Padre Terry, Garant für eine seit zwölf Jahren bestehende Partnerschaft mit der Pfarrei „Nuestra Senora del Patrocinio“ in Huánuco in Peru hat aus gesundheitlichen Gründen eine kleinere Pfarrei übernommen. Der neue Pfarrer heißt Jesús Gallo Melgarejo (bild rechts). Er kommt aus einer anderen Gemeinde in Huánuco, die ebenfalls eine Partnerschaft mit der Diözese Freiburg hat und zeigt großes Interesse an der Partnerschaft mit Laufenburg. Die Perukreismitglieder konnten ihn schon in einem Zoom-Meeting kennenlernen. Dies berichtete deren Sprecherin Claudia Weber-Wagner in der Sitzung des Gemeindeteams Heilig Geist.
Padre Terry geht: Die Partnergemeinde in Peru hat einen neuen Pfarrer
13.11.2025 |
Padre Terry musste eine kleinere Gemeinde übernehmen, da es ihm gesundheitlich nicht so gut geht. Er hat sich in all den Jahren seines Dienstes in dem weitläufigen bergigen Gebiet buchstäblich aufgeopfert, besonders für die Armen. Er wird sich aber weiterhin um die Belange der von Laufenburg maßgeblich mitfinanzierten Herberge in Quéra kümmern, eine Einrichtung, ohne die viele Jugendliche aus den Bergdörfern nicht zur Schule gehen könnten.
Da sich das Partnerschaftsgebiet der Erzdiözese über ganz Peru erstreckt, wurden die Partnerschaftstreffen dort in drei Regionen aufgeteilt. Nord, Zentrum und Süd. Bei uns findet ein solches Treffen einmal im Jahr meist in Rastatt teil. Unsere Partnergemeinde gehört zur Region Zentrum und dieses Jahr hat dort das Regionaltreffen stattgefunden. Das war ein großes Ereignis, an dem der neue Pfarrer Jesús Gallo Melgarej, Tibor, der Pfarrer der Deutschen Gemeinde in Lima und Jürgen Huber, der Partnerschaftsbeauftragte in Lima teilgenommen haben. Auch der Bischof von Huánuco Msgr. Pedro Bustamente López nahm an den Feierlichkeiten teil. Im kommenden Jahr kann 40 Jahre Partnerschaft zwischen der Kirche in Peru und Erzdiözese Freiburg gefeiert werden.
Voraussichtlich am 01.März 2026 wird ein Perusonntag stattfinden, nach langer Zeit wieder mal als Suppensonntag. Zu einem vorbereitenden Treffen waren Claudia Weber-Wagner und ihr Sohn Mario in Freiburg.
Die Unterstützung der Familienküchen in Lima wurde in einer Perukreissitzung von 50 auf 75 Euro pro Monat erhöht, da die Lebensmittelpreise auch in Lima angestiegen sind. Der Ausbau/Modernisierung von zwei bestehenden Küchen im Süden von Lima wird vom Perukreis einmalig mit 2000 Euro unterstützt. Außerdem werden auch die sogenannten Chocoladadas zu Weihnachten bezuschusst. Diese Spenden sind u.a. durch die erfolgreiche Teilnahme am Apfelmarkt möglich. -prm-

