Das begann nach der (für mein Alter anstrengenden Autofahrt) schon mit dem herzlichen Empfang bei Maria-Theresia Rist, wo ich die ganze Woche gut umsorgt wohnen durfte. Dazu die vielen Einladungen, die ich ja nur zum Teil annehmen konnte.
Highlights wurden für mich und die Gemeinden die beiden Vorabendmessen in Hochsal und in Luttingen. In Hochsal überraschte uns Christine Böhler, die mit ihrem Bruder Johannes abwechselnd Gesangsteile so übernahmen, dass die zahlreich versammelte Gemeinde kräftig einstimmen konnte. Zum Abschluss erklang das „Amazing Crace“ mit Trompete und Orgel. Ja, was für eine Gnade wir alle hier erfahren konnten.
Beide Gottesdienste hatten als Intention den Dank an Gott für lebende und verstorbene Unterstützer des Uganda-Lebenshauses. Dass Christine Böhler und Tamara Hoppe, die beide schon selbst ehrenamtlich im Lebenshaus engagiert waren, da liturgisch mitwirkten, war mir und für die ganze Feiergemeinde große Freude. Angehörigen aus
allen Gemeindeorten ließen hier wachsende Verbundenheit erleben. Der kundige und umsichtige Peter Meister hatte meisterhaft gut informiert und das Willkommen treffend umgesetzt. Die aufmunternden Worte, herzliche Umarmungen und großzügige Spenden rundeten das Ganze ab.
Markus Hoppe aus Unteralpfen hat mir und der großen Feiergemeinde in Luttingen einen wunderbaren Ausklang geschenkt mit "Amazing Grace", was die Predigtimpulse musikalisch erneuerte. Zusammen mit seiner Tochter Tochter Tamara, die das bereits zur Gabenbereitung auch gesungen hatte, wurde nochmals die Freude und Dankbarkeit vertieft in den warmen Tönen gekonnter Blasmusik. Das hätte auch Kinder und Teams am Uganda-Lebenshaus gefreut, die solches bereits von Tamara intensiv erlebt und mitgesungen und getrommelt hatten. Das nebenstehende Bild mag zeigen, wie selbst Allerärmste in Uganda mit solchen Frohbotschaften Gott danken und uns verbunden bleiben.
Mich begleiteten solche Zeichen und gelebte Solidarität die ganze Woche. Mehrfach durfte ich Familien erleben, die aus dem Kern heraus zusammenhalten und die Liebe und Gnade von Herzen teilen—und dabei selbst glücklich werden. Das wird zur Antwort auf das Teilen, dass wir letztlich genau darin alle gewinnen. Geteilte Liebe macht also nicht ärmer sondern reicher mit all den unbezahlbaren Werten.
Anfangs 2026 und dann 2027 werden weitere Ehrenamtler vom Hochrhein in Uganda wertvolle Einsätze leisten, die wir jetzt bereits vorbesprechen konnten. Natürlich hatte ich bereits im Voraus die Schwerpunkte mit den Verantwortlichen in Uganda besprochen, damit gezielt und nachhaltig echte Entwicklungshilfe erfolgt. Keine Besserwisser sind gefragt sondern Menschen, die auf Augenhöhe mit den Einheimischen sich nachhaltig für „Human Development and Social Inquiries“ einbringen. So ebnen wir den Weg für die vielen Waisen aus dem Lebenshaus und Kinder/Jugendliche aus prekären Verhält-nissen mit Angeboten auf niedrigem Level, damit alle selbstständige Zukunft finden und ihre Menschenwürde entfalten können.—Gott und Euch sei Dank!