Die Fridolinskapelle in Binzgen war erfreulich gut besetzt als das Patrozinium des Missionars und Glaubensboten, des Heiligen Fridolins, dessen Namen jetzt auch die Großpfarrei Hochrhein-Südschwarzwald trägt, gefeiert wurde. Pfarrer Ulrich Sickinger zelebrierte die Abendmesse zur Verehrung des Patrons der Kapelle. Sie wurde musikalisch geprägt vom Jugendchor Binzgen unter Leitung von Katrin Günther und der Flötengruppe von Ursula Böhler.
Die schmucke Kapelle in Binzgen ist dem Heiligen Fridolin geweiht
07.03.2026 |
Binzgen hatte bis 1975 an der alten Kreisstraße eine dem heiligen Fridolin geweihte Kapelle. In diesem Jahr wurde sie wegen Baufälligkeit abgebrochen. Sie war in den Jahren 1754 bis 1756 von einer Schwester des damaligen Einungsmeisters Joseph Gertisen als Stiftung erstellt worden.
Statt der abgebrochenen Kapelle hat ein 1968 von 17 Binzger Bürgern gegründeter Kapellenbauverein mit zum größten Teil selbst aufgebrachten Mitteln im Jahre 1072 einen Neubau erstellt. Am 12. Mai 1974 wurde die neue St. Fridolins-Kapelle als Schmuckstück auf der Höhe des "Rütteles" in einem feierlichen Gottesdienst eingesegnet. Den Altar konsekrierte Weihbischof Karl Gnädinger. Im neuen Gotteshaus haben das Kreuz von der Stirnwand der ehemaligen Kapelle, die Statuen der Mutter Gottes und des heiligen Fridolin (aus St. Ulrich im Grödner Tal) ihren festen Platz gefunden. Auf Grund der Historie gehört die Kapelle der Stadt Laufenburg, die auch für den Unterhalt verpflichtet ist. Peter Meister
