Überwiegend positiv fällt der Bericht über die Visitation der Seelsorgeeinheit Laufenburg-Albbruck von Dekan Peter Berg und Pastoralreferentin Sandra Bergheim aus, mit dem sich der Pfarrgemeinderat in seiner jüngsten Sitzung unter Leitung von Sabine Läule beschäftigte. Das Visitationsteam sei bei seinem Besuch mit vielen motivierten und sehr engagierten haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern zusammengetroffen. „Viele bringen sich auf verschiedenste Weise, gerade auch als Ehrenamtliche, sehr engagiert mit ein und tragen das Leben der Gemeinden verantwortlich mit. Dies gilt es zu würdigen und besonderen Dank und Anerkennung auszusprechen“, heißt es in dem Bericht.
Visitationsbericht von Dekan Berg überwiegend positiv, aber kein Grund zur Selbstzufriedenheit
Überwiegend positiv fällt der Bericht über die Visitation der Seelsorgeeinheit Laufenburg-Albbruck von Dekan Peter Berg und Pastoralreferentin Sandra Bergheim aus, mit dem sich der Pfarrgemeinderat in seiner jüngsten Sitzung unter Leitung von Sabine Läule beschäftigte. Das Visitationsteam sei bei seinem Besuch mit vielen motivierten und sehr engagierten haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern zusammengetroffen. „Viele bringen sich auf verschiedenste Weise, gerade auch als Ehrenamtliche, sehr engagiert mit ein und tragen das Leben der Gemeinden verantwortlich mit. Dies gilt es zu würdigen und besonderen Dank und Anerkennung auszusprechen“, heißt es in dem Bericht.
Obwohl der Visitationsprozess in eine schwierige Zeit gefallen sei, hätten sich Haupt- und Ehrenamtliche auf den Weg gemacht, die pastorale Situation in der Seelsorgeeinheit zu reflektieren und zu bewerten. Berg und Bergheim signalisieren Verständnis dafür, dass dieser Prozess auch als schwierig und belastend angesehen wurde, bei der alltäglichen Aufgabenfülle, Umso anerkennenswerter sei die Lust und Freude, mit der Gemeindeleben mit verantwortet und mitgestaltet werde. Das Visitationsteam legt den Leitungsverantwortlichen aber auch ans Herz, den pastoralen Prozess immer wieder zu reflektieren und Ziele klar zu formulieren. Dazu gehöre viel Mut, Schritte nach vorne zu wagen, aber auch Abschiede zu vollziehen, um Kräfte nicht ins Leere laufen zu lassen. Positiv vermerkt wurde auch, dass neue Projekte erfolgreich umgesetzt werden. Dieses Engagement zeuge von hohem Interesse am Gemeindeleben.
Die Diskussion im Pfarrgemeinderat machte deutlich, dass die wohlwollende Bewertung keinesfalls zu einer Selbstzufriedenheit führen wird. Im Gegenteil: Zentrale Frage bleibe „Was können wir dazu beitragen, Menschen die Nähe Gottes spüren zu lassen? Wie können wir das Interesse vor allem junger Menschen an dem vielfältigen Angebot wecken? Die Pfarrgemeinderäte räumten auch eine gewisse Ratlosigkeit ein, ob es überhaupt Erfolg verspreche, durch neue und veränderte Angebote vor Ort mehr Zuspruch zu gewinnen.
Verlorenes Vertrauen in die Kirche zurückgewinnen ist mit ein Ziel des vom Ordinariat geforderten Schutzkonzeptes, mit dem sich der Pfarrgemeinderat ebenfalls befasste. “Die Kirchengemeinde Laufenburg-Albbruck mit ihren Pfarreien, Gruppierungen und Diensten soll ein sicherer Ort sein für unsere Gemeindemitglieder und für die uns anvertrauten Menschen„, ist die zentrale Aussage. Das Pastoralteam und die Pfarrgemeinderäte hoffen auf Verständnis und Akzeptanz der Haupt- und Ehrenamtlichen, an die dieses Schutzkonzept gerichtet ist. Schulungen sollen dazu beitragen.
Als wichtige Ereignisse wurden der Besuch von Erzbischof Stefan Burger am Pfingstmontag in Heilig Geist Laufenburg und der gemeinsame Gottesdienst der Seelsorgeeinheit in St. Josef Albbruck am 14. Juli sowie die gemeinsame Wallfahrt nach Maria Stein am 19. Oktober bekanntgegeben. Peter Meister
