Die Minis waren Papst Franziskus ganz nah

07.08.2018 | 49 Jugendliche und neun erwachsene Begleiter erlebten unvergessliche Tage in Rom

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 Für 49 Jugendliche aus der Seelsorgeeinheit Laufenburg-Albbruck wurde die Ministranten-Wallfahrt nach Rom zu einem beeindruckenden Erlebnis. Sie waren begleitet von neun Erwachsenen unter der Leitung von Pfarrer Klaus Fietz und der Gemeindereferentin Susi Schubert .Die Journalistin Doris Dehmel hat das Ereignis zusammengefasst: Nach dem Aussendungsgottesdienst in der Albbrucker St. Josef-Kirche startete die knapp 14-stündige Busfahrt in Richtung Italien. Wenige Stunden nach der Ankunft in der Ewigen Stadt stand die Besichtigung des Petersdoms mit der Begegnung der Peterkuppel auf dem Programm. Dabei vermittelte der Rundblick einen ersten Eindruck  auf die Stadt mit ihren  historischen Bauten und dem hektischen Treiben auf den Straßen. Tags darauf trafen sich die Jugendlichen zum Eröffnungsgottesdienst in der Kathedrale St. Paul vor den Mauern ehe die abendliche Papstaudienz den Höhepunkt der Wallfahrt darstellte. 

 
Die Ministranten mit ihren Begleitern in Rom. In der Mitte Pfarrer Klaus Fietz.
Bild: Philipp Schlachter

Mit 60 000 Ministranten aus vielen Teilen der Welt harrten dabei auf die Ankunft von Papst Franziskus und hofften dabei ihm ziemlich nahe zu kommen.. Tags drauf wurde eine Busfahrt außerhalb Roms unternommen. Dabei führte der Weg in die Berge ins Kloster Subiaco des Hl. Benedikt. Nach  der Besichtigung des Kolosseums, vom Forum Romanum und Palatin fand einen Tag später der Ausflug zu den historisch bedeutenden Bauten seinen Abschluss mit einer Busrundfahrt durch Rom bei Nacht. Letzte Stationen waren am Tag der Heimreise der Trevi Brunnen und die Spanische Treppe. Nach  dem  abendlichen Abschlussgottesdienst zu dem sich 8000 Ministranten in St. Paul vor den Maurern trafen, hieß es Abschied nehmen von Rom und neu gewonnenen Freunden, um schließlich um 8 Uhr anderntags wieder heimischen Boden zu betreten.

Lea Kästel  war in Rom dabei - Sie schildert die Tage

Eine Woche, die sie nie vergessen werden erlebten die Minis der Seelsorgeeinheit auf ihrer Wallfahrt nach Rom. Sie waren Papst Franziskus ganz nah. Lea Kaestel schildert sehr lebendig die bewegten Tage: Nach einer Fahrt durch die Nacht fuhr um ca. 10 Uhr  unser Bus am Hotel vor. Da unsere Zimmer zu so früher Stunde natürlich noch nicht bezugsfertig waren lagerten wir unser Gepäck im Hotel und machten uns auf die Stadt bzw. den Petersdom zu erkunden. Nach ca. eineinhalb stündiger U-Bahn Fahrt waren wir dann auch da und reihten uns nach Anleitung von Pfarrer Fietz per Reisverschlussverfahren in die Warteschlange vorm Petersdom ein um die Kuppel zu erklimmen und Rom von oben zu betrachten und uns einen Überblick über die Stadt zu verschaffen. Nachdem wir dann nach Aufwendung all unserer Kräfte es endlich geschafft hatten die Kuppel zu erklimmen genossen wir die Aussicht auf den Petersdom und den Rest der Stadt. 

Irgendwann mussten wir dann aber auch wieder die mühsam erklommenen Stufen hinabsteigen um auf dem Dach des Petersdoms noch ein paar Souvenirs zu kaufen und um auch den prachtvollen Innenraum der Kathedrale zu begutachten und unter die Lupe zu nehmen.
Als wir uns dann alle wieder auf dem Petersplatz versammelt hatten machten wir uns auf den Weg zurück zum Hotel. Dort angekommen hatten wir ein wenig Zeit um gemütlich zu duschen, den Pool zu stürmen und einfach auszuruhen.
Um 20 Uhr machten wir uns dann auf den zwei minütigen Fußmarsch zum Steakhouse „Old Wild West“ direkt um die Ecke. Dort konnten wir den Tag bei einem leckeren Abendessen ausklingen lassen.

2. Tag: 

Heute ging es raus aus Rom. Gekonnt wie immer kutschierte uns Max durch die engen Gassen und Serpentinen der Simbruiner Berge nach Subiaco ins Benediktiner Kloster.
Dort angekommen begann nach fünf Minuten warten dann auch schon unsere Führung. Wir erfuhren viel über das Leben des hl. Benedikt und sein Wirken. Der Mittelpunkt unseres Besuches war die Eucharistiefeier, die wir in den Gemäuern des Klosters umgeben von alten Fresken feiern durften.
Nachdem diejenigen, die wollten ein Andenken im Souvenirshop gekauft hatten legten wir unser Glück wieder in die Hände von Max, der uns sicher zum Restaurant brachte, wo wir uns stärken konnten.
Als nächstes stellte sich die Frage, was wir mit dem restlichen Tag anfangen wollen. Viele wollten ans Meer fahren, aber einigen war es lieber sich im Hotel ein bisschen zu entspannen.
Wiedermal rettete uns Max‘ Spontanität, da er diejenigen, die wollten ans Hotel fuhr und dann mit den anderen weiter zum Meer.
Somit beendeten wir unseren Tag in Kleingruppen. Einige von uns trafen sich zum Abendessen auf eigene Kosten im Old Wild West um den Abend gemütlich ausklingen zu lassen.

3. Tag:

Also heute gibt es viel zu erzählen. Also heute gibt es viel zu erzählen. Unser Tag fing um 7:30 Uhr mit dem Frühstück an. Um 8:00 Uhr ging es dann auch schon mit dem Bus nach Sankt Paul vor den Mauern zum diesjährigen Eröffnungsgottesdienst der Erzdiözese Freiburg. Gemeinsam mit 8500 anderen Ministranten begannen wir also offiziell unsere Wallfahrtswoche. Nach einem tollen Gottesdienst fuhren wir dann mit dem Bus ins Terminal Gianicolo (Die Zentrale für alle Freiburger Minis) um dort Mittag zu essen.
Frisch gestärkt gingen nun alle in Kleingruppe auf Erkundungstour, manche erforschten die Situation in den Fastfood Restaurants, andere machten sich auf Sightseeing Tour oder oder oder. Um 16:30 Uhr trafen wir uns dann fast pünktlich am Petersplatz um uns die Papstaudienz anzuschauen. Und so erlebten wir mit ca 60000 anderen Ministrantinnen und Ministranten Papst Franziskus hautnah.
Mit vielen neuen Eindrücken, Erfahrungen und Bekanntschaften machten wir uns dann um 19:30 Uhr auch schon auf den Weg zum Abendessen. In einem kleinen Restaurant am Trevibrunnen hatten wir am Mittag reservieren lassen, sodass wir in aller Ruhe unsere Pizzen und Pasta genießen konnten.
Aufs neue gestärkt aber von einem anstrengenden Tag gezeichnet machten wir uns auf um unsere letzte Station zu besichtigen, die spanische Treppe bei Nacht, ein herrlicher Anblick. Mit der vorletzten U-Bahn ging es dann zur Endstation der Linie A und von dort aus noch 20 Minuten zu Fuß zu Hotel, wo wir alle froh waren zu duschen und todmüde in unsere Betten zu fallen.

4. Tag:  

So, jetzt erst mal was gestern so war. Heute stand das Kolosseum und das Forum Romanum auf dem Programm. Max fuhr uns durch die bereits sehr belebten Straßen in die Innenstadt, quasi direkt vors Kolosseum. Aber zuerst wollten wir ins Forum Romanum also gingen wir zum Eingang, unsere Tickets hatten wir ja schon. Aber es sollte sich zeigen, dass es nicht so einfach war, wie wir dachten. Nachdem wir ca. 1,5 Stunden mit sämtlichen bürokratischen Hürden gekämpft hatten durften wir ins Forum Romanum und hatten unseren Eintritt ins Kolosseum gesichert.
Somit betraten wir also das alte Rom, zwischen Tempeln, Senatsgebäuden und den Überresten der Kurie machten wir eine kleine Zeitreise inklusive Gesangseinlage von Pfarrer Fietz.
Anschließend ging es dann im Kolosseum auf die nächste Zeitreise.
Nachdem wir dann alle wieder im Hier und Jetzt angekommen waren gingen wir zuerst gemeinsam ein Eis essen und dann zum Abendessen wieder in „unsere“ Pizzeria, wo wir dank der unglaublichen Flexibilität sehr schnell unser Essen bekamen um dann unseren Bus für die abendliche Stadtrundfahrt zu erwischen.
Mit dem Audioguide auf dem Ohr fuhren wir durch das zur Ruhe kommende Rom und erfuhren den Charme dieser Stadt hautnah.
Gegen 21:30 Uhr fuhren wir dann mit U-Bahn und Bus zurück zu unserem Hotel und genossen unseren letzten Abend in Rom.

Letzter Tag:

Unser letzter Tag begann um 8 Uhr mit dem Frühstück. Anschließend beluden wir unseren Bus und machten uns in letztes Mal auf in die ewige Stadt. Zuerst gingen wir zu „Schlüsselloch“ durch welches man am Ende einer Allee den Petersdom sehen kann. Bis wir damit alle fertig waren ging es allmählich schon Richtung Mittagessen, wiedermal in „unserer“ Pizzeria, das „Al Picchio“, an dieser Stelle ein Dankeschön für die freundschaftlichen Preise. Nachdem wir gemütlich gegessen hatten machten wir uns auf zum Abschlussgottesdienst in St. Paul vor den Mauern.
Nach einem schönen aber verschwitzten Gottesdienst ging es für uns zum Bus.
Und somit verabschiedeten wir uns von der ewigen Stadt und sind gerade auf dem Weg Richtung Heimat und freuen uns alle darauf unsere Lieben wieder in die Arme schließen zu können. Aber für viele von uns steht schon jetzt fest: Rom, wir sehen uns wieder!

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