Basilika in Birndorf, um 10.00 Uhr. -prm-
Pfarrer Hirt dankt nach seinem Besuch für alle Hilfe für Uganda


Pfarrer Günter Hirt krönt sein Lebenswerk in Uganda mit einem Lebens- und Bildungszentrum


Während das Lebenshaus mit Spenden und handwerklicher Hilfe auch maßgeblich aus der Seelsorgeeinheit entstand, war der Bau der Wohnblocks nur durch Großspenden der Firma Brennet GmbH möglich, für Pfarrer Hirt ein Geschenk des Himmels. Das Lebenszentrum, das ein Bildungs- und Schulungszentrum umfasst, wurde größtenteils von Günter Hirt selbst finanziert, mit einem Teil seiner Altersvorsorge und den großzügigen Spenden zu seinem diamantenen Priesterjubiläum, das er letztes Jahr auch mit einem Festgottesdienst in Luttingen feierte. Unterstützt wird das Projekt von Missio.
Zu dem Projekt gehört eine Küche mit Speisesaal für rund 200 Personen und die Schaffung eines Schulungsgebäudes mit Unterrichtsräumen für Kleingruppen sowie Fachräumen für lebenspraktische Kurse.
Hauptstandbein bleibt nach wie vor das Lebenshaus. Dessen große Bedeutung für die Kinder, aber auch für die Bevölkerung im weit von größeren Siedlungen abgelegenen Busch, können auch mehrere Menschen aus der Seelsorgeeinheit Laufenburg-Albbruck bezeugen, die beim Aufbau des Lebenshauses und seiner Infrastruktur tatkräftig mitgeholfen haben.
Das Lebenshaus bleibt Zufluchtsort und Kontaktstelle während der Schulzeit und vor allem in den langen Schulferien. Neben Auffangstation und Zuhause fungiert das Lebenshaus außerdem als Anlaufstelle für alle ratsuchenden, schwachen und kranken Menschen aus der Umgebung - hier wird niemandem der Zutritt verweigert.
Bundesverdienstkreuz am Bande für Pfarrer Günter Hirt - Das Lebenswerk Lebenshaus ausgezeichnet
Diamantenes Priesterjubiläum von Pfarrer Günter Hirt fröhlich gefeiert


Große Freude zu Weihnachten im Lebenshaus: Wohnblocks dank Spende der Brennet GmbH jetzt bewohnt

Ein Jahrzehnt Hoffnung und Zukunft für schutzbedürftige Kinder

Uganda-Lebenshaus-Projekthilfe e.V.
IBAN: DE26 6729 2200 0023 0108 10
Verwendungszweck: Lebenshaus, [Ihre Adresse
Ein ganz besonderes Weihnachtsfest in Uganda: Lebenshaus kann das zehnjährige Bestehen feiern

150 Kinder erfuhren bisher Rettung und Aufbauhilfe
Als vorbildliche Kinderbetreuung in ganz Uganda ausgezeichnet
Wohnblocks für das Uganda-Lebenshaus sind bald fertiggestellt - Die Finanzierung ein Geschenk des Himmels
14 Helfer:innen aus der Seelsorgeeinheit leisteten Aufbauhilfe
Wohnblocks für das Uganda-Lebenshaus sind bald fertiggestellt - Die Finanzierung ein Geschenk des Himmels

Im Lebenshaus Teil einer großen Familie
Brennet GmbH zahlt auch den dritten Wohnblock
Schon im Sommer werden die ersten Mieter einziehen
Brennet GmbH sichert die Zukunft des Lebenshauses
Hundert Kinder nach Corona-Stopp auf die Einschulung vorbereitet

Das Lebenshaus feiert Weihnachten und sagt danke

Zum Video hier anklicken: Das Lebenshaus feiert Weihnachten
Das Lebenshaus in Uganda, ein Segen für die Menschen im Busch
Brennet-Großspende für das Lebenshaus in Uganda ein „Geschenk des Himmels“
Das Lebenshaus auf eigene Beine stellen
Hoffnung, finanziell unabhängiger zu werden
Jetzt ist die Hoffnung groß, dass auch genug Geld für den dritten Wohnblock zusammen kommt. Mit den Mieteinnahmen soll eine größere, wertvolle, finanzielle Unabhängigkeit des Lebenshauses garantiert werden, das aber auch in Zukunft auf Spenden angewiesen sein wird. Vertraglich ist mit einem Schwesternorden der Diözese Masaka abgesichert, der auch die Heimleiterin des Lebenshauses stellt, dass jeder Euro der Mieteinnahmen unter Einbehalt von 15 Prozent Rücklagen für Instandhaltung ausnahmslos dem Lebenshaus in Kyato zur Finanzierung der Lohnkosten der Betreuerteams der Kleinkinder und das Schulkinderprogramm dauerhaft zugutekommt. Für das Bauprojekt wurde ein separates Konto eröffnet. Somit sind die "Revival Future Homes" und das Lebenshaus finanziell getrennt. Vom Lebenshaus dürfen keine Spendengelder in das Projekt "Revival-Future-Homes" fließen. Mit den Wohnungen soll den Menschen in der Stadt, in der Wohnungsnot herrscht, fairer bezahlbarer Wohnraum angeboten werden, ebenfalls ein gutes Werk in einem armen Land. Alle Verwaltungs- und Teammitglieder des Vereins Uganda-Lebenshaus-Projekthilfe arbeiten ehrenamtlich. Es fallen keine Verwaltungskosten oder Gebühren an. Auf der Ehrenamtlichkeit und Spenden gründen sich alle Projekte, zu denen die Brennet GmbH jetzt einen großen Beitrag geleistet hat. Peter Meister
Das Team Lebenshaus Uganda positioniert sich neu
Aus diesem Anlass hat das Team rund um das Lebenshaus im Oktober 2020 einen eigenen Verein gegründet. Die Gründungsversammlung konnte mit begrenzter Teilnehmerzahl auch trotz Corona in Waghäusel stattfinden. Der Verein ist als gemeinnützig anerkannt und bereits im Vereinsregister eingetragen.
Mit diesem Schritt der Vereinsneugründung, löst sich das Lebenshaus von dem Projekthilfe Uganda e.V., dem wir bisher angehören durften, wofür wir uns ausdrücklich bedanken! Die Kooperation mit der Uganda Projekthilfe Bruchsal bleibt selbstverständlich weiter bestehen, nur können wir mit einem eigenen Verein eigenständiger agieren und speziell eigene Fördermittel beantragen, was in der bisherigen Konstellation nur bedingt möglich war. Mit gezielten Förderprojekten wollen wir in den nächsten Jahren versuchen eine stückweite Eigenfinanzierung des Lebenshauses zu erreichen. Wenn das Projekt langfristig und nachhaltig bestehen bleiben soll, muss es einen gewissen Grad an Selbstständigkeit erreichen und darf nicht nur von Spendengeldern abhängig bleiben.
Gabriele Schäuble aus Laufenburg gehört dem gemeinnützigen Verein Uganda Lebenshaus Projekthilfe e.V. als 1. Beisitzerin an.
Zehn Jahre Förderunterstützung - Das Lebenshaus sagt danke
Das Lebenshaus hat sich von der Außenwelt abgekapselt - Corona-Virus sorgt für Ausnahmesituation
Als ob das Corona-Virus in Uganda nicht schon genug Katastrophe wäre, jetzt muss auch noch Hochwasser dazu kommen. So die Reaktionen aus dem in der Seelsorgeeinheit Laufenburg-Albbruck etablierten Freundeskreis des von Pfarrer Günter Hirt gegründeten Lebenshauses im afrikanischen Busch. Auf Nachfragen gab es aber dann Entwarnung: Das Lebenshaus in Kyato ist bisher sowohl vom Corona-Virus als auch von den Überschwemmungen verschont geblieben. „Wir sind alle sehr besorgt, viele andere Gebiete im ganzen Land werden von den Überschwemmungen mitgerissen, Strom gibt es nur noch für Krankenhäuser. In weiten Bereichen droht eine Hungersnot. Uns hier in Kyato geht es immer noch gut und allen Kindern geht es gut“, schreibt Schwester Maria, die Leiterin des Lebenshauses.
Neuigkeiten aus Uganda im Lebenshaus-Rundbrief Mai 2020 mit den Themen:
Gabi Schäuble: "In großem Elend ein kleines Paradies"
Zimmermeisterin Gabriele Schäuble baut Dach auf die Lebenshaus-Küche
Alle Helfer reisen auf eigene Kosten nach Uganda
Die Baupläne sind fertig, zeigt Gabi Schäuble, die wie ihre Mitstreiter auf eigene Kosten ins Lebenshaus reist. Für wichtiges Material hat sie Spender gewinnen können. Maschinen, die vor Ort bleiben, zahlt die Zimmerei Schäuble und hochwertige Schrauben stellt die Firma Maier-Sanitär aus Grunholz zur Verfügung. Freuen würde sie sich über weitere Spender, für das Gesamtprojekt Lebenshaus. Wie sie von Pfarrer Hirt weiß, wird jeder Euro gebraucht.Mit Heinz und Adelheid Lüthy hat es 2013 angefangen. Sie waren die ersten aus der Seelsorgeeinheit und leisteten in zwei Einsätzen im ugandischen Busch Pionierarbeit beim Aufbau des Hauses. Wie viele Spender auch, waren sie auf das Projekt aufmerksam geworden durch die Öffentlichkeitsarbeit des Laufenburger Pfarrgemeinderats. Ihrem Beispiel folgten weitere Helfer vor Ort: Florian und Anita Vögele, Claudia-Weber-Wagner, Mario Wagner, Patricia Ebner. Einige von ihnen engagierten sich immer wieder für mehrere Wochen oder Monate vor Ort. Thomas Albiez aus Unteralpfen war ein ganzes Jahr im Lebenshaus. Dann brachte Elias Binkert aus Schadenbirndorf sein technisches Know-how ebenfalls ein ganzes Jahr im Lebenshaus ein. Ihm folgte Tamara Hoppe aus Unteralpfen. Sie alle ließen sich von der authentischen Art von Pfarrer Hirt überzeugen, Dienst an den Ärmsten der Armen zu leisten.Rohbau, Tiefbrunnen für reines Trinkwasser, Photovoltaik-Anlage für eigene Stromversorgung , Aufbau eigener Landwirtschaft für gesunde Ernährung und in letzter Zeit die Entwicklung einer medizinischen Basisversorgung auch für die Menschen im Umkreis, sind nur die wichtigsten Stationen, seit Gründung des Lebenshauses. Peter MeisterDie Bedeutung des Lebenshauses wächst: Auffangstation - Anlaufstelle - Zuhause
Baby Serina wurde vor einer fremden Haustür zurückgelassen. Die Bewohner haben im Haus geschlafen, als sie nachts draußen ein Baby weinen hörten. Sie haben sich Serina angenommen und sie zur Polizei in Kalungu gebracht. Die Polizei hat wiederum uns angerufen und unsere Mitarbeiter-haben sie abgeholt. Auch Serina lebt nun im Lebenshaus, wo sie sicher geborgen ist. Baby Janets Mutter ist bereits bei ihrer Geburt gestorben. Der Großvater von Janet hat das Mädchen aufgenommen und über ein Jahr für sie gesorgt. Doch diese Aufgabe hat den alten Mann belastet und er fühlt sich nicht mehr in der Lage, sich allein um das kleine Mädchen zu kümmern. Er bat das Lebenshaus um Hilfe und hat sie bekommen. Janet wohnt nun im Lebenshaus, wird umsorgt und bekommt regelmäßig Besuch von ihrem Opa.
Ein Jahr medizinische Basisversorgung
23 Kinder sind im Lebenshaus, alle jünger als drei Jahre alt. Vor einem Jahr, im Dezember 2018, wurde mit Justine Namaganda eine voll ausgebildete Krankenschwester, mit Zusatzausbildung als Hebamme, am Lebenshaus angestellt. Mit ihrer Hilfe wollen wir versuchen, der schlechten medizinischen Versorgung im ländlichen Bereich um das Lebenshaus entgegenzuwirken. Das medizinische Angebot wird inzwischen sehr gut angenommen und hat einen hohen Bekanntheitsgrad in der Bevölkerung erreicht. Durch die Anstellung von Justine, bietet das Lebenshaus inzwischen an sechs Tagen pro Woche, von Montag bis Samstag, eine medizinische Sprechstunde an. Dabei werden hauptsächlich Malaria, Pneu-Monia, Erkältung, Hautkrankheiten, Harnwegsinfekte und viele andere Beschwerden behandelt. Im Schnitt kommen auch zwei bis drei neue schwangere Mütter pro Monat dazu, die am Lebenshaus eine qualifizierte Betreuung erfahren.
Einmal im Monat kommt zusätzlich ein ArztEinmal im Monat kommt zusätzlich ein Arzt zum Lebenshaus und bringt manchmal Medikamente. Ansonsten können Medikamente von der Apotheke in der Stadt bezogen werden. Unsere Patienten zahlen keine Konsultationsgebühr, aber sie zahlen für ihre Medikamente, damit wir unsere Ausgaben decken können. Mittellose und hilfsbedürftige erfahren kostenfreie Behandlung. Jede Woche werden zudem am Donnerstag Hausbesuche in der Gemeinde gemacht, um kranke Menschen zu betreuen, die nicht in der Lage sind, das Lebenshaus oder ein Krankenhaus zu erreichen. Die für sie erbrachten Dienstleistungen sind kostenlos.Das Spendenkonto der Projekthilfe Uganda e.V. Bruchsal. IBAN: DE57 6606 1724 0023 010801 // BIC: GENODE62WGA; Volksbank Stutensee-Weingarten, Verwendungszweck: Lebenshaus, Adressangaben für Spendenquittung.
Birndorfer baute Stockbetten im Lebenshaus in Uganda
- 11.01.2019 - Mit seinem handwerklichen Geschick hat Elias Binkert die Lebensverhältnisse verbessertFroh ist Elias Binkert, dass er ohne Folgeschäden die Malaria nach wenigen Tagen überstanden hat. Kurz vor Weihnachten ist der junge Birndorfer wieder gesund in die Heimat zurückgekehrt.
Trinkwasserversorgung als Schwerpunkt
„Wenn es passt, werde ich den Aufenthalt im Lebenshaus nochmals wiederholen“, ist sich Elias Binkert sicher, der ab Februar in einem Birndorfer Unternehmen als Techniker eine Arbeitsstelle antreten wird. Er, der nebenberuflich als Fachkraft für Landwirtschaft tätig ist, musste während seines Einsatzes in Uganda rasch feststellen, dass bei entsprechender Bewirtschaftung auch höhere Erträge zu erreichen wären.
Aber Fachkenntnisse zu vermitteln, sei ein sehr schwieriges Unterfangen. „Die Einheimischen vertreten einfach den Standpunkt, Heute ist Heute und Morgen ist Morgen“, so die Erfahrung des 24-Jährigen aus Birndorf. „Diese Menschen leben aus der momentanen Fülle. Lebens- und Futtermittel zu konservieren, ist den Einheimischen völlig fremd.“ Dies sei mit ein Grund, dass während der langen Trockenheitszeiten und Dürreperioden die Versorgungslage in dem Land katastrophal ist.
Das Projekt: Der 24-jährige Elias Binkert aus Birndorf hat in dem in der Region Kyato gelegenen „Lebenshaus“ ehrenamtlichen Entwicklungsdienst geleistet. In dieser Einrichtung sind vornehmlich Waisen- und Halbwaisenkinder untergebracht, die ohne dieses Hilfsprojekt weder eine Überlebenschance noch die Chance auf Bildung hätten.
Tamara Hoppe aus Unteralpfen hilft im Lebenshaus in Uganda
- 05.11.2018 - Aus dem SÜDKURIER von Doris Dehmel
Viele Studierende planen nach ihrem Examen eine größere Reise, wollen die Freizeit vor dem Einstieg in den Beruf für Spaß und Vergnügen nutzen. Auf einer total anderen Einstellung gründet der Entschluss der 26-jährigen Tamara Hoppe aus Unteralpfen, die nächsten Monate in Uganda zu verbringen. "Ich wollte die Zeit bis zum Start meines Referendariats als Grundschullehrerin sinnvoll nutzen". Musik auch fern der Heimat
Deshalb entschloss sie sich für einen Aufenthalt im "Lebenshaus" im ugandischen Busch in der abseits gelegenen Region Kyato. Die Koffer sind gepackt und darin viele Dinge verstaut, auf die in der Zufluchtsstätte für Kinder dringend gewartet wird. Ersatzteile sind ebenso dabei wie Handwerkszeug aber auch Erstlingsnahrung für die Neugeborenen. Wenn der Platz für persönliche Dinge auch knapp wurde, entschied sich die musikbegeisterte Tamara Hoppe doch ihre Ukulele mitzunehmen, um ihre Leidenschaft für Musik auch fern der Heimat zu pflegen. Am 9. November wird sie in Frankfurt ins Flugzeug steigen und nach einem Zwischenstopp in Istanbul schließlich am Entebbe Airport in Uganda landen.
Arbeitsalltag im Lebenshaus
Tamara Hoppe, die "richtig viele Impfungen" hinter sich hat, ist gespannt auf ihre neue Aufgabe. Sie, die beruflich ihren Fokus auf Grundschulkinder setzt, hat sich bei ihrer Schwester die Hebammenschülerin ist und ihrer erfahrenen Mutter Manuela eingehend über die Versorgung mit Neugeborenen informiert. Diese werden zunächst ihren Arbeitsalltag im "Lebenshaus" bestimmen. Durch die hohe Müttersterblichkeit müssen hier immer mehr Neugeborene aufgenommen werden, was zu einer totalen Überfüllung der Einrichtung führe.
Spenden im Gepäck
Die ehrenamtliche Entwicklungshelferin hofft, dass sie vom Heimweh in den nächsten Monaten verschont bleibt – auch ihre Familie und ihr Freund werden sie über die Weihnachtstage vermissen. Mit im Gepäck sind auch Spenden von Privatpersonen, aber auch der "Eurofighter" aus Unteralpfen und der Bannholzer "Gupfenfläxer" aus Bannholz die zur Anschaffung der notwendigsten Dinge in dem "Lebenshaus" dienen.
Unterstützer- und Spenderkreis wird immer größer
- 10.10.2018 - Uganda-Abend mit Lebenshausgründer Pfarrer Hirt in Birndorf
Der Unterstützerkreis für das Lebenshaus in Uganda wird immer größer und die Spendenbereitschaft ist ungebrochen. 90 Frauen und Männer aus der ganzen Seelsorgeeinheit sind am Dienstagabend in den Bürgersaal nach Birndorf gekommen, um sich von Lebenshaus-Gründer Pfarrer Günter Hirt über die Entwicklung des Uganda-Lebenshauses informieren zu lassen. Am Ende des vom Gemeindeteam Birndorf organisierten Abends waren 1.275 Euro im Spendentopf, dazu kommen 815 Euro aus einer Geburtstagsfeier in Laufenburg. Die Seelsorgeeinheit Laufenburg-Albbruck ist längst ein fester Bestandteil im Unterstützerkreis geworden, ohne den das Lebenshaus noch längere Zeit nicht überleben kann.
Mit Heinz und Adelheid Lüthy hat es vor über fünf Jahren angefangen. Sie waren die ersten aus der Seelsorgeeinheit und leisteten in zwei Einsätzen im ugandischen Busch Pionierarbeit beim Aufbau des Hauses. Wie viele Spender auch, waren sie auf das Projekt aufmerksam geworden durch die Öffentlichkeitsarbeit des Laufenburger Pfarrgemeinderats. Ihrem Beispiel folgten weitere Helfer vor Ort: Florian und Anita Vögele, Claudia-Weber-Wagner, Mario Wagner, Patricia Ebner. Einige von ihnen engagierten sich immer wieder für mehrere Wochen oder Monate vor Ort. Thomas Albiez aus Unteralpfen war ein ganzes Jahr im Lebenshaus. Jetzt setzt Pfarrer Hirt große Hoffnungen in das technische Know-how des 24-jährigen Elias Binkert aus Schadenbirndorf, der von September an ein ganzes Jahr im Lebenshaus mithelfen wird. Und in Kürze folgt Tamara Hoppe aus Unteralpfen. Sie alle ließen sich von der authentischen Art von Pfarrer Hirt überzeugen, Dienst an den Ärmsten der Armen zu leisten. Die Spender können sich darauf verlassen, dass jeder Euro direkt und ohne Kosten für Bürokratie der Einrichtung und den Kindern zu Gute kommt, wie Pfarrer Hirt in anrührender Weise an vielen Beispielen und Lebensgeschichten verdeutlichte. Sie können sicher sein, dass durch ihren Beitrag vielen Kindern ein neues Lebens ermöglicht wird. Anlaufstelle auch für die Menschen im Busch
Das Lebenshaus ist Zufluchtsstätte für knapp 40 Kinder im ugandischen Busch. Die meisten davon hätten sonst keine Überlebens- und schon gar keine Entwicklungschance. Dazu kommen Kinder und ihre Familien im gesamten Umfeld, die hier Lebenshilfe und eine menschenwürdige Behandlung erfahren. Ziel ist es, die Kinder soweit aufzubauen, dass sie nach ihren ersten Lebensjahren den ugandischen Bildungsweg beschreiten können. Das Lebenshaus bleibt Zufluchtsort und Kontaktstelle während der Schulzeit und vor allem während der Schulferien. Neben Auffangstation und Zuhause fungiert das Lebenshaus zusätzlich als Anlaufstelle und für alle ratsuchenden, schwachen und kranken Menschen aus der notleidenden Umgebung, niemanden wird der Zutritt verweigert.Tief beeindruckt lauschten die Besucher den Schilderungen von Pfarrer Hirt, die einen Eindruck vermittelten, wie viel Energie und Überzeugungskraft dahinter steckt, das Lebenshaus im Busch aus dem Nichts aufzubauen. In einer Gegend ohne Strom, ohne trinkbares Wasser, ohne nutzbares Land. Günter Hirt verstand es, Menschen von der Notwendigkeit ganz Armen und Hilflosen zu helfen zu überzeugen. Und seiner Unnachgiebigkeit ist auch zu verdanken, dass Hilfsorganisationen ihren finanziellen Beitrag leisten. Beispielhaft war die Information über den Kampf um eine Krankenschwester und Hebamme, nachdem es in letzter Zeit schon gelungen war, Arztbesuche und Impfstation als ständige Einrichtung zu ermöglichen, auch als Angebot für die Menschen in der Umgebung. Die Kinder werden längst nicht nur körperlich versorgt, sondern von Sozialpädagogen betreut, damit sie ihre schrecklichen Lebensgeschichten verarbeiten können.
"Niemand hat so gutes Trinkwasser wie wir"
„Niemand weit und breit hat so gutes Trinkwasser wie wir“, freute sich Pfarrer Hirt, längst ein Angebot über das Lebenshaus hinaus. Buschbewohner können sich in Kanistern sauberes Wasser aus dem Brunnen holen, der 42 Meter tief gebohrt wurde.Unbeirrt von immer wieder vorkommenden Rückschlägen etwa durch Dürreperioden wird nach der Entwicklung einer nachhaltigen Landwirtschaft und Tierhaltung gearbeitet für eine zukünftige Eigenversorgung. Hilfe zur Selbsthilfe ist das Stichwort. Auf Dauer soll das Lebenshaus aus eigener Kraft überlebensfähig und selbständig sein.Ein noch langer Weg, weiß der 79-jährige Lebenshaus-Gründer. Das Lebenshaus ist weiterhin auf die Mithilfe von anderen Menschen angewiesen. „Nur durch Spenden können wir die notwendige Hilfe leisten“, so Hirts Appell. Peter Meister Dazu auch der sehr interessante Rundbrief, in dem Pfarrer Hirt und Freiwillge von ihrem Einsatz im Lebenshaus berichten.
Uganda-Abend mit Lebenshausgründer Pfarrer Hirt in Birndorf
- 14.09.2018 - Einen Uganda-Abend mit Lebenshaus-Gründer Pfarrer Günter Hirt veranstalten das Gemeindeteam Birndorf und der Freundeskreis Lebenshaus. Er findet am Dienstag, 9. Oktober 2018, 19.30 Uhr, im Bürgersaal in Birndorf statt. Nicht nur im Weinberg des Herrn vor Ort, sondern ganz aktiv am Nächsten, ist Pfarrer Hirt seit Jahren in Uganda engagiert. Informationen, Bilder und Schilderungen seiner Arbeit aus dem Lebenshaus in der Region Kyato/Uganda wird er uns näher bringen. Seine herzliche und offene Art macht es möglich, an diesem Abend mit ihm in Kontakt zu kommen, schreiben Felix Lauber und Andrea Eckert vom Gemeiindeteam Birndorf. Pfarrer Hirt selbst lädt in einer Nachricht an den Freundeskreis ebenfalls zu diesem Abend ein. „Bis zu diesem Abend wird Elias Binkert aus Schadenbirndorf schon fast zwei Wochen im Lebenshaus aktiv sein und wenige Wochen später folgt bereits Tamara Hoppe aus Unteralpfen. Sehr unterschiedlich werden ihre Aufgabenbereiche sein. Gemeinsam bleibt der Dienst an Menschen, die ohne diese Einrichtung und ohne unsere konkrete Hilfe kaum Überlebungschancen hätten. Mehr dazu an diesem Abend, bei dem ich zugleich für alle bisherige Hilfen danken möchte. Der Vortrag wird eine aktualisierte Fortsetzung des Vortragsabends vom Mai in Laufenburg sein und die ganz aktuelle Entwicklung und neue Perspektiven aufzeigen. Kommt bitte zahlreich und bringt möglichst viele weitere Interessierte mit. Das Netzwerk muss wachsen, damit TATsächlich der Mensch in die Mitte gerückt, Fluchtursachen bekämpft und nachhaltig Persönlichkeiten gefördert werden und somit eigene Zukunft eröffnet wird.“Das Lebenshaus ist auf einem guten Weg, braucht aber weiter Unterstützung vom Hochrhein
- 19.05.2018 -
Elias Binkert aus Schadenbirndorf hilft ein Jahr im von Pfarrer Hirt 2013 gegründeten Lebenshaus in Uganda mit. Foto: Peter Meister„Wir sind auf einem guten Weg, aber noch nicht am Ziel“, beschrieb Pfarrer Günter Hirt bei einem Uganda-Abend die Situation des von ihm gegründeten Lebenshauses im afrikanischen Busch. Deshalb sei die Einrichtung für Kinder, die sonst keine Lebenschance hätten, auch weiterhin auf die praktische und finanzielle Unterstützung aus der Seelsorgeeinheit (SE) Laufenburg-Albbruck angewiesen. Mehr als 60 Unterstützer und Interessierte waren berührt von den Schilderungen des 79-jährigen Pfarrers, der sich im Februar und März in Kyato wieder von der Entwicklung des Lebenshauses und von der sinnvollen Verwendung der Spendengelder überzeugt hatte. Hirts Überzeugung ist wieder ein Stück gewachsen, dass das Lebenshaus Bestand haben und vielen im Elend lebenden, körperlich geschwächten und oft auch traumatisierten Kindern auch in den nächsten Jahren eine Lebensperspektive geben wird.
Schicksal eines Babys als Beispiel für die Hilfe
Er untermauerte diese Zuversicht mit der Schilderung des Schicksals eines Babys, das todkrank im Lebenshaus abgeliefert wurde. Seine Mutter war bei der Geburt gestorben, ein Vater nicht bekannt. Von dort wurde es ins Krankenhaus gebracht, wobei die Kosten aus dem Spendentopf getragen wurden. Nach mehreren Operationen hat das Baby durch die Fürsorge im Lebenshaus eine Lebenschance.
Lebenshaus als medizinische Anlaufstelle
Regelmäßig kommt auch ein Arzt ins Haus, das mittlerweile zur Anlaufstelle für all die Menschen in der total abgeschiedenen Gegend wurde, die sonst keine ärztliche Versorgung hätten. So verhält es sich auch mit der Trinkwasserversorgung, die von Helfern aus der Seelsorgeeinheit Laufenburg-Albbruck mit aufgebaut wurde. Die Menschen im Busch nehmen weite Wege auf sich, um sich in Kanistern Wasser zu holen.
Prinzip der Nachhaltigkeit und Hilfe zur Selbsthilfe
Aus den Schilderungen von Günter Hirt wird deutlich, dass das Prinzip Nachhaltigkeit und Anleitung zur Selbstversorgung greift, auch wenn es noch ein weiter Weg sei, bis sich das Lebenshaus durch Bewirtschaftung der Felder selbst trage. Doch die schrittweise Entwicklung sei beeindruckend, die nur durch Spenden möglich sei. Neueste Errungenschaft ist ein Traktor mit Zubehör, mit dem Steppe in nutzbares Ackerland verwandelt werden kann.
Viele Unterstützer aus der Seelsorgeeinheit
In der Seelsorgeeinheit Laufenburg-Albbruck fand Pfarrer Hirt bis dato große Hilfe für sein 2013 gestartetes Projekt, wofür er sich besonders bedankte. Heinz und Adelheid Lüthy unterstützen Pfarrer Hirt in Uganda seit 2013, kurz nach dem Start des Projekts, wie viele Spender auch aufmerksam geworden durch die Öffentlichkeitsarbeit des Laufenburger Pfarrgemeinderats. Ihnen folgten weitere Helfer: Florian und Anita Vögele, Claudia-Weber-Wagner, Mario Wagner, Patricia Ebner. Einige von ihnen engagieren sich immer wieder für mehrere Wochen oder Monate vor Ort. Thomas Albiez aus Unteralpfen war ein ganzes Jahr im Lebenshaus. Jetzt setzt Pfarrer Hirt große Hoffnungen in das technische Know-how des 24-jährigen Elias Binkert aus Schadenbirndorf, der von September an ein ganzes Jahr im Lebenshaus mithelfen wird.
Peter Meister
Pfarrer Hirt dankt Unterstützern des Lebenshauses
- 22.12.2017 -
Das Lebenshaus in Uganda ist für die Kinder dort ein Paradies mit der Chance auf ein Leben mit guten Aussichten. Es ist ein Ort, an dem sie einfach Kind sein dürfen und ihre traumatischen Erlebnisse verarbeiten können. Pfarrer Günter Hirt dankt allen Freunden des Lebenshauses in Uganda herzlich für die spürbaren Hilfen und ihre Treue im Jahr 2017. "Zum echten Weihnachten-feiern gehört die Erfahrung des Zuhause, des Angenommen- und Getragenseins, die liebende Begegnung mit Gott, der sich uns im hilflosen Kind schenkt und herausfordert, und das Teilen der Freude", schreibt der Gründer des Lebenhauses. Das alles werde den Kindern im Haus, den Schulkindern und den armen Hütten, die dennoch die größeren Kinder immer wider aufnehmen, erfahrbar mit einer Sonderzuwendung zum Fest. So werde wieder Kuchen gebacken und jedem Kind eine Kleinigkeit geschenkt. Und die Ersatzfamilien in armen Hütten erhalten etwas Lebensmittelhilfe zum gemeinsamen Feiern. Dies sei nur durch die Spender möglich. Kommendes Jahr werde er im Februar/März wieder selbst zum Lebenshaus fliegen, lässt Pfarrer Hirt wissen, mit der Bitte um weitere Unterstützung. -prm- Das Spendenkonto der Projekthilfe Uganda e.V. Bruchsal. IBAN: DE57 6606 1724 0023 010801 // BIC: GENODE62WGA; Volksbank Stutensee-Weingarten, Verwendungszweck: Lebenshaus, Adressangaben für Spendenquittung. Neues aus dem Lebenshaus: Die Schulkinder 2018
Aktuell betreut das Lebenshaus knapp 60 Kinder. 27 davon sind Kleinkinder, die bei uns zur Rundumbetreu-ung untergekommen sind. Die restlichen 33 Kinder gehen bereits zur Schule. Die meisten Kinder gehen zu der nahe gelegenen Boarding Primary School St. Mary Immaculate in Villa Maria. Ein paar Kinder besuchen auch die Schule von unserem Kooperationspartner der Projekthilfe Uganda in Kyambuliibwa. Nach vier Wochen Schulferien hat Mitte September der 3. Schultermin angefangen. Dieser geht bis zum 8. Dezember, danach kommen die ganz großen Ferien. Zwei Monate haben die Schüler dann frei und kommen zu ihren Familien, d.h. in unserem Fall zu Ersatzfamilien oder zurück ins Lebenshaus. Dann werden unsere Fachkräfte vor Ort wieder vor der Herausforderung stehen, die vielen Kinder aufzunehmen und auch zu beschäftigen. Durch gezielte Ferienprogramme sollen die Kinder während der langen Ferienzeit nicht zurückfallen oder den Anschluss an das folgende Schuljahr verlieren.
Dank Unterstützung der Spender ist es möglich, diesen Kindern ein neues, selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen und den Zugang zu Schulbildung zu eröffnen.
So können 2018 wieder vier unserer Schützlinge eingeschult werden:
Lebenshaus (über)lebt mit Hilfe aus der Seelsorgeeinheit
- 19.10.2017 - Lebenshaus-Gründer Pfarrer Hirt berichtet über sein Projekt in Uganda Pfarrer Günter Hirt mit dem Lebenshaus-Helfer Thomas Albiez aus Unteralpfen.Fotos: Peter Meister

Das Interesse am Uganda-Abend war groß.
Denn ohne Hilfe und Spendensei die Aufgabe nicht zu leisten, betonteHirt, der als ein Garant dafür gilt,dass jeder gespendete Euro direkt für dieKinder eingesetzt wird und so Hilfe zurSelbsthilfe möglich wird. Kindern zu helfen,dass sie leben lernen, ein echtes Zuhausefinden, zur Schule gehen könnenund eine Perspektive bekommen, dassind die grundlegenden Ziele des Projekts.Am Beispiel des kleinen Philipp zeichnetePfarrer Hirt dessen bisherigen Lebenslaufim Lebenshaus auf. Der kleineJunge wurde am Lebenshaus ausgesetzt.Ohne Eltern und ohne Zugehörigkeit zueinem Clan hätte der Junge keine Zukunftschancen,die er dank des Projektsnun bekommt. Die Gäste lernten währenddes Vortrags auch die einzelnen Projekteund die gemachten Fortschritte kennen.Immer wieder mussten aber auchRückschläge hingenommen werden, wieHirt berichtete.
Aktuell wird dringend ein Kfz.-Mechaniker gebraucht - Ohne Spenden geht es noch nicht
In der Seelsorgeeinheit Laufenburg-Albbruck fand Pfarrer Hirt bis dato große Unterstützung für sein Projekt, wofür er sich besonders bedankte. „Ich habe sehr viele Freunde, sonst ginge das gar nicht“, betonte er. Heinz und Adelheid Lüthy unterstützen Pfarrer Hirt in Uganda seit etwa 2013, kurz nach dem Start des Projekts, wie viele Spender auch aufmerksam geworden auf das Projekt durch die Öffentlichkeitsarbeit des Laufenburger Pfarrgemeinderats Peter Meister. Ihnen folgten etliche weitere Helfer: Florian und Anita Vögele, Claudia-Weber-Wagner, Mario Wagner, Patricia Ebner. Einige von ihnen engagieren sich sogar immer wieder für mehrere Wochen oder Monate direkt vor Ort in Uganda. Thomas Albiez aus Unteralpfen war bis zum April ein ganzes Jahr im Lebenshaus. Er berichtete am Uganda-Abend von seiner Arbeit und seinen vielfältigen Erfahrungen. Aktuell wird dringend ein Kfz.-Mechaniker gebraucht.
Charlotte Fröhse SÜDKURIER / -prm-
Eine Beschreibung des Lebenshauses und weitere Berichte
Das Lebenshaus ist Zufluchtsstätte für knapp 40 Kinder im ugandischen Busch der abseits gelegenen Region Kyato, die nur eine geringe Lebenschance hätten. Dazu kommen noch weit mehr Kinder und ihre Familien im gesamten Umfeld, die hier Lebenshilfe und eine Stütze in ihrem Alltagskampf ums Überleben erfahren. Das Lebenshaus entstand aus der Erfahrung, dass in der Region Kyato viele erkrankte Kinder und Mütter nur im Glücksfall eine medizinische Versorgung bekommen. Gerade die Ärmsten sind dort oft auf sich allein gestellt. Unter elenden Verhältnissen führen sie ein hartes Leben im Busch. Fehlende Unterkünfte, Mangelernährung, schlechtes Wasser und sterbende Eltern versperren den Kindern eine menschenwürdige Zukunft. Im Lebenshaus direkt bei den Ärmsten, werden deshalb Halbweisen-, Waisenkinder und Kinder aus sozialschwachen Familien aufgenommen und nach ihren ersten Lebensjahren der ugandische Bildungsweg ermöglicht.
Das Lebenshaus bleibt weiterhin Zufluchtsort und Kontaktstelle während der Schulzeit und vor allem in den langen Schulferien. Neben Auffangstation und Zuhause fungiert das Lebenshaus außerdem als Anlaufstelle für alle ratsuchenden, schwachen und kranken Menschen aus der Umgebung - niemandem wird der Zutritt verweigert.
Nicht zuviel Europa überstülpen: Patrizia Ebner aus Uganda zurück
- 25.12.2016 - Das Weihnachtsfest hat Patrizia Ebner aus Luttingen mit einer neuen Lebenserfahrung verbringen können. Die 20-jährige Köchin ist von ihrem Einsatz im Lebenshaus in Kyoto in Uganda zurück und überwältigt von der dort gewonnenen Erkenntnis, mit wie wenig Menschen glücklich sein können. Und dass ein Leben ohne Hektik und Luxus sehr zufrieden machen kann. Sie hat erlebt, dass das Lebenshaus im ugandischen Busch eine segensreiche Einrichtung für besonders hilflose und geschwächte und oft traumatisierte Kinder ist, von denen viele nicht mehr leben würden, wenn sie nicht in dem von Pfarrer Günter Hirt aufgebauten Projekt Zuflucht gefunden hätten. Man spürt es im Gespräch mit Patrizia Ebner noch deutlich, wie tiefe Eindrücke der Aufenthalt im Lebenshaus hinterlassen hat. Die Fröhlichkeit und Herzlichkeit von Menschen, die in ärmsten Verhältnissen leben, haben sie am meisten überrascht und berührt. „Das rückt vieles im eigenen Weltbild zurecht“, sagt sie.
Schon der Empfang spät abends von den Kindern und dem Lebenshauspersonal sei überaus herzlich gewesen, mit Singen, Tanzen und Trommeln. Sehr freundschaftlich und hilfsbereit gehen auch die Kinder miteinander um, die Stärkeren unterstützen die Schwächeren wie selbstverständlich, so Patrizia Ebner, die das auf die bisher geleistete pädagogische Arbeit zurückführt. Sie spricht voller Hochachtung von der Lebensleistung des Lebenshausgründers Günter Hirt und der Entwicklung, die die Einrichtung in den letzten Jahren genommen hat, woran mehrere Angehörige der Seelsorgeeinheit Laufenburg-Albbruck mitgewirkt haben.
Aktuell leistet noch bis zum Frühling nächsten Jahres Thomas Albiez aus Unteralpfen eine ganz wertvolle Investition in eine nachhaltige Zukunft. Seine Aufgabe ist es, die Strukturen zu verbessern, die eine größtmögliche Selbstversorgung und wirtschaftliche Unabhängigkeit in dem abgelegenen Gebiet zulassen. Während ihres Aufenthalts sei es Pfarrer Hirt gelungen Land dazu zu kaufen, um noch mehr Gemüse als bisher anbauen zu können. Ziegen geben so viel Milch, dass es für die über 40 Kinder und das Personal reicht. Schon jetzt ist es so, es weit und breit kein Strom und kein sauberes Trinkwasser gibt - nur im Lebenshaus. Dreimal in der Woche können auch Bewohner der naheliegenden Lehmhütten Trinkwasser holen, was die Lebensqualität entscheidend erhöht.
Das Pizzabacken wurde zum ganz großen Hit
Patrizia Ebner hat mit den beiden Köchen einen abwechslungsreicheren Speiseplan entwickelt und ihnen Tipps zur Verbesserung der Hygiene gegeben. „Es gibt jeden Tag etwas anderes, viel landestypische Gemüse. Und durchaus gesund“. Als sie gezeigt habe, wie man Pizza herstellt, sei das zum großen Hit geworden„. Aber zu viel Europa sollte man den Menschen dort nicht überstülpen, ist die 20jährige Köchin überzeugt. Diese Einschätzung gelte nicht nur für das Essen.
Segensreiche Arbeit leisten auch Sozialpädagogen aus Baden-Württemberg, die während ihres Studiums jeweils ein vierteljährliches Praktikum im Lebenshaus absolvieren. Patrizia Ebner: “Die Kinder werden nicht nur aufbewahrt, sondern auch behutsam aufgebaut und unterrichtet.„ Etwa 15 Kinder sind derzeit soweit, dass sie zur Schule gehen können. “Der Abschied ist richtig schwer gefallen„, versichert die junge Frau, die den Aufenthalt in Kyoto als große Bereicherung erlebt hat. Peter Meister
Lebenshaus Uganda: Hilfe ist ein Geschenk des Himmels
- 10.12.2016 - Thomas Albiez aus Unteralpfen will in einem Jahr nachhaltige Strukturen schaffen - Patrizia Ebner hilft vier Wochen mitDies soll durch die Erweiterung der Landwirtschaft und Tierhaltung und einen effizienteren Einsatz der Ressourcen erreicht werden, betont Albiez gegenüber dieser Badischen Zeitung. Speziell die Bereiche, die das Lebenshaus mit lebensnotwendigen Gütern wie Nahrung, Trinkwasser und Strom versorgen, sollen nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten neu gestaltet werden.
Stromgewinnung für das Lebenhaus ist im ugandischen Busch im große Errungenschaft
Dabei hat das Lebenshaus schon sehr viel auf die Beine gestellt. So wurde im Jahr 2015 eine Solaranlage inklusive Batteriestation installiert, um die Einrichtung rund um die Uhr mit Strom zu versorgen. Dies ist im ugandischen Busch eine große Errungenschaft, schließlich gibt es im Umkreis von etlichen Kilometern keinen Strom, und selbst in der nächstgelegenen größeren Stadt Masaka fällt der Strom in regelmäßigen Abständen aus.
Aufgabe von Thomas Albiez ist es, die Mitarbeiter in all diesen Bereichen zu schulen und soweit zu trainieren, dass sie ihre Arbeiten selbstständig erledigen können. Dabei macht er seinen Angaben zufolge gute Fortschritte. Er bleibe zuversichtlich, während seiner Einsatzzeit Strukturen aufbauen zu können, so dass das Lebenshaus wie ein kleines Unternehmen nachhaltig und wirtschaftlich geführt werden kann. Für vier Wochen reist außerdem die 20jährige Patrizia Ebner aus Luttingen mit Pfarrer Hirt ins Lebenshaus. Die ausgebildete Köchin wird versuchen, Tipps und Regeln im Bereich Hygiene zu vermitteln.
Lebenshausgründer Günter Hirt wird nicht müde zu versichern, wie wichtig die Hilfen vom Hochrhein für die Einrichtung sind, die schon mehreren Kindern das Leben gerettet hat und bezeichnet diese als "Geschenk des Himmels". Vor Thomas Albiez und Patrizia Ebner hatten schon Heinz und Adelheid Lüthy aus Laufenburg am Rohbau, der Stromversorgung und der Hauswirtschaft mitgearbeitet. Florian Vögele aus Schachen hat die Wasserversorgung mit aufgebaut und seine Mutter Anita sowie Claudia und Mario Weber-Wagner aus Laufenburg hatten sich im therapeutischen Bereich nützlich gemacht.
Einen großen Beitrag zur Entwicklung und Existenzsicherung des Lebenshauses haben auch die Geldspenden aus der Seelsorgeeinheit in den letzten Jahren beigetragen. Ganz aktuell wurden mehrere tausend Euro für die Einrichtung gespendet, darunter rund 1000 Euro von einer Kollekte einer Hochzeit, rund 900 Euro von Patrozinium und Pfarreifest in Luttingen, 400 Euro von der Theatergruppe Heilig Geist sowie ein nennenswerter Betrag, den Kirchenchöre nach einem Aufruf von Patrizia Ebner beigesteuert haben. Peter Meister
Herzliches Danke an den guten Hirten
- 18.04.2016 - Fröhlicher Abend mit einem besonderen Seelsorger und Freund
Pfarrer Klaus Fietz, Stiftungsratsvize Peter Meister und PGR-Vorsitzende Sabine Läule (von links) überreichten Pfarrer Günter Hirt eine Spende für das Lebenshaus.Mit einem fröhlichen Abend dankte die Seelsorgeeinheit Pfarrer Günter Hirt für seinen Dienst in den vergangenen zehn Wochen. Die Pfarrgemeinde-ratsvorsitzende Sabine Läule drückte im Pfarrheim Heilig Geist in Laufenburg aus, was alle bekräftigten. „Pfarrer Hirt war mehr als eine Vertretung. Wir hätten ihn am liebsten bei uns behalten“. Den ganzen Abend war die Hochachtung und Zuneigung für den 77jährigen Hirten spürbar, der sich jetzt wieder seiner Lebensaufgabe „Lebenshaus in Uganda“ zuwenden kann, wo er unverzichtbarer Leiter dieses beeindruckenden Projekts ist. Und auch an seinem Wohnort in Nordfriesland wird er in der Seelsorge noch gebraucht. So feiert er zum Beispiel jeden Sonntagnachmittag einen deutschsprachigen Gottesdienst im dänischen Tondern. Der Albbrucker Pfarrgemeinderat Günter Schulz offerierte seine für Kenner schon legendäre Paella.Foto: Peter MeisterPfarrer Klaus Fietz hatte den Dank an seinen väterlichen Freund in ein Danke-Lied verpackt, das alle mitsangen: Pfarrgemeinderäte, Mitglieder der Gemeindeteams und des Seelsorgeteams, Pfarrsekretärinnen und Mesner. Ein Dankeschön für sein engagiertes Wirken, für sein weites Herz, ein Danke für die guten Predigten und die Verkündigung, ein Danke für die gehaltvollen Gottesdienste in der Karwoche und an Ostern und ein Danke für all seine Zuwendung zu den Kommunionkindern. Gemeinsam dankten alle für Hirts Wirken für Uganda, seinen unermüdlichen Einsatz dort und seine Fähigkeiten immer mehr Menschen für das besondere Projekt zu begeistern.
Günter Hirt drückte sichtlich bewegt aus, dass ihm der Dienst in der Seelsorgeeinheit keine Last war, sondern im der Kontakt und die vielen Gespräche mit den Menschen hier viel gegeben habe. Er machte Mut, sich nicht mit dem Negativen aufzuhalten, sondern sich am Wort Gottes zu erfreuen und sich weiter zu engagieren. „Worte überreden – Taten überzeugen“, munterte der Seelsorger zum Mittun auf. Hirt beglückwünschte Pfarrer Fietz zu den lebendigen Gemeinden und den großen Rückhalt in den Gremien Pfarrgemeinderat und Gemeindeteams. Das sei keineswegs selbstverständlich.
Klaus Fietz und Sabine Läule überreichten im Namen der sechs Pfarrgemeinden eine Spende für das Lebenshaus und auch in der Spendenbox fand sich eine namhafte Summe der anwesenden Ehren- und Hauptamtlichen.
Der Albbrucker Pfarrgemeinderat Günter Schulz hatte für alle eine Paella zubereitet, wie sie leckerer nicht hätte sein können. Auf der Leinwand im Saal liefen so ganz nebenbei Filme und Bilder über das Lebenshaus, die großes Interesse fanden. –prm-
Pfarrer Hirt dankt Unterstützern des Lebenshauses
- 13.12.2015 -
Ein herzliches Vergelt‘s Gott richtet der Initiator des Projekts Lebenshaus in Uganda, der pensionierte Pfarrer Günter Hirt, an alle Unterstützer für ihre verlässliche Solidarität während des zu Ende gehenden Jahres. Vor wenigen Tagen erst ist der 77jährige von einem mehrwöchigen Arbeitseinsatz in Kyoto zurückgekommen, voll mit positiven Eindrücken über die Entwicklung der Insel der Hoffnung und Nächstenliebe mitten im Busch für unschuldige, im Elend lebende, körperlich geschwächte und oft auch traumatisierte Kinder. Pfarrer Hirts Überzeugung ist wieder ein Stück gewachsen, dass das Lebenshaus Bestand haben wird und vielen Kindern auch in den kommenden Jahren eine Lebensperspektive geben wird. Kindern von denen manche nicht mehr leben würden, wenn sie dort nicht Zuflucht gefunden hätten.
Ja, das Lebenshaus wird so langsam insgesamt wie eine große Familie, wo Kinder, Jugendliche und Erwachsene ein Zuhause finden und miteinander auch für die Armen des Umfelds sich einbringen, schreibt Hirt.
Die gute und verlässliche Hilfe aus Deutschland sei hier nicht „Tropfen auf den heißen Stein“ sondern tatsächliche Stütze für selbstständiges Weiterentwickeln. „Der Weg ist noch lang und weit, aber die richtigen Schritte wurden mit Ihrer Hilfe beim Aufbau des Lebenshauses, vielen Spenden und Aktionen und den verlässlichen Patenschaften eingeleitet“. –prm-
Vielfalt und Aufblühen im Lebenshaus in Uganda : Die bebilderte Weihnachtsbotschaft von Pfarrer Günter Hirt:
Mit großer Spannung verfolgten Kinder und Erwachsene vom Lebenshaus das Öffnen des letzten Containers. Rasch waren Dreirad, Roller und ein Kinder-Mountainbike "erobert". Kinder der Seelsorgeeinheit Laufenburg und aus der Gemeinde Büchenau haben das ermöglicht und Gutes geteilt, und aus den reichlichen Spenden wurden die Transportkosten bestritten. Auch Materialien zur Gesundheitspflege, für den umfassenden Spielplatz und die pädagogische Betreuung der Kleinen wurden von den Spenden beschafft. Ganz herzlich danken die Kinder und die Betreuerteams mit dem Initiator des Projekts, Pfarrer Günter Hirt, für diese verlässliche Solidarität.
Ein typisches Bild zeigt Pfarrer Hirt mit „seinen“ Kindern: Neben ihm (im Rollstuhl) der strahlende Ben, der wohl als Einziger für immer im Lebenshaus bleiben darf, da er mit seiner Behinderung nirgendwo sonst ein Zuhause fände. Direkt gegenüber ein Mädchen, das noch vor einem dreiviertel Jahr sich von niemanden berühren ließ und offensichtlich Schlimmstes erlitten hat. Nun drängt sie vertrauensvoll nach vorn, und so ist auch ihre Lebensperspektive. Rechts im Bild einer von drei Jungs, die von der Polizei im Busch aufgegriffen wurden. Nachdem sie samt ihrer Mutter jahrelang gequält wurden und die verzweifelte Mutter dem tyrannischen, süchtigen Vater entlaufen war, hatten die drei Buben nach Tagen des Hungers und der Not selbst auch das Weite gesucht. Im Lebenshaus fanden sie liebevolle Aufnahme und Menschen, denen sie vertrauen konnten und nun richtig aufblühen. Sobald sich ihre Gesamtverfassung stabilisiert hat, werden sie (mit entsprechender Förderung durch deutsche Paten) zur Schule gehen und eine gute Zukunft gestalten können. Da sie –außer dem Lebenshausteam- dann niemanden haben, dürfen sie „natürlich“ in den Schulferien auch immer wieder ins Lebenshaus „heimkommen“. Dafür muss und wird Platz sein, so Günter Hirt.
Im aktuellen Arbeitsensatz wurde die vorbildlich konzipierte Spielplatzanlage geschaffen. Fachstudenten und Absolventen der Sozialpädagogik von der Universität Stuttgart haben nun das auf fünf Jahre abgelegte Schulungs- und Bildungsprogramm für die Betreuerteams des Lebenshauses eröffnet, das zu großen Hoffnungen Anlass gibt.
Quelle: Lebenshaus

Es eröffnet für afrikanische Verhältnisse ganz neue Perspektiven im Umgang mit Kindern und der Förderung selbstbestimmter Persönlichkeiten. Neben den Matrons ist jetzt auch ein männlicher ugandisch ausgebildeter Erzieher beschäftigt, der für die Tagesgestaltung und gezielte Gruppenprogramme ausgebildet wird. Dass auch Spielen gelernt sein will und besondere Impulse vermitteln kann, zeigen zwei weitere Bilder Mit großem Einfühlungsvermögen sowohl in die Kinder als auch in die zu schulenden Betreuer wurde hier von den Bachelors für Elementarerziehung hervorragende Grundlagenarbeit geleistet. Im Januar wird bereits der nächste Praktikant für ein Vierteljahr folgen und weitere im Mai.
Das sorgfältig erarbeitete und abgestimmte Lebensprogramm für die oft traumatisierten und vom bisherigen Erleben gebeutelten Kinder wird sowohl gesundheitliche und hygienische Aspekte umfassen samt abwechslungsreicher Ernährung als auch ganzheitliche Ansätze zur Entfaltung von Persönlichkeiten, die wahrhaft ihre Zukunft einmal in die Hand nehmen können.
Nachdem Koch Isaac einen Nachfolger eingelernt hat und nun in die Technik und Gesamtverantwortung des Lebenshauses aufsteigt, wird ein zweiter gelernter Koch das Küchenteam ergänzen. Täglich ist schließlich für rund 70 Personen zu kochen und dabei sind auch die jeweiligen frischen eigenen Erzeugnisse der Landwirtschaft und Tierhaltung passend und gesundheitsfördernd zu verwenden.
Dass dabei auch Gemeinschaft, Musik und Spiel nicht zu kurz kommen, zeigt das Bild oben, wo Basileo, der neue Mann in der Küche, am gestifteten Keyboard mit den Kindern singt. Ja, das Lebenshaus wird so langsam insgesamt wie eine große Familie, wo Kinder, Jugendliche und Erwachsene ein Zuhause finden und miteinander auch für die Armen des Umfelds sich einbringen Die gute und verlässliche Hilfe aus Deutschland ist hier nicht "Tropfen auf den heißen Stein!, sondern tatsächliche Stütze für selbstständiges Weiterentwickeln. Der eg ist noch lang und weit, aber die richtigen Schritte wurden mit Ihrer Hilfe vor Ort, vielen Spenden und Aktionen und den verlässlichen Patenschaften eingeleitet.
In einem Sonntagsgottesdienst mit Pfarrer Hirt wurden von einigen hundert Kinderhänden Grußkarten gesegnet und an Wohltäter versandt. Nehmen Sie das Bild und die Segensgesten als kleinen Gruß und Dank und bleiben Sie diesem wunderbaren Projekt in Treue verbunden, schreibt Hirt abschließend.
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter: www.uganda-lebenshaus.de oder auch im direkten Gespräch mit Pfarrer Hirt und dem Freundeskreis des Lebenshauses in und um Laufenburg (Heinz und Adelheid Lüthy, Tel. 07763-1824).
Das Lebenshaus in Uganda auf gutem Weg
- 27.08.2015 - Pfarrer Günter Hirt mit dem Fortschritt zufrieden - Über 1000 Euro im SpendentopfBilder vom Lebenshaus:
Teil 1 Teil 2 Teil 3
Photovoltaikanlage Strom und Wasser
Das Lebenshaus in Kyato in Uganda entwickelt sich stetig und geht einer guten Zukunft entgegen. Davon konnten sich am Dienstagabend gut 50 Interessierte im Pfarrheim Heilig Geist überzeugen. Pfarrer Günter Hirt, der Gründer dieser in drei Jahren mit Hilfe aus der katholischen Seelsorgeeinheit Laufenburg entstandenen Insel der Hoffnung und Nächstenliebe für unschuldige, im Elend lebende und dann traumatisierte Kinder, berichtete über die Fortschritte.
Das Haus ist eine Zufluchtsstätte für 40 Kinder im ugandischen Busch, die ohne diese Stiftungsinitiative keine oder schlechte Lebenschancen hätten. Nach der mit viel Beifall bedachten "Bildgeschichte" von Pfarrer Hirt konnten mehr als tausend Euro im Spendentopf gezählt werden. Heinz Lüthy vom Freundeskreis Lebenshaus, der mit seiner Frau Adelheid vor Ort mithalf, die Infrastruktur aus dem Nichts aufzubauen, lenkte bei der Begrüßung den Blick auf die vielen ehrenamtlichen Helfer und Förderer und ihren Anteil am Gelingen.
Seht ich kann schon teilen! - Erfolge imLebenshaus. Foto: Peter Meister
Photovoltaikanlage sichert gesünderes Leben
Pfarrer Hirt schilderte anschaulich die bauliche Entwicklung des Lebenshauses im Busch, weit ab von größeren Siedlungen und Städten, wo sich große Armut in primitiven Hütten versteckt. Mittlerweile gibt es dort, auch dank tatkräftiger Mithilfe und Spenden von Menschen aus der Seelsorgeeinheit Laufenburg, feste Gebäude und auch die hygienischen Voraussetzungen für gute Lebenschancen. Wo früher die Menschen ihr Trinkwasser aus Tümpeln holen mussten, gibt es jetzt eine Trinkwasserversorgung aus einem 42 Meter tiefen sauberen Tiefbrunnen, der in für Europäer unvorstellbar abenteuerlichen Weise gegründet wurde. Dieses Trinkwasser steht auch den Bewohnern der armseligen Hütten in der Umgebung zur Verfügung. Die total unzulängliche Stromversorgung mit aus nicht bezahlbarem Dieselkraftstoff betriebenen Stromgeneratoren wurde durch eine Insel- Photovoltaik-Anlage mit starker Leistung ersetzt. Jetzt können auch Waschmaschinen und andere für den Betrieb wichtige Geräte betrieben werden. Auch beim Aufbau einer Landwirtschaft zur Eigenversorgung ist ein Fortschritt zu verzeichnen. Priorität hat das leibliche und seelische Wohl der Kinder
Deutlich war aber spürbar, dass Günter Hirt mehr noch als die lebensnotwendige bauliche Anlage mit entsprechender Technik, das leibliche und seelische Wohl der Kinder und der sie betreuenden Einheimischen am Herzen liegt. Hilfe zur Selbsthilfe ist das Stichwort. "Wir müssen den Menschen dort Mut machen, ihr Leben selbst zu gestalten und dürfen nicht den Eindruck erwecken, alles zu bestimmen und besser wissen zu wollen", sagte der Geistliche. Das Ziel müsse sein, dass die Einrichtung ohne fremde Hilfe funktioniert. Da dies aber noch ein langer Weg ist, ist das Lebenshaus weiterhin auf die Mithilfe von Menschen angewiesen und auch jeder gespendete Euro ist wichtig.
Stuttgarter Studenten helfen beim Lernen
Spielerisches und soziales Lernen werden über einen längeren Zeitraum den Kindern Studenten aus Stuttgart vermitteln, zwei Polizistinnen werden einen Spielplatz anlegen, und ohne Helfer wie etwa den am Dienstagabend im Pfarrheim anwesenden Kurt Geißler aus Bruchsal, der schon 13 Mal in Kyoto war, wird es längere Zeit nicht gehen.
Am Schluss der Veranstaltung in Laufenburg blieb der Dank an die Entwicklungshelfer Heinz und Adelheid Lüthy, Florian und Anita Vögele, Claudia Weber-Wagner und Mario Wagner für ihren Einsatz im Lebenshaus, der Firma Waßmer für die kostengünstige Lieferung der Batterien für die Photovoltaik-Anlage und allen Spendern. Peter Meister
Lebenshaus macht weiter große Fortschritte
- 23.01.2015 -
1. Fertigstellung und Einrichtung von großem Schulungsraum, Labor und Containerumbau zu Mitarbeiterschlafräumen und zur gesicherten Lagerung der Ernteerträge. Dazu entsprechende Kurse und Lehrgänge mit verschiedenen Kooperationspartnern.
2. Montage größerer Photovoltaikanlage, sobald die hochwertigen Batterien mit nächstem Container angekommen sind. Damit ist dann auch ausreichend Strom vorhanden für die Gesamtanlage, wo bislang nur Solarstrom für einige Stunden verfügbar war und oft zusätzlich (teurer!) Generatorstrom nötig wurde. (Danke an SES, Senior-Expert-Service, der sich um qualifizierten Nachfolger für unseren bewährten Elektromeister Heinz Lüthy bemüht und dessen Unkosten zu finanzieren bereit ist.)
3. Ernte und nachhaltige Neupflanzung im Februar/März 2015, wo neben unserem Kleintraktor und Anbaugeräten für unser Agrarteam auch Fachhilfe kommt durch staatlich finanzierten Landwirtschaftsberater. Auf Vermittlung des Distrikt-Governors wird dieser unser Team und interessierte Kleinbauern der Umgebung unterrichten und anleiten zu nachhaltigerem Anbau und höheren Erträgen für die wachsende und vielseitige Eigenversorgung.
4. Schaffung einer Trinkwasserkooperative, damit auch die armen Hütten im Umfeld in den Genuss unseres wertvollen gesunden Wassers kommen. (Über 2000 Personen kann dieser Brunnen versorgen!) Großen Dank an den Eine-Welt-Verein Oberkirch und alle Spenden zur Gewinnung von verlässlichem und ausreichenden Strom, der ja zum Betrieb nötige Voraussetzung ist.
5. Weitere Schulung im Elementarbereich und kleine Alphabetisierungsversuche für bisher „Verlorene“, die nie eine Chance zu Schulbesuch hatten.
Wir wollen und können nicht weiter in Bauwerke investieren und das Angebot endlos ausweiten, da sonst niemand wirksam geholfen ist. Also: Kein Fass ohne Boden! Vielmehr werden die Ausstrahlung und Synergieeffekte des Lebenshauses dauerhaft Impulse setzen und Stütze sein, Hilfe zur Selbsthilfe. Darum muss verstärkt folgen die Bitte und Werbung um Zustiftungen zum Uganda-Lebenshaus-Stiftungsfonds promissio, was neben unseren Lebenshaus-Patenschaften für langfristige und nachhaltige Wirksamkeit -prm-
Leben im Lebenhaus mit Hilfe aus Laufenburg

„Wenn ich mit einem einzigen Wort das Jahr 2014 charakterisieren sollte, so ist es das Wort DANKE“, schreibt Pfarrer Günter Hirt, der den ganzen Advent in dem von ihm gegründeten „Lebenshaus“ verbringt, in dem hilflose und verlassene Kinder wieder lernen dürfen, was Leben heißt. Dankbar ist Pfarrer Hirt für die Feier seines Goldenen Priesterjubiläums mit dem Besuch der Afrikanischen Freunde, insbesondere für die konkreten Hilfen für das Uganda-Lebenshaus. Aber auch für das Gebet von vielen in den Gemeinden, das auch Verbindung schafft im gemeinsamen Anliegen. „Immer wieder erlebe ich die eigenen Grenzen und die Hilflosigkeit so vieler Bemühungen. Da tut diese Erinnerung an mitdenkende und teilende Menschen einfach gut und trägt mit“.
Bettenzahl erhöht: Das Lebenshaus "musste" jetzt die Bettenzahl noch erhöhen, weil der Andrang und die Not übergroß wurden. Zuletzt wurde ein Zwillingspärchen aufgenommen (sechs Tage alt), dessen Mutter kurz nach der Geburt gestorben war. Deshalb wurden noch einige Kleinstkinderbetten dazu gekauft.

zur Selbstversorgung.
Und weiter schreibt Pfarrer Hirt: „Schon in der Vorbereitung meines Priesterjubiläums hatten sich viele alte und neue Freunde hervorragend und gekonnt engagiert und ihre jeweiligen Freundeskreise, Pfarrgemeinden, Vereinsmitglieder und einfach offene und interessierte Menschen mit einbezogen. Ich bin für diese Zeichen der Solidarität von tiefer Dankbarkeit erfüllt. Schließlich blieb es ja nicht bei Worten und Glückwünschen, sondern es folgten umfassende Taten“.
Heinz und Adelheid Lüthy helfen wieder mit: Das Schiff mit dem Container der Hilfsgüter ist über Kenia inzwischen beim Lebenshaus angekommen, wo jetzt Hochsommer ist. Die mit Günter Hirt nach Uganda gereisten Entwicklungshelfer – unter ihnen die Laufenburger Heinz und Adelheid Lüthy – bauen die Geräte und Maschinen dort wieder zusammen und weisen die Einheimischen in den Gebrauch und die Wartung aller Geräte ein. Diese Aktion soll nachhaltig de Entfaltung des Lebenshauses und seines Netzwerkes sicherstellen und zu immer mehr Selbständigkeit führen. Derzeit wird an einer Trinkwasserversorgung gearbeitet und für die eigene und unabhängige Stromversorgung mit einer Photovoltaik-Anlage werden die Vorarbeiten geleistet. Die Installation der Stromversorgungsanlage wird vom Laufenburger Heinz Lüthy geleitet, der bei seinem zweiten Einsatz für das Lebenshaus vom Senior Experten Service (SES) unterstützt wird. Der Senior Experten Service (SES) ist die Stiftung der Deutschen Wirtschaft für internationale Zusammenarbeit GmbH und eine gemeinnützige Gesellschaft. Er bietet interessierten Menschen im Ruhestand die Möglichkeit, ihre Kenntnisse und ihr Wissen an andere im Ausland und in Deutschland weiterzugeben. Sie leisten Hilfe zur Selbsthilfe - und damit einen wichtigen Beitrag, ein Stück Zukunft zu sichern.
Als Boten Gottes unterwegs: Weihnachten werden die Uganda-Helfer wieder in ihrer Heimat feiern können. Zurück aus „Hoffnung und Elend“, wie Pfarrer Hirt schreibt. Nach einer Adventszeit, die für sie Ankunft in mehrfacher Hinsicht war. „Gott will (auch gerade da) ankommen bei uns. Deshalb sind wir gefragt, ob auch wir bei ihm ankommen wollen. Ich will und werde IHM begegnen in den hilflosen und verlassenen Kindern, Müttern, Alten, in den armseligen Hütten, wo Hunger und Krankheit zuhause sind, aber auch Glaube, der erstaunlicherweise oft mehr durchhalten lässt als menschlich erträglich scheint. Ich bin dort hin als Bote Gottes – und als Ihr/Euer Bote um Licht und Hoffnung zu bringen“, schließt Günter Hirt seinen Dank und seinen Weihnachtswunsch an uns. Peter Meister
Erneut Hilfe vom Hochrhein für das Lebenshaus
- 27.10.2014 - Heinz Lüthy baut eine Photovoltaikanlage zur Stromversorgung auf

Als Heinz und Adelheid Lüthy im März vergangenen Jahres von ihrem mehrwöchigen Arbeitseinsatz im Lebenshaus für hilfsbedürftige Kinder in Uganda zurückkehrten, war spürbar, dass ihre Mission noch nicht zu Ende ist. Zu sehr waren sie beeindruckt von dem Erlebten, den Ärmsten der Armen helfen zu können und deren Dankbarkeit zu spüren. Jetzt reisen sie wieder sieben Wochen bis Weihnachten in den Busch bei Kyanbuliibwa in der Provinz Masaka, um das Lebenshaus mit der für einen nachhaltigen Betrieb unbedingt notwendigen Stromversorgung auszurüsten. Im Juni kam die Anfrage von Lebenshaus-Gründer Pfarrer Günter Hirt an den pensionierten Laufenburger Elektromeister, dem Lebenshaus ein zweites Mal sein Können und seine Arbeitskraft zur Verfügung zu stellen. Heinz Lüthy konnte nicht nein sagen. „Wir haben erlebt, wie wichtig das für die Kinder dort ist“, sagte er gegenüber dieser Zeitung. Seine Frau Adelheid ist nicht nur moralische Stütze, sie wird ihn wieder auf eigene Kosten begleiten, um sich dort nützlich zu machen wo sie gebraucht wird.

Die 25 Module für die Photovoltaikanlage und weitere wertvolle Geräte zur Stromgewinnung wurden kürzlich in Bruchsal von ehrenamtlichen Helfern in einen Container zur Verschiffung geladen. Der Container wird als Lagerraum beim Lebenshaus umgebaut. Ein kleiner alter, generalüberholter Allradtraktor mit seinen Zusatzgeräten (Kultivator, Bodenfräse und Transportmulde) soll die Bodenbearbeitung erleichtern und die Ernten nachhaltig verbessern helfen, „ohne die leider mittlerweile auch in Uganda allzu oft empfohlenen umweltschädlichen Maßnahmen“, betont Günter Hirt. Ein ebenfalls gespendeter mit Holz zu befeuernder Backofen komplettiert die ausgeklügelte Ladung. „Dieser Ressourcen sparende Backofen soll die Bewohner des Lebenshauses und das Umfeld mit Brot versorgen und mit dem Brotverkauf auch ein Teil der Lohnkosten wieder hereingeholt werden“. Weitere Hilfsgüter von vielen Spendern vom Hochrhein bis nach Nordfriesland sorgen dafür, dass der Container bis auf den letzten Zentimeter gefüllt ist.
Wenn dann Anfang 2015 die von der Firma Waßmer in Hochsal zum Selbstkostenpreis gelieferten speziellen hochwertigen Batterien angeliefert werden, kann durch verlässliche Stromgewinnung eine bessere Zukunft für diesen extrem benachteiligten Busch-Bereich eröffnet werden. Heinz Lüthy wirkt dann auch bei diesem nächsten Bauabschnitt mit. Peter Meister
Pfarrer Hirt dankt für Gastlichkeit und Hilfen

Wir waren und bleiben letztlich alle beschenkt! - Das ist mein Eindruck nach der Rückreise unserer afrikanischen Gäste in ihr Aufgabengebiet bei den Ärmsten im Busch von Uganda. Wer in unserer Seelsorgeeinheit Laufenburg und Albbruck bei den Begegnungen dabei war, erlebte Entwicklungshilfe auf Augenhöhe. Da fühlten sich die Afrikaner durch menschliche Achtung und erwiesene Hilfen bestärkt und andererseits waren wir Deutsche begeistert durch deren Persönlichkeiten, ihre Ausstrahlung und glaubwürdiges Zeugnis. Ob in herzlicher Umarmung, ob in Gottesdiensten, in Gesängen und Tänzen oder einfach aufeinander zu schauen wurde die tiefe Verknüpfung von Leben aus dem Glauben erspürt.

Dafür sage ich den Verantwortlichen in der Seelsorgeeinheit Laufenburg und Albbruck und jeder einzelnen Person ganz herzlichen Dank. Das beispielhafte Zusammenwirken von Organisation, von Gastgebern, Einbringen von Talenten in Küche und am Grill oder am Steuer, von Spenden und Zusagen von Patenschaften, die auch für Zukunft Lebensentfaltung sichern werden, all das ist unbeschreiblich ermutigend – für mich und die Afrikaner. Von Pfarrer Fietz und Mitarbeiterteam und den Pfarrgemeinderäten bis zu kreativen Einzelinitiativen war der Aufenthalt ein gelungenes Ganzes. Gott vergelt´s ! Nun werden die dringendsten (und leider auch teuersten) Aufgaben angepackt werden können: Bessere Versorgung mit gesundem Wasser (Tiefbrunnen, der unser Heim versorgen soll und auch regelmäßig einigen tausend Armen der Umgebung reines Trinkwasser zur Verfügung stellen soll) und eine Stromversorgung, die zum Betreiben dieser Wasserversorgung ebenso dienen muss wie zum Kühlen unserer Lebensmittelprodukte und „Lichtversorgung“ des ganzen Hauses. Die Tatsache, dass so manche der kostbaren Lebensmittel nach mühsamer Gewinnung mangels geeigneter Lagerhaltung und Kühlung verderben oder in gefährlichem Zustand gegessen werden, ist den meisten kaum bewusst. Wie sollten wir sonst Milch, Butter und Frischkäse zur Verfügung stellen können? Milch kennen die Ärmsten dort so gut wie gar nicht. Hier wollen und müssen wir dauerhafte Abhilfe schaffen.
Batterien von der Firma Waßmer in Hochsal
Jetzt laufen die Vorbereitungen für den Versand eines Containers mit den entsprechenden Geräten, wobei wir von der Firma Batterie-Waßmer in Laufenburg-Hochsal die geeigneten und geprüften guten Banner-Batterien zum Selbstkostenpreis bekommen. Das sind natürlich wichtige Voraussetzungen, dass die Spenden optimal umgesetzt werden können in situationsgerechte Hilfe vor Ort.
Dazu kommen gezielte Pflege- und Therapiehilfen wie ein Rollstuhl für behinderten Jungen, Stehhilfe und Rollator für Kinderpatienten und so manches Spielzeug, Kleidung und Schuhwerk, das den Kindern Lebenshilfe geben wird. Dass wir für den Kreis unserer hilflosesten Kinder besonders viel Medikamentenkosten bewältigen müssen und ihnen möglichst intensiv vor allem ganz persönliche Zuwendung eröffnen wollen, gehört zu den Besonderheiten unseres Lebenshausprojekts. Im Bild oben ist Schwester Vincent, die Kinderkrankenschwester im Lebenshaus zu sehen, die neben den „Matrons“, den Gruppenmüttern, die Betreuung und Lebenshilfen für die wortwörtlich ganz herunter gekommenen Kinder leisten. Im Herbst kommt eine weitere Ordensschwester dazu, die speziell für zwei (wohl dauerhaft) kranke Kinder sorgen soll und von Frau Weber-Wagner in einem Crash-Kurs (zusammen mit weiteren Schwestern) für diesen Dienst vorbereitet wird. Die Übernahme der Mehrkosten haben Menschen aus unseren Seelsorgeeinheiten zugesagt.
Zuerst mal einfach Kind sein dürfen, Leben und Liebe erfahren
Der Schwerpunkt des Lebenshauses bleibt, dass verlassene und hilflose Kinder hier zuerst mal einfach Kind sein dürfen, Leben lernen und Liebe erfahren. Dann werden sie nach einer gewissen Aufbauzeit im Lebenshaus an geschulte Frauen vermittelt, die in gleichem Geist deren Leben als Ersatzmütter begleiten. Das Lebenshaus mit Schwester Maria und ihrem Team wird aber immer der Rückhalt für die Kinder und ihre neuen Mütter bleiben.
Gerne habe ich meinen derzeitigen Aufenthalt in der Seelsorgeeinheit Laufenburg und Albbruck dazu benutzt, diesen kleinen Bericht zu schreiben, weil ich hier wirklich sehr gut aufgenommen und angenommen bin und auch in den Kernanliegen christlichen Glaubens und Lebens von Vielen verstanden fühle. Bleiben Sie alle miteinander auf dem guten eingeschlagenen Weg!
In großer Dankbarkeit für alles Verständnis, alle Solidarität und treue Hilfe grüßt Sie mit herzlichen Segenswünschen Ihr Günter Hirt, Pfr.i.R.
Gäste aus Uganda in Hochsal verabschiedet

Unvergessliche Stunden mit den Ordensschwestern

Gleichzeitig war es aber auch ein nachdenklicher Nachmittag, weil Pfarrer Hirt, der in diesem Monat sein goldenes Priesterjubiläum feiert, die oft hoffnungslose Lage der Kinder im afrikanischen Busch schilderte, für die er die Stiftung „Lebenshaus“ gründete. Die Einrichtung, die längst zu seinem Lebenswerk wurde, ist ein Tor zum Leben für verwaiste und verlassene Kinder geworden. Viele von ihnen würden nicht mehr leben, hätten sie im „Lebenshaus“ nicht Zuflucht gefunden.
Zwischen der Seelsorgeeinheit Laufenburg und dem „Lebenshaus“ besteht eine ganz besondere Verbindung, weil nach einer Werbeaktion des Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Peter Meister im Juni 2012 nicht nur Angehörige der SE an Aufbau und Betrieb des „Lebenshauses“ tatkräftig mitarbeiteten (Heinz und Adelheid Lüthy, Florian und Anita Vögele, Mario Weber) , sondern auch namhafte Spenden flossen, auf die Pfarrer Hirt dringend angewiesen ist, um die Einrichtung aufrecht erhalten zu können. Als die Schwestern ankamen, gab es ein überaus herzliches Wiedersehen mit den Entwicklungshelfern. Auch da war die innige Dankbarkeit der Schwestern gegenüber den Menschen aus unserer Region spürbar, die zum Funktionieren des „Lebenshauses“ beigetragen haben.
Allen, die ihren Teil für eine bessere Zukunft der hilflosen Kinder beigetragen haben, sagte Pfarrer Hirt ein ganz herzliches Vergelt’s Gott. Auch den Gastgebern Adelheid und Heinz Lüthy, Maria-Theresia und Lothar Rist, Ulrike und Tobias Roming sowie Anne Weber, die die Sisters mehrere Tage aufgenommen haben und dem Pfarrgemeinderat, der das ganze Besuchsprogramm organisierte.

Ebenso nachhaltig in Erinnerung wird der sich anschließende Festgottesdienst bleiben. Er war geprägt von der Festpredigt von Pfarrer Hirt, der sich glücklich zeigte, dass er die Wahl von Papst Franziskus noch erleben darf, weil die Wahl eines Papstes für die Armen auch eine Bestätigung für sein Lebenswerk ist und für ganz viele Ermutigung auf diesem Weg der Menschlichkeit und Barmherzigkeit weiter zu arbeiten.

Auch in diesem Gottesdienst begeisterten die Schwestern mit ihrem Gesang und Trommeln zur Gabenbereitung. Geradezu ergreifend, wie sie das Vater unser sangen. Die Kirchenchorgemeinschaft Laufenburg-Hochsal bereicherte den Gottesdienst mit der Mainzer Gospelmesse von Thomas Gabriel, die hervorragend zu den Beiträgen der Schwestern passte.
Am Sonntag dann wurde der Festgottesdienst in der Kirche St. Josef in Albbruck ebenfalls von den Schwestern mitgestaltet und von der Gruppe Maranatha mit modernem geistlichem Liedgut, was ebenfalls zu einem Freude bringenden Erlebnis wurde.
Am Montag wurden Besucher und Gastgeber von Laufenburgs Bürgermeister Ulrich Krieger empfangen, bevor es die beiden Schwesterstädte Laufenburg besichtigt wurde. Danach durften die Gäste aus Uganda bei einer Schifffahrt die Einzigartigkeit des Rheinfalls von Schaffhausen erleben.
Für Dienstag stand der Besuch auf dem Bauernhof von Eugen und Irma Eckert in Görwihl-Hartschwand auf dem Programm. Dort wurde gezeigt, wie mit einer Buttermachine und Zentrifuge Butter gemacht werden kann. Ebenso wie Käse erzeugt werden kann. Buttermaschine und Zentrifuge werden mit dem Container nach Uganda verschifft, um für das Lebenshaus in Einsatz zu kommen. Ein Tag als Hilfe zur Selbsthilfe sozusagen. Mit einem Gottesdienst in der Kirche St. Pelagius Hochsal und einem anschließenden Grillfest, organisiert vom Pfarrgemeinderat Hochsal, wurden die Gäste verabschiedet. Peter Meister
Schwestern aus Uganda singen und tanzen zum Dank an Lebenshausgründer Pfarrer Hirt

Pfarrer Günter Hirt, Gründer des „Lebenshauses“ in Uganda, dessen Lebenswerk von der katholischen Seelsorgeeinheit Laufenburg vielfältig unterstützt wird, feiert am 7. Juni 2014 sein goldenes Priesterjubiläum. Ihm zu Ehren werden neun afrikanische Schwestern und ein Pfarrer aus Uganda seine Gäste sein und ihm mit den vielen Menschen hier danken für sein segensreiches Wirken im ugandischen Busch. Pfarrer Hirt feiert sein Jubiläum an früheren Wirkungsorten und Gemeinden mit besonderer Verbindung zu seinen Uganda-Projekten und damit auch in Laufenburg. Mit der Programmgestaltung befasste sich der Pfarrgemeinderat von Heilig Geist in seiner jüngsten Sitzung. Im Mittelpunkt stehen Festgottesdienste am Samstagabend, 14. Juni, in Heilig Geist Laufenburg und am Sonntag, 15. Juni, in St. Josef Albbruck. Am Samstagnachmittag findet im Pfarrheim Heilig Geist ein Gemeindenachmittag für alle Mitglieder der Seelsorgeeinheit (SE) statt.
Festgottesdienst zum Goldenen Priesterjubiläum von Pfarrer Hirt
Der Gemeindenachmittag am Samstag beginnt um 16 Uhr. Pfarrer Hirt wird dabei auch über die aktuelle Entwicklung des Lebenshauses berichten. Der Festgottesdienst zum Goldenen Priesterjubiläum von Pfarrer Hirt beginnt um 18 Uhr in der Kirche Heilig Geist. Mitwirken wird eine ad hoc-Musik- und Gesangsgruppe aus der SE. Im Anschluss sind die Gäste mit Gastgebern, bei denen sie wohnen werden, vom Pfarrgemeinderat zu einem Abendessen im Pfarrheim eingeladen.
Der Festgottesdienst am Sonntag um 10.45 Uhr in Albbruck wird wieder von den Schwestern bereichert und von der Gruppe Maranatha mit modernem geistlichem Liedgut. Am Nachmittag ist je nach Wetterlage ein Ausflug in die nähere Umgebung geplant. Am Montag, den 16. Juni, steht ein Ausflug zum Rheinfall nach Schaffhausen und vielleicht zur Festung Munot aus dem Programm. Und mit einem Grillfest, das der Pfarrgemeinderat Hochsal organisiert, werden die afrikanischen Gäste und Pfarrer Hirt am Dienstagabend verabschiedet.
Sprühende Glaubensfreude und innige Dankbarkeit
Pfarrer Hirt verbindet sein Jubiläum mit dem Ziel, möglichst vielen Menschen die sprühende Glaubensfreude und die innige Dankbarkeit der Gäste aus Uganda nahe zu bringen. Gleichzeitig erhofft er sich weitere Mitstreiter zu gewinnen und Spenden zu erhalten, um weiterhin erfolgreich den Ärmsten in der sogenannten Dritten Welt partnerschaftlich helfen zu können. Zuletzt haben Heinz und Adelheid Lüthy mit ihrem Dia-Vortrag über ihren Hilfseinsatz im afrikanischen Busch vor etwa 50 Feuerwehrsenioren und ihren Frauen für eine Spendensumme von 400 Euro gesorgt und nach dem Suppensonntag in Hochsal wurden 920 Euro für das Lebenshaus überwiesen. Im Hinblick auf den Besuch eine Woche nach Pfingsten hat der Pfarrgemeinderat beschlossen, auf das Pfarreifest zum Patrozinium am Pfingstsonntag zu verzichten. Peter Meister
In Merdingen für das Lebenshaus geworben

Peter Meister begrüßte die Gäste und schilderte wie es dazu kam, dass die vier aus der SE Laufenburg auf eigene Kosten zu ihrem Hilfseinsatz in Uganda aufbrachen. Vor allem aber verdeutlichte Meister die Notwendigkeit, mit Spenden zu helfen, dass das Lebenshaus überleben kann. Das Lebenshaus ist zur rettenden Insel für etwa 30 Kinder geworden, die sonst hilflos ihrem Schicksal überlassen wären. Jetzt geht es darum, über Spenden die Kosten für den laufenden Betrieb, für Verpflegung und Betreuung aufzubringen. Pfarrer Hirt sei der absolute Garant dafür, dass jeder gespendete Euro direkt bei den Kindern ankommt, die ohne diese Hilfe keine Überlebenschance haben. Er sei immer wieder selbst vor Ort, um nach dem Rechten zu sehen. Aber auch Menschen, die im Lebenshaus mitarbeiten und dort ihre Kenntnisse einbringen, sind nach wie vor wichtig. Am Ende konnten sich die Entwicklungshelfer über weitere 400 Euro für die von ihnen mitgeschaffene Einrichtung freuen. Weitere Spenden per Überweisung wurden zugesagt. –prm-
Lebenshaus jetzt mit Kinderkrankenschwester

Das Betreuerteam mit den im Lebenshaus aufgenommenen Kindern. Rechts Pfarrer Günter Hirt, in der Mitte der hinteren Reihe Anita Vögele aus Schachen, die mehrere Wochen als Hauswirtschafterin im Lebenshaus Dienst tat.


Pfarrer Hirt abschließend: „Einander annehmen, Geborgenheit, Segen weiter schenken macht das Leben hier aus“. Peter Meister
Auch der zweite Uganda-Abend ein voller Erfolg
Die Erwartungen weit übertroffen hat der zweite Uganda-Abend, bei dem die drei Entwicklungshelfer aus der katholischen Seelsorgeeinheit Laufenburg, Heinz und Adelheid Lüthy und Florian Vögele, über ihren Hilfseinsatz am Lebenshaus im afrikanischen Busch berichteten. Mit von der Partie war auch Florian Vögeles Mutter Annita, die erst seit zwei Wochen von einem mehrwöchigen Einsatz im Lebenshaus zurück ist. Im Café Verkehrt in Oberhof reichten die Stühle für die gut 70 Besucher nicht aus, die sich in der Diskussion begeistert über die von Pfarrer Günter Hirt ins Leben gerufene Einrichtung für hilflose und traumatisierte Kinder in Kymuliibwa zeigten, aber ebenso betroffen waren über die Lebensbedingungen vor Ort.
Das für 24 Kinder konzipierte Lebenshaus ist mittlerweile überbelegt. Noch sind die Aufwendungen für das Gebäude, das ohne die tatkräftige Mitarbeit der Helfer vom Hochrhein noch nicht so weit wäre, nicht bezahlt. Ebenso wichtig sind aber Spenden für den laufenden Betrieb, für die Verpflegung und Betreuung der Kinder. Peter Meister, Pfarrgemeinderatsvorsitzender von Heilig Geist, richtete die Grüße und den Dank an die Entwicklungshelfer von Lebenshaus-Gründer Günter Hirt aus, der seit einigen Tagen wieder aus Uganda zurück ist, wo er sich über das Gedeihen der Einrichtung informierte und die ordnungsgemäße Verwendung der Spenden kontrollierte. Hirt sei der Garant dafür, dass jeder Euro direkt bei denen ankommt, die ohne diese Hilfe nicht überleben könnten. Umso größer war die Freude über die Summe im Spendentopf: 800 Euro kamen zusammen. -prm-
"Es geht nur miteinander"
Ins Lebenshaus in Uganda sind die ersten Kinder eingezogen / Laufenburger Aktivisten berichten.
Mehr als hundert Leute verfolgten im Pfarrheim Heilig Geist mit großer Aufmerksamkeit einen Bildervortrag von Heinz und Adelheid Lüthy sowie Florian Vögele aus der Seelsorgeeinheit Laufenburg, die im Februar und März für mehrere Wochen in Uganda am Projekt Lebenshaus mitarbeiteten. Der Abend unterstrich eindrücklich das Credo von Pfarrer Günter Hirt als Initiator des Projekts: "Entwicklungshilfe geht nur miteinander, dann ist gut."
"Wir hatten nicht erhofft, dass so viele Menschen kommen", freute sich der Pfarrgemeinderatsvorsitzende von Heilig Geist, Peter Meister, am Donnerstagabend über den großen Andrang. Rund ein Jahr alt ist der Kontakt zwischen der Seelsorgeeinheit und Pfarrer Hirt, dem Begründer von Stiftungsfonds Uganda- Lebenshaus – Initiative für Kymuliibwa , und vieles an Hilfe wurde seither in die Wege geleitet. Bis zum Einsatz von Heinz Lüthy, Adelheid Lüthy und Florian Vögele, deren Fachkenntnisse im Elektrik- und Sanitärbereich gefragt waren, um das Lebenshaus, ein Waisenhaus für Kinder, Wirklichkeit werden zu lassen.
Über Istanbul ging es nach Kampala, der Hauptstadt Ugandas, und weiter in den 150 Kilometer entfernten Einsatzort, für den es wegen der schlechten Straßenverhältnisse eine ganze Tagesreise braucht. Mit zurück nach Haus brachten die drei Helfer jede Menge Fotos aus einer ganz anderen Welt – von atemberaubender Natur und überwältigender Gastfreundschaft, aber auch von bitterer Armut. Gemeinsam ist den Helfern nach ihrer Rückkehr die Erkenntnis: "Wir haben mehr mit heimgenommen, als wir dorthin mitgebracht haben."
Dank vieler Spenden und des Einsatzes von Helfern vor Ort konnten inzwischen die ersten Kinder ins Lebenshaus einziehen, so die gute Nachricht von Pfarrer Günter Hirt am Donnerstagabend. Trotzdem wir natürlich weiter Hilfe benötigt. Derzeit ist Hirt auf der Suche nach einer für etwa vier Wochen abkömmlichen "Hausfrau", die in der Küche des Lebenshauses zum Beispiel in den fachgerechten Gebrauch eines Gasherdes einweist.
Lebenshaus eröffnet - Uganda sagt danke
Die Außenanlagen und der Spielplatz sollen mit dem nächsten Regen begrünt werden. Dazu der Aufbau von Spielgeräten, die Einrichtung von Gruppen– und Schulungsräumen für das nachhaltige Netzwerk und Erstellen eines Sicherheitszaunes.
Da die erste erhoffte große Maisernte leider der Trockenheit zum Opfer fiel, müssen alle Lebensmittel nun teuer gekauft werden. Trotzdem pflanzen wir wieder weiter nun auch verschiedenes Gemüse und Obst. an. Unser Ziel bleibt nachhaltige Selbstversorgung und Anleitung zum kleinen Gartenbau auch für die Ärmsten mit ganz wenig Land.— Mit diesem Kurzbericht wollte ich Ihnen einfach ein wenig Infos geben und danken für alle Stütze, die wir weiter brauchen, um wirksam direkt helfen zu können.
Lebenshaus kann im Juli Kinder aufnehmen
Bildergalerie: Heinz und Adelheid Lühy im Lebenshaus
Bildergalerie: Florian Vögele im Lebenshaus
„Die Zukunft hat für die notleidenden Kinder rund um Kyanbuliibwa schon begonnen, auch wenn wir weiter extrem auf Spenden angewiesen und von diesen abhängig sind“, schreibt Pfarrer Günter Hirt, der Begründer der Uganda-Lebenshaus-Stiftung. Doch Geld allein reicht nicht, um dem Hilfsprojekt zum Leben zu verhelfen. Es braucht Menschen wie Adelheid und Heinz Lüthy sowie Florian Vögele, die ihre Arbeitskraft und ihr Können einsetzen, die es auf sich nehmen, unentgeltlich und unter extremen Bedingungen an einer guten Sache mitzuwirken. „Ich bin überglücklich mit dem Ehepaar Lüthy und Florian Vögele, die sich qualifiziert und engagiert im Team einbringen und auch guten Zugang finden zu den einheimischen Helferinnen und Helfern. Alle lernen im gemeinsamen Tun mehr als durch Worte“, ist Hirt voll des Lobes über seine Mitstreiter vom Hochrhein.
Wenn die beiden bereits gepackten Hilfscontainer mit Ausstattungsgütern wie Betten, Küchenausstattung und Sanitärmaterial für das Lebenshaus in Uganda ankommen und alles aufgebaut ist, können die ersten hilfsbedürftigen Kinder aufgenommen und dauerhaft betreut werden.

Adelheid Lüthy war sich für keine Arbeit zu
schade, um das Lebenshaus voran zu bringen.
Heinz Lüthy war als Elektromeister für die Elektroinstallation zuständig und war froh, dass sich seine Frau Adelheid als gelernte Krankenschwester nicht im sozialen Bereich einbringen konnte, weil das Buschkrankenhaus viel zu weit entfernt war. So konnte sie ihm bei der schweren Arbeit helfen wie Kanäle spitzen für die Leitungen und Dosen setzen. Doch auch als Allrounder konnten sie sich einbringen, um die afrikanischen Helfer bei vielerlei Arbeiten anzuleiten.
Der 26jährige Installateur- und Heizungsbaumeister Florian Vögele war die Idealbesetzung für die Installation von großen Regen- Wassertanks und den Bau von Brunnen. Aufgabenstellung war nicht nur die Trinkwasserversorgung, sondern auch Möglichkeiten für die Bewässerung des riesigen Gartens zu schaffen. Die rund 500 Meter entfernte von Nonnen betreute „Außenstation Landschaft“ soll das Lebenshaus mit Gemüse versorgen.
Das Gottvertrauen von Pfarrer Hirt gab Sicherheit
Geradezu begeistert sind die Entwicklungshelfer aus der Seelsorgeeinheit vom 74jährigen Günter Hirt, der mehrere Monate im Jahr in Uganda verbringt. Es sei phänomenal wie er sich in einer für einen Pfarrer völlig fremden Materie einbringe und um alles kümmere. Beeindruckend sei auch, wie Hirt von der Erfahrung und vom Gottvertrauen lebe, dass immer noch alles gut gegangen sei.
Wenn die Spenden ausreichend fließen, soll der zweite Bauabschnitt in Angriff genommen werden. Heinz und Adelheid Lüthy und auch Florian Vögele können sich gut vorstellen, im nächsten Frühjahr wieder dabei zu sein. „Die Zusammenarbeit mit den Menschen dort, ihre Herzlichkeit, aber auch ihre Hilfsbedürftigkeit, war für uns so einprägend, dass wir gerne wieder helfen wollen, wenn es sich irgendwie machen lässt“. Und vielleicht finden sich noch weitere Mitstreiter vom Hochrhein. Peter Meister
Wo Glaube Herz und Hände bekommt

Schwarz und Weiß tragen gemeinsam einen schweren Balken für die Außenküche. Hinter Pfarrer Hirt (5. von links) hilft Heinz Lüthy, weiter rechts Adelheid Lüthy.
Überglücklich ist der Initiator und Leiter des Hilfsprojekts über den Einsatz des Ehepaars Lüthy, „das sich qualifiziert und engagiert im Team einbringt und auch guten Zugang findet zu den einheimischen Helferinnen und Helfern. Alle lernen im gemeinsamen Tun mehr als durch Worte“.
Bildergalerie
Pfarrer Hirt dankt allen Spendern - 1350 Euro vom Suppensonntag Hochsal
Mit den bisher eingegangenen Spenden konnte ein Großteil des Materials für den ersten Bauabschnitt gekauft werden. Voraussichtlich im Juni-Juli kann das Lebenshaus den Betrieb mit etwa 15 Kindern und dem Betreuerteam aufnehmen. Für den zweiten Bauabschnitt ist alles soweit vorbereitet, dass mit den erhofften Spenden wieder Material gekauft und die weiteren Arbeiten angepackt werden können. „Die Kinder hier zeigen sich äußerst dankbar und lassen uns ihre Lebensfreude und neue Hoffnung täglich spüren“, vermittelt Pfarrer Hirt ein Stück Dankbarkeit an alle, die sein Hilfsprojekt unterstützen.
Aschermittwoch-Gottesdienst in der kleinen Buschkapelle
Die Kinder von Kyamuliibwa helfen kräftig mit. Der Schul-Track habe vor kurzem nach dem Unterricht eine Schar Kinder gebracht, die unter Anleitung der Schulleiterin, einer Ordensschwester und Lehrern eifrig die Baustelle aufräumten und viel Spaß an der Mitarbeit hatten. Als Belohnung gab es Bananenküchlein aus der Küche des Einsatzteams. Von ihm wünschten die Kinder als Belohnung den Segen, lässt Pfarrer Hirt wissen. Das sei übrigens am Aschermittwoch auch der Wunsch der Bautruppe gewesen, dass er wenigstens allen das Aschenkreuz gab. Zu dem Gottesdienst in der kleinen Buschkapelle des Schwesternkonvents seien über 80 Kinder gekommen. „Hier bekommt unser Glaube Hände und Herz“, macht Pfarrer Hirt deutlich, unter welchem Vorzeichen der Hilfseinsatz steht.
Ärztliche Untersuchung für kranke Kinder
Für den kommenden Sonntag sind kranke und hilfslose Kinder aus der Umgebung in den Rohbau eingeladen zur kostenlosen ärztlichen Untersuchung, wofür aus Spenden rund 1000 Euro eingesetzt werden. Schwesterschülerinnen, Krankenschwestern und weitere Helfer werden ein afrikanisch-deutsches Programm mit Liedern, Tanz, Trommeln und Zaubereien gestalten, das weitere gute Begegnungen eröffnen wird, ist sich Günter Hirt sicher.
Florian Vögele aus Schachen übernimmt Installationen
Überglücklich ist der Lebenshaus-Initiator, dass zwei weitere Handwerker aus Deutschland als Ablösung kommen, wenn er und die Lüthys in die Heimat zurückfliegen. Danach beginnt der Einsatz von Installateurmeister Florian Vögele aus Schachen, der einen Monat wichtige Installationsaufgaben erfüllen wird.
Pfarrer Hirt dankt allen Spendern, ohne die das Projekt nicht möglich wäre. Als nächste Spende wird ihm der Erlös des Suppensonntags in Hochsal überwiesen, immerhin rund 1350 Euro. Peter Meister
Glückliche Gesichter in Uganda


Schokolade - dieses Kleinkind wusste
gar nicht, was das ist.
Günter Hirt, Pfarrer
Zwei Laufenburger bauen mit am Lebenshaus
So richtig hatte es niemand zu hoffen gewagt, dass der Aufruf des Pfarrgemeinderats von Heilig Geist an Handwerker, sich für den weiteren Aufbau des „Lebenshauses“ in Uganda zur Verfügung zu stellen, Erfolg bringen könnte. Doch es klappte tatsächlich: Heinz und Adelheid Lüthy erklärten sich bereit, einen Monat in Kyamuliibwa mitzuhelfen. Heinz Lüthy, in Laufenburg als Stadtrat und langjähriger Oberschützenmeister bekannt, hatte sich von der Art und Weise, wie sich der 74-jährige Pfarrer im Ruhestand Günter Hirt für die Armen in Uganda einsetzt, spontan angesprochen gefühlt. „Da kann ich doch helfen“, wurde ihm klar, und seine Frau Adelheid war nicht weniger begeistert.
Er hat schon Pläne vom „Lebenshaus“ nach Laufenburg geschickt, die zeigen, dass die Arbeit in den vier Wochen nicht ausgehen wird, denn das Lebenshaus ist ein größeres Bauwerk, an dem derzeit Zimmerleute den Dachstuhl herstellen und aufrichten müssen. Frau Adelheid ist für das Uganda-Hilfsprojekt die ideale Begleitperson. Sie ist gelernte Krankenschwester und war auch schon als Familienhelferin tätig, sieht sich aber auch jederzeit in der Lage als „Allrounderin“ in vielen Bereichen tüchtig mitzuhelfen. Auf jeden Fall sind beide voll motiviert für ihr Abenteuer. Sie wissen gut, worauf sie sich einlassen, und haben kein Problem mit der zu erwartenden bescheidenden Unterkunft und Lebensweise. Dass sie den Flug selbst bezahlen müssen, gehört für sie wie selbstverständlich zu ihrem Einsatz für das Gelingen des Lebenshauses. Peter Meister
Pfarrer Hirt dankt für Lebenshaus-Spenden
Der Artikel in der Badischen Zeitung "Die Idealbesetzung fürs Lebenshaus" war herzerfrischend gut und aufmunternd. Herzlichen Dank für alles Mitwirken und der Seelsorgeeinheit und unserem gemeinsamen Einsatz für Uganda Gottes Segen!"
Dank an Sternsinger - auch für die Schokolade
Ihr Pfarrer Günter Hirt
„Ich will einfach nur leben – Könnt ihr mir helfen?“
Vor Jahren erlebte ich diesen Jungen (siehe Bild)

Seine Geschichte ist etwa so: Eltern - verstorben. Großeltern - verstorben. Geschwister vom Stammesoberhaupt „verteilt“ in die Verwandtschaft, wo bereits viele hungrige Kinder waren…. Dann der Brand im Busch, zufällig von vielen Seiten zugleich.…
Als ich zwei Tage später wieder nach dem Jungen schaute, hatte „man“ ihn abgeholt. Wohin???
Das nächste Hilfprojekt von Pfarrer Hirt - Ein Lebenshaus für Uganda geplant

Pfarrer Günter Hirt mit dem Ortsgeistlichen von Kyamuliibwa.
Quelle: Pfarrer Hirt
Diese große und segensreiche Aufgabe ist ohne Spendengelder nicht zu leisten. Jeder gespendete Euro hilft und kommt den Armen in Kyamuliibwa direkt zugute. Dafür verbürgt sich Pfarrer Hirt. Neben Einzelspenden sind Patenschaften besonders hilfreich, weil sie Planungssicherheit bieten.
1335 Euro aus Laufenburg helfen mit
Die Kollekten in den Gottesdiensten am vergangenen Wochenende für die Uganda-Hilfe erbrachten 735 Euro.
Nach dem Vortrag von Pfarrer Hirt am Dienstagabend ergab eine spontane Sammlung 600 Euro. –Peter Meister-
Licht im "Schwarzen Afrika" - Pfarrer Hirt berichtet über sein Hilfprojekt in Uganda
"Warum tun sie sich das noch im Ruhestand an?“ werde ich gar manches Mal gefragt. Die Rede ist von Schwarzafrika, genauer von speziellen Projekten im Busch in Uganda am Äquator, wo oft die Allerärmsten „wohnen“ und „die ganz unten“ oft einfach übersehen und vergessen werden.
Seit Jahrzehnten hatte ich als Pfarrer (privat) Hilfsprojekte dort mit persönlichen Spenden unterstützt, wie das ja viele in Deutschland vorbildlich tun. Danke!
Als meine Gesundheit sich im Ruhestand verbessert hatte, begann mit meiner ersten Reise direkt zu den Menschen am Rande auch mein neues Leben, mit und für die Ärmsten in Uganda. Dabei waren und sind es vor allem verwaiste und hilflose Kinder und Jugendliche, die alleine nicht mehr weiterkommen und den Gefahren zu oft erliegen. Viele tollen Hilfsprojekte und Spenden greifen oft nicht mehr oder kommen zu gering bei denen „ganz unten“ wirklich an. Diese fallen wegen übergroßer Armut und Hilflosigkeit dann durch das Raster der Rettungsprogramme, an denen „andere“ sich bedienen.
Wo bleibt das „Licht“ im „Schwarzen Afrika“? Was wird aus den vielen Kindern und Jugendlichen, die sich wie wir nach Lebensfreude und Sinnerfüllung sehnen? Ist das, was ankommt, nur der berühmte „Tropfen auf den heißen Stein“, haben wir „das Fass ohne Boden“ vor uns? Zusammen mit vielen Helfern und Spendern und in gemeinsamen Arbeitseinsätzen mit Einheimischen wird derzeit ein kleines Buschkrankenhaus fertig gestellt. Aber, was wird nach der Behandlung dort, nach Spritzen und Injektionen? Wieder zurück, wo es nur schlechtes Wasser und erbärmliche Nahrung gibt, wo wieder und wieder Malaria droht wegen zerbrochener Hütten, oft keine Eltern und Großeltern mehr....? - und kein Ausheilen von Erkrankung, kein wirksamer Lebensaufbau...
Ich habe Licht erlebt, gerade bei den Kindern und Jugendlichen und es soll jetzt dort ein „Lebenshaus“ entstehen, wo u.a. Kindern und Müttern ein geschützter Raum geboten wird, um sich körperlich und seelisch zu erholen. Eine sozialpädagogisch ausgebildete Ordens-schwester und eine Heimmutter sorgen mit örtlichen Kleingruppen für ermutigende Atmosphäre und konkrete Lebenshilfe.
Wo wegen des Todes der Eltern oder Großeltern bereits Kinder Familien leiten müssen, werden mütterliche Menschen gewonnen, geschult und auch weiter betreut, die mit den Verwaisten in deren Zuhause eine neue Familie möglich machen und Verletzungen heilen lassen. Hier stimmen Begriffe wie „Hilfe zur Selbsthilfe“, „Glauben mit Blick nach vorn“! Hier beginnt für viele lebenswerte Zukunft, ein Netzwerk des Auf-Lebens und der Liebe.






















































