Neues Kapitel wird aufgeschlagen: Pfarrer Ulrich Sickinger bezieht bald das Laufenburger Pfarrhaus

03.10.2025 |

Ulrich Sickinger gestaltet die Großpfarrei St. Fridolin mit – getragen vom Motto „Miteinander unterwegs sein“ und dem Wunsch nach echter Gemeinschaft.
Nach fast 18 Jahren als Pfarrer und Leiter der Seelsorgeeinheit Mittlerer Hochrhein St. Verena, Waldshut, schlägt Pfarrer Ulrich Sickinger ein neues Kapitel in seiner pastoralen Laufbahn auf. Am 1. Januar 2026 wird er in der Großpfarrei St. Fridolin Bad Säckingen in der Kirchengemeinde Hochrhein-Südschwarzwald als Stellvertreter des dortigen Leiters Peter Nicola wirken. In dieser Funktion wird er im Zuge der Kirchenentwicklung 2030 den Aufbau und die Ausgestaltung der neuen Großpfarrei mitgestalten. Sein Dienstsitz ist neben Bad Säckingen auch Laufenburg. Am 1. Oktober trat Pfarrer Sickinger bereits seinen seelsorgerischen Dienst in Laufenburg an. Im Laufenburger Pfarrhaus wird er zukünftig auch wohnen, sobald die Renovierungsarbeiten abgeschlossen sind.

Im Gespräch mit dieser Zeitung äußerte sich der 59-jährige Ulrich Sickinger zu seinen neuen Aufgaben, zu denen neben der seelsorgerischen Tätigkeit in der Pfarrgemeinde Laufenburg-Albbruck vor allem auch der Aufbau der Großpfarrei St. Fridolin Bad Säckingen gehört.
Neue Großpfarrei mit dem Motto „Miteinander unterwegs sein.“
Die Mammutaufgabe bis 2030 den Aufbau der Großpfarrei St. Fridolin mit dann rund 35.000 Katholiken aus den römisch-katholischen Kirchengemeinden Wehr, Bad Säckingen-Murg, St. Wendelinus Hotzenwald, St. Blasien, Todtmoos-Bernau und Laufenburg-Albbruck zu stemmen, wird im Team erfolgen. Das Motto von Pfarrer Sickinger für die Mitgestaltung der Großpfarrei lautet „Miteinander unterwegs sein“.
Gemeinsam mit dem Team soll ein Weg in die neue Pfarrei bereitet werden, in der sich alle angenommen fühlen. Er zählt dabei, neben den pastoralen Mitarbeitern, auch auf das Ehrenamt und auf ein gutes Miteinander. Neben den bestehenden Angeboten soll in der neuen Pfarrei auch Platz für Neues entstehen. Bestehende Gemeindeteams können weitergeführt werden und neue könnten gebildet werden, um viele Zielgruppen zu erreichen. Die Teams sollen dabei unterstützt werden.
Sickinger freut sich über Zeit für Seeelsorge
„Jetzt schaffen wir zunächst eine Hülle, die wir in den nächsten Jahren mit Leben füllen werden“, beschreibt Sickinger das Vorgehen. Obwohl schon Gespräche mit Beteiligten angelaufen sind, sei es derzeit allerdings noch zu früh, um konkrete Inhalte zu benennen, erklärt Sickinger.
Von seiner früheren Tätigkeit in der Seelsorgeeinheit Mittlerer Hochrhein St. Verena, ist er das Arbeiten im Team gewohnt. Froh ist er darüber, dass die vielschichtigen Aufgaben im Bereich der Verwaltung auf viele Schultern verteilt werden und er damit auch Zeit für die Seelsorge haben wird.
Sickinger: „Haben Sie den Mut, mich anzusprechen.“
Die Seelsorge sowie der direkte Kontakt zu den Menschen vor Ort und die gelebte Ökumene sind für Pfarrer Sickinger von großer Bedeutung, wie er betont. In der Kirchengemeinde Laufenburg-Albbruck wird er als Seelsorger wirken, was für ihn der Hauptgrund dafür sei, dass er Priester geworden ist. „Ich bin dankbar dafür, dass mir die Zeit geschenkt wird, um Menschen zu begleiten“, sagt er.