Gründungsvereinbarung als Wegweiser in der neuen Pfarrei Die Vereinbarung hält fest welche Schwerpunkte die neue Pfarrei setzt, welche Visionen, Werte und Ziele sie verfolgt. Wichtig soll dabei die Öffentlichkeitsarbeit und interne Kommunikation sein. Die Gründungsvereinbarung beinhaltet aber auch Organisatorisches, von der Zusammensetzung der Gremien und ihrer Aufgaben über die Personal- und Finanzplanung.
Noch unklar ist, wer Stellvertreter des designierten leitenden Pfarrers Peter Nicola (derzeit Dekanat Linzgau Bodensee) und wer Referatsleiter werden wird. Die Bewerbungsgespräche sind abgeschlossen, die Entscheidungen sollen noch im Herbst bekanntgegeben werden. Die Bewerbungsgespräche für die Stelle des Pfarreiökonomen starten als nächstes, berichtete Pfarrgemeinderatsvorsitzender Pirmin Böhler. Und auf Nachfrage informierte der Leiter der Verrechnungsstelle Winfried Ebner, dass die Leiter und Stellvertreter der Verrechnungsstellen angefragt wurden, ob sie sich für die neue Stelle „Pfarreigeschäftsführung“ bewerben wollen, was von den Pfarrgemeinderäten begrüßt wurde, weil diese Personen die wichtige Sach- und Ortskunde mitbringen. Die Arbeitsaufnahme ist für den 01. Oktober 2025
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geplant.
Wie der wichtige Pfarreirat gewählt werden soll
Die lokale Projektleitung, der Pirmin Böhler und die Gemeindereferentin Sabine Gerteis angehören, soll demnächst festlegen, wie der neue im Oktober 2025 zu wählende Pfarreirat als wichtigstes Gremium geregelt werden soll, der die bisherigen Pfarrgemeinderäte und Stiftungsräte ablöst. Dabei wird die Zahl der Sitze festgelegt (z.B. 12 oder 18) und der Zuschnitt der Stimmbezirke.
Sitz der Großpfarrei wird künftig das Münsterpfarrbüro in Bad Säckingen sein, die Verwaltung wird in der Verrechnungsstelle Schopfheim angesiedelt. Dezentrale Pfarrbüros soll es weiterhin geben. Das Münster in Bad Säckingen wird die neue Pfarrkirche sein. Aber auch in den anderen Kirchen soll es wie bisher pastorales Leben geben, damit die Kirche vor Ort erlebbar bleibt.
Innerhalb der Pfarrei soll es Gemeindeteams und wo gewünscht Kirchortteams und Kompetenzteams geben, die verschiedene Schwerpunkte haben. Die Gemeindeteams für die pastoralen Grundvollzüge, die Kirchortteams für einzelne Kirchen und bestimmten Funktionen und die Kompetenzteams mit einem speziellen Thema wie z.B. Jugend.
Alle Menschen, die derzeit hauptberuflich in den Seelsorgeeinheiten arbeiten, sollen der Großpfarrei erhalten bleiben, um weiterhin vertraute und kompetente Ansprechpartner zu sein. Das heißt auch, dass niemand sich Sorgen um seinen Arbeitsplatz machen muss.