Pfarrer Fietz verlässt die Seelsorgeeinheit

28.01.2023 | Der beliebte Laufenburger Seelsorger beendet mit 66 Jahren seinen Dienst in der Katholischen Kirche im August dieses Jahres und kehrt nach Baden

Aus der Badischen Zeitung, von Markus Köpfer
"Ich bin sehr dankbar für die zwölf Jahre in unserer Seelsorgeeinheit", sagt Pfarrer Klaus Fietz, der am Donnerstag dieser Woche, seinem 66. Geburtstag, offiziell bekanntgegeben hat, dass er Ende August sein Amt als Pfarrer in der Seelsorgeeinheit Laufenburg/Albbruck aufgeben wird. Am letzten Sonntag vor den Sommerferien, also am 23. Juli, wird seine Verabschiedung in Heilig Geist gefeiert. Zuvor gibt es am Sonntag, 14. Mai, eine wohl ebenso große Feier, wenn Pfarrer Fietz sein Priesterjubiläum feiern wird, denn vor 40 Jahren wurde er zum Priester geweiht.
"Ich bin dankbar dafür, dass ich mir nahestehende Menschen hatte, die mir zu diesem Schritt geraten haben" Klaus Fietz

 
Klaus Fietz wird also mit 66 Jahren in Pension gehen. Nun ist es nicht extrem ungewöhnlich, dass Pfarrer auch über dieses Alter hinaus länger arbeiten. Nicht so Pfarrer Fietz, der seine gesundheitlich angeschlagene Situation als Hauptgrund nennt, sich von Erzbischof Stephan Burger zur Ruhe setzen zu lassen. "Ich bin dankbar dafür, dass ich mir nahestehende Menschen hatte, die mir zu diesem Schritt geraten haben", sagt Pfarrer Fietz im Gespräch mit der Badischen Zeitung Froh ist er aber auch darüber, dass er in all den Jahren am Hochrhein "mit vielen Menschen und Gläubigen unzählbar schöne Begegnungen in Freud und Leid teilen durfte". Wie geht es dann ab September weiter in der Seelsorgeeinheit Laufenburg/Albbruck? Natürlich gebe es derartige Überlegungen in der Seelsorgeeinheit, wobei die Entscheidung letztlich beim Erzbischof in Freiburg liege. Ein wichtiges Jahr, unabhängig vom Weggang von Pfarrer Fietz, werde das Jahr 2026 werden mit der Reform zu Großpfarreien auch im Erzbistum Freiburg. Pfarrer Ostertag werde bleiben, Gemeindereferentin Sabine Gerteis werde wohl noch mehr als bislang in die kirchliche Arbeit eingebunden werden, meint der Pfarrer.
 
Seinen Ruhestand wird er in Baden-Baden verbringen
Seinen Ruhestand wird er nicht in Laufenburg, sondern in Baden-Baden verbringen, wo er vor seiner Priestertätigkeit am Hochrhein als Seelsorger war. Der Hauptgrund, nach Baden-Baden zurückzukehren, liegt in der Person seiner Haushälterin, die aus Baden-Baden stammt: "Da bin ich dann gut versorgt", sagt er. Neben seiner Aufgabe als Pfarrer, die er mit großem Ernst und Engagement ausgefüllt hat, ist Pfarrer Fietz besonders durch seine Auftritte bei geselligen Festen und vor allem der Fasnacht bekannt geworden. So wird er auch mit seiner Wäldergruppe am ersten Faißen wie jedes Jahr in Bad Säckingen sein und diesen hohen närrischen Festtag gebührend feiern.
Zu den Wäldertagen geht’s nach Bad Säckingen
Einen kleinen Vorgeschmack darauf hat es bereits an seinem Geburtstag am Donnerstagabend gegeben, als er nach der Abendmesse in Hochsal mit seinen Wälderkollegen eine Runde durch Bad Säckingen gedreht hat. Übrigens: Ganz wird Pfarrer Fietz der Region nicht verloren gehen, denn er hat bereits beschlossen, an den Wäldertagen zusammen mit seinen Freunden vom Hochrhein in Bad Säckingen zu feiern.