Musikalisch auf die Vorweihnachtszeit eingestimmt haben der Musikverein Luttingen unter der Leitung von Marcus Posniak und der Kirchenchor St. Martin Luttingen unter der Leitung von Sebastian Neumann bei ihrem gemeinsamen Kirchenkonzert in der voll besetzten St. Martinskirche. Durch das Programm führten Lissy Huber und Michelle Güntert. Das dreiteilige Konzert eröffnete der Musikverein mit dem Werk „Celtic Crest“, das traditionelle keltische Melodien und Rhythmen Irlands aufgreift. Im Anschluss spielte Mika Krause das Horn-Solo bei „Morceau de Concert“, einem Klassiker der französischen Romantik und präsentierte dabei gekonnt die ganze Klangpalette seines Waldhorns.
Es folgte die Ehrung dreier verdienter Musikerinnen des Musikvereins Luttingen, über die noch gesondert berichtet wird. Den zweiten Konzertteil bestritt der Kirchenchor mit Solo-Gesang und trug dabei zunächst den Choral „Glory to thee, my God, this night“ vor. Es schloss sich mit „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ eine Kantate Johann Sebastian Bachs an. Diese leitete Sebastian Neumann mit einem Orgelvorspiel ein. Bei den anderen Stücken unterstützte Barbara Ruch die Vereine an der Orgel. Das Loblied „Magnificat – meine Seele preist die Größe des Herrn“ der Heiligen Maria beendete den Soloauftritt des Kirchenchores.
Der Höhepunkt des Konzertes stellte der gemeinsame Teil beider Vereine dar, bei dem sich Gesang und musikalische Untermalung wunderbar ergänzten. Mit „Welt in Farbe“, einer Komposition von Thiemo Kraas, malten der Musikverein und der Kirchenchor mit Tönen und dem passenden Gesang ein farbenfrohes Bild von Vielfalt. Mit „Angel‘s Carol“, bei dem Eva Zimmer den Engel auf der Harfe verkörperte und „Tochter Zion, freue dich“, widmete man sich zum Abschluss den weihnachtlichen Stücken. Wieder zurück in den Reihen des Musikvereins ist Sandra Zipfel (Querflöte). Für eine ausgeglichene Besetzung gesorgt haben Bernhard Bächle und Johannes Maier (Bass), Alexander Rybkin (Klarinette) und die Projektsänger Sybille Hermann, Doris Eichhorn, Hildegard Eisenbeis, Volker Lacher und Dora Engesser. Text und Bild: Michele Güntert