Seelsorgeeinheit wächst weiter zusammen

12.02.2017 | Die sechs Pfarrgemeinden in Laufenburg und Albbruck arbeiten miteinander auf Augenhöhe / Mehrere 100 000 Euro für Investitionen

  
Ein Höhepunkt im Kirchenjahr 2016: Pfarrer Hans-Joachim Greulich ist da.
 Nach dem gelungenen Start in die neue große Seelsorgeeinheit (SE) Laufenburg-Allbruck Mitte 2015 ist die große Gemeinde zwischen Rhina und Unteralpfen im letzten Jahr weiter zusammengewachsen. Darin waren sich die Pfarrgemeinderäte mit ihrer Vorsitzenden Sabine Läule und Pfarrer Klaus Fietz in der jüngsten Sitzung einig. Man begegnet sich auf Augenhöhe, respektvoll  und freundschaftlich. Immer steht das gemeinsame Ganze im Mittelpunkt. Entscheidungen wurden bisher immer einstimmig getroffen. Die Gremien haben ihre Rollen gefunden. Die Zusammenarbeit zwischen Pfarrgemeinderat, Stiftungsrat und den Gemeindeteams in den sechs Pfarrgemeinden entwickelt sich immer besser.

Als eines der bedeutenden Ereignisse in der Jahresbilanz 2016 wurde das Leitbild gewertet, das in Arbeitskreisen und einer Klausurtagung zusammen mit dem Pastoralteam in einem guten Geist erarbeitet wurde. es formuliert die Botschaft, dass alle mit ihren Begabungen willkommen sind und sich beheimatet fühlen können, gerade auch jene, die auf der Suche sind. In diesem Jahr stellt sich der Pfarrgemeinderat die Aufgabe, eine Pastoralkonzeption zu verabschieden. Wohin wollen wir uns entwickeln, welche Schwerpunkte setzen wir, wovon müssen wir uns verabschieden, sind deshalb die Kernfragen auf einer Klausurtagung Mitte März.

Sabine Läule: "Gezeigt, dass wir auch auf hohem Niveau miteinander feiern können"
Als wohltuend wurde der Dienst von Pfarrer Hans-Joachim Greulich vermerkt, der im Juni in die SE gekommen war. Der Kooperator selbst meinte, er sei überzeugt die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Bei den Geburtstagsfesten der beiden Pfarrer Greulich und Fietz habe man gezeigt, dass wir auch feiern können auf hohem Niveau und alle Gruppierungen hervorragend zusammenarbeiten, so Sabine Läule.
Als wegweisend für die Zukunft und Beweis des guten Miteinanders wurden die gemeinsamen Gottesdienste alle Pfarrgemeinden bezeichnet: An Fronleichnam sowie im Juni  und November zum Jahr der Barmherzigkeit. Besonders beeindruckend seien dabei immer die gemeinsamen Auftritte der vier Kirchenchöre gewesen.
In diesem Jahr gibt es am 18. Juni ein besonderes Ereignnis, wenn sich alle Pfarrgemeinden zusammen mit den evangelischen Mitchristen in der Kirche St. Josef Albbruck zu einem ökumenischen Gottesdienst treffen unter dem Leitwort „500 Jahre Reformation“.

Peter Meister: "In jeder Pfarrei wird gemacht was nötig und sinnvoll ist"
Von Investitionen in Höhe von mehreren hunderttausend Euro berichtete der stellvertretende Stiftungsratsvorsitzende Peter Meister. In jeder Pfarrgemeinde werde das gemacht, was nötig und sinnvoll ist. Am meisten Geld floss notgedrungen in die Brandschutzmaßnahmen im Pfarrheim Laufenburg.  Am Pfarrhaus Unteralpfen wurden die Fensterläden und Fenster instand gesetzt. Die Wohnung im Pfarrhaus in Albbruck wurde vor dem Einzug von Pfarrer Greulich  grundsaniert, ein Besprechungsraum, der auch für Sitzungen von Gruppierungen verwendet werden kann, ist im werden. In Hochsal wurde neben Sicherungsmaßnahmen an Mauern eine Beleuchtung des Parkplatzes beim Friedhof installiert. Geplant ist neben vielen anderen Vorhaben die Erneuerung des defekten Spieltisches der Hauptorgel in der Kirche St. Josef in Albbruck. Die Kapelle in Stadenhausen erhält neue Fenster und neue Leuchtkörper und auch bei der Kapelle in Birkingen ist eine Außensanierung notwendig.  Peter Meister