Vor 60 Jahren wurde die Dold-Orgel in der Albbrucker Kirche St. Josef eingeweiht

13.07.2017 |


Mit drei Manualen und 42 Registern ist die Hauptorgel in der Kirche St. Josef in Albbruck eines der größten Werke des Freiburger Orgelbauers Willy Dold und auch sein letztes. Sie wurde vor 60 Jahren (am 7. Juli 1957) eingeweiht. Seither spielt Hugo Lauber die Königin der Instrumente, bis 2001 in der Doppelfunktion als Dirigent und Organist. Die Dold-Orgel in Albbruck gilt als hervorragendes Instrument, auch welchem die Orgelliteratur aller Stilepochen historisch getreu dargestellt werden kann. das aber auch den liturgischen Erfordernissen voll und ganz nachkommt. Diesem Anspruch ist sie bis heute weitgehend gerecht geworden.

Hugo Lauber, seit 60 Jahren an der Orgel. Foto: Franziska Ebner-Ganzmann
Um dieses große Instrument auch für die kommende Generation zu erhalten, wurde nach einem Gutachten des bekannten erzbischöflichen Orgelinspektors Professor Dr. Michael Kaufmann, eine umfassende technische Revision erforderlich. Diese Sanierung wurde im Jahre 2011 von der Firma Alexander Eckert aus Lichtenfeld durchgeführt. Einzig die Elektronik der Orgel (Spieltisch) ist noch im ursprünglichen Zustand der Bauzeit und muss aus sicherheitstechnischen Gründen dringend modernisiert werden. Dies soll nach einem Beschluss des Stiftungsrates der Kirchengemeinde Laufenburg-Albbruck noch dieses Jahr realisiert werden. Damit wird die Kirchengemeinde auch einem Herzensanliegen von Hugo Lauber gerecht, der seit 60 Jahren über „seine“ Orgel wacht. „Wir wissen, dass bei Hugo Lauber die Bemühungen um Chorgesang und Orgelspiel nicht allein Ausdruck der Freude an der Musik sind. Seine diesbezügliche Arbeit ist Ausdruck seiner christlichen Überzeugung und der Versuch, Gottes Lob durch Gesang und Musik zu vertiefen“, sagte der damalige Vorsitzende des Kirchenchores Albbruck, Hugo Strittmatter, bei der Verabschiedung von Hugo Lauber als Dirigent. Peter Meister