Heilig Geist hat ein neues Gemeindeteam

04.06.2026 |

Im Bild von links: Uschi Ruch, Pfarrer Sickinger, Mechthilde Maier, Irmgard Dürdoth, Rüdiger Krahe, Mario Wagner, Claudia Weber-Wagner, Anna Schmid, Josephine Oeschger und Daniel Kaptein. Foto: Peter Meister
 
In einer Gemeindeversammlung wurde das neue Gemeindeteam der Gemeinde Heilig Geist von den Gottesdienstbesuchern per Akklamation bestätigt. Es sind dies: Uschi Ruch, Mechthilde Maier, Irmgard Dürdoth, Rüdiger Krahe, Mario Wagner, Claudia Weber-Wagner, Anna Schmid, Josephine Oeschger und Daniel Kaptein. 
Zu Beginn hatte die bisherige Teamsprecherin Uschi Ruch auf die Aufgaben eines Gemeindeteams hingewiesen. Das Gemeindeteam ist verantwortlich für die Gestaltung des kirchlichen Lebens in der eigenen Gemeinde. In der neuen Großpfarrei fallen dem Gemeindeteam viele Aufgaben zu, die in der bisherigen Seelsorgeeinheit vom Pfarrgemeinderat erledigt wurden. Damit wächst aber auch die Bedeutung des Gemeindeteams.

Daniel Kaptein stellte die gemeinsam erarbeiteten Ziele vor, auf die das Gemeindeteam Heilig Geist sein Hauptaugenmerk richten will: 
  • Da wäre einmal, dass wir das Angebot von Liturgischer Vielfalt aufrechterhalten wollen, wo neben der Eucharistischen Feier auch Wort-Gottes-Feiern, Andachten und Auszeiten angeboten werden.
  • Eine weitere Form der Liturgie, die fest bei uns verwurzelt ist, ist die Ökumene, die wir weiterführen wollen. Und es freut uns sehr, dass Pfarrer Sickinger dies auch für sehr wichtig findet.
  • Glaube und Kirche kennt keine Grenzen, und daher wollen wir die Gemeinschaft mit unseren Schwestern und Brüdern auf der anderen Seite des Rheins weiterführen bzw. weiter ausbauen, denn die ist über die Zeit doch etwas eingeschlafen.
  • Auf der sozialen Ebene wollen wir unser bisheriges Angebot an Begegnungsmöglichkeiten aufrechterhalten, wie etwas den Senioren-Mittagstisch oder den Adventszauber.
  • Nicht zu vergessen ist unser soziales Engagement im Ausland. Die über die Jahre stark gewachsene Partnerschaft mit unseren Brüdern und Schwestern unserer Partnergemeinde Nuestra Senora del Patrocinio in Peru wollen wir ebenfalls aufrechterhalten.
Das waren jetzt alles Themen, die wir schon länger im Fokus haben.
Nun kommen wir zu einem Thema, das bisher durch den alten Pfarreirat wahrgenommen wurde. Die Vernetzung der Ortskirchen, speziell zu Hochsal und Luttingen. Nun müssen wir das in unsere eigene Hand nehmen. Grade in Hinblick auf die schrumpfenden Gemeindeteams wird die Vernetzung untereinander immer wichtiger.
  • Apropos schrumpfen. Unser letztes Thema ist das herausforderndste, schwierigste und wichtigste, wie es uns scheint. Denn ohne dieses Leitziel haben alle anderen Leitziele keine Zukunft! Wir haben es mal „verlorene Schäflein einsammeln“ genannt. Wie bekommen wir mehr jüngere Kirchgänger aber auch neue Mitglieder in unser Gemeindeteam?
  • Pfarrer Ulrich Sickinger hatte in seiner Predigt im Fronleichnamsgottesdienst ebenfalls auf die künftige Bedeutung der Gemeindeteams hingewiesen.  Die von den Kirchenchören Hochsal-Laufenburg und Luttingen dargebotene  Festtagsmesse Missa brevis in G von Wolfgang Amadeus Mozart mit Streichern und Gesangssolisten gab dem Gottesdienst ein besonders feierliche Gepräge.   -prm-
  • Anbei die Predigt von Pfarrer Ulrich Sickinger.