Pfarrer Günter Hirt krönt sein Lebenswerk in Uganda mit einem Lebens- und Bildungszentrum

05.09.2025 |

 
Mit dem Lebenszentrum für Ersatzfamilien der im Lebenshaus in Uganda aufgenommen Kinder hat der 87jährige in der Seelsorgeeinheit Laufenburg-Albbruck fest verankerte Pfarrer i. R. Günter Hirt sein Lebenswerk vollendet. Nachdem er vor 12 Jahren den Bau des Lebenshauses in der im Busch gelegenen Region Kyoto für Halbwaisen und Waisenkinder, die sonst keine Lebenschance hätten, in die Wege leitete, startete er das Projekt „Futures Homes“, drei Wohnblocks mit Mietwohnungen, quasi als Lebensversicherung für das Lebenshaus. Alle 24 Wohnungen sind seit Weihnachten 2024 bewohnt und decken mit den Mieteinnahmen mittlerweile Zweidrittel der Personalkosten im Lebenshaus. 

Das Lebenszentrum als drittes Standbein dieser Lebenshilfe ist ein eigenständiges Projekt, aber mit dem Lebenshaus vernetzt, ist es die Fortführung von Hirts Philosophie der ganzheitlichen Hilfe für die Ärmsten der Armen. Es soll helfen bislang von Bildung und eigenverantwortlicher Lebensbewältigung noch ausgeschlossenen jungen Frauen und Männern Chancen zu einem neuen Leben zu eröffnen.
Während das Lebenshaus mit Spenden und handwerklicher Hilfe auch maßgeblich aus der Seelsorgeeinheit entstand, war der Bau der Wohnblocks nur durch Großspenden der Firma Brennet GmbH möglich, für Pfarrer Hirt ein Geschenk des Himmels. Das Lebenszentrum, das ein Bildungs- und Schulungszentrum umfasst, wurde größtenteils von Günter Hirt selbst finanziert, mit einem Teil seiner Altersvorsorge und den großzügigen Spenden zu seinem diamantenen Priesterjubiläum, das er letztes Jahr auch mit einem Festgottesdienst in Luttingen feierte. Unterstützt wird das Projekt von Missio.
Zu dem Projekt gehört eine Küche mit Speisesaal für rund 200 Personen und die Schaffung eines Schulungsgebäudes mit Unterrichtsräumen für Kleingruppen sowie Fachräumen für lebenspraktische Kurse.
Das Lebenshaus braucht nach wie vor unsere Unterstützung
Hauptstandbein bleibt nach wie vor das Lebenshaus. Dessen  große Bedeutung  für die Kinder, aber auch für die Bevölkerung im weit von größeren Siedlungen abgelegenen Busch, können auch mehrere Menschen aus der Seelsorgeeinheit Laufenburg-Albbruck  bezeugen, die beim Aufbau des Lebenshauses und seiner Infrastruktur tatkräftig mitgeholfen haben.
Wieder andere helfen über Spenden oder Bettenpatenschaften mit, dass das Haus im afrikanischen Busch überleben und sich weiter entwickeln kann. Längst werden das Lebenshaus und auch die in primitiven Hütten lebenden Menschen  in der Umgebung mit gesundem Trinkwasser versorgt. Eine leistungsstarke Photovoltaikanlage ersetzt die zuvor total unzulängliche mit Dieselmotoren betriebene Stromversorgung, wodurch Trinkwassergewinnung erst möglich wird. Auch beim Aufbau einer Landwirtschaft zur Eigenversorgung sind immer wieder Fortschritte zu verzeichnen.
Günter Hirt legt Wert auf die Feststellung, dass alle Projekte nur möglich sind, weil sie vom Orden der Bannabiki-Daugthers of Mary Sisters in Uganda unterstützt und gestützt werden. Im Lebenshaus beispielsweise sei die Oberin Schwester Maria unverzichtbar.
Das Lebenshaus bleibt Zufluchtsort und Kontaktstelle während der Schulzeit und vor allem in den langen Schulferien. Neben Auffangstation und Zuhause fungiert das Lebenshaus außerdem als Anlaufstelle für alle ratsuchenden, schwachen und kranken Menschen aus der Umgebung - hier wird niemandem der Zutritt verweigert.  Peter Meister
Vom 6. September an wird Pfarrer Hirt für zwei Wochen die Seelsorgeeinheit besuchen. Er wird während seines Aufenthaltes zwei Sonntagsvorabendgottesdienste halten. Am Samstag, 6. September, in Hochsal und Samstag, 13. September, in Luttingen, jeweils um 18:30 Uhr.
Das Spendenkonto:
Uganda-Lebenshaus-Projekthilfe e.V.
IBAN: DE26 6729 2200 0023 0108 10
BIC: GENODE61WIE
Verwendungszweck: Lebenshaus, Adressangaben für Spendenquittung.