"Pfarrer Jobst war für uns ein Glücksfall"

21.07.2017 |

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Interview mit Pfarrer Jobst über seinen Abschied
Nach der feierlichen Verabschiedung von Pfarrer Detlev Jobst in der Versöhnungskirche Laufenburg gab die evangelische Kirchengemeinde im katholischen Pfarrheim Heilig Geist einen Empfang zu Ehren ihres in den Ruhestand wechsendeln Pfarrers, der 16 Jahre auch der katholischen Gemeinde ein treuer Partner war. Pfarrer Klaus Fietz dankte Pfarrer Jobst für seinen Dienst in Laufenburg und besonders auch für die unkomplizierte, vertrauensvolle öumenische Zusammenarbeit. Er verliere einen mitbrüderlichen Kollegen und Freund, so Fietz. Für seinen neuen Lebensabschnitt  wünschte er Jobst im Namen der ganzen Seelsorgeeinheit alles Gute und Gottes Segen. Vielfach kam zum Ausdruck, dass alle, denen die Ökumene wichtig ist, Pfarrer Jobst ungern verlieren.
Peter Meister dankte namens der Pfarrgemeinderäte und Gemeindeteams für all das Wertvolle "was wir miteinander in ökumumenischem Geist erleben durften". 

Pfarrer Jobst habe sich mit uns immer an dem orientiert was uns verbindet und nicht an dem was uns noch trennt, sagte Meister. "Das Zusammenwirken hätte besser nicht sein können. Wir haben und immer angenommen und verstanden gefühlt - so als wären Sie einer von uns". 
Meister erinnerte neben all den kirchlichen Gottesdiensten, die wir gemeinsam feiern konnten, an die Begegnungen bei den ökumenischen Neujahrsempfangen.  Dankbar sei die katholische Gemeinde auch für Jobsts Mitarbeit im Ökumenischen Bildungswerk, einer gemeinsamen Institution, die es nur selten gebe. Das gelte auch für das ökumenische Seniorenwerk. "Sie waren für uns ein Glücksfall", drückte Meister die große Wertschätzung gegenüber dem ausscheidenden Geistlichen aus. 
Pfarrer Fietz überreichte Detlev Jobst das große Logo in Bronze der Seelsorgeeinheit, das nut ganz wenige Personen bisher erhalten haben. Damit wurde das große ökumenische Wirken gewürdigt. Außerdem überreichte Klaus Fietz einen Museumspass, der es Pfarrer Jobst erlaubt, ein Jahr lang sämtliche Museen der Region zu besuchen. 
Zu den Rednern, die Pfarrer Jobst für sein Wirken und die Verbundenheit dankten, gehörten auch Bürgermeister Ulrich Krieger und die Albbrucker Pfarrerin Heidrun Moser, die die Kirchengemeinde laufenburg bis zur Neubesetzung der Stelle mitbetreuen wird. Durch das Programm führte mit dem ihm ureigenenen trocken-würzigen Humor Martin Blümcke.
Pfarrer Jobst dankt für die Zuneigung und Verbundenheit
Pfarrer Detlev Jobst dankte inzwischen seinem Mitbruder Klaus Fietz, den Pfarrgemeinderäten und den Gemeindeteams in einem sehr herzlich gehaltenen Brief dafür, dass er seinen Abschied im Pfarrheim Heilig Geist feiern durfte "und dass mir von der katholischen Gemeinde so viel Zuneigung und Entgegenkommen zuteil wurde". Herzlich dankt Jobst auch dem Küchen- und Bewirtungsteam (Mitglieder der Gemeindeteams Laufenburg und Hochsal) und den Museumspass und "die symbolhafte Plakette der Seelsorgeeinheit samt Urkunde". Er habe alles sehr genossen und als Zeichen großer Verbundenheit empfunden.
Pfarrer Jobst verabschiedet sich mit den Worten" Möge das Leben der katholischen Seelsorgeeinheit und der evangelischen Gemeinde in ihrem je für sich Sein und in ihrem Miteinander unter Gottes Segen stehen". -prm-