Das heutige katholische Dekanat Waldshut mit seinen 82.748 Mitgliedern und 14 selbständigen Kirchengemeinden wird nach der Zukunftsplanung „Kirchenentwicklung 2030“ der Erzdiözese Freiburg in zwei kirchenrechtliche Pfarreien aufgeteilt. Dies ist einer Veröffentlichung des Erzbischofs Stephan Burger zu entnehmen. Damit ist die anfangs favorisierte ganz große Raumplanung mit nur einer Kirchengemeinde in den Grenzen des jetzigen Dekanats Waldshut vom Tisch.
In einer ersten Konsultationsrunde hatten sich insbesondere die Hauptamtlichen, wie Pfarrer, Pastoral- und GemeindereferentInnen, für die ganz große Lösung ausgesprochen. Nach der Neuwahl der Pfarrgemeinderäte und es Dekanatsrats hat sich dann eine deutliche Mehrheit für zwei Kirchengemeinden herauskristallisiert. Als Begründung wurden die zu großen räumlichen Entfernungen und eine gewissen „Unregierbarkeit“ aufgrund der Größe angeführt. Ein Votum, dem in dem neuen finalen Raumplanungsentwurf der Diözese Rechnung getragen wurde.
