Der Dankabend für die Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen der bisherigen Seelsorgeeinheit Laufenburg-Albbruck stand dieses Jahr unter einem ganz besonderen Stern. Gewissermaßen an der Schwelle zum Übergang in die neue Großpfarrei St. Fridolin Bad Säckingen. Der Abend begann mit einem Abendlob in der Kirche Heilig Geist in Laufenburg, gestaltet von Pfarrer Ulrich Sickinger, Gemeindereferentin Sabine Gerteis, Gemeindeassistent Joshua Bäumle und dem Jugendchor Binzgen unter Leitung von Kathrin Günter. Viele unterschiedliche Talente, Begabungen und Charismen hätten diese Seelsorgeeinheit getragen. Dafür gelte es Dank zu sagen, stellte Pfarrer Sickinger in den Mittelpunkt. Alles was sich ereignet habe, dürfe man Gott anvertrauen, in der Gewissheit, dass Gott auch bei allen Veränderungen bei uns ist.
Eine fröhliche Stimmung entwickelte sich dann im Pfarrheim Heilig Geist unter den 150 Besuchern. Die gute Atmosphäre drückt viel über das Zusammenwirken der Engagierten in den sechs Pfarreien aus. Im Mittelpunkt der Begrüßung durch Pfarrer Sickinger stand die Zuversicht, dass das Zusammenwirken auch in der jetzt weit größeren Kirchengemeinde erhalten werden kann. Sein Kennenlernen der Region Laufenburg-Albbruck- so die neue Bezeichnung für die ehemalige SE - sei von Anfang an geprägt gewesen von Menschen, die engagiert, verlässlich und mit großer Selbstverständlichkeit Verantwortung übernehmen - ehrenamtlich wie hauptamtlich.
Was hier über Jahre aufgebaut wurde, ist sichtbar und spürbar. Diese Seelsorgeeinheit war keine anonyme Verwaltungseinheit, sondern ein lebendiger Raum, getragen vom Mitwirken vieler Menschen, so Sickinger. "Was mich seit Oktober besonders beeindruckt hat, ist das Miteinander. Vieles funktioniert hier, nicht weil es vorgeschrieben ist, sondern weil Menschen bereit sind, Verantwortung zu teilen. Weil sie mitdenken, mittragen und mitgestalten - oft jenseits dessen, was offiziell eingefordert werden könnte".
Damit diese Region ihr eigenes Profil behalte, brauche es weiterhin Menschen, die sich vor Ort einbringen. Allein könnten die Hauptamtlichen das nicht schaffen, sondern sie seien darauf angewiesen, dass Ehrenamtliche weiterhin Verantwortung übernehmen, Ideen einbringen und Präsenz zeigen, meinte Pfarrer Sickinger. Der Blick zurück mache dabei Mut. Denn das, was diese Seelsorgeeinheit bisher geprägt habe, sei eine tragfähige Grundlage für die Zukunft. Groß war die Freude über den Besuch des leitenden Pfarrers Peter Nicola, der ebenfalls auf die tragende Rolle der Ehrenamtlichen verwies mit den Worten "allein schaffen wir den Weg in die neue Zeit nicht".
Ulrich Sickinger dankte den Pfarrsekretärinnen Brunhilde Granacher und Bea Vogler für die Organisation des Dankabends, den viele In bleibender Erinnerung behalten werden, auch dank dem begeisternden Auftritt der Seniorenband "Die Optimisten". Peter Meister