Die neue Pfarrei heißt St. Fridolin Bad Säckingen

03.08.2023 |

Die neue Pfarrei wird bei Zustimmung des Erzbischofs 
  • - St. Fridolin Bad Säckingen heißen, wo auch der Sitz
    der Pfarrkirche sein wird
  • -  die Kirchengemeinde wird Alb-Rhein-Wehra heißen
  • -  das Zentrales Pfarrbüro wird in Heilig Kreuz
    Bad Säckingen sein.
     
Im Zuge der Kirchenentwicklung 2030 schließen sich die Kirchengemeinden Bad Säckingen-Murg, Hotzenwald St. Wendelinus, Laufenburg-Albbruck, St. Blasien, Todtmoos-Bernau und Wehr zum 1.1.2026 zu einer großen Pfarrei neu zusammen. Ein wichtiger Meilenstein ist nun erreicht durch die Voten der Pfarrgemeinderäte und Hauptberuflichen zu den Fragen, welche Kirche die zukünftige Pfarrkirche wird und damit der neuen Pfarrei ihren Namen geben soll, wie die Kirchengemeinde heißen soll und wo das zentrale Pfarrbüro als Sitz der Pfarreigeschäftsführung verortet sein soll.

Geplant wurde der Weg zu diesem Meilenstein durch die Lokale Projektleitung, in der alle jetzigen Kirchengemeinden sowie weitere wichtige Gruppierungen, unter anderen Caritas und Bildungswerke, vertreten sind.
In einer ersten Rückmelderunde im Februar 2023 sind die Pfarrgemeinderäte der Kirchengemeinden sowie die Hauptberuflichen gebeten worden, Möglichkeiten zu benennen. Aus diesen Möglichkeiten wurde in der Lokalen Projektleitung ein Vorlagenpapier erstellt, das zur Abstimmung im Juli 2023 wiederum in die jeweiligen Gremien gegeben wurde. Aufgrund der Abstimmungen ergibt sich folgendes Votum:
  • -  Pfarrkirche und Name der Pfarrei: St. Fridolin Bad Säckingen
  • -  Name der Kirchengemeinde: Kirchengemeinde Alb-Rhein-Wehra
  • -  Zentrales Pfarrbüro: Pfarrbüro Heilig Kreuz Bad Säckingen
Das Votum wurde Herrn Erzbischof Stephan Burger vorgelegt. Bis Jahresende wird er auf dessen Grundlage die verbindliche Entscheidung treffen.
 
Mehr Personal nach Bad Säckingen
Zur Debatte als Hauptstandort der künftigen Großpfarrei standen drei Orte: Bad Säckingen, Görwihl und St. Blasien. "Die Rheinschiene zwischen Wehr, Bad Säckingen und Albbruck ist das am intensivsten bewohnte Gebiet", begründet Dekan Berg die Entscheidung für Bad Säckingen. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der künftigen Großpfarrei sei es wichtig, dass sie verkehrstechnisch gut angebunden seien. Das sei an der Hochrheinschiene natürlich besser gegeben als etwa in St. Blasien oder Görwihl. Berg geht davon aus, dass mit der Zusammenlegung der Seelsorgeeinheiten zu einer Großpfarrei mehr Personal in Bad Säckingen angesiedelt sein wird als bisher.
Wer die Pfarrei leiten wird, ist unbekannt
Wer einmal leitender Pfarrer, also Chef der Großpfarrei wird, ist noch nicht bekannt. "Keiner der jetzigen Pfarrer wird es sein", sagt Berg. Maximal acht Jahre darf ein Pfarrer vor Ort sein, um dieses Amt zu übernehmen. Die aktuellen Pfarrer sind alle länger in ihren Gemeinden. Aktuell arbeiten in Todtmoos drei Pfarrer. In St. Blasien, Bad Säckingen-Murg sowie Laufenburg-Albbruck sind es jeweils zwei Pfarrer. In Wehr und Görwihl ist jeweils ein Pfarrer tätig. Unterstützt werden sie von einem Team aus Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten sowie Gemeindereferentinnen und Gemeindereferenten. Die Pastoralreferenten haben ein abgeschlossenes Studium der katholischen Theologie an einer Universität absolviert, sind aber nicht geweiht. Gemeindereferenten dagegen studieren in der Regel "Praktische Theologie" an einer Hochschule.
Wie viele Pfarrer bleiben, ist noch unklar
"Wie genau der Personalschlüssel in der Großpfarrei einmal aussehen wird, wissen wir noch nicht", sagt Dekan Berg. Er geht davon aus, dass keiner der aktuellen Pfarrer versetzt wird. Er kann sich aber vorstellen, dass Stellen nicht mehr besetzt werden, wenn einer von ihnen in den Ruhestand geht oder fortzieht. So wird Dekan Berg aufgrund des Weggangs von Pfarrer Klaus Fietz in Laufenburg vom 1. September an neben Bad Säckingen auch für die katholischen Pfarreien Heilig Geist Laufenburg, St. Pelagius Hochsal, St. Martin Luttingen, St. Josef Albbruck, Hl. Kreuz Birndorf und St. Laurentius Unteralpfen zuständig sein. Auch der Personalschlüssel für Pastoral- sowie Gemeindereferenten stehe aktuell noch nicht fest, wie Dekan Berg betont. SE und Annemarie Rösch/BZ